Das Kind der GesellschaftS


Bizarro Earth

Das Beste aus dem Web: Studie: NASA sagt baldigen Zusammenbruch unserer Zivilisation voraus

gebäude erdbeben
© keystoneDie Zukunft sieht düster aus: Ein von einem Erdbeben zerstörtes Gebäude in der griechischen Stadt Lixouri.
Amerikanische Forscher haben den Ressourcenverbrauch unserer Gesellschaft in ein mathematisches Modell gepackt und zeigen: Die Zivilisation rast auf den Kollaps zu.

Die Menschheitsgeschichte ist eine Achterbahnfahrt. Gesellschaften sind eingebrochen und wieder auferstanden. In der römisch-griechischen Zivilisation, in Mesopotamien, Babylonien, Ägypten. Der Kollaps der Mayakultur im 9. Jahrhundert beschäftigt die Forschung seit langem. Gründe dafür gibt es viele: Vulkanausbrüche, Erdbeben, Dürren, Landzerstörung, Abholzung, Krieg.

Die Geschichte zeigt, dass selbst anspruchsvolle und kreative Kulturen wie die römische oder die Mayazivilisation anfällig sein können. Nun haben sich Mathematiker um Safa Motesharrei von der Universität Maryland gefragt, ob dieses Schicksal auch eine moderne Gesellschaft treffen kann, die gefestigt ist durch technologischen Fortschritt, scheinbar grenzenlose Innovation und durch ethisch-moralische Erziehung.

Family

Jetzt geht die Propaganda-Show erst richtig los: Auf der Krim wächst zusammen was zusammen will

96,77% der - direkt gefragten - Bevölkerung haben in einem Referendum dagegen gestimmt in dieser Ukraine zu bleiben und sich für Russland entschieden - vor allem weil in Kiew eine verfassungsfeindliche, verfassungswidrige, rechtslastige Gruppe "Regierung" mimt. Kurios: Der Westen beklagt, dass es keinen Wahlkampf gab. Gab es den im Kosovo? Da wurde nicht einmal das Volk gefragt, sondern das Parlament entschied einfach. Der Westen fand das demokratisch und ganz doll. Sollte die Krim einen Wahlkampf machen, wie auf dem Maidan? Mit Klitschko, Tjagnibok und Jazenjuk, Ashton, McCain? Meint ihr das Ergebnis wäre entscheidend anders ausgefallen?


Bild
Jetzt geht die Hetze richtig los

Die NATO jammert, weil sie keine Chance hatte, durch die neonazistische "Nationalgarde" einzugreifen. Der Westen jammert, weil er keine Chance hatte, den Krim-Bürgern Krims Märchen zu erzählen und ihnen NATO, EU, Nazis und ihre Oligarchen schmackhaft zu machen. Ausgerechnet die notorischen Völkerrechtsverletzer und Jugoslawien-Bomber berufen sich jetzt auf das Völkerrecht. Wie schrieb doch der SPIEGEL als es gegen Putin ging: Putin habe zwar "juristisch Recht", aber "Eine andere Frage ist, inwieweit diese Sicht in revolutionären Zeiten politisch maßgeblich ist..."

Bell

Noch eindeutigeres Zeichen: 96,77 Prozent stimmten für Russlandbeitritt auf der Krim

Crimeans celebrate referendum results
© Reuters / David Mdzinarishvili
Die Wahlkommission der Krim hat das offizielle Ergebnis des Referendums bekannt gegeben: 96,77 Prozent der Wahlberechtigten, die an der Abstimmung teilnahmen, stimmten für den Beitritt zu Russland.

Mikhail Malischew, Chef der Wahlkommission: “Die Zahl der abgegebenen Stimmen beim Referendum der Krim ist 1.274.096. Das ist eine Beteiligung von 83,1 Prozent.”

Schon gestern hatten pro-russische Unterstützer und der derzeitge Krim-Regierungschef Sergei Aksionow das Ergebnis nach ersten Hochrechnungen gefeiert - bis in die Nacht hinein und inklusive der russischen Hymne.

Quenelle - Golden

Sehr deutliches Zeichen: 93% der Bevölkerung auf der Krim stimmt für Russland

Auf der Krim ist die Entscheidung gefallen: Laut Regionalregierung stimmten 93 Prozent der Wähler im Referendum für den Russland-Beitritt. Die USA reagieren umgehend mit neuen Drohungen gegen Moskau. Schon bald soll es Sanktionen geben. "Russland wird seinen Preis zahlen."
Bild
© DPAAuf dem Lenin-Platz in Simferopol: 1,8 Millionen Menschen sollten abstimmen
Simferopol - 93 Prozent stimmten für den Beitritt zu Russland. Das ist - zumindest laut der moskautreuen Regionalregierung - das Ergebnis des umstrittenen Referendums auf der Krim. Es ist überragend, aber nicht überraschend. Insgesamt waren rund 1,8 Millionen Berechtigte aufgerufen, für einen Anschluss an Russland oder für den Verbleib in der Ukraine zu stimmen - allerdings dann mit verstärkten Autonomierechten. Die Wahlbeteiligung lag laut Interfax bei über 80 Prozent.

Der prorussische Krim-Regierungschef Sergej Axjonow kündigte an, alles juristisch Notwendige für einen raschen Anschluss an Russland zu tun. "An diesem Montag wird sich der Oberste Sowjet der Krim an Präsident Wladimir Putin wenden mit der Bitte, die Krim in die Russische Föderation aufzunehmen", sagte er.

Handcuffs

Dmitri Jarosch - Nazi der Ukraine - möchte russische Export-Pipelines sprengen

Der Anführer des radikal-nationalistischen ukrainischen „Rechten Sektors“, Dmitri Jarosch, hat im Falle eines Konflikts mit Russland mit einer Sprengung der über die Ukraine verlaufenden Pipelines gedroht, um Russland die Möglichkeit zu nehmen, am Öl- und Gasexport zu verdienen, meldet die ukrainische Nachrichtenagentur UNN.
Dmitri Jarosch
© REUTERS/ David MdzinarishviliDmitri Jarosch
Darüber hinaus forderte Jarosch von der ukrainischen Regierung, einen Hauptstab des Oberbefehlshabers zu bilden, allgemeine Mobilmachung der Bevölkerung zu initiieren und Waffenlieferungen aus Nato-Ländern zu gewährleisten.

Diese Woche hat das Gericht des Moskauer Stadtbezirks Basmanny einen Haftbefehl gegen Jarosch verfasst. Ihm wird zur Last gelegt, antirussische Kräfte öffentlich zu extremistischen Aktionen und Terror auf dem Territorium Russlands aufgerufen zu haben.

Kommentar: Ein Resultat von der westlichen Intervention, dass Radikale ebenso radikale Ideen haben.

Aufstand Ukraine: Westliche Mächte unterstützen Nazi-Parteien in der Ukraine


Arrow Down

Nichts gegen Wale, doch "Whaling" ist bekloppt

whaling
Der neue bescheuerte Hype in den Social Media: "Wahling". Menschen kommen hinter einem Gegenstand hervor und lassen sich dann wieder rücklings zurückfallen.
Nach Plankling und dem Harlem Shake gibt es jetzt einen neuen Hype im Internet: "Whaling" ist das neue Whale-Watching-Format in den sozialen Netzwerken. In kurzen Videos bewegen sich Menschen wie auftauchende Wale.

Offensichtlich wurde der Trend von echten, wilden Walen aus den Ozeane der Welt inspiriert. In kurzen sechssekündigen Videos kommt der menschliche Wal hinter einem Gegenstand hervor und lässt sich dabei wieder rücklings zurückfallen - eben wie es ein Wal im Meer auch machen würde. Diese Bewegung wird schlicht "wahling" genannt.

"Whaling" basiert auf der Idee, etwas merkwürdiges an außergewöhnlichen Orten zu machen. Die meisten Videos werden an öffentlichen Plätzen aufgenommen, wie zum Beispiel im Supermarkt, im Kino oder eben auch in Fastfoodrestaurants. In den Videos machen nur ausgewählte Menschen mit. Das Auf- und Abtauchen sorgt bei den unbeteiligten Menschen für große Verwunderung.

Cult

Gläubige bewahren toten Guru in Gefriertruhe auf

Ashutosh Maharaj
© AFP/Shammi MehraDer spirituelle Führer Ashutosh Maharaj auf einem Werbeplakat für seinen Ashram, ein Meditationszentrum.
Die indischen Behörden haben Ashutosh Maharaj im Januar für tot erklärt. Doch die Anhänger des Gurus rechnen fest mit seiner Rückkehr ins Leben - und halten ihr Idol tiefgekühlt.

Im nordindischen Bundesstaat Punjab wachen Mitglieder eines Meditationszentrums, eines sogenannten Ashrams, seit sechs Wochen über eine Tiefkühltruhe. Darin befindet sich der aufgebahrte Körper ihres Gurus Ashutosh Maharaj, der am 29. Januar verstorben ist. Seine Anhänger glauben jedoch an die Auferstehung ihrer Leitfigur.

Ein Ashram-Sprecher betonte, der Guru sei nicht tot, sondern befinde sich nur in einem Zustand des «Samadhi», der höchsten Stufe der Meditation, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Seine Anhänger würden nun darauf warten, dass der Guru seine Meditation beende, um wieder die Führung der Gläubigen zu übernehmen. «Maharaj sendet über meditierende Anhänger weiterhin Botschaften, dass wir seinen Körper bis zu seiner Rückkehr schützen sollen», erklärte der Sprecher.

Eye 1

Rückschau Russland: Regierungskritische Journalistin brutal verprügelt

Elena Milaschina
© Screenshot Welt OnlineElena Milaschina auf ihrer Facebook-Seite. Über Facebook berichtete die Journalistin auch über den brutalen Überfall
Elena Milaschina ist eines der Aushängeschilder der regierungskritischen Nowaja Gaseta. Als die Journalistin brutal überfallen und ausgeraubt wird, lässt sich die Polizei viel Zeit.

Elena Milaschina, Journalistin bei der regierungskritischen Nowaja Gaseta, und eine Freundin waren im Moskauer Vorort Balaschicha auf dem Heimweg. Es war schon spät, kurz nach Mitternacht.

Die beiden Frauen stoppten kurz an einem Kiosk, um Wasser zu kaufen. Plötzlich wurden sie überfallen. Unbekannte schlugen und traten sie ins Gesicht, schlugen ihnen Zähne aus.

Question

Flug MH370: Mehrere Handys von Vermissten klingelten noch, jedoch antwortete niemand

Helicopter
© Press TVSymbolbild. Die Suche dauert an, jedoch gibt es immer noch keine rationale Erklärung, wohin das Flugzeug verschwunden ist.
Maschine bleibt verschwunden, Suchradius erweitert. Touristen belasten Copiloten. Passagiere mit falschen Pässen identifiziert.

Tag fünf nach dem Verschwinden des Passagierflugzeugs Boeing 777-200 von Malaysia Airlines. Und noch immer wirft dieser mysteriöse Fall mehr Fragen auf, als dass er Antworten gibt.

Mehrere Familienmitglieder berichten, dass sie versucht haben, die Vermissten auf deren Handys zu erreichen. Ein Hoffnungsschimmer: Zumindest die Mobiltelefone geben ein Lebenszeichen von sich und klingeln. Zwar geht niemand ran, doch es weckt kurz Hoffnung, bevor schließlich die Mailbox angeht. Andere berichten, ihre Angehörigen seien nach dem Verschwinden der Maschine bei einem Internetnachrichtendienst online gewesen. Wie ist das möglich?

„Wenn ein Handy aus ist, kann es nicht klingeln, einzige erklärbare Möglichkeit wäre, dass im Fall von Nichterreichbarkeit eine Rufumleitung auf ein anderes Telefon gelegt wurde“, so ein Sprecher des Mobilfunkanbieters E-Plus zur B.Z. „Bei Chatprogrammen wäre dieser Effekt gegebenenfalls durch Daten im Cache (Puffer-Speicher) erklärbar, sodass der abgemeldete Nutzer temporär noch als online angezeigt wird.“ Die Nerven der Familien liegen blank. Dass die Handys, wenn sie an sind, nicht geortet werden, stößt auf Unverständnis.

Che Guevara

Heftige Straßenkämpfe nach Beerdigung von Gezi-Opfer in der Türkei

Bild
© APA/epaIn der Türkei protestierten Demonstranten nach der Beerdigung eines Gezi-Opfers.
Die türkische Metropole Istanbul wird nach dem Tod eines von der Polizei vor neun Monaten verletzten Jugendlichen wieder von schwerer Gewalt erschüttert.

Im Anschluss an einen Trauerzug Zehntausender Menschen, die sich zum größten Protest seit dem vergangenen Sommer versammelt hatten, lieferten sich Regierungsgegner und Polizei heftige Straßenkämpfe, wie Augenzeugen berichteten.

Nachdem die Polizei Demonstrationszüge zum zentralen Taksim-Platz mit Wasserwerfern, Tränengas und Gummigeschoßen gestoppt hatte, feuerten Demonstranten mit Zwillen. Sie warfen Steine und errichteten Barrikaden.

Der 15-Jährige Berkin Elvan war im Juni vergangen Jahres auf dem Höhepunkt der Protestwelle gegen die islamisch-konservative Regierung von einer Tränengasgranate schwer verletzt worden. Er lag seit Juni im Koma. Am Dienstag starb er nach 269 Tagen an seinen Verletzungen. Schon in der Nacht zum Mittwoch demonstrierten daraufhin in Istanbul, Ankara, Izmir und zahlreichen anderen Städten Menschen gegen die Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan. Elvan wurde am Mittwoch beerdigt.