
© unbekanntRosalie Bertell, 2010 (fotografiert von Wolfgang Schmidt)
Die Wissenschaftlerin Dr. Rosalie Bertell starb im Alter von 83 Jahren 2012 in den USA. Im Jahr 2000 erschien ihr Buch
Planet Earth - The Latest Weapon of War. Ein Jahr vor ihrem Tod wurde es unter maßgeblicher Beteiligung von Prof. Claudia von Werlhof, Initiatorin der „Planetaren Bewegung für Mutter Erde“, ins Deutsche übersetzt. Titel der deutschen Ausgabe:
Kriegswaffe Planet Erde. Das vorliegende Interview stammt aus dem Jahr 2010. Es behandelt Fragen der Radioaktivität, insbesondere der radioaktiven Niedrigstrahlung auf den Organismus. Es ist das Themenfeld, für das sie 1986 mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde und um das es in ihrem 1985 erschienenen Buch
No Immediate danger? Prognosis for a radioactive earth geht. Die deutsche Ausgabe dieses Buches erschien 1987 unter dem Titel
Keine akute Gefahr? Die radioaktive Verseuchung der Erde mit einem Vorwort von Petra Kelly und folgendem Passus auf der Rückseite: „Dr. Rosalie Bertell weist nach, daß bis heute bereits weltweit 16 Millionen Menschen durch radioaktive Verseuchung zu Tode gekommen sind. Sie zeigt, wie schon jetzt durch die radioaktiven Abfallprodukte von Rüstung und Industrie irreparable Schäden an unserer Umwelt und unseren Genen entstehen.“ Das 2010 in englischer Sprache geführte Interview wurde von der "Planetaren Bewegung für Mutter Erde" ins deutsche übersetzt.
Frage: Ich denke, Sie haben die Auswirkungen der Radioaktivität gründlich erforscht, auch die von niedrigdosiger Strahlung, welche üblicherweise so kommentiert wird: “Keine Ursache, sich Sorgen zu machen! Überhaupt kein Problem!” Was haben Ihre Forschungen bezüglich der langfristigen Auswirkungen von niedriger Strahlenbelastung ergeben?
Kommentar: Seit gestern kursieren zwei markante Bilder im Netz, Eines, was oben zu sehen ist und ein anderes, was die Sphinx in Schnee zeigt. Dabei handelt es sich jedoch um Fakes. Bei der Sphinx wurde ein Bild aus einem Miniaturenpark in Japan genommen und bei den Pyramiden handelt es sich um eine Fotomontage.