
© Kimimasa Mayama/dpaMark Karpeles (links) ist der Chef von Mt.Gox, einer Handelsplattform im Internet, die sich auf die Kunst-Währung Bitcoin spezialisiert hat und jetzt Insolvenz anmelden musste. Bei einer Pressekonferenz in Tokio mit seinem Anwalt (rechts) wirkte der Manager angeschlagen und ratlos.
Mit Bitcoins wollte man im Internet eine freie Währung schaffen, die dem Einfluss von Zentralbanken und staatlichen Kontrollen entzogen ist. Doch das funktioniert so nicht.Das Vertrauen in die Digitalwährung
Bitcoin ist nach Auffassung der Bundesbank wegen der jüngsten Turbulenzen nachhaltig beschädigt. Nach dem Insolvenzantrag der einst größten
Handelsplattform Mt.Gox (wir berichteten) sieht sich die Notenbank in ihren
Warnungen vor Risiken bestätigt. Mit der Pleite von Mt.Gox hat sich die Krise der Digitalwährung verschärft.
Die Plattform habe Schulden von rund 6,5 Milliarden Yen (46,6 Millionen Euro), hieß es auf einer Pressekonferenz in Tokio.Bitcoin-Börse hat Betrieb eingestelltMt.Gox-Chef Mark Karpeles räumt demnach ein, dass Anfang Februar bei einem Online-Angriff von Unbekannten möglicherweise Bitcoins entwendet worden seien. Das klingt sehr mysteriös. Nähere Erkenntnisse liegen noch nicht vor. Die Bitcoin-Börse hat jedenfalls den Betrieb eingestellt.
Kommentar: Albert Einstein sagte angeblich: "Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr."