Willkommen bei SOTT.net
Fr, 03 Jul 2020
Die Welt für Menschen, die denken

Das Kind der Gesellschaft
Karte

Flashlight

Drei Leichen in Hessen gefunden

In Hessen hat die Polizei am Montag an verschiedenen Orten drei Leichen entdeckt. Ein toter Mann wurde beim Brand eines Wohnwagens gefunden. Zwei weitere Leichen entdeckten die Beamten in einer Campinghütte.
polizei

Symbolbild
Bei dem Brand eines Wohnwagens haben Feuerwehrleute am Montag im Dreieicher Stadtteil Sprendlingen in Hessen eine männliche Leiche gefunden. Die Identität des Mannes sei noch unbekannt, teilte die Polizei in Offenbach mit. Auch die genauen Umstände seines Todes seien noch unklar. Der alte Wohnwagen stand auf einem Lagerplatz für alte Hütten, Container und Schuppen. Eine Zeugin hatte von dort Rauch aufsteigen sehen und die Polizei alarmiert.

Nach ersten Erkenntnissen stammte der Tote vermutlich aus dem Obdachlosenmilieu. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Am Dienstag soll es eine Obduktion geben, um die Todesursache zu klären. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Biohazard

Coronavirus: Erster Todesfall in Paris

Erstmals ist ein an dem Coronavirus erkrankter Mensch in Europa gestorben. Der chinesische Tourist sei in einer Pariser Klinik der Krankheit erlegen, teilte die französische Gesundheitsministerin Agnès Buzyn am Samstag mit.
corona
© Inconnu
Bei dem Mann handelte es sich demnach um einen 80-Jährigen aus der schwer betroffenen zentralchinesischen Provinz Hubei, in der auch Wuhan liegt. Der Tourist war Anfang Februar auf die Intensivstation des Krankenhauses Bichat in der französischen Hauptstadt gebracht worden. Sie sei gestern über den Tod des Mannes informiert worden, sagte Buzyn. Der Patient sei mehrere Tage in kritischem Zustand gewesen.

In zahlreichen europäischen Ländern, auch in Deutschland, wurden in den vergangenen Wochen Menschen gemeldet, die mit dem neuen Coronavirus infiziert sind. Bislang war aber niemand gestorben, bei einigen Patienten verlief die Erkrankung nahezu ohne Symptome.

Kommentar: Kommentar:

Berechtigte Kritik: China wirft USA wegen Coronavirus Panikmache vor
Corona-Virus: China errichtet in 10 Tagen zwei riesige Krankenhäuser mit 1.400 medizinischen Kräften und 1.500 Betten


Camera

Berlin: Ein Toter und Verletzte nach Schießerei - Täter sind noch auf der Flucht

In Berlin kommt es am späten Abend nahe der Veranstaltungshalle Tempodrom zu einer Auseinandersetzung. Dabei stirbt ein Mensch, weitere werden teils schwer verletzt. Zahlreiche Polizeikräfte sichern mit Maschinenpistolen den Tatort. Der oder die Täter sind auf der Flucht, die Hintergründe unklar.
tempodrom berlin
© imago images/Marius Schwarz
Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.
Nach tödlichen Schüssen auf einen 42-Jährigen vor dem Berliner Veranstaltungsort Tempodrom in Berlin ermittelt eine Mordkommission der Polizei zu den Hintergründen. Noch seien die Umstände der Tat völlig unklar, die sich am Freitagabend gegen 23.00 Uhr ereignete, sagte die Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft Berlin, Mona Lorenz, am Samstagmorgen. Vier weitere Menschen wurden verletzt, davon einige schwer. Der Tote sollte noch heute obduziert werden.

Der Tatort befindet sich am Tempodrom in der Möckernstraße, einer Veranstaltungshalle in der Berliner Innenstadt. Das Gebiet im Ortsteil Kreuzberg wurde nach den Schüssen weiträumig abgesperrt. Lorenz sagte, es könne nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob es mehrere Täter gab oder ob es nur einer war. Er oder sie seien weiterhin flüchtig.

Flashlight

SEK-Einsatz in Plochingen: Mehrere Verletzte bei Auseinandersetzung - Täter auf der Flucht

Die Polizei hat nach einer Auseinandersetzung mit zwei Verletzten in Plochingen (Baden-Württemberg) nach drei Tatverdächtigen gesucht. Weniger später wurde ein Mann festgenommen.
sek plochingen
© Kohls/SDMG/dpa
"Im Rahmen der Fahndung haben wir eine Person festgenommen, die Überprüfung läuft", twitterte die Polizei Reutlingen am Donnerstagabend.

Fünf Männer sollen an dem Streit auf offener Straße beteiligt gewesen sein, bei dem laut Polizei ein Schuss gehört wurde und ein Messer eingesetzt worden sein soll. Spezialkräfte der Polizei und ein Hubschrauber waren bei dem Einsatz am Donnerstagabend beteiligt.


Die drei Verdächtigen flüchteten zu Fuß. Nähere Informationen zur Art der Verletzungen und Hintergründen der Tat gab es zunächst nicht. "Die Fahndung läuft, wir sind mit starken Kräften vor Ort", schrieb die Reutlinger Polizei auf Twitter. Wegen des laufenden Einsatzes wurden in Plochingen mehrere Straßen gesperrt.

cvh

Dollar Gold

"Für mehr Demokratie": Berliner Baulöwe spendet 100.000 € an AfD

Erst ersteigerte er den "Bambi" von Boris Becker, nun spendet Unternehmensverwalter Christian Krawinkel an die AfD. Es ist die höchste Summe seit 2016.
Alternative for Germany (AfD) Party
© AP Photo / Jens Meyer
Die AfD kann mit einer Großspende ihre Parteikasse auffüllen. Der Berliner Unternehmer Christian Krawinkel hat laut der Verwaltung des Deutschen Bundestages 100.000 Euro an die Partei gespendet. Die Großspende wurde am Dienstag auf der Homepage des Deutschen Bundestages veröffentlicht.

Krawinkel spendete den Betrag direkt an den AfD-Landesverband Thüringen, dessen Vorsitzender Björn Höcke ist. In einem Schreiben, das dem Tagesspiegel vorliegt, schreibt Krawinkel: "Aktuelle politische Ereignisse in Thüringen" veranlassten ihn, als "initiative Spende" der AfD das Geld zu geben, sein Motto: "für mehr Demokratie in unserem Land".

Der Unternehmer weist in dem Schreiben darauf hin, dass er "parteipolitisch ungebunden" sei und nur seine "Rechte als Bürger unseres Vaterlandes" wahrnehme. Darüber hinaus wollte er sich nicht äußern.

Kommentar: Ganz schön link, die Linken: Linke wirft Kemmerich nach Wahlsieg Blumenstrauß vor die Füße


Chart Bar

Umfrage von YouGov: Fast jeder 2. Deutsche rechnet mit Regierungsbeteiligung der AfD bis 2030

AfD-Unterstützer in Berlin
© AP Photo / Markus Schreiber
Trotz aller Abgrenzungen gegen die AfD rechnet fast jeder zweite Deutsche (48 Prozent) damit, dass die Partei in den nächsten zehn Jahren an einer Landes- oder sogar Bundesregierung beteiligt wird. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor.

Nur 29 Prozent der Befragten sehen demnach die AfD bis 2030 nicht in Regierungsverantwortung.

In Thüringen war mit dem FDP-Politiker Thomas Kemmerich vergangene Woche erstmals ein Ministerpräsident mit Stimmen der AfD gewählt worden. Das hat bundesweit ein politisches Beben ausgelöst und die Debatte über den Umgang mit der AfD massiv angeheizt.

Laut YouGov-Umfrage findet ein Viertel der Deutschen (26 Prozent) eine Beteiligung der AfD an einer Landesregierung in Ordnung. 19 Prozent hätten auch mit einer Beteiligung der AfD an einer Bundesregierung kein Problem. Eine klare Mehrheit von 59 Prozent lehnt eine Regierungsbeteiligung der rechten Partei aber grundsätzlich ab.

ai/dpa

Kommentar: Laut diesen Umfragewerten rechnen sehr viele Menschen damit, dass die AfD in Zukunft stärker gewählt wird. Angesichts der Ereignisse der letzten Woche in Thüringen ist das noch wahrscheinlicher geworden, worauf u. a. auch untenstehende Artikel verweisen:


Fire

Gasexplosion in Lienen - Ein Feuerwehrmann kam ums Leben

Bewohner riefen die Feuerwehr, weil es in ihrem Haus nach Gas roch. Als die Einsatzkräfte nach der Ursache suchten, kam es zu Explosion. Zwei Feuerwehrmänner waren zunächst eingeschlossen.

gasexplosion
© dpa / David Poggemann
Rettungskräfte stehen nach einer Gasexplosion vor einem Mehrfamilienhaus. Zwei Feuerwehrleute waren zunächst eingeschlossen.
  • Bewohner hatten wegen Gasgeruchs die Feuerwehr gerufen.
  • Als die Einsatzkräfte sich auf die Suche nach der Ursache machten, kam es zur Explosion.
  • Zwei Feuerwehrmänner waren zunächst im Keller des Hauses eingeschlossen.
Update von 19.16 Uhr: Nach stundenlangem Einsatz war es traurige Gewissheit. Ein Feuerwehrmann starb nach einer Gasexplosion in einem Wohnhaus, vier weitere wurden teils schwer verletzt.

Der getötete Feuerwehrmann war unter eingestürzten Trümmern des Hauses verschüttet worden. Ein Arzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Noch am Abend waren Einsatzkräfte dabei, den Leichnam des Mannes zu bergen. Dazu mussten zunächst eingestürzte Betonteile, die sich ineinander verkeilt hatten, beiseite geräumt werden. Ein weiterer eingeschlossener Kollege wurde zuvor aus dem teilweise eingestürzten Haus geborgen. Er kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Drei weitere Feuerwehrmänner wurden ebenfalls verletzt.

"Das ist eine sehr bedrückende Situationen für die vielen Helfer", sagte der Polizeisprecher. Es seien Notfallseelsorger vor Ort, die sich um die Betroffenen kümmerten. "Der tragische Tod des Feuerwehrmanns erfüllt mich mit tiefer Trauer", schrieb Innenminister Herbert Reul (CDU) auf Twitter. "Ich bin in Gedanken bei seiner Familie, Freunden und seinen Feuerwehrkameraden."

Chess

Vermisstes zehnjähriges Mädchen tot im Wasser gefunden

Ein in Nordrhein-Westfalen vermisstes Mädchen ist tot in einem Wehr entdeckt worden. Die Todesumstände sind noch unklar.
vermisstes mädchen
Über eine Woche lang suchte die Polizei intensiv nach einem vermissten Mädchen aus Menden im Sauerland. Jetzt ist die Leiche der Zehnjährigen in einem Wehr auf der Ruhr gefunden worden.

Der leblose Körper sei am Sonntagmorgen entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Die Todesumstände seien noch unklar.

Das Mädchen war am 1. Februar in einem unbeobachteten Moment aus der Wohnung gelaufen, wohl barfuß und im Pyjama. Es wurde befürchtet, dass die Zehnjährige in den Fluss Hönne gefallen sein könnte, die unmittelbar am Haus der Familie entlang fließt. Eine tagelange, groß angelegte Suche mit vielen freiwilligen Helfern und per Hubschrauber blieb erfolglos.

ala/dpa

Kommentar:

Vermisste Menschen auf der ganzen Welt: Was haben sie gemeinsam?


Gold Seal

Anerkennung: Politiker, Künstler und Journalisten fordern Freilassung von Julian Assange

Im April 2019 wurde Julian Assange verhaftet und es stellte das Ende der Pressefreiheit dar. Lobenswert ist, dass Günter Wallraff und verschiedene Vertreter aus Politik, Kunst und Journalismus Stellung beziehen und eine Freilassung von Julian Assange fordern. Die FAZ druckte dafür auch einen Sonderbericht.
günter wallraff
© www.globallookpress.com
Mehr als 130 Politiker, Künstler und Journalisten fordern die sofortige Freilassung von WikiLeaks-Gründer Julian Assange. In einem gemeinsamen Appell, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde, rufen sie Großbritannien dazu auf, den 48-Jährigen aus medizinischen und menschenrechtlichen Gründen aus der Haft zu entlassen.

- RT Deutsch
Im folgenden Video ist ein Kurzbericht über die Pressekonferenz zu sehen:


Handcuffs

Amoklauf in Thailand: Soldat tötet mindestens 20 Menschen

In Korat, Thailand kam es zu einem Amoklauf, wo ein Soldat mindestens 20 Menschen erschossen hat. Nach dem Amoklauf nahm er mehrere Geiseln und verschanzte sich in einem Einkaufszentrum. Der Täter ist noch nicht festgenommen.

thailand, amoklauf
© AP
Polizisten vor dem Einkaufszentrum
In Thailand sind bei einem Amoklauf mindestens 20 Menschen getötet worden. Die Zahl der Verletzten könne derzeit noch nicht genau beziffert werden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der Nachrichtenagentur Reuters. Der Tatverdächtige wurde offenbar bereits identifiziert.

- Spiegel Online
Nach weiteren Informationen begann der Amoklauf auf einem Militärstützpunkt:
Der Vorfall soll auf dem Militärstützpunkt Surathampithak seinen Anfang genommen haben. Laut Bangkok Post tötete Sergeant Major Jakapanth Thomma zunächst seinen Vorgesetzten und zwei weitere Soldaten auf der Militärbasis, bevor er in einem Jeep davonfuhr.

- Spiegel Online
Der Täter soll die Tat live ins Internet übertragen haben.