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Die gewalttätigen Proteste in Thailand gehen weiter: Bei einer Demonstration in Bangkok fielen Schüsse, ein Polizist wurde von einer Kugel tödlich getroffen. Die Polizei setzte Tränengas ein. Ob es wie geplant zu Neuwahlen kommt, ist ungewiss.Bei neuen Krawallen bei den regierungsfeindlichen Demonstrationen in Thailand ist in der Hauptstadt Bangkok am Donnerstag nach Medienberichten ein Polizist ums Leben gekommen. Der 45-Jährige sei von einer Kugel get
roffen worden, berichtete die Zeitung
Nation. Mehr als ein Dutzend Demonstranten wurden bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften verletzt. Angesichts von Chaos und Störaktionen empfahl die Wahlkommission, die für den 2. Februar geplanten Wahlen zu verschieben.
Rund 2000 Demonstranten versuchten ein Sportstadion zu blockieren, wo die Wahlkommission Kandidaten registrieren wollte. Aus ihren Reihen flogen Wurfgeschosse auf die Sicherheitskräfte. Die Polizei setzte Tränengas ein. Ende November waren bereits Wasserwerfer und Tränengas in Bangkok im Einsatz, als Sicherheitskräfte den Regierungssitz gegen einen Ansturm von Demonstranten verteidigten. Schließlich entschärften siie Lage, in dem sie die Tore öffneten.