Das Kind der GesellschaftS


Snakes in Suits

Echter Psychopath? 15-Jährige 1.370 Mal vom eigenen Vater missbraucht

Ein vierzigjähriger Arbeiter hatte sich gestern vor dem Landesgericht Wien dem Vorwurf zu stellen, dass er seine eigene Tochter in vier Jahren 1370 Mal sexuell missbraucht habe.

DNA-Spuren von der Kleidung des Opfers weisen zweifelsfrei nach, dass das Sperma vom eigenen Vater stammt, der die Taten vor dem Gericht leugnete.

Da die Mutter des Mädchens die Aussage verweigert hat, wurde der Prozess vertagt.

Stormtrooper

"Marsch der Würde" in Spanien mit gewaltsamen Ausschreitungen beendet

In Madrid haben Tausende gegen die Sparpolitik der spanischen Regierung protestiert. Nach der Eskalation der Demonstration unter dem Motto „Marsch der Würde“ sollen mehr als 100 Menschen verletzt worden sein.
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© AP/dpa
Madrid - Nach Protesten gegen die Sparpolitik der Regierung ist es in Madrid am Samstag zu schweren Ausschreitungen mit mehr als hundert Verletzten gekommen. Zehntausende Spanier waren zuvor friedlich durch die Stadt gezogen, bevor es am Abend zu den gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei kam. 24 Demonstranten wurden nach Behördenangaben festgenommen.

Solidarität in Berlin

Am Brandenburger Tor demonstrierten am Sonnabend Angehörige der Gruppe M15 Berlin ebenfalls gegen die Sparpolitik der spanischen Regierung, um Solidarität mit den spanischen Protestlern zu üben. Sie beklagten die hohe Arbeitslosigkeit in Spanien und hielten Spruchbänder mit der Aufschrift „Spanien sagt nein“ und „Gemeinsam im Kampf“ in die Höhe. Die Gruppe 15 M Berlin ist ein Ableger der spanischen Protestbewegung 15M. Die Bezeichnung M15 steht für den 15. Mai. An dem Tag im Jahr 2011 demonstrierten zum ersten Mal Menschen in Madrid gegen, nach eigenem Verständnis, korrupte Politiker, die das Land in die Krise geschickt hatten. Die Bewegung breitete sich in ganz Spanien aus. Sie versteht sich als politisch heterogen. Es gibt weder einen Wortführer noch ein einheitliches Manifest. In verschiedene Städten wurden unterschiedliche Manifeste beschlossen.

Books

Neuer Studiengang Homöopathie in Bayern: Diffamierer gehen zum Angriff über

homeopathy
Der Spiegel bringt es wieder einmal auf den Punkt: Homöopathie und der neu eingerichtete Studiengang sind nichts als eine „Globulisierungs-Falle“ (siehe: spiegel.de/unispiegel/wunderbar/privathochschule-streit-um-homoeopathie-studiengang-traunstein-a-953020.html).

Eine Falle? Ja, weil hier eine “Placebo-Therapie” zu unerwarteten und unverdienten Ehren kommt. Denn welcher gesunde Menschenverstand hält so etwas wie die Homöopathie für eine Wissenschaft? Der Spiegel jedenfalls nicht.

Worum geht es eigentlich? Im kommenden September soll es so weit sein: Im bayrischen Traunstein wird der erste Studiengang für Homöopathie an dem Bildungszentrum für Gesundheitsberufe (Homöo-Akademie Traunstein) eröffnet. Und es soll gleich losgehen mit bis zu 25 Studenten. Gelehrt wird die „klassische Homöopathie auf Hochschulniveau“.

Angesichts der Tatsache, dass der Spiegel 2010 eine Ausgabe herausbrachte, deren Titelbild untertitelt war mit den Worten: „Homöopathie - die große Illusion“ und einem Beitrag, der „Der große Schüttelfrust“(spiegel.de/spiegel/print/d-71558786.html) lautete, muss eine Sache in Traunstein wie ein Schlag ins Gesicht sein. Und damit das Ganze nicht so weh tut, holt sich die Zeitschrift schnell Schützenhilfe von kompetentester Seite: Der GWUP. Denn die haben eine Meta-Analyse von einem Prof. Hahn aus Södertälje, Schweden, auseinandergenommen, der irgendwie auf den seltsamen Gedanken gekommen war, die Vorzüge und Wirksamkeit der Homöopathie zu untersuchen.

Kommentar:
Homöopathie - die Heilmethode der Wahl
Homöopathie bessert allergische Beschwerden signifikant
Banerji-Protokoll: Erstaunliche Ergebnisse in der Krebsbehandlung mit Homöopathie
Homöopathie ist günstiger als Schulmedizin
Studie: Homöopathie-Patienten leben länger


Pistol

Verbrecherjagd im Zug im Allgäu: Täter springen aus Zug - einer tot, einer schwer verletzt, Polizist angeschossen

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© dpa/K. HildenbrandBei einer Schießerei wurden zwei Polizisten verletzt.
SEK-Einsatz im Allgäu: Ein Bundespolizist ist auf einer Zugfahrt zwischen Kaufbeuren und Kempten angeschossen worden. Die beiden Täter sprangen aus dem fahrenden Zug. Einer ist tot, seine völlig zerfetze Leiche wurde entlang der Bahnstrecke gefunden. Sein Komplize ist schwer verletzt.

Bei einer blutigen Auseinandersetzung zwischen Polizisten und Fahrgästen in einem fahrenden Zug ist im Allgäu ein Mann ums Leben gekommen. Drei weitere Männer, darunter die beiden Bundespolizisten, wurden am Freitag schwer verletzt. Der eine Beamte erlitt einen Beindurchschuss, der andere bekam einen Schlag auf den Kopf. Einer der Täter wurde später tot neben der Bahnstrecke entdeckt. Die Hintergründe der Tat in der Regionalbahn waren auch Stunden nach dem Vorfall noch unklar.

Wie das Kemptener Polizeipräsidium mitteilte, wollten die beiden Polizisten die Fahrgäste des Zuges von Kaufbeuren nach Kempten kurz nach 14.30 Uhr kontrollieren. Dabei fiel ihnen auf, dass ein Passagier zur Fahndung ausgeschrieben war. Dies löste den gewalttätigen Streit zwischen den Beamten und den beiden Männern aus.

Arrow Down

Armut in Griechenland: Immer mehr Eltern können ihre Kinder nicht mehr ernähren und geben sie in Hilfseinrichtungen

Die Krise in Griechenland hat dazu geführt, dass immer mehr Väter und Mütter ihre eigenen Kinder nicht mehr ernähren können.
Armut, Waisenkinder, Essensausgabe
© ReutersKinder bei einer Essensausgabe in Athen.
Kinder sind die Opfer der griechischen Wirtschaftskrise. Mittlerweile gehören Schlagzeilen über tragische Schicksale Mädchen und Buben zum Alltag in Griechenland. Sind Eltern nicht mehr imstande, ihre eigenen Töchter und Söhne zu versorgen, übergeben sie ihre Kinder immer öfter in die Obhut von Hilfseinrichtungen. Zwischen 2009 und 2013 stieg die Anzahl der Familien, die Hilfe durch das Unterstützungsprogramm "Child Support" der Wohltätigkeitsorganisation "SOS-Kinderdorf Griechenland" beantragt haben, laut Statistikern um das fast Zwanzigfache.

Question

Angeblich Trümmerteile der Boeing 777 im Südwesten von Perth gefunden

Australische Suchmannschaften haben auf Satellitenbildern vom Indischen Ozean möglicherweise Wrackteile des vermissten Malaysian-Airlines-Flugzeugs MH370 entdeckt. Suchflugzeuge sind nun unterwegs.
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© dpaEin Satellitenbild zeigt das 24 Meter lange Teil, das möglicherweise von der verschwundenen Boeing 777 stammt. Doch es steht noch nicht fest.
Die australischen Behörden haben möglicherweise Spuren der vermissten Boeing der Malaysian Airlines gefunden. Premierminister Tony Abbott sprach am Donnerstag Ortszeit im australischen Parlament von "glaubwürdigen" Informationen, nach denen mittels Satellitentechnik zwei Objekte ausgemacht worden seien, die zu der Flugnummer MH370 gehören könnten. Die Boeing war am 8. März mit 239 Menschen an Bord von Kuala Lumpur Richtung Peking gestartet.

Vier Aufklärungsflugzeuge seien bereits im Einsatz, um die Objekte aufzuspüren, sagte Abbott. Über den mutmaßlichen Fundort äußerte er sich nicht näher. Er wies darauf hin, dass seine Erkenntnisse noch keine Gewissheit ergäben. "Wir müssen uns darüber klar sein, dass die Aufgabe des Aufspürens dieser Objekte eine sehr schwierige ist", sagte der Premierminister. Es könne sich "herausstellen, dass sie nicht zum Flug MH370 gehören".


Kommentar: Bevor es keine genauen Erkenntnisse sind, warum wird darüber berichtet? Denn es ist für die Angehörigen so schon schwer und die Gefahr ist groß, sie wieder zu enttäuschen.


Kommentar: Der Fall MH370 ist immer noch ungeklärt und es kann vermutet werden, dass es ein Fall von "höchster Fremdartigkeit" ist. Denn ungeklärt sind immer noch die Freizeichen von 19 Mobiltelefonen von Passagieren der Maschine und ebenso die verschiedenen Radaraufzeichnungen eines auftauchenden und wieder verschwindenden Flugzeugs.


Handcuffs

Weltweiter Kinderporno-Ring ausgehoben: Mehrere Anklagen in den USA

porno
© Peter Kneffel/Archiv/ DPA
US-Kriminalbehörden haben nach eigenen Angaben einen weltweit operierenden Kinderporno-Ring ausgehoben. In einem ersten Schlag gegen das Netzwerk wurden 14 Männer angeklagt, die eine Internetseite mit mehr als 27 000 Abonnenten in aller Welt betrieben hatten.

Washington - Das sagte Heimatschutzminister Jeh Johnson am Dienstag (Ortszeit) in Washington sagte. Die Verdächtigen hätten ihre teilweise sehr jungen Opfer ausgetrickst und genötigt, um an Nacktbilder von ihnen zu kommen. International könnte es zu weiteren Festnahmen kommen.

Bei dem Hauptdrahtzieher handele es sich um einen 27-Jährigen aus dem US-Staat Louisiana. Er sei bereits im vergangenen Jahr festgenommen worden und müsse nun mit einer 20-jährigen Haftstrafe rechnen. Der Mann habe gestanden, in sozialen Netzwerken falsche Profile von Frauen oder Mädchen angelegt zu haben. Mit Hilfe dieser Identitäten habe er zumeist Jungen sexuell ausgebeutet, so die Ermittler. Allerdings fanden sich auf der Seite auch Bilder sehr kleiner Kinder.

Heart - Black

Beziehungsstreit: Vater wirft Kinder aus dem Fenster und anschließend springt er selbst

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© News5/Goppelt, dpaEin junger Vater hat in Treuchtlingen seine drei Kinder aus dem Fenster geworfen. Dann sprang er selbst in die Tiefe. Mögliches Motiv: Seine Ehefrau hatte sich von ihm getrennt. Genau als die Polizei am Haus eintraf, warf der Vater die Kinder aus dem Fenster.
Bevor ein junger Vater seine drei kleinen Kinder aus dem Fenster warf, hatte er der Mutter telefonisch mit der Tat gedroht. Ein Kind schwebt noch immer in Lebensgefahr.

Zum Familiendrama in fränkischen Treuchtlingen, wo ein Mann seine drei Kinder aus dem Fenster geworfen hat, gibt es neue Erkenntnisse. Wie bereits mitgeteilt, hatte der 30-Jährige aus Verzweiflung über die Trennung seiner Frau seine drei kleinen Kinder aus dem Fenster seiner Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses geworfen und schwer verletzt. Dann sprang der 30-Jährige hinterher.

Wie die Polizei mitteilt, schwebt ein der Monate alter Sohn des Mannes nach dem Sturz in Lebensgefahr. Seine zwei und drei Jahre alten Schwestern wurden schwer verletzt. Der Vater hingegen sollte noch am Mittwoch aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Airplane

Flug MH370: Angehörige drohen mit Hungerstreik, wenn sie nicht besser informiert werden

Anteilnahme Kerzen
© KEYSTONEDie Anteilnahme ist weltweit gross. In Kambodscha wird für die Flugpassagiere gebetet.
Die Suche nach dem verschollenen Flugzeug der Malaysia Airways geht weiter. Malediven-Bewohner sollen ein tief fliegendes Flugzeug gesehen haben. Derweil drohen Angehörige von Passagieren des Flugs MH370 mit Hungerstreik, wenn sie nicht besser informiert würden.

Am elften Tag nach dem Verschwinden des malaysischen Flugzeugs mit 239 Menschen an Bord hat China die Suche entlang seiner Nordwestgrenze aufgenommen. Australien flog südwestlich seiner Küste mit einem Seeaufklärer über den Indischen Ozean.

Die Suche nach Flug MH370 findet inzwischen auf einer Fläche von etwas mehr als der Grösse Australiens statt. Die gesamte Suchregion umfasst nun 2,24 Millionen Quadratseemeilen (etwa 7,7 Millionen Quadratkilometer).

Kommentar: Durch die NSA Spionage-Affäre der letzten Monate sind wir informiert worden, dass die Geheimdienste der Welt, und allen voran der USA, 'allmächtig' sind und dank Mobiltelefone allen und jeden abhören, ausforschen und orten können. Nichtsdestotrotz ist es jetzt plötzlich nicht möglich, ein Flugzeug mit hunderten Mobiltelefonen zu orten (selbst wenn nur ein paar intakt geblieben sind). Das bedeutet, dass entweder

* die Geheimdienste gar nicht so mächtig sind, wie sie behaupten, oder,
* dass mit dem Flugzeug etwas passiert ist, dass sogar außerhalb der 'gottgleichen' Möglichkeiten der Geheimdienste liegt, oder
* dass das, was mit dem Flugzeug passiert ist zwar bekannt ist, aber aus gewissen Gründen nicht an die Öffentlichkeit gelangen darf.

Alle drei Möglichkeiten sind äußerst interessant und aufschlussreich.


Bizarro Earth

Das Beste aus dem Web: Studie: NASA sagt baldigen Zusammenbruch unserer Zivilisation voraus

gebäude erdbeben
© keystoneDie Zukunft sieht düster aus: Ein von einem Erdbeben zerstörtes Gebäude in der griechischen Stadt Lixouri.
Amerikanische Forscher haben den Ressourcenverbrauch unserer Gesellschaft in ein mathematisches Modell gepackt und zeigen: Die Zivilisation rast auf den Kollaps zu.

Die Menschheitsgeschichte ist eine Achterbahnfahrt. Gesellschaften sind eingebrochen und wieder auferstanden. In der römisch-griechischen Zivilisation, in Mesopotamien, Babylonien, Ägypten. Der Kollaps der Mayakultur im 9. Jahrhundert beschäftigt die Forschung seit langem. Gründe dafür gibt es viele: Vulkanausbrüche, Erdbeben, Dürren, Landzerstörung, Abholzung, Krieg.

Die Geschichte zeigt, dass selbst anspruchsvolle und kreative Kulturen wie die römische oder die Mayazivilisation anfällig sein können. Nun haben sich Mathematiker um Safa Motesharrei von der Universität Maryland gefragt, ob dieses Schicksal auch eine moderne Gesellschaft treffen kann, die gefestigt ist durch technologischen Fortschritt, scheinbar grenzenlose Innovation und durch ethisch-moralische Erziehung.