Das Kind der GesellschaftS


Fire

Brand in einem Schul-Wohnheim in Thailand forderte mindestens 17 Menschenleben

Im Schlafsaal einer thailändischen Schule ist ein Feuer ausgebrochen. Mindestens 17 Kinder kamen ums Leben, mehrere weitere wurden verletzt.
brand thailand
© dpa
Beim Brand in einem Wohnheim für Schülerinnen sind im Norden Thailands mindestens 17 Menschen gestorben. Das berichtete die Polizei in der Provinz Chiang Rai. Die Opfer seien im Schlaf von dem Feuer überrascht worden, es sei um kurz vor Mitternacht ausgebrochen.

Mindestens fünf weitere Mädchen wurden den Angaben zufolge verletzt. In dem zweistöckigen Gebäude hatten insgesamt 38 Schülerinnen im Alter von fünf bis zwölf Jahren übernachtet.

Pistol

Suizidversuch in Chile: Nackter Mann steigt in ein Löwengehege um sich fressen zu lassen

Ein völlig unbekleideter Mann ist in ein Löwengehege eines chilenischen Zoos gestiegen - offenbar um sich von den Raubkatzen fressen zu lassen.
suizidversuch zoo chile
© Twitter
Nach örtlichen Medienberichten ist ein 20-jähriger Mann ohne Kleider am Samstag in ein Löwengehege des Zoos von Santiago de Chile geklettert. Vor Augen dutzender entsetzter Zoobesucher umklammerte der Mann einen Löwen und wurde von zwei der drei Raubkatzen schließlich angegriffen.

Allerdings soll der Suizidversuch schief gelaufen sein - noch bevor der Mann zerfleischt werden konnte, seien zwei der Tiere von den Zoowärtern erschossen worden, berichtet Dailymail.

Fireball 4

Feuerball Fragment von Maine: Museum bietet 20.000 Dollar Finderlohn

Ein Feuerball hatte am vergangenen frühen Dienstagmorgen im Nordwesten der USA ganz schön für Aufsehen gesorgt. Hunderte besorgte Bürger riefen bei der Polizei an, um sich zu erkundigen, was da am Nachthimmel über ihre Köpfe gesaust wäre. Es war ein Meteor, der über dem US-Bundesstaat Maine von zahlreichen Überwachungskameras aufgenommen werden konnte.

Fireball above Portland, Maine
© Portland PoliceFeuerball über Portland, Maine
Das Maine Mineral and Gem Museum in Bethel, US-BundesstaatMaine, das voraussichtlich in 2017 eröffnet wird, glaubt, dass der Meteor über Maine in die Erdatmosphäre eintrat und etwa 18 Meilen westlich von Acerca Rangeley in Maine eingeschlagen sein könnte, Das Museum stützt sich dabei auf die Hunderte Augenzeugenberichte die der American Meteor Society zugetragen wurden. In einer Pressemitteilung bietet die Museumsdirektorin Barbra Barrett deshalb der ersten Person 20.000 US-Dollar Belohnung an, die ihr ein Stück des Meteoriten übergibt. Allerdings muss es sich dann um ein mindestens 1 kg schweres Fragment des kosmischen Objektes handeln. Ohne eine derartige großzügige Belohnung sind aber auch kleiner Bruchstücke willkommen, die dann später in der geplanten Meteoriten-Halle ausgestellt werden.


Kommentar: Im Artikel geht es um diesen Feuerball: Dieser Feuerball ist bei weitem nicht der einzige:



Bomb

Noch keine Täter bekannt: Bombe neben einem Breslauer Bus explodiert - Eine Person verletzt

Nach mehreren Anschlägen in Metropolen in Europa und der Welt sind viele Menschen besonders aufmerksam bei jeder Art von komischem Verhalten. Genau diese Aufmerksamkeit retteten gestern mehrere Passagiere eines Breslauer Busses im Stadtzentrum.
bombe breslau
© KORNELIA GŁOWACKA-WOLF
Das Ereignis passierte unweit des Haptbahnhofs in Breslau. Nachdem ein Bus an einer Haltestelle angehalten hatte, brachte der Busfahrer einen suspekten Gegenstand heraus. Diesen hatte ihm einer der Passagiere gegeben, der ihn unter einem Sitzplatz gefunden hatte. Draußen explodierte dieser Gegenstand. Leicht verletzt wurde nur eine Frau, die daneben stand.


Kommentar: Das liest sich nicht wie ein Werk von Profis.


Die Polizeiermittlungen begannen fast sofort nach diesem gefährlichen Ereignis. Laut dem aktuellen Stand war die Amateurbombe falsch konstruiert, deswegen hatten die Betroffenen die Möglichkeit, rechtzeitig zu reagieren. Wenn die selbstgemachte Bombe jedoch nicht bemerkt worden wäre, hätten die Businsassen keine Chance gehabt. Es wären nur die Reifen übrig geblieben, meinen die Experten.

Kommentar:


Better Earth

Kleinflugzeug bei Fürstenfeldbruck abgestürzt

Am Samstagabend ist es bei Jesenwang zu einem schweren Unglück gekommen. Nach unseren Informationen ist ein Flugzeug abgestürzt. Zwei Menschen sind ums Leben gekommen.
kleinflugzeug absturz
© Weber
Jesenwang - Was für ein Unglück am Samstag: Bei Jesenwang ist gegen 20.45 Uhr ein Flugzeug abgestürzt. Die Polizei Fürstenfeldbruck bestätigte die Informationen unserer Onlineredaktion am späten Abend. Ein Zeuge, der nahe des Flugplatzes Jesenwang war, hatte den Absturz beobachtet und die Rettungskräfte alarmiert. Außerdem sahen Autofahrer, die auf der Staatsstraße unterwegs waren, wie das Flugzeug ins Trudeln kam. Das Sportflugzeug stürzte auf ein Feld neben der Staatstraße zwischen Jesenwang und Mammendorf. Die Polizei hat das Gebiet weiträumig abgesperrt.

Wie das Fürstenfeldbrucker Tagblatt in Erfahrung gebracht hat, ist das Flugzeug mit voller Wucht in den Boden eingeschlagen und hat Feuer gefangen. Die beiden Insassen waren vermutlich sofort tot.

USA

Das Beste aus dem Web: Kultureller Wahnsinn: Ponerisierte westliche Verbraucherkultur bringt demoralisierte Menschen in geistig-seelischer Krise hervor

consumer culture; Konsumgesellschaft, demoralization
© Robin Heighway-Bury/Alamy
Die westliche Verbraucherkultur erzeugt eine geistig-seelische Krise, welche uns orientierungs- und ziellos zurücklässt. Wie können wir mit unserer kranken Kultur umgehen und uns dabei auch selbst gesund machen?

Unser Abstieg in die Ära der Depression scheint unaufhaltsam. Vor drei Jahrzehnten lag das Durchschnittsalter für das erste Auftreten einer Depression bei 30 Jahren. Heute sind es 14 Jahre. Forscher wie Stephen Izard von der Duke University weisen darauf hin, dass die Rate der Depression in westlichen Industrie-Gesellschaften sich mit jeder nachfolgenden Generationskohorte verdoppelt. Bei dieser Geschwindigkeit werden über 50 Prozent unserer jüngeren Generation, jetzt 18-29 Jahre alt, ihr im mittleren Alter erliegen. Wenn wir eine Generation weiter hochrechnen, kommen wir zu dem düsteren Ergebnis, dass nahezu jeder der Depression zum Opfer fallen wird.

Im Gegensatz zu vielen traditionellen Kulturen, die Depression überhaupt nicht kennen bzw. nicht einmal ein Wort dafür haben, ist die westliche Verbraucherkultur mit Sicherheit anfällig dafür. Aber Depression ist so sehr Teil unseres Wortschatzes, dass das Wort selbst dafür verwendet wird, psychische Zustände zu beschreiben, welche anders verstanden werden sollten. Wenn Menschen mit einer Diagnose für Depression tatsächlich genauer untersucht werden, würde die Diagnose nicht wirklich auf die Mehrzahl von ihnen passen. In der größten Studie dieser Art untersuchte Ramin Mojtabai von der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health über 5.600 Fälle und fand heraus, dass nur 38 Prozent von ihnen die Kriterien für eine Depression erfüllten.

Zu der Verwirrung trägt die ebenso heimtückische Epidemie der Demoralisierung bei, welche die moderne Kultur ebenfalls heimsucht. Da sie einige Symptome mit Depression gemein hat, neigen wir dazu, Demoralisierung falsch zu bezeichnen und so zu behandeln, als wäre sie eine Depression. Ein Hauptgrund für die dürftige Erfolgsrate von 28 Prozent bei Antidepressiva ist, dass ein hoher Prozentsatz an Fällen von "Depression" in Wahrheit demoralisiert sind - ein Zustand, der nicht auf Medikamente anspricht.

Pills

Falschbehandlungen durch EDV-Fehler in UK: Wenn Software die Therapie bestimmt

Wenn die Software in der Arztpraxis nicht funktioniert, kann es schon einmal zu falschen Therapie-Empfehlungen kommen.
verschreibung medikamente mit software
Nicht immer entscheidet Ihr Arzt, welche Medikamente Sie benötigen. Manchmal erledigt das die Praxissoftware. Programme können heute Ihr Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall berechnen und entsprechende Empfehlungen für die erforderliche Therapie geben. Ihr Arzt wirft nur noch einen Blick in den Computer und stellt rasch das Rezept aus. Was aber, wenn es zu einem EDV-Fehler kommt? Der Arzt merkt es vielleicht nicht und verordnet Therapien, die gar nicht erforderlich sind - und zwar nur weil die fehlerhafte Software es ihm so sagt.

EDV-Fehler in Arztpraxen führt zu falscher Therapie

Statine gehören zu den am meisten verordneten Medikamenten - auch im Vereinigten Königreich. Tausenden von Patienten hat man dort nun vermutlich Statine verschrieben, obwohl sie gar keine gebraucht hätten. Anderen wurden wiederum Therapien vorenthalten, die eigentlich nötig gewesen wären. All das aufgrund eines EDV-Fehlers.

Kommentar:


V

Tausende Menschen in Europa demonstrieren gegen Monsanto und TTIP

In Europa sind am Samstag tausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Monsanto und TTIP zu demonstrieren. In sechs Wochen läuft die EU-Zulassung für das Pestizid Glyphosat aus.
Demonstrationen Proteste gegen Monsanto und Syngenta in der SChweiz
© dpaDemonstration gegen Monsanto und Syngenta in Morges in der Schweiz.
Am Samstag haben in Bregenz etwa 4.000 Menschen gegen den US-Saatgutkonzern Monsanto und TTIP demonstriert, berichtet der ORF. Auch in der Schweiz und in Frankreich gab es große Demonstrationen gegen Monsanto, berichten lokale Medien.

In Frankreich sind am Samstag mehrere Tausende auf die Straße gegangen, um gegen Monsanto zu demonstrieren, berichtet Les Echos. Zuvor fanden Anti-Monsanto-Demonstrationen in Montpellier, Nancy und Bordeaux statt, berichtet France 3.

Die Demonstranten in Österreich fordern eine Lebensmittelproduktion ohne Gentechnik und Pestizide. Zudem fordern sie die Förderung regionaler kleinbäuerlicher Bio-Landwirtschaft, meldet Vorarlberg Online.

Kommentar: Kommt es zu einer Glyphosat-Neuzulassung? Hintergründe, Bestechung und Falschinformationen


Bad Guys

Buddhistischer Mönch wurde in Bangladesch zerhackt - Sind die momentanen Naturkatastrophen eine Folge davon?

In Bangladesch leben religiöse Minderheiten und Säkulare gefährlich. Dutzende Menschen sind in den vergangenen Monaten in dem Land ermordet worden. Nun wird ein 75-jähriger Buddhistenmönch zerstückelt in einem Tempel aufgefunden.
buddhismus tempel
© Reuters
In Bangladesch ist ein betagter buddhistischer Mönch zu Tode gehackt worden, wie die Behörden bekanntgaben. Die Leiche des 75-Jährigen sei am Morgen in einer Blutlache in einem Tempel in Baishari 350 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Dhaka entdeckt worden, sagte ein Polizeisprecher.

In den vergangenen Monaten sind im überwiegend muslimischen Bangladesch schon Dutzende Vertreter religiöser Minderheiten oder säkulare Aktivisten brutal ermordet worden, dahinter werden islamische Extremisten vermutet. Buddhisten stellen in Bangladesch weniger als ein Prozent der Bevölkerung von 160 Millionen Menschen.

Kommentar: In Anbetracht dessen, was gerade für Unwetter in Bangladesch geschehen und dass die Erdveränderungen die Gesellschaft widerspiegeln sind diese Unwetter eine Folge von den brutalen Zerstückelungen oder einfach nur das Ergebnis des alljährlichen Monsuns?


Attention

Giftige Bananenspinne ließ Supermarkt in Norddeutschland evakuieren

Oldenburg - Spinnen finden sich häufiger in Obstkisten, doch nicht immer führt das zur Evakuierung eines ganzen Supermarkts. Im niedersächsischen Harpstedt hat ein hochgiftiges Exemplar am Freitagabend kurzzeitig für großen Schrecken gesorgt.
bananenspinne
© Polizei Delmenhorst
Das exotische Krabbeltier wurde in einer Bananenkiste gefunden, woraufhin der gesamte Einkaufsmarkt geräumt werden musste. Die Feuerwehr konnte den ungebetenen Gast schließlich mithilfe eines Spinnenexperten und einer Tierärztin einfangen, wie die Polizei mitteilte. Es handelte sich demnach um eine Bananenspinne (Phoneutria), die als aggressiv und sehr giftig gilt.

Allzu ungewöhnlich ist der Fund nicht: Immer wieder überleben Spinnen in Bananenkisten den langen Transport von Südamerika nach Europa. Für die Kunden und Mitarbeiter des Supermarktes bestand nach der Entdeckung des Tieres keine Gefahr mehr. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Räume fanden die Experten auch keine weiteren blinden Passagiere mehr, sodass einer normalen Öffnung des Supermarkts am Samstag nichts im Wege stand. Die Bananenspinne wurde einer Auffangstation übergeben.

(dpa)