Das Kind der GesellschaftS


Attention

Übergriffe auf Flüchtlinge: Täter wurden von Feiglingen bejubelt, dass sie weiter machen sollen

Bei einem Angriff auf mehrere Asylbewerber in Frankfurt (Oder) sollen Passanten die Täter angefeuert und vier junge Männer ebenfalls ausländerfeindlich beleidigt haben. Die Flüchtlinge seien an einer Straßenbahnhaltestelle rassistisch beleidigt, beim Fluchtversuch verfolgt und dann an einem Einkaufsmarkt erneut angegriffen worden sein.

frankfurt oder
© dpa/Jochen Eckel
Die Asylbewerber aus Syrien, Somalia und Ägypten waren am Montagabend von mehreren Männern angepöbelt worden. Einem 17-Jährigen sei sofort mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden. Als die Asylbewerber davonliefen, wurden sie von drei Angreifern verfolgt, wie die Polizei berichtete. An einem Einkaufsmarkt stellten die Verfolger zwei der Migranten und schlugen sie.

"Die Geschädigten erlitten keine sichtbaren Verletzungen, eine ärztliche Behandlung war nicht notwendig", sagte ein Polizeisprecher. Einer der mutmaßlichen Täter kam in Polizeigewahrsam. Bei ihm hatte ein Atem-Alkoholtest 3,7 Promille ergeben. Die Kriminalpolizei ermittelt unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Kommentar:


Clipboard

Kranke Gesellschaft: Betrunkener schoss mit Luftpistole auf Kinder

Ein Betrunkener hat in Niederbayern mit einer Soft-Air-Waffe auf zwei Zehnjährige geschossen.
Polizei, Polizeistreife
© dts NachrichtenagenturPolizeistreife im Einsatz
München - Die Buben hüpften am Samstag in einem Garten auf einem Trampolin, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der 54 Jahre alte Nachbar fühlte sich von der Lautstärke gestört.

Der Mann forderte die Kinder auf, ruhiger zu sein. Nach einiger Zeit kam er wieder zu seinem Fenster und schoss aus etwa fünf Meter Entfernung mit Farbkugeln aus einer Soft-Air-Waffe auf die Buben. Einer der beiden wurde am Hals getroffen und musste im Krankenhaus ambulant versorgt werden. Ein zweiter Schuss verfehlte das Ziel.

Airplane Paper

Flugzeug evakuiert: Zettel mit Aufschrift "Bombe" war doch keine Bombe

An Bord einer Passagiermaschine der Fluglinie Turkish Airlines wurde ein Zettel mit dem Wort „Bombe“ gefunden, teilte der Pressedienst der Fluggesellschaft am Montag mit.
turkish air
© AFP 2016/ Ozan Kose
Es wiederholt sich immer wieder: In der Toilette eines Flugzeugs wird ein Zettel mit dem Wort „Bombe“ gefunden. Auch dieses Mal wurde in einem Passagierjet, der um 14.50 aus Istanbul nach Kayseri in Kappadokien fliegen sollte, ein Zettel mit einer solchen Aufschrift gefunden.

Die Maschine sei evakuiert worden und werde nun von Experten nach Sprengstoff durchsucht.

Kommentar: Entweder machen sich manche Menschen einen Spaß daraus oder dahinter könnte auch ein System stecken, die Bevölkerung weiter unter Angst zu versetzen.


Hiliter

Kranke Gesellschaft: Mann masturbierte im Zug in der Obersteiermark und bedrohte anschließend Zugbegleiter mit Messer

Schladming. Ein nahezu nackter Fahrgast hat am Donnerstag einen Zugbegleiter in der Obersteiermark mit einem Messer bedroht, weil er beim Masturbieren erwischt und daraufhin des Zuges verwiesen wurde.
österreich polizeiauto
© TZOe Fuhrich
Zuvor hatte der 48-Jährige auch noch versucht, einem anderen Gast die Jacke zu stehlen, und er hatte in seinem Abteil masturbiert. Die Polizei nahm den Mann fest, hieß es am Freitag.

Der Slowene wollte kurz vor Mittag in dem Reisezug in Fahrtrichtung Schladming einem schlafenden Passagier die Jacke stehlen. Das Opfer wurde aber wach und vertrieb den Mann. Daraufhin ging der Verdächtige in ein leeres Zugabteil und zog sich dort bis auf die Unterhose aus, schilderte eine Polizistin auf Anfrage. Dann masturbierte er, bis ihn der Zugbegleiter erwischte.

Calendar

Sturz aus dem Fenster und Heldentat: Müllmann rettet vierjährigem Kind das Leben, indem er es auffängt

Ein Vierjähriger hält sich mit letzter Kraft am Fensterbrett fest, unter ihm geht es acht Meter in die Tiefe. Drei Müllmänner sehen die gefährliche Situation und handeln blitzschnell.
bogdan wilda
© dpa, rwe inkDen vierjährigen Eden und Müllwerker Bogdan Wilda verbindet künftig eine ganz besondere Geschichte.
In letzter Sekunde hat ein Müllmann in Mülheim an der Ruhr einen aus dem Fenster stürzenden Vierjährigen aufgefangen und ihm damit vermutlich das Leben gerettet. Der kleine Eden war am Mittwoch aus einem Fenster im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses geklettert. Er konnte sich jedoch noch am Fensterbrett festhalten und hing etwa acht Meter über dem Gehweg. Zufällig sahen das drei Müllwerker. Kurzentschlossen stellte sich einer von ihnen, Bogdan Wilda (45), unter das Kind, die anderen beiden versuchten, in das Gebäude zu kommen. "Nach kurzer Zeit verließen den Jungen die Kräfte und er stürzte seinem Retter direkt in die Arme", sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Vierjährige wurde nur leicht am Arm verletzt. Ein Notarzt untersuchte das Kind und übergab es dann seiner Mutter.

Nach Angaben der Polizei war das Kind zum Zeitpunkt des Absturzes kurzzeitig allein in der Wohnung. Die 40 Jahre alte Mutter war gegangen, um ihr anderes Kind abzuholen. Gegen sie wird nun wegen Verletzung der Aufsichtspflicht ermittelt.

lro/dpa

Better Earth

Kiruna: Gesamte schwedische Stadt wird um drei Kilometer versetzt - Einsturz droht

Um sie vor dem drohenden Einsturz zu bewahren, muss Schwedens nördlichste Stadt Kiruna um drei Kilometer versetzt werden. Schuld ist der Eisenerzbergbau direkt neben der Stadt, der seit 1899 betrieben wird und folgenschwere Risse im Boden verursacht hat. Täglich werden dort 76000 Tonnen Erz aus der weltweit größten Grube ihrer Art gehoben.
Kiruna
Jetzt steht zehn Jahre nach dem Stadtratbeschluss die Übersiedlung für rund ein Drittel der 18.000 Einwohner der Stadt bevor. Die Stadtplaner erklären: „Wie ein »Tausendfüßler« soll sich das Zentrum drei Kilometer Richtung Osten bewegen“. Insgesamt sind etwa 3.000 Wohnungen, das Einkaufszentrum, alle öffentlichen Einrichtungen der Stadt und der Kirche, das Rathaus, die Schule und der gesamte Stadtkern von der einzig-artigen Aktion betroffen. Einige denkmalgeschützte Gebäude kann man jedoch nicht versetzen und müssen ihrem Schicksal überlassen werden. Die Arbeiten für diesen Umzug der Super-lative haben bereits im September begonnen und in 2035 soll er abgeschlossen sein.

Finanziert wird es von dem LKAB, einem staatlichen schwedischen Bergbauunternehmen, das dort das Eisenerz abbaut und für die Risse im Boden verantwortlich ist. Wie hoch die Kosten aber am Ende sein werden, steht noch nicht fest, aber LKAB dürfte es verkraften, denn Eisenerz steht hoch im Kurs und die Gewinne sehr lukrativ. Zudem wird man auch nach der Umsiedelung der Einwohner weiter das wertvolle Eisenerz abbauen. Und die meisten Einwohner sind noch nicht einmal darüber erzürnt, dass LKAB ihnen ihre Stadt zerstört hat und zum Umzug zwingt. Denn ohne LKAB gäbe es Kiruna gar nicht, nur dank dieses Unternehmens hat die Stadt die niedrigste Arbeitslosenquote in Schweden. Zudem zahlt LKAB überdurchschnittlich hohe Gehälter und plant mit einer Neuerschließung zusätzliche 700 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

HAL9000

Franzosen tanken in Panik: 20 Prozent der Tankstellen ist Benzin ausgegangen durch landesweite Streiks

Frankreich steht an der Schwelle einer Brennstoffkrise. Wegen der Streiks gegen die neue Arbeitsmarktreform der Regierung stehen alle acht französischen Ölraffinerien still, wie die „Nesawissimaja Gaseta“ am Mittwoch schreibt. Die Franzosen wollen vorsorgen.
Streiks Frankreich Benzin Knappheit
© Reuters/Stephen Mahe
Nach neuesten Angaben ging bereits bei 20 Prozent der Tankstellen in Frankreich das Benzin aus oder es wird demnächst zu Ende gehen.

Die Diskussionen über die Arbeitsmarktreform laufen in Frankreich bereits seit mehreren Monaten. Proteste sind nahezu schon zur Gewohnheit geworden. Doch wegen dem von der Gewerkschaft CGT ausgerufenen Streik der Mitarbeiter der Ölraffinerien droht dem Land nun auch noch ein Benzin-Engpass. Dem Portal The Local zufolge ging bereits 2400 Tankstellen der Sprit aus. 509 von 2200 TOTAL-Tankstellen haben kein Benzin mehr. Und auch an Pariser Flughäfen kommt es schon zu Engpässen bei den Kraftstofflieferungen. In dieser Woche könnten sie gar vorübergehend eingestellt werden.

Kommentar: Ausschreitungen: Tausende protestieren in Frankreich gegen Arbeitsmarktreform


Life Preserver

Flüchtlingslager in Idomeni geräumt - Flüchtlinge jetzt im Auffanglager bei Thessaloniki

Die Räumung des Flüchtlingslagers Idomeni hat am Dienstag ohne größere Gewalt-Aktionen begonnen. Die meisten Flüchtlinge haben offenbar eingesehen, dass die Balkan-Route dicht bleibt.
Flüchtlinge Idomeni Griechenland
© dpaFlüchtlinge verlassen das Camp in Idomeni am Dienstag, den 24.05.2016
Vassilis Kyriakoulis von AFP berichtet:

Drei Monate lang war es das Sinnbild für Chaos und Flüchtlingselend in der EU - am Dienstag schließlich begann die Räumung des griechischen Lagers Idomenian der Grenze zu Mazedonien. Rund tausend der verbliebenen 8400 Menschen wurden bis zum Mittag in Bussen in Auffanglager bei Thessaloniki gebracht, wie die Behörden mitteilten. 700 Sicherheitskräfte riegelten das Gelände ab, ein Hubschrauber kreiste am Himmel.

Die Räumung startete kurz nach Sonnenaufgang und verlief am ersten Tag zunächst „ruhig und langsam“, die Sicherheitskräfte mussten keine Gewalt anwenden, wie Regierungssprecher Giorgos Kyritsis sagte. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen bestätigte den ruhigen Verlauf, beklagte aber, es würden viele Helfer blockiert, was die Versorgung der verbleibenden Flüchtlinge erschwere. Am Mittag begannen Bagger mit der Entfernung von Zelten.

Kommentar:


Bomb

Zug evakuiert: Verdächtiges Päckchen war doch keine Bombe

zug, deutsche bahn
© dpa/Roland WeihrauchSymbolbild
Ein herrenloses Päckchen in einem Regionalzug hat am Dienstagnachmittag für Aufregung am Bahnhof in Neustadt am Rübenberge (Region Hannover) gesorgt. Reisende hatten den mit mehreren Klebestreifen überzogenen Gegenstand in der Gepäckablage des Zugs entdeckt, der von Norddeich nach Hannover unterwegs war. Der Regionalexpress wurde in Neustadt am Rübenberge gestoppt; rund 200 Fahrgäste mussten den Zug verlassen. Der Bahnhof wurde abgesperrt. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes aus Hannover durchleuchteten das Paket. Nach der Auswertung der Röntgenbilder entschieden sich die Einsatzkräfte, das Paket zu öffnen. Das Ergebnis: Entwarnung. Im Inneren befanden sich Lederwaren.

Der Bahnhof war für 90 Minuten gesperrt. Auf der Strecke Hannover-Bremen kam es daher zu erheblichen Behinderungen. Mehrere S-Bahnen fielen aus.

Kommentar:


Che Guevara

Aggressionen nehmen zu: Unbekannte schießen auf Büro von französischer Regierungspartei in Grenoble

In Grenoble (Departement Isere) haben Unbekannte in der Nacht zum Montag das regionale Büro der regierenden Sozialistischen Partei Frankreichs (PS) beschossen.
polizisten
© Sputnik/ Mikhail Voskresensky
Aus einer Sondererklärung, die im Namen des Parteichefs Jean-Christophe Cambadelis veröffentlicht wurde, geht hervor, dass das Gebäude mit scharfen Patronen beschossen wurde. Einschussspuren seien auf der Hausfassade zu sehen, heißt es.

In der Erklärung wird unterstrichen, dass regionale Filialen der Partei seit mehreren Wochen Zielscheiben von Angriffen und barbarischen Akten seien. „Wir... verurteilen diese Gewaltakte, die immer gefährlicher werden. Wir rufen Politiker und Gewerkschafter auf, diesen unzulässigen Aktionen eine harte Einschätzung zu geben“, so die Erklärung.

Kommentar: