Das Kind der GesellschaftS


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Diabetes, Fettleibigkeit und Depressionen: Noch keine Trendwende

Wenn es um ihre Gesundheit geht, ist den Deutschen im Vergleich zu 1998 noch keine Trendwende gelungen. Im Gegenteil: Fettleibigkeit, Diabetes und psychische Beschwerden haben sogar zugenommen.

Fast jeder vierte Deutsche ist deutlich zu dick. Mehr Fettleibigkeit, mehr Diabetes und nicht genügend Sport - in punkto Gesundheit ist den Deutschen im Vergleich zu 1998 noch keine Trendwende gelungen. Diese Ergebnisse aus dem zweiten bundesweiten Gesundheitssurvey für Erwachsene (DEGS) hat das Robert Koch-Institut am Donnerstag in Berlin präsentiert.

Knapp ein Viertel der Männer und Frauen ist demnach mit einem Body-Mass-Index von über 30 fettleibig. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) sagte, angesichts dieser Zahlen müssten auch Präventionsmaßnahmen der Krankenkassen hinterfragt werden. Es gelte, mehr Menschen davon zu überzeugen, dass sich gesundheitsbewusstes Verhalten lohne - "aber nicht mit dem erhobenen Zeigefinger".

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Einzelner Mann verwandelt öde Sandbank in Oase

Haben Sie schon einmal den Satz gehört »Du kannst etwas verändern?« Wie Sie jetzt lesen werden, hat ein einzelner Mensch genau das unter Beweis gestellt. Vor mehr als 30 Jahren hatte ein Teenager namens Jadav »Molai« Payeng die Idee, eine öde Sandbank in eine blühende Oase zu verwandeln. Mit dieser Vision begann er, auf eben dieser Sandbank in der Nähe seines Geburtsorts im indischen Bundesstaat Assam, Bäume zu säen. Kurze Zeit später zog Payeng in die Gegend, um seinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen, aus unfruchtbarem Land einen Wald zu schaffen.

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© Unbekannt
Einen Traum hegen

In den nächsten Jahren verbrachte Payeng einen großen Teil seiner Zeit damit, Samen in die Erde zu legen, den Boden zu hegen und das Wachstum der Sprösslinge zu fördern. Nach 30 Jahren hingebungsvoller Arbeit wurde er schließlich belohnt. Payeng hat nicht nur erfolgreich ein Gebiet transformiert, von dem einst viele - eingeschlossen die Forstbehörde - meinten, es sei für Anpflanzungen nicht geeignet, sondern er hat 550 Hektar Wald geschaffen. Unglaublich!

Che Guevara

Demonstration gegen Wladimir Putin

In Moskau haben Tausende Russen mit einer Großdemonstration ein „Russland ohne Putin“ gefordert. Der Präsident selbst warnte die Opposition vor einer Schwächung der Staatsmacht. Hintergrund der Proteste am Nationalfeiertag ist die kürzlich verabschiedete Verschärfung des Versammlungsrechts.
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© dpa / Sergei Ilnitzky
Ungeachtet zahlreicher Einschüchterungsversuche hat die russische Opposition der Führung des Landes mit einer Großdemonstration die Stirn geboten. Zehntausende Menschen zogen nach Angaben von Journalisten am Dienstag durch Moskau und forderten den Rücktritt des vor gut einem Monat vereidigten Präsidenten Wladimir Putin. Dieser warnte derweil vor jeglichen Versuchen, die Staatsmacht zu schwächen.

Während der Chef der oppositionellen Linksfront, Sergej Udalzow, die Zahl der Demonstranten mit mehr als 100 000 angab, sprach die Polizei zu Beginn des Protestmarschs von rund 18 000 Teilnehmern. Fernsehaufnahmen aus der Luft legten jedoch nahe, dass mindestens 36 000 Demonstranten unterwegs waren. Sie riefen „Stoppt die Unterdrückung, ihr macht uns zu Revolutionären“ und forderten auf Spruchbändern ein „Russland ohne Putin“.

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Vater des Toulouse Mörders Merahs erhebt Anklage wegen Mordes

Drei Monate nach dem gewaltsamen Tod seines Sohnes hat der Vater von Mohammed Merah Klage wegen Mordes eingereicht. Die Polizei hätte den Attentäter von Toulouse demnach nicht erschießen dürfen. Nun prüft die französische Justiz den Fall.
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© REUTERS / France 2Mohamed Merah
Paris - Der gewaltsame Tod des Attentäters von Toulouse im Kugelhagel der Polizei im März hat möglicherweise ein gerichtliches Nachspiel. Der Vater des erschossenen Mohamed Merah hat in Paris eine Klage gegen Unbekannt wegen Mordes eingereicht, berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eine Anwältin des Vaters.

Indirekt zielt die Klage auf die Polizeiführung, die einem Einsatzkommando den Befehl zur Erstürmung von Merahs Wohnung gegeben hatte, sagte Anwältin Isabelle Coutant-Peyre. Der in Algerien wohnende Vater hatte schon früher erklärt, Frankreichs Polizei hätte seinen Sohn lebendig fassen müssen. Die französische Justiz muss die Klage nun prüfen, wie der Sender RTL berichtete.

Kommentar: Es gibt zweifelhafte Aussagen, ob Merah tatsächlich der al-Qaida angehörte oder ob er nur ein Sündenbock war.

Schadensbegrenzung: War Merah ein Informant des Geheimdienstes?
Mohamed Merah hatte keine Verbindung zu al-Qaida


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Konkurs greift um sich: Stärkster Anstieg der Firmenpleiten seit zwei Jahren

Berlin. Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist im März so stark gestiegen wie seit fast zwei Jahren nicht mehr. 2809 Unternehmen erklärten sich für zahlungsunfähig. Das waren 1,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit.
Konkurs
© WPVerglichen mit dem Vormonat gab es sogar eine Zunahme bei den Insolvenzen um 19,4 Prozent.
Einen stärkeren Anstieg bei den Unternehmenspleiten in Deutschland gab es zuletzt im März 2010 mit 8,7 Prozent: Die neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen eine deutliche Zunahme. Verglichen mit dem Vormonat gab es sogar eine Zunahme um 19,4 Prozent.

"Wir rechnen damit, dass 2012 wieder mehr Unternehmen den Gang zum Insolvenzrichter antreten müssen", sagte der Vorsitzende des Insolvenzverwalterverbands VID, Christoph Niering. "Es häufen sich die Anzeichen, dass sich die deutsche Wirtschaft nicht länger von der Flaute in den übrigen Euroländern abkoppeln kann." Exporte, Industrieaufträge und Produktion waren im April gesunken. "Bei den geringen Margen, die in wichtigen Schlüsselbranchen wie Automotive, Logistik oder Bau erwirtschaftet werden, geht bei einem einsetzenden Abschwung vielen Unternehmen schnell die Puste aus", warnte Niering.

Syringe

DRK braucht mehr Blut und mehr junge Blutspender

Immer weniger Erstspender - Dauerspender werden immer älter

Transfusionsblutbeutel
© Unbekannt
Immer älter werdende Dauerspender und Blutkonservenknappheit in den Ferien: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Mecklenburg-Vorpommern braucht frisches Blut. Die Zahl der Blutspender ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen, sagte die DRK-Sprecherin Iris Kraus der Nachrichtenagentur dapd anlässlich des Weltblutspendertags am 14. Juni. Ein Grund sei unter anderem die demografische Entwicklung.

"Das zeigt sich bei uns besonders in den Erstspenderzahlen", erläuterte Kraus. So habe der Anteil derjenigen, die zum ersten Mal Blut spendeten, 2009 noch bei 10,6 Prozent gelegen. 2011 seien es nur noch 8,5 Prozent gewesen.

"Wir brauchen momentan in Mecklenburg-Vorpommern circa 450 Blutkonserven täglich, um unsere Krankenhäuser flächendeckend zu versorgen", sagte Kraus. Zwar sei die Spendenbereitschaft im Nordosten generell höher als in vielen anderen Bundesländern. Trotzdem spenden Kraus zufolge gerade einmal 2,5 Prozent der Bevölkerung Mecklenburg-Vorpommerns Blut.

Star of David

Rassismus in Israel nimmt zu

israel, ägypten, mauer
© unbekannt
Israel erlebt einen noch nie da gewesenen rassistischen Aufschwung.

Mittwoch, 23. Mai, wurden Einwanderer in Tel-Aviv angegriffen. Als Reaktion auf die Appelle der Likud Beamten übten Hunderte von Demonstranten Gewalt gegen afrikanische Asylbewerber aus. Ein Dutzend Migranten wurden verwundet, während sie auf der Straße waren. Häuser wurden zerstört und Geschäfte geplündert. [1]

Diesen Montag den 4. Juni, wurde eine von zehn afrikanischen Arbeitern bewohnte Wohnung in Brand gesteckt, wobei vier Menschen verletzt wurden. An den Wänden, konnte man auf Hebräisch lesen: "Verlassen sie die Umgebung".

Die Gewalttaten sind rund um die schwarze Gemeinschaft konzentriert. Nach offiziellen Zahlen, wären sie 60 000 Asylbewerber im Hoheitsgebiet.

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Lebensmittelmarken und Armut nehmen in Amerika zu

Am letzten Tag jedes Monats stehen Hunderttausende Amerikaner nachts Schlange für Lebensmittel. Ab Mitternacht gelten die neuen Essensmarken. Noch nie waren so viele US-Bürger auf sie angewiesen.
wal-mart, supermarkt
© Kai Nedden
Langsam setzt sich die Schlange vor den Einkaufskassen in dem Wal-Mart in North Bergen im amerikanischen Bundesstaat New Jersey in Bewegung. Viele Kunden gähnen gelangweilt, Jessica Morsch wird wenigstens von ihrem dreijährigen Sohn abgelenkt, der trotz der fortgeschrittenen Uhrzeit quietschfidel ist.

Die 21-Jährige ist an diesem Abend wie so viele andere aus der Nachbarschaft kurz vor Mitternacht zum Shoppen gefahren. Ihr Einkaufswagen ist so voll gepackt, dass die Lebensmittel fast herausfallen: ein Riesen-Sack Reis liegt darin, Brot, Wasserflaschen, Aufschnitt, etwas Gemüse, Babynahrung.

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Stuhl des Mörders Magnotta sollte bei Ebay verkauft werden

magnotta, stuhl
© ebay
Auf diesem Stuhl saß der Porno-Killer vor seiner Festnahme. Er sollte bei Ebay versteigert werden.

Auf 1111,11 Euro war der Preis innerhalb von gut 34 Stunden hochgeschnellt. Zum Startpreis von einem Euro hatte der Chef des Neuköllner Internetcafes den Stuhl, auf den der Kannada-Kannibale verhaftet wurde, bei Ebay einstellen lassen. Doch dann stoppte das Internet-Auktionshaus das unmoralische Angebot mit der Artikelnummer 33074601206.

36 Gebote waren zwischen Freitagabend, 22.09 Uhr, und Sonntagmorgen, 8.25 Uhr, eingegangen. Einer der sieben Bieter war tatsächlich bereit, 1111,11 Euro für einen fleckigen, gebrauchten Bürostuhl zu zahlen, der neu nicht mehr als 25 Euro wert ist. Nur, weil der international gesuchte Porno-Killer Luka Magnotta (29) etwa 70 Minuten darauf gesessen hatte.

Vader

Das Beste aus dem Web: Elektroschocks in amerikanischer Einrichtung für ungehorsame Schüler

andre mccollinc
© youtube/screenshot
Ein 16-jähriger Schüler wird an einen Tisch gefesselt. Er bekommt Elektroschocks - von seinen Lehrern. Diese Bestrafung wendet eine Schule in den USA bei verhaltensgestörten Kindern an. Die Opfer tragen bleibende Schäden davon.

New York - Es kostet einige Überwindung, dieses Video zu betrachten. Ein 16 Jahre alter Junge ist mit Ledergurten an einen Tisch gefesselt, auf seinem Kopf sitzt ein Helm, der ein wenig an die Kappen erinnert, die zum Tode Verurteilte auf dem elektrischen Stuhl tragen müssen. Um ihn herum stehen vier Erwachsene, der Junge schreit sich vor Schmerz die Lunge aus dem Hals.

Die Aufnahme wurde an einer Schule mitten in den USA gemacht, dem „Judge Rotenberg Center“ von Massachusetts, keine 200 Kilometer von New York entfernt. Das Center ist eine sonderpädagogische Einrichtung für Kinder mit Verhaltensstörungen - autistische Kinder, emotional verstörte Kinder, Kinder mit schwerwiegenden psychischen Erkrankungen. Die beliebteste therapeutische Maßnahme der Institution ist die Bestrafung mittels Elektroschock.

Kommentar: Psychopathen, woran erkennt man sie?