Immer weniger Erstspender - Dauerspender werden immer älter
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Immer älter werdende Dauerspender und Blutkonservenknappheit in den Ferien: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Mecklenburg-Vorpommern braucht frisches Blut. Die Zahl der Blutspender ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen, sagte die DRK-Sprecherin Iris Kraus der Nachrichtenagentur dapd anlässlich des Weltblutspendertags am 14. Juni. Ein Grund sei unter anderem die demografische Entwicklung.
"Das zeigt sich bei uns besonders in den Erstspenderzahlen", erläuterte Kraus. So habe der Anteil derjenigen, die zum ersten Mal Blut spendeten, 2009 noch bei 10,6 Prozent gelegen. 2011 seien es nur noch 8,5 Prozent gewesen.
"Wir brauchen momentan in Mecklenburg-Vorpommern circa 450 Blutkonserven täglich, um unsere Krankenhäuser flächendeckend zu versorgen", sagte Kraus. Zwar sei die Spendenbereitschaft im Nordosten generell höher als in vielen anderen Bundesländern. Trotzdem spenden Kraus zufolge gerade einmal 2,5 Prozent der Bevölkerung Mecklenburg-Vorpommerns Blut.
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