Das Kind der GesellschaftS


Pistol

Schießerei auf Konzertgelände in Vorarlberg, Österreich: Drei Tote und mehrere Verletzte

Ein 27-Jähriger tötete zwei Menschen und richtete sich anschließend selbst.
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© TZOe Fuhrich
Eine tödliche Schießerei hat sich in der Nacht auf Sonntag auf einem Konzertgelände in Nenzing in Vorarlberg ereignet. Nach Angaben der Sicherheitsdirektion Vorarlberg schoss ein 27-jähriger Mann scheinbar wahllos in die Menge, tötete zwei Menschen und verletzte elf weitere. Anschließend begab sich der Täter zum nahe gelegenen Parkplatz und richtete sich selbst. Die Hintergründe sind unklar.

Laut Polizei war es zuvor im Parkplatzbereich des Konzertgeländes zu einem Streit zwischen dem späteren Schützen und einer Frau gekommen. Diese Auseinandersetzung eskalierte, woraufhin der Mann eine Schusswaffe aus seinem Fahrzeug holte, sich zum Konzertgelände begab und dort um sich schoss. Der Frau blieb dabei unverletzt. Genaue Hintergründe sich derzeit noch nicht bekannt - die Einvernahmen sowie die Tatortarbeit sind noch am Laufen.

Airplane

EgyptAir-Flugzeug: Trümmerteile bestätigt

Das ägyptische Militär hat auf Facebook Bilder hochgeladen, auf denen Wrackteile der abgestürzten Egypt-Air-Maschine zu sehen sind. Auch ein Video ist verlinkt. Zudem verdichten sich die Hinweise auf einen Brand an Bord.
trümmerteile
© ap
Kairo - Das ägyptische Militär hat auf ihrer Facebook-Seite Fotos hochgeladen, die die Wrackteile der abgestürzten Egypt-Air-Maschine zeigen. Zu sehen sind Sitze und Schwimmwesten sowie persönliche Gegenstände. Unter anderem ist auch der Schriftzug „Egypt Air“ zu erkennen. Zudem wurde ein YouTube-Video mit ähnlichem Inhalt auf der Seite verlinkt. Dort sieht man einerseits die Suchtrupps bei der Arbeit als auch die Wrackteile.

Auch nach Hinweisen auf einen möglichen Brand an Bord der Maschine bleibt die Ursache des Unglücks mit 66 Toten währenddessen weiter unklar. Die französischen Behörden bestätigten, vor seinem Absturz habe der Airbus A320 zahlreiche Störungsmeldungen gesendet, die auf ein Feuer an Bord schließen ließen.

„Die Meldungen erlauben jedoch keinerlei Rückschlüsse darüber, was den Rauch oder das Feuer an Bord ausgelöst haben“, sagte ein Sprecher der Behörde für Flugunfall-Untersuchungen BAE am Samstag. Die Störungsmeldungen ließen darauf schließen, dass Rauch im vorderen Teil des Flugzeugs registriert worden sei. Jetzt komme es darauf an, das Wrack und die beiden Flugdatenschreiber zu finden. Die BAE unterstützt die ägyptischen Behörden bei der Untersuchung des Absturzes.

Airplane

Gab es Feuer im Cockpit beim Flug MS804? - Mögliche Ölspur im Mittelmeer entdeckt

Während die Suche nach dem Wrack des EgyptAir-Fluges MS804 andauert, gibt es offenbar Hinweise auf Schwierigkeiten an Bord der Maschine kurz vor dem Absturz. Ein Datenfunksystem habe Rauchentwicklung und ein Problem mit dem Flugkontrollsystem gemeldet, berichten mehrere Medien.
egyptair
© Egyptair
Vor dem Absturz der Egyptair-Maschine soll das Datenfunksystem ACARS Rauch in der Bordtoilette nahe dem Cockpit gemeldet haben. Dies deute darauf hin, dass es im Flugzeug gebrannt haben könnte, berichtet der renommierte "Aviation Herald". Zudem sei ein Problem mit dem Flugkontrollsystem registriert worden. Diese ACARS-Meldungen seien von drei unterschiedlichen Quellen gekommen, so das Branchenmedium.

Nach Informationen des Wall Street Journal wurden die automatischen Warnsignale am Donnerstag um 02.26 Uhr abgesetzt - kurz danach verschwand der Airbus von den Radarschirmen.

Ein Vertreter des ägyptischen Luftfahrtministeriums sagte zu den Berichten, diese würden derzeit überprüft. "Im Moment kann ich sie weder dementieren noch bestätigen."

Pistol

München: Verwirrter Mann ging mit Schere auf Beamte los

  • Mit einer Schere ging der 26-Jährige erst auf Passanten, dann auf Polizisten los.
  • Ein Schuss traf ihn im Oberschenkel, ein zweiter im Oberkörper.
  • Das Landeskriminalamt prüft, ob sich die Beamten korrekt verhalten haben.
polizeiabsperrung
© Stephan Rumpf
Polizisten haben in München einen Mann angeschossen, der mehrere Passanten mit einer Schere bedroht haben soll. Das Präsidium bestätigte den Vorfall, der sich am Kapuzinerplatz im Stadtteil Isarvorstadt zugetragen hat - nur wenige Meter von der Münchner Agentur für Arbeit entfernt.

Über den Hintergrund der Tat ist bisher nichts bekannt. Bei dem Mann handelt es sich um einen 26-Jährigen, der in dem Viertel wohnt und gegen den bereits früher wegen Drogenbesitzes und gefährlicher Körperverletzung ermittelt wurde.

Schere durch Dach eines Polizeiautos gerammt

Die Polizei erklärte, dass der Einsatz um 14.15 Uhr am Kaiser-Ludwig-Platz begonnen habe. Von dort kam der erste Notruf, zunächst hieß es, der Mann sei mit einem Messer bewaffnet. Als die ersten Polizisten eintrafen, wurden auch sie von dem Mann bedroht - und nicht nur das: Der 26-Jährige rammte die Schere durch das Dach des Polizeiautos.

Bullseye

München: Betrunkener schlug in U-Bahn um sich und pöbelte rum

Ein 47-jähriger Betrunkener hat mehrere Passanten in München-Giesing angepöbelt, beklaut, belästigt und geschlagen. Einer Frau trat er sogar ins Gesicht. Jetzt sucht die Polizei nach den Opfern.
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© dpa
Am Mittwoch, den 18.05.2016, fiel ein alkoholisierter 47-Jähriger gegen 18.45 Uhr bereits im Vorfeld am U-Bahnhof Innsbrucker Ring auf, wo er Passanten anpöbelte und sogar einem einen Döner entriss. Beim Einsteigen in die U2 schlug er einer älteren Dame mit dem Unterarm gegen den Hals, wie die Polizei mitteilt.

In der U-Bahn in Richtung Feldmoching verhielt er sich weiterhin aggressiv, pöbelte Fahrgäste an und belästigte vornehmlich Frauen, indem er vor ihnen seine Hände zu Fäusten ballte und Schlagbewegungen andeutete. Nachdem er sich gesetzt hatte, sprach er eine Frau an und äußerte dabei wirre und unflätige Dinge.

Der 47-Jährige trat eine Frau ins Gesicht

Als die Frau aufstand, wurde sie von ihm zurückgehalten, woraufhin ihn ein anderer Fahrgast ansprach, dass er dies unterlassen solle. Der Mann ließ die Frau los und trat stattdessen mit der Schuhspitze gegen das Kinn der ihm schräg gegenüber sitzenden Frau.

Arrow Down

Mehrheit der US-Amerikaner ist für neue Atombombenabwürfe

Vor dem historischen Besuch von US-Präsident Barack Obama in Hiroshima, das vor mehr als 70 Jahren durch einen amerikanischen Atomwaffenangriff zerstört wurde, hat „The Wall Street Journal“ (WSJ) herausgefunden, dass die Mehrheit der US-Bürger unter ähnlichen Umständen wie 1945 neue Atomwaffen-Einsätze durch ihr Land begrüßen würden.
Atombombe
© Flickr/ Maxwell Hamilton
1945 hatten 53 Prozent der Amerikaner die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, die schon unter den Zeitgenossen umstritten waren, gutgeheißen.

Bei einer neuen Studie wurden 620 US-Bürger zu einem erfundenen Szenario befragt, in dem der Iran einen US-Flugzeugträger im Golf attackiert und 2403 amerikanische Soldaten tötet (die gleiche Opferzahl wie beim japanischen Angriff auf Pearl Harbor von 1941).

Kommentar: Der unvermeidbare Untergang der USA: Wer aus der Geschichte nicht lernt, der ist dazu verdammt, sie zu wiederholen!


Sheriff

Falsche Spur: Flug MS804 wurde nicht beim beim Absturz gefilmt

Wenige Stunden nach dem Absturz des ägyptischen Passagierflugzeugs ist im Netz ein Video aufgetaucht, das angeblich die letzten Sekunden der Maschine zeigt.
flugzeugaufnahme
© Screenshot
Die Aufnahmen, die vermutlich von Bewohnern einer griechischen Mittelmeer-Insel gemacht wurden, zeigen einen herabstürzenden Feuerball am nächtlichen Himmel. Beweise für die Echtheit der Bilder gibt es vorerst keine.


Ein Airbus A320 der ägyptischen Fluggesellschaft EgyptAir war am späten Mittwochabend mit 66 Menschen an Bord von Paris nach Kairo gestartet und dann vom Radar verschwunden. Nach Angaben der ägyptischen und französischen Behörden stürzte die Maschine über dem Mittelmeer ab. Die Ursache ist unklar.

Kommentar: Das Video stammt vom Dezember 2015 und hat demzufolge nichts mit dem aktuellen Verschwinden des Fluges MS804 zu tun.


Heart - Black

Jahrzehntelang andauernde Morde eines Serientäters in Hessen

Massenmord Hessen 2016
© AFP 2016/Stephanie Pilick/dpa
Manfred Seel soll über vier Jahrzehnte hinweg im Kreis Taunus Frauen getötet und zerstückelt haben. Auch der bisher ungeklärte Mord an dem 13jährigen Tristan Brübach kann möglicherweise mit dem Täter in Verbindung gebracht werden. Zur Klärung der Mordserie wurde nun die spezielle Arbeitsgruppe „Alaska“ gebildet.

Sputniknews-Korrespondentin Ilona Pfeffer sprach mit Holger Thomsen von der AG „Alaska“ über den Stand der Ermittlungen.

Herr Thomsen, was ist denn bisher zu dem Serienmord in Hessen bekannt?

Wir haben eine Tat, wo wir in zwei blauen Tonnen eine zerstückelte Leiche gefunden haben. Da haben wir keinen kriminalistischen Zweifel daran, dass wir sie der Person, dem Herrn Manfred Seel zuordnen können. Aufgrund der speziellen Tatbegehungsweise bei dieser Leiche haben wir weitere Leichen aus den letzten Jahren und Jahrzehnten überprüft und haben auf ähnliche Verletzungsmuster geachtet. Mittlerweile haben wir zumindest vier Taten gefunden, wo wir sagen: Aufgrund der Ähnlichkeit der Taten vermuten wir einen engen Zusammenhang.

Pistol

Schüsse in der Nähe des Weißen Hauses: Ein Verletzter, Hintergründe vorerst unklar - Obama war golfen

Das Weiße Haus in Washington ist nach Berichten über Schüsse in der Nähe am Freitag abgeriegelt worden. Nach polizeilichen Angaben wurde ein Mensch verletzt, wie der Sender NBC Washington berichtete.
White House
© pixabay
Präsident Barack Obama befand sich zu dem Zeitpunkt nicht im Weißen Haus. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur berichtete die Feuerwehr auf Twitter, ein Mann sei an der Straßenecke angeschossen worden. Er sei in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht worden. Die Hintergründe des Zwischenfalls, der sich gegen 15.30 Ortszeit ereignete, bleiben vorerst unklar.

Kommentar: Mal sehen, welche "Hintergründe" veröffentlicht werden. Ob es sich vielleicht um den üblichen Verdächtigen (aka "muslimischer Täter") handeln wird? Wir dürfen gespannt sein.


Binoculars

Hysterie-Alarm am Flughafen Köln/Bonn: Falsches Gepäckstück als Bombe verkannt

bahnhof köln bonn
© dpa/Oliver Berg
Wegen eines verdächtigen Gepäckstücks hat die Polizei um 14.30 Uhr den Bahnhof am Flughafen Köln/Bonn gesperrt. Sprengstoff-Experten sind im Einsatz. Der Flug-Betrieb geht derweil normal weiter.

Mittlerweile ist die Sperrung aufgehoben und der Bahnverkehr kann normal fortgesetzt werden.

chz