Das Kind der GesellschaftS


Light Sabers

Killer-Kommando tötete elf Menschen in Venezuela

Caracas. Ein Killer-Kommando hat in Venezuela elf Menschen ermordet, darunter drei Teenager.
Venezuela
Das Blutbad ereignete sich am Samstag im Staat Trujillo, wie die Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilte: Die Bewaffneten holten ihre Opfer aus mehreren Häusern und führten sie in einen Hof, dort erschossen sie sie. Unter den elf Toten im Alter von 15 bis 76 Jahren ist auch ein Kolumbianer.

Die Täter flüchteten mit Autos und Motorrädern und blieben unerkannt, berichtete die Staatsanwaltschaft weiter. Ein Grund für das Verbrechen war zunächst nicht bekannt. Venezuela gehört zu den gewalttätigsten Ländern, die sich nicht in einem Krieg befinden. Öffentlichen Zahlen zufolge kamen 2015 auf 100.000 Einwohner 58 Morde.

apa

Bug

Sohn wurde zur Strafe im Wald ausgesetzt - Sohn ist jetzt spurlos verschwunden

Tokio. Im Norden Japans wird seit Tagen ein sieben Jahre alter Bub gesucht, den seine Eltern zur Strafe allein im Wald zurückgelassen haben.
Wald Heilung
© pravda.tv
Der Bub wurde japanischen Medienberichten zufolge am Samstagnachmittag in einem Waldstück auf der Insel Hokkaido ausgesetzt. Zuvor hatte er fahrende Autos mit Steinen beworfen.

"Wir wollten ihn bestrafen", sagte der Vater des Buben der Zeitung Hokkaido Shimbun (Montag). Fünf Minuten später seien sie an die Stelle zurückgekehrt, aber ihr Sohn sei nicht mehr da gewesen. 130 Polizisten und Freiwillige setzten am Montag die Suche nach dem Kind fort. Zunächst hatte das Ehepaar den Behörden gesagt, dass der Bub beim Beerenpflücken verschwunden sei.

apa

Bell

Hysterie-Großalarm am Flughafen Köln/Bonn

Groß-Alarm auf dem Flughafen Köln/Bonn: Eine Person hat im Terminal 1 die Sicherheitskontrollen umgangen. Deshalb wurden alle Flieger gestoppt, die dort abgehen sollten. Alle Flugzeuge, die schon auf dem Rollfeld waren, mussten zum Terminal zurückkehren. Inzwischen wurde die gesuchte Person identifiziert und gefasst.
polizist flughafen
© dpa
Der Mann wurde zur Wache gebracht. sagte eine Sprecherin der Bundespolizei auf Anfrage von FOCUS Online. Der Mann war kurz nach elf Uhr im Terminal 1 durch eine Tür unkontrolliert in den Sicherheitsbereich gelangt. Das Terminal wurde danach komplett geräumt und alle Personen noch einmal kontrolliert.

Alle weiteren Informationen im Live-Ticker:

15.30 Uhr: Die Polizei hat sich nun noch einmal ausführlicher zu dem Vorfall geäußert: Ein Spanier gelangte unkontrolliert in den Sicherheitsbereich im Terminal eins, wie die Bundespolizei mitteilte. Der Bereich wurde daraufhin vorübergehend geräumt, fünf Maschinen mussten auf dem Rollfeld in ihren Parkpositionen bleiben. Der Mann wurde schließlich von der Bundespolizei ermittelt und mit zur Wache genommen.

Kommentar:




Candle

Mädchen sucht Schutz vor dem Regen und wird von Zug überfahren

rasender zug,vorbeifahrender zug
© Symbolbild
Schorndorf - Unter einer Bahnbrücke bei Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) ist eine 13-Jährige von einem Zug erfasst und getötet worden - sie hatte dort Schutz vor dem Regen gesucht. Das Mädchen war am Sonntagabend zusammen mit einem Zwölfjährigen auf dem Heimweg und geriet wohl zu nah an die Gleise, wie die Polizei in Aalen am Montag mitteilte. Dem Jungen passierte nichts, er musste aber psychologisch betreut werden.

Heart - Black

Sohn vor U-Bahn geschubst: Mutter kommt in Psychiatrie, weil "Stimmen ihr die Tat befohlen hatten"

Eine Mutter schubst ihren elfjährigen Sohn vor einen Zug. Der Junge überlebt schwer verletzt. Das Gericht ist überzeugt, dass die 32-Jährige psychisch krank ist.
Hamburger U-Bahnstation Hoheluftbrücke
© DPADie Hamburger U-Bahnstation Hoheluftbrücke: Hier schubste die 32-Jährige ihren Sohn vor den Zug
Das Hamburger Landgericht hat eine Mutter, die ihren elfjährigen Sohn vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen hat, auf unbestimmte Zeit in die Psychiatrie eingewiesen. Die Tat sei schockierend, sagte die Vorsitzende Richterin Ulrike Taeubner am Montag. Die Strafkammer sei jedoch überzeugt, dass die Angeklagte wegen einer krankhaften Störung nicht schuldfähig sei. Sie habe Stimmen gehört, die ihr die Tat befahlen.

Die 32-Jährige hatte am 18. Oktober vergangenen Jahres ihren Sohn an der Station Hoheluftbrücke vor einen Zug gestoßen. Die U-Bahn überrollte den Jungen und verletzte ihn lebensgefährlich. Er erlitt zwei Beckenbrüche und verlor den linken Unterschenkel. Das Gericht stellte versuchten Totschlag sowie schwere und gefährliche Körperverletzung fest.

Kommentar:


Airplane Paper

Petition wegen Erschießung von Gorilla, der im Zoo von Cincinnati ein Kind vor dem Ertrinken rettete

Gorilla Cincinnati
© The Cincinnati Zoo & Botanical Garden / YouTube
Ein männlicher Gorilla im Zoo von Cincinnati wurde getötet, nachdem ein 4-jähriger Junge in den Wassergraben des Geheges fiel. Das Tier einer vom Aussterben bedrohten Art, das erst letzte Woche 17 Jahre alt wurde, nahm den Jungen und zerrte ihn aus dem Wasser, bevor er durch Tierpfleger "zur Rettung von Menschenleben" erschossen wurde. Der Vorfall löste einen Sturm der Entrüstung aus. Zehntausende haben eine Petiton gegen die Eltern des 4-Jährigen unterschrieben.


Der Vorfall ereignete sich letzten Samstag im Cincinnati Zoo & Botanischen Garten, als der 4-Jährige durch eine öffentliche Barriere an der Gorilla-Welt kletterte und in den Graben fiel, so der Zoo in einer offiziellen Erklärung.

Der 181 Kilogramm schwere männliche Gorilla namens Harambe wurde direkt von Pflegern getötet. Er gehörte der vom Aussterben bedrohten Art der Westlichen Flachlandgorilla an. Warum er nicht einfach nur betäubt wurde, fragen viel Nutzer auf Twitter und in sozialen Netzwerken.

Kommentar: Warum wurde nicht auch in diesem Fall zu einer alternativen Lösung als zur Tötung des Gorilla gegriffen? Was bewirkt ein solches Verhalten zum Beispiel bei anwesenden Kindern? Handeln bevor man denkt bzw. überhaupt nicht denkt scheint das Motto von Sicherheitsverantwortlichen in den Vereinigten Staaten zu sein. Auch die grassierende Polizeigewalt in den USA ist da ein besonders hervorstechendes Beispiel:


Black Cat

Kleinkind stürzte in Gorilla-Gehege - Gorilla warf Kind durch die Luft und zerrte es hinter sich her

Cincinnati. Dramatische Minuten im Zoo der US-Großstadt Cincinnati: Ein dreijähriger Bub stürzte dort ins Gorilla-Gehege und wurde von einem ausgewachsenen Silberrücken schwer verletzt.
gorilla gehege
© WLWT
Das Kind hatte sich am Samstag zunächst durch das Schutzgeländer gezwängt, stürzte daraufhin mehrere Meter tief in die Affengrube und wurde von dem knapp 200 Kilogramm schweren Tier gepackt, wie Zoo-Direktor Thayne Maynard mehreren Rundfunksendern sagte.

Rettungskräften zufolge habe das Gorillamännchen den Buben "wild hinter sich her gezerrt und durch die Luft geworfen", bevor ihn das Notfallteam des Zoos schließlich erschoss, berichtete der Sender WLWT News 5. Das Kind sei nach dem rund zehnminütigen Martyrium in ein Krankenhaus gebracht worden.

Che Guevara

Ausschreitungen gegen Trump enden teilweise mit Gewalt

In Kalifornien gab es bei einer Kundgebung von US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump heftige Proteste. Gegner des Republikaners versuchten, die Veranstaltung zu stören. Die Anhänger Trumps hielten dagegen.
proteste kalifornien
© EPA/Eugene Garcia/dpa
Bei einer Wahlkampfkundgebung des republikanischen US-Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump in Kalifornien hat es Zusammenstöße zwischen Anhängern und Gegnern gegeben. Zwölf Menschen wurden bei den Protesten vor einem Kongresszentrum in San Diego am Freitag festgenommen, wie die Behörden mitteilten. Die Polizei forderte die zu Hunderten vor der Halle versammelten Menschen vergeblich dazu auf, auseinanderzugehen, da die Versammlung nicht genehmigt sei.

Zwischen den beiden Gruppen gab es Wortgefechte, einige warfen auch Steine und Flaschen. Ein Trump-Anhänger setzte zudem Pfefferspray an. Polizisten in Kampfmontur und mit Schlagstöcken versuchten, beide Seiten auseinanderzuhalten. Eine Eskalation der Proteste wie bei einer Trump-Kundgebung in New Mexico am Dienstag gab es aber nicht. Der Präsidentschaftskandidat der Republikaner ist wegen seiner scharfen Rhetorik gegen Mexikaner, Muslime und Frauen hochgradig umstritten.

Kommentar: Trump spaltet die Bevölkerung bewusst und leider auch mit Erfolg.


Attention

Mieser Scherz: Junger Mann verbrennt Kumpel Gesicht mit Sprüdose

Ein 22 Jahre alter Mann hat in der Nacht zum Samstag in Schweinfurt seinem Kumpel das Gesicht verbrannt - er wollte ihn erschrecken.
polizei rundumleuchte, martinshorn
© dpa/Friso GentschSymbolbild
In der Nacht auf Samstag gegen 0.40 Uhr spielte ein 22-Jähriger in einer Wohnung in der Uhlandstraße in Schweinfurt mit Feuer herum.

Er nahm eine Spraydose, entzündete sein Feuerzeug und ließ einen Sprühstoß in Richtung seines ebenfalls 22-jährigen Kumpels los, der in 1,5 Meter Entfernung im Badezimmer stand. Laut Aussage wollte er ihn erschrecken.

Der Zündler hatte jedoch die Intensität seines Vorhabens unterschätzt, denn es entstand ein Feuerball, wodurch der 22j-ährige Kumpel Verbrennungen zweiten Grades auf 5 Prozent seiner Gesichtshaut erlitt.

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Jagdbomber aus 2. Weltkrieg stürzt in den Hudson River - Pilot überlebt nicht

Mehrere US-Medien berichten vom Absturz eines historischen Flugzeugs über dem Hudson River in der Metropole New York. Der Zwischenfall mit der P-47 Thunderbolt aus der Zeit des 2. Weltkrieges hat sich am Freitagabend (Ortszeit) ereignet.
hudson river
© dpa
Wie die Polizei berichtet, habe der Pilot vor Absturz gegen 18.30 (Ortszeit) noch ein Notsignal abgesetzt. Laut dem TV SenderCNN International handelte es sich bei dem Flugzeug um eine von drei Maschinen die vom Republic Airport auf der östlich der Stadt gelegenen Halbinsel Long Island gestartet sei. Am Freitagabend war noch unklar, ob die P-47 Thunderbolt für eine Flugshow in der Region war.

Ein Augenzeuge berichtet der New York Post, dass er das Flugzeug zunächst dabei beobachtet habe, wie es mehrere Runden drehte. Dann sei es verschwunden.

Kommentar: Nach neuesten Informationen überlebte der Pilot den Absturz nicht.