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Misstrauen gegenüber Massenmedien in den USA wächst an

Washington D.C. (USA) - Das Vertrauen der US-Bürger in ihre Massenmedien, also TV, Print und Radio, schwindet immer mehr: Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "Gallup" offenbart nun, dass 60 Prozent der Befragten dem Wahrheitsgehalt der Meldungen ihrer Massenmedien nicht mehr trauen.
Umfrage, Massenmedien
© gallup.comUmfragewerte zum Vertrauen der US-Bürger in den Wahrheitsgehalt der Massenmedien.

Attention

Sachbearbeiterin in Neuss wurde mit einem Messer getötet

Bild
© Henning Kaiser/dpa (Bestmögliche Qualität)Außenansicht des Jobcenter Neuss aufgenommen am 26.09.2012. In dem Jobcenter in Neuss hat am 26.09.2012 ein Mann eine Mitarbeiterin durch Messerstiche tödlich verletzt.
In einem Jobcenter in Neuss ist eine Sachbearbeiterin getötet worden. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen, noch sind die Hintergründe der Tat unklar.

In einem Jobcenter im nordrhein-westfälischen Neuss ist eine Sachbearbeiterin erstochen worden. Die 32-jährige Frau erlag kurz nach der Tat in einem Krankenhaus ihren Verletzungen, teilten die Ermittler mit. Ein 52-jähriger wurde festgenommen, die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Nach Angaben der Polizei wurden die Einsatzkräfte um kurz nach 9 Uhr darüber informiert, dass es in dem Jobcenter in der Neusser Innenstadt eine Bedrohungslage gebe. Als die Beamten eintrafen, fanden sie die 32-Jährige schwer verletzt vor. Die Frau wurde nach der Behandlung durch einen Notarzt in eine Klinik gebracht, wo sie ihren Stichverletzungen erlag. Den Tatverdächtigen nahm die Polizei in der Nähe des Jobcenters fest.

Zwischen Täter und Opfer habe es nach derzeitigem Erkenntnisstand keinerlei persönliche Beziehung gegeben, sagte die zuständige Staatsanwältin. Der 52-Jährige sei wohl ein Kunde des Jobcenters gewesen. Das Jobcenter wurde nach dem tödlichen Übergriff auf die Frau geschlossen. Zahlreiche Menschen hatten die Messerattacke mitbekommen. 15 Personen erlitten einen Schock und mussten von Notärzten und Notfallseelsorgern betreut werden.

Stormtrooper

Aufruf zum friedlichen Massenprotest der Spanier - Regierung lässt ihre "Schutzarmee" positionieren

Madrid bereitet sich auf neue Massenproteste vor, das Abgeordnetenhaus ist hermetisch abgeriegelt. Eine Politikerin stellt bereits Vergleiche mit einem gescheiterten Putschversuch vor 30 Jahren an.
Polizei
© dapdPolizisten im Dienste der Machthaber positionieren sich vor dem Eingang zum spanischen Parlament in Madrid.
Madrids traditionsreiches Abgeordnetenhaus glich schon am Vormittag einer Festung. 1500 Spezialkräfte waren im Einsatz, um das Kongressgebäude weiträumig abzuriegeln. Die Veranstalter der neuen Massendemos, mehrere Dutzend Nichtregierungsorganisationen aus ganz Spanien, hatten zu einem friedlichen Marsch auf den Kongress aufgerufen, um gegen den harten Sparkurs der Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy zu protestieren.

"Die übertreiben, da ist ja noch gar kein Demonstrant", sagte ein älterer Herr einer Fernsehreporterin, die die vielen Einsatzfahrzeuge vor seinem in der Nachbarschaft des Parlaments liegenden Gebäude filmte. Maria Dolores de Cospedal, Generalsekretärin der konservativen Volkspartei (PP) sah das anders: "Das letzte Mal, als der Kongress umstellt wurde, war es der Versuch eines Staatsstreichs", sagte die streitbare Politikerin und verglich die geplanten Proteste mit dem gescheiterten Putschversuch des Guardia-Civil-Beamten Antonio Tejero im Jahr 1981.

Nuke

Drohende Verseuchung der Arktis? Defekter Kernreaktor von russischem Atom-U-Boot könnte außer Kontrolle geraten

Der Arktischen See droht offenbar eine Atomkatastrophe. Der defekte Kernreaktor eines 1981 heimlich versenkten U-Boots könnte offenbar außer Kontrolle geraten. Grund dafür soll eindringendes Meerwasser sein.
U-Boot
© dpaDas russische U-Boot „Kursk“ sank im August 2000 in der Barentssee. Dabei starben 118 Seeleute. Ein älteres Atom-U-Boot vom Typ K-27 droht nun die Arktis zu vergiften, ein anderes die Barentssee.
Wie die ARD-Sendung „Report Mainz“ berichtet, liegt das sowjetische Atom-U-Boot K-27 in 33 Meter Tiefe auf dem Grund der russischen Kara See, in der Bucht von Stepovoy. Die russische Nordmeerflotte hatte es nach einem Störfall, bei dem neun Seeleute tödlich verstrahlt wurden, heimlich und unter Bruch des Völkerrechts versenkt, wie es in dem Bericht heißt.

Nach Angaben des Staatlichen Russischen Instituts für Strahlenschutz (IBRAE) entwichen seit 1981 jährlich 851 Millionen Becquerel Radioaktivität aus dem 110 Meter langen Boot. Der Bericht beruft sich dabei auf eine interne Vorlage des Russischen Umweltministeriums für den Kreml. Dem Dokument zufolge müsse die K-27 bis spätestens 2014 gehoben werden. Die Beamten warnen: Im Reaktor der K-27 bestehe eine „hohe Wahrscheinlichkeit einer unkontrollierten Kettenreaktion wegen hochangereichertem Kernbrennstoff“.

Ambulance

Gaswolke über Ruhrgebiet- Kinder müssen zu Hause bleiben

Am Dienstagmorgen ist im Krefelder Hafen die Lagerhalle eines Düngemittelherstellers in Flammen aufgegangen. Jetzt ziehen giftige Wolken über das Ruhrgebiet. Zur Zeit wird geprüft, wie gefährlich die Gase in der Luft wirklich sind.

Brand in Lagerhalle - Giftige Wolke über dem Ruhrgebiet

Im Krefelder Hafen ist am Dienstagmorgen in einer Lagerhalle ein Feuer ausgebrochen. In der 50 mal 120 Meter großen Halle lagerten vor allem Düngemittel. Jetzt zieht eine giftige Gaswolke über das Ruhrgebiet - bis zu 70 Kilometer hat die Wolke bereits zurückgelegt. Experten des Landesumweltamtes sind vor Ort und messen den Schadstoffgehalt der Wolke. Mit zwei speziellen Fahrzeugen sind die Umweltexperten in der Stadt unterwegs. Währenddessen tagt ein Krisenstab von Feuerwehr, Polizei und der Stadt, falls die Gase die Gesundheit gefährden können.

Red Flag

Islamist fordert Anschläge in Deutschland, wegen Anti-Islamfilm

Im Internet kursiert laut Medienbericht das Drohschreiben eines deutschen Islamisten. Er behauptet, der Hauptdarsteller des umstrittenen Mohammed-Videos sei ein Deutscher. Der Autor ruft Muslime dazu auf, die Feinde des Islam zu enthaupten.

Ein radikaler Islamist hat laut Zeitungsbericht wegen des umstrittenen Mohammed-Films aus den USA zu Mordanschlägen in Deutschland aufgerufen. In einem Drohschreiben fordere ein deutscher Islamist namens Abu Assad seine Glaubensbrüder auf, als Rache für das Video Attentate in Deutschland zu begehen, berichtet die Zeitung Die Welt. In dem Schreiben werde außerdem behauptet der Schauspieler, der in dem Schmähvideo den Propheten Mohammed spielt, sei ein Deutscher.

Shoe

Lawine im Himalaya fordert mehrere Opfer

Am „Todesberg“ Manaslu im Himalaya-Gebirge in Nepal sind neun Bergsteiger auf 7000 Meter Höhe von einer Lawine in den Tod gerissen worden - auch ein Mann aus Bayern kam ums Leben. Zwei weitere Deutsche konnten gerettet werden.
bergsteiger, verletzter
© Reuters
Mindestens neun Bergsteiger sind bei einem Lawinenabgang im Himalaya in Nepal ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei vom Sonntag starb auch ein deutscher Bergsteiger, als die Lawine zwei Camps in etwa 7000 Meter Höhe auf dem 8163 Meter hohen Mount Manaslu unter sich begrub. Bei dem deutschen Opfer handelt es sich um einen 42-Jährigen aus dem Raum Dingolfing in Niederbayern, erklärte die Polizei in Straubing. Der Bruder des Toten sei verständigt worden. Die Leiche sei geborgen und nach Kathmandu geflogen worden.

Unter den Toten waren nach Meldungen französischer Medien vier Franzosen, drei würden noch vermisst. Für sie gebe es wenig Hoffnung. Ein weiteres Opfer stamme aus Spanien und eines aus Nepal, teilte das nepalesische Tourismusministerium mit. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa verunglückte auch ein Italiener tödlich. Retter konnten die Leichen von insgesamt neun Opfern bergen. „Der Manaslu ist wegen seiner steilen Hänge und des schwierigen Wetters als Todesberg bekannt“, sagte Dipendra Paudel, Mitarbeiter des Tourismusministeriums.

Pirates

Massenschlägerei bei Elektronikproduzenten Foxconn

5000 Polizisten müssen beim chinesischen Elektronikproduzenten Foxconn anrücken, um eine Massenschlägerei unter Kontrolle zu bringen. Unklar ist, was die 2000 Arbeiter so wütend gemacht hat. Polizei und Foxconn sprechen von einem Streit unter Kollegen. Blogger zeichnen ein anderes Bild.
Bild
© REUTERS/StringerSicherheitskräfte räumen die Scherben von zerschlagenen Fensterscheiben an einem Wachhäuschen weg. Im Hintergrund stehen Lastwagen der Militärpolizei.
Peking - Die Fabrik ist geschlossen, vorerst. Die 79.000 Foxconn-Arbeiter in der nordchinesischen Millionenstadt Taiyuan werden fürs Erste keine Elektronikgeräte mehr für den westlichen Markt zusammenbauen. Die Polizei ermittelt, was der Grund für die gewalttätigen Auseinandersetzungen war, an denen 2000 Arbeiter beteiligt waren und die von mehr als doppelt so vielen Polizisten beendet wurden. Mehrere Menschen wurden festgenommen, 40 zum Teil offenbar schwer Verletzte in Krankenhäuser gebracht.

Bomb

Banküberfall: Sprengung der gesamten Bankfiliale

schutt
© dpa / Friso Gentsch
Gangster haben einen Geldautomaten samt dazugehöriger Bankfiliale im Münsterland gesprengt. Sie jagten die Geschäftsstelle in Nottuln am Montagmorgen mit einem Gasgemisch in die Luft, wie die Polizei mitteilte.

Die Explosion drückte Wände aus dem Gebäude und zerstörte Fensterscheiben auch in Nachbarhäusern. Trümmer flogen bis in das Wohnzimmer eines Hauses auf der anderen Straßenseite hinein.

Die Geschäftsstelle der Bank sei „komplett zerstört und für mehrere Monate nicht nutzbar“, sagte ein Polizeisprecher in Coesfeld. „Der Schaden ist auf jeden Fall sechsstellig.“ Statiker untersuchten das Gebäude am Montag. Die Kriminellen flüchteten unerkannt mit einer Beute in zunächst unbekannter Höhe.

Smoking

Schweizer stimmen für Rauchen!

Rückschlag für die Initiative "Schutz gegen Passivrauchen": In einer Volksabstimmung hat die Mehrheit der Schweizer gegen ein strengeres Rauchverbot in Kneipen und Gaststätten votiert. Auch die Regierung war gegen eine Verschärfung der Auflagen.

rauchen
Bern - Seit 2009 bemüht sich die Initiative "Schutz gegen Passivrauchen" in der Schweiz um ein landesweites Rauchverbot in Kneipen, Gaststätten und anderen Arbeitsumgebungen sowie öffentlichen Räumen. Der entsprechende Antrag war Bestandteil einer großen Volksabstimmung, die am Sonntag in allen Kantonen vorgenommen wurde. Mehr als 66 Prozent der Wähler lehnten den Vorstoß nun jedoch ab, wie erste Schätzungen ergeben haben.

Auch die Regierung sowie führende Wirtschaftsvertreter hatten sich gegen eine Verschärfung der bestehenden Regelung ausgesprochen. Für eine Gesetzesänderung wäre nicht nur die Mehrheit der Wähler insgesamt, sondern auch die Mehrheit der Kantone - das sogenannte Ständemehr - benötigt worden.