Das Kind der GesellschaftS


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"Feuer"-Vogel setzte Haus in Brand

Rauchen gefährdet die Gesundheit - eine Erfahrung, die nun auch ein Vogel in der britischen Hauptstadt machen musste. Die Feuerwehr geht davon aus, dass das Federtier eine noch glimmende Zigarette in sein Nest im Dachstuhl eines Hauses transportierte. Mit fatalen Folgen.

Neun Menschen müssen in der Nacht zum Donnerstag aus einem Haus im Süden Londons fliehen, weil der Dachstuhl in Flammen steht. Ein Fünftel des Daches wird nach Angaben der BBC beschädigt. Die Feuerwehr sucht zunächst erfolglos nach der Brandursache. "Für lange Zeit war niemand dort oben und es gab keine Elektrik, die ein Feuer hätte auslösen können", heißt es auf der Webseite der London Fire Brigade. Dann finden die Einsatzkräfte eine erstaunliche Erklärung.

Demnach soll ein Vogel eine noch brennende Zigarette auf der Straße aufgepickt und in sein Nest transportiert haben. Dieses sei in Brand geraten, dann hätten die Flammen schnell auf das Dach übergegriffen. Die Feuerwehr fand den Glimmstängel in dem verkohlten Nest, daneben lag das tote Tier.

Headphones

Lösch-Übung löste Brand in Shell-Raffinerie aus

Eine vertauschte Beschilderung an einem Löschwasserverteiler soll der Grund für eine Explosion in der Godorfer Shell-Raffinerie gewesen sein. Das geht aus einem jetzt veröffentlichten Gutachten hervor.
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© dpaBei dem Unglück in Köln war ein Tank auf dem Gelände in Brand geraten
Nach dem Großbrand in der Godorfer Shell-Raffinerie am 9. Januar hat das Unternehmen nun den Untersuchungsbericht eines externen Gutachters veröffentlicht. So geht der Experte derzeit davon aus, dass eine vertauschte Beschilderung an einem Löschwasserverteiler Grund für die Explosion und den Brand eines mit giftigem Tuluol gefüllten Tanks auf dem Gelände war.

Denn an dem Tag sollte die Löscheinrichtung eines leeren Tanks überprüft werden. Dazu wollten die Shell-Mitarbeiter einen Wasserschlauch an den leeren Tank mit der Nummer 305 anschließen. Allerdings war die festinstallierte Beschilderung laut Gutachter vertauscht und hinter dem Anschluss mit der Nummer befand sich der Tank 304 - und damit eben derjenige, der mit der giftigen Chemikalie gefüllt war.

Syringe

Pharmafirma bricht wegen Klage Gentechnik-Impfversuch an Fohlen ab

Burkhard Roloff
© Bernd Wüstneck/DPABurkhard Roloff vom BUND Mecklenburg-Vorpommern
Grabower hatten Angst um ihre Gesundheit und protestierten, jetzt sind sie erleichtert. Holländer wollen Wirkstoff überarbeiten.

Die holländische Pharmafirma Intervet International hat ihren umstrittenen Impfversuch an Fohlen in Europas größtem Gestüt abgebrochen. „Wir haben den ersten Versuch abgeschlossen, wir sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden“, sagte Unternehmenssprecherin Sabine Schüller gestern.

Im Lewitz-Gestüt des Ex-Springreiters Paul Schockemöhle im südwestmecklenburgischen Grabow war im vorigen Frühjahr erstmals in Deutschland einem Fohlen ein Impfstoff mit genveränderten Lebendbakterien injiziert worden. Die Schutzwirkung sei nicht erreicht worden, der Impfstoff müsse überarbeitet werden, sagte Schüller.

Stormtrooper

Brutalität einiger Aufständischer: Seltene Videos aus der Ukraine

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Die mit Zuckerglasur überzogenen Berichte der US-Medien über die Ukraine, haben nichts mit der Realität zu tun. Hier sind sechs Videos, die niemals auf Mainstream-Känalen gesendet werden

1. Ukrainische "Protestanten" entzünden Polizisten


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Lebensmittel-"Diebstahl" aus der Mülltonne: Studenten drohen 3 Monate Haft

In Witzenhausen wurden Studenten wegen schwerem Diebstahl angezeigt. Sie hatten Lebensmittel aus den gesicherten Müllcontainern eines Supermarktes entwendet. Nun drohen ihnen drei Monate Haft.
Weggeworfene Lebensmittel, Müllcontainer
© UnbekanntMenschen durchsuchen Müllcontainer nach weggeworfenen Lebensmitteln, um etwas zu essen zu haben.
Drei Studenten aus Witzenhausen stehen wegen dem Diebstahl von weggeworfenen Lebensmitteln vor Gericht. Ihnen wird vorgeworfen in einen mit Gittern gesicherten Bereich eines Supermarktes eingedrungen zu sein und aus den Müll-Containern Lebensmittel gestohlen zu haben. Für diese Tat droht ihnen jeweils drei Monate Haft oder eine Geldstrafe von 4.500 Euro.

Eine der Angeklagten, Tamara Gemmelspacher, sieht sich und ihre Mitangeklagten zu Unrecht kriminalisiert. Sie hat Widerspruch gegen den erlassenen Strafbefehl eingelegt.

Boat

Wegen Nebel: Zwei Schiffe sind auf der Elbe kollidiert

Hamburg - Schiffsunglück auf der Elbe! Am Mittwochmorgen sind zwei Schiffe gegeneinandergestoßen.
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© RuegaDas Binnenschiff wurde mittig getroffen, der Rumpf ist aufgerissen.
Mittwochmorgen, etwa 8 Uhr: Das Binnenschiff „Jade“ und ein Seeschiff sind auf Höhe Lotsenstation/Köhlfleethafen unterwegs, als sie plötzlich gegeneinander fahren. Schuld daran ist vermutlich wabernder Nebel.

Bei dem Zusammenprall wurde das Binnenschiff mittig getroffen, der Kapitän konnte sich und sein Schiff aber glücklicherweise noch ans Ufer retten. Laut Polizei wurde niemand verletzt.

Book

EU-Studie: Jede dritte Frau in Europa ist Opfer von Gewalt

Gewalt Misshandlung
© CobrisGewalt gegen Frauen (Symbolbild): Auch in der EU ein großes Thema
Es sind erschreckende Einblicke in die Lebenswirklichkeit von Frauen in Europa. Jede dritte Befragte einer EU-weiten Umfrage wurde schon einmal Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt, jede 20. Frau berichtete von Vergewaltigung.

Sind Sie schon einmal gewaltsam zum Geschlechtsverkehr gezwungen worden? Wird ihr Partner wütend, wenn Sie mit einem anderen Mann sprechen? Wurden schon mal intime Fotos oder Videos von Ihnen im Internet oder per Handy weiterverbreitet?

Die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) hat solche und viele weitere Fragen insgesamt 42.000 Frauen zwischen 18 und 74 Jahren gestellt - in allen 28 EU-Mitgliedstaaten.

Stock Down

Geldanlage: Die Deutschen kehren der Börse den Rücken

Börse Anzeigetafel
© dpaImmer weniger Deutsche legen ihr Geld in Aktien an.
Die Zahl der Aktionäre in Deutschland sinkt weiter. Immer weniger Deutsche legen ihr Geld in Aktien an. Doch damit verzichten sie auf langfristig stabile Renditen, warnt das Deutsche Aktieninstitut.

Immer weniger Deutsche legen ihr Geld in Aktien an. Allein im vergangenen Jahr trennten sich rund 600 000 Menschen von ihren Aktien oder Aktienfonds, wie das Deutsche Aktieninstitut (DAI) am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Damit seien nur noch 8,9 Millionen Deutsche direkt oder indirekt in Aktien engagiert. Das seien 13,8 Prozent der Bevölkerung nach 14,7 Prozent ein Jahr zuvor.

Verantwortlich für den Rückgang ist dabei allein die negative Entwicklung bei den Aktienfondsanlegern: Fast jeder 13. hat sich im Laufe des Jahres hieraus zurückgezogen. Die Zahl der Aktionäre, also der Anleger, die direkt in Aktien investieren, ist dagegen stabil geblieben. Wie im Vorjahr haben rund 4,6 Millionen Anleger Aktien in ihren Depots. Dies entspricht 7,1 Prozent der Bevölkerung.

Eggs Fried

Schulleiterin wünscht Kindern "Sieg Heil" beim Wettbewerb

Es ist der Tag vor den Faschingsferien: Die Siebt- und Achtklässler der Staatlichen Realschule im mittelfränkischen Weißenburg stehen mit ihren selbstgebauten Fahrzeugen beim alljährlichen Mausefallenrennen am Start. Doch nicht der Wettbewerb, sondern die Rektorin sorgt für Aufsehen.

Wie Süddeutsche.de berichtet, wünscht sie ihren Schülern zum Start viel Glück - und "Sieg Heil". Der NS-Gruß sei ihr so rausgerutscht, sagt sie jetzt um Schadensbegrenzung bemüht.

Das Mausefallenrennen an der Realschule in Weißenburg ist an sich eine pfiffige Angelegenheit. Die Schüler basteln phantasievolle Mini-Fahrzeuge und setzen sie mit dem Klappmechanismus einer Mausefalle in Gang. So auch am vergangenen Freitag. Doch dann geriet die Schulleiterin aus der Spur.

Snakes in Suits

UN-Studie: "Ein sechstes globales Massensterben hat begonnen"

verarmtes kind schutt
© unbekanntDie "Frucht" der Großkonzerne
Die Vereinten Nationen werfen den großen Konzernen der Welt beim Umweltschutz schwere Versäumnisse vor. "Das natürliche Kapital der Welt wird im großen Stil vernichtet", warnte UN-Umweltchef Achim Steiner in einem Interview. Allein die 3000 wichtigsten Unternehmen verursachten Umweltschäden von fast zwei Billionen Euro im Jahr. Dies gehe aus einer UN-Studie hervor, die am Dienstag in London veröffentlich werden sollte.

"Der Raubbau an der Natur durch die Wirtschaft setzt sich seit Jahren ungebremst fort", kritisiert Steiner in einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung. Wildnis, Arten, Lebensräume und Ökosysteme verschwänden in nie dagewesenem Tempo. Eine aktuelle Unep-Schätzung kommt dem Bericht zufolge zu dem Ergebnis, dass die Arten heute 100-mal schneller aussterben, als es die Evolution vorgibt. "Ein sechstes globales Massensterben hat begonnen", warnen die Experten des UN-Umweltprogramms.