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Mi, 20 Okt 2021
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Erdveränderungen
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Extremer Wetter- und Temperaturumschwung: Mindestens 21 Marathonläufer in China ums Leben gekommen

Die Läufer wurden von einem Temperatursturz, Eisregen und Sturmböen überrascht. Mehr als tausend Helfer machten sich auf die Suche nach den Teilnehmern.
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© STR/AFP
Rettungskräfte auf der Suche nach Läufern beim Tragen ihrer Ausrüstung
Mindestens 21 Teilnehmer eines Gebirgs-Marathons im Nordwesten Chinas sind bei extremem Schlechtwetter ums Leben gekommen. Acht weitere Teilnehmer des Ultramarathons in der Provinz Gansu wurden zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht, berichtete das Online-Portal The Paper.

Der 100-Kilometer-Marathon, der am Samstag im Nationalpark im Bezirk Jingtai gestartet worden war, wurde abgebrochen. Nach Angaben der Staatsagentur Xinhua galt ein Teilnehmer des Rennens zunächst noch als vermisst.

Nach ersten Erkenntnissen waren die 172 Teilnehmer des Ultramarathons bereits knapp 30 Kilometer nach dem Start von Hagel, Eisregen und Sturmböen erfasst worden. Zudem sanken die Temperaturen drastisch innerhalb kürzester Zeit. Wärmende Decken aus der mitgeführten Notfallausrüstung der Läufer seien einfach weggeweht worden, berichtete Xinhua. Bilder aus sozialen Medien zeigen, dass die Läufer T-Shirts und kurze Hosen trugen.

Ice Cube

Weltgrößter Eisberg bricht von der Antarktis ab: 170 km lang und 25 km breit

In der Antarktis ist der weltweit größte Eisberg abgebrochen und schwimmt jetzt frei vor der Eisküste. Mit einer Länge von 170 Kilometern, einer Breite von 25 Kilometern und einer Fläche von 4320 km² ist der Brocken größer als Mallorca.
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© ESA/Earth Observation
Der riesige Eisberg brach von der westlichen Seite des Ronne-Schelfeises in der Antarktis ab. Mallorca ist zum Größenvergleich abgebildet.
Laut der europäischen Weltraumorganisation wurde der Eisberg von Satelliten erfasst, als er abbrach. Der Berg schwimmt nun frei auf dem Weddellmeer, einer großen Bucht in der westlichen Antarktis, wo einst der Entdecker Ernest Shackleton sein Schiff, die Endurance, im Packeis verlor.

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SOTT Video Erdveränderungen - April 2021: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Ein plötzlicher Druckunterschied zwischen Grönland und Nordeuropa löste einen massiven arktischen Kälteeinbruch aus, der die Temperaturen in ganz Europa auf historische Rekordwerte sinken ließ. Die extreme Kälte kam weniger als eine Woche nach einer rekordverdächtig warmen Periode in den letzten Märztagen.

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Die Thermometer in Capanna Margherita, Italien, fielen auf -33,2°C, während Novi Vasi in Slowenien einen nationalen Allzeitrekord von -20°C verzeichnete. Auch in Großbritannien gab es einen neuen nationalen Kälterekord für April mit -6°C, nur wenige Tage nach einem Allzeitrekord für März von -15,4°C in Eskdalemuir. Und wenn wir schon dabei sind, die Alpen meldeten ebenfalls den kältesten April der Geschichte.

Sehr niedrige Temperaturen mit rekordverdächtiger Kälte und schädigendem Frost wurden auch aus Teilen Frankreichs, Deutschlands und Kroatiens gemeldet.

Eine Kältewelle aus dem Nordpolarmeer versetzte Alaska in eine tiefe Froststarre und brach zwei Rekorde für Schneefälle und Niedrigtemperaturen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Der historische Sturm zählte zu den stärksten Schneefällen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und die Schneedecke reichte im Süden bis nach Oklahoma.

Extrem kalte Temperaturen mit erheblichen Schneemengen trafen diesen Monat auch die Region Moskau. Es herrschten Wetterbedingungen, die denen des tiefsten Winters ähnelten. Zur gleichen Zeit verzeichnete die östliche Region Russlands die größte Schneedecke im April.

Snow Globe

Ungarn verzeichnet den kältesten April in diesem Jahrhundert

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© György Varga/MTI
In ganz Europa hat der vergangene April Rekordwerte nicht nur in Sachen Kälte mitgebracht. Auch Ungarn verzeichnete im April einen Kälterekord.
Der April dieses Jahr war der kälteste in diesem Jahrhundert, und der 15. kälteste seit 1901, verkündete Ungarns Wetterdienst am Sonntag.

~ Hungary Today
Der Monat war 2,9 °C kühler als der Durchschnitt von 11,4 C°, der zwischen 1991 und 2020 aufgezeichnet wurde, sagte der Wetterdienst auf seiner Website und auf Instagram.

Better Earth

"Klimaziel" fast erreicht: Kältester April seit 15 Jahren für Europa - Und seit 40 Jahren für Deutschland

Der April war einer der kältesten Monate seit 15 Jahren für gesamt Europa:

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Nun ist es amtlich: Der vergangene Monat war in Europa der kälteste April seit 2003. Das meldete der europäische Klimawandeldienst Copernicus am Donnerstag.

So lag die Durchschnittstemperatur um 0,9 Grad niedriger als im Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Zwischen verschiedenen Ländern des Kontinents gab es den Angaben zufolge jedoch deutliche Unterschiede. Besonders von einem Kälteeinbruch betroffen war demnach Frankreich, hier kam es zu erheblichen Frostschäden bei Wein und Obstbäumen.

- Spiegel Online
Und für Deutschland war es der kälteste April seit 40 Jahren:
Auch in Deutschland war der vergangene Monat besonders kühl, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) bereits vor einigen Tagen meldete. Demnach war es hierzulande der kälteste April seit 40 Jahren. Die vorläufige Bilanz der Meteorologen: Der Temperaturdurchschnitt des als launenhaft geltenden Monats lag in diesem Jahr bei 6,1 Grad und damit um 1,3 Grad unter dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.

- Spiegel Online

Better Earth

Hessen: Kältester April seit 1977 - Für Mai werden die Erwartungen nicht besser

Der April brachte extreme Kälte nach England und nach Frankreich, wo ca. 90 % der Obsternte zerstört wurde. Ebenso erlebte Hessen einen extrem kalten April:

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© Politicalcartoons.com
Rückblickend bestätigt Friedrich den Eindruck, den viele Hessen im vergangenen Monat hatten: "Der April war extrem kalt." In Hessen und Osthessen sei es der kälteste April seit 1977 gewesen. "Das ist deshalb erstaunlich, weil gerade in den letzten Jahren das Wetter im April sehr warm war - 2018 sogar der wärmste seit Beginn der Messungen", berichtet der Experte vom Deutschen Wetterdienst. Dagegen sei der April in diesem Jahr abgestürzt.

- Fuldaer Zeitung
Und die Prognosen sehen weiterhin nicht gut aus, wo für Deutschland weiterhin Kälte bis Mai/Juni erwartet wird.

Viele Wissenschaftler prognostizierten vor vielen Jahren den Beginn einer neuen (kleinen) Eiszeit und vielleicht befinden wir uns wirklich vor einer.

Bulb

Rekordverdächtig: Frostigster April in Großbritannien seit 60 Jahren - Dürre auf Rekordkurs

Dieser April ist der frostigste in Großbritannien, seitdem die Aufzeichnungen im Jahr 1960 begonnen haben. Für die Gärtner auf der Insel ist diese Nachricht keine Überraschung, denn die Blumen und Früchte im Land leiden schon seit Wochen durch die Kälte.

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Menschen, die mit ihrem Hund in Wimbledon Common spazieren gehen, geraten an einem kalten Morgen am 12. April mit eisigen Temperaturen in einen heftigen Schneeschauer
Experten warnen vor schweren Ernteschäden: Pflaumen, Kirschen und anderes Beerenobst könnte schwer in Mitleidenschaft gezogen werden.
In diesem Monat gab es bereits 13 Tage mit Frost. Damit ist dieser April der frostigste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1960, wie vorläufige Daten des Met Office zeigen. Der vorherige Rekordhalter war der April 1970 mit 11 Tagen.

~ Daily Mail
Trotz der kalten Nächte könnte das sonnige Wetter am Tag dazu führen, dass dieser Monat auch der trockenste in den Aufzeichnungen werden dürfte.
Bisher gab es nur 7 Prozent der durchschnittlichen Niederschlagsmenge für diese Jahreszeit. Mark McCarthy vom Nationalen Klima-Informationszentrum sagte: "Wir haben den ganzen April hinweg eine hohe Häufigkeit von nächtlichen Frösten erlebt, vor allem dank des anhaltend klaren Himmels.

~ Daily Mail

Better Earth

Frostschäden im April: 90 % der Obsternte in Frankreich zerstört

Bereits im April kam es zu starken Frostschäden in Frankreich, wo 90 % der Obstbauern ihre Ernte verloren. Vor allem betroffen waren die Weinreben der Winzer.

Burgundy vines have been set alight to fight against frost
© Etienne Ramousse/Zeppelin/Sipa/Rex/Shutterstock
Mit Frostfackeln versuchen Weinbauern die Reben vor dem Frost zu schützen.
Betroffen seine neben den Wein- und Obstbauern, auch andere Kulturen wie Rüben und Raps in bestimmten Regionen, die vor allem im Norden und im Südosten des Landes liegen. Die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in den Regionen Drome und Ardèche in Zentral-Südfrankreich haben dazu geführt, dass die dortigen Obstbauern bis zu 90 Prozent ihrer Aprikosen- und Pfirsichernte verloren haben, sagte er weiter.

Auch der nationale Winzerverband warnte, die Situation sei "eine der schwerwiegendsten der letzten Jahrzehnte" und werde die Produktion in diesem Jahr deutlich reduzieren. Um den Frost abzuwehren, zündeten französische Winzer tausende kleiner Feuer unter den Reben an.

- Agrarheute

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SOTT Video Erdveränderungen - März 2021: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Plötzliche Temperaturstürze, heftiger Frühjahrsschnee und unberechenbares Wetter trafen weiterhin die Nordhalbkugel bis weit in den März hinein, während die Südhalbkugel unter schweren Niederschlägen, Überschwemmungen und Erdrutschen litt, die das Leben von Millionen beeinträchtigten und Erntepflanzen in einem gewaltigen Ausmaß betrafen.
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Während die Temperatur weiterhin abfällt und das Meereseis an beiden Polen weiter exponentiell zunimmt, stellt die Antarktis ihren Rekord für die kälteste März-Temperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnungen auf: -75,3°C (-103,5°F).

Aber es "heizt sich" auch auf: Ein dramatischer Anstieg sowohl in der Anzahl aktiver Vulkane als auch bei verzeichneten Eruptionen wurde über den März hinweg gemeldet, keine guten Nachrichten für eine bereits super-kalte höhere Atmosphäre.

Im Zuge von [Natureignissen von] historischen Buschfeuern bis hin zu "Jahrhundert"-Hochwassern hat Australien einen seiner ärgsten Wolkenbrüche erlitten, nachdem Wettersysteme über Queensland und New South Wales konvergiert sind und mehr als 50 cm Regen an einem Tag nördlich von Brisbane abluden sowie nahezu 100 cm im Verlauf einer Woche in New South Wales. Zehntausende wurden vertrieben.

Bad Guys

Leichtes Erdbeben mit 3,6 im Zollernalbkreis registriert

Ein geringes Erdbeben wurde am Sonntagabend im Zollernalbkreis aufgezeichnet. Das Epizentrum lag bei Jungingen.
erdbeben jungingen
© EMSC
Im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg hat am Sonntagabend kurzzeitig die Erde gebebt. Nach Angaben des Landes-Erdbebendienstes hatte das Beben eine Stärke von 3,6 Magnitude. Das Epizentrum habe bei der Gemeinde Jungingen gelegen. Die Uhrzeit des Bebens wird laut dem Dienst mit 18:37 Uhr angegeben. Etwa eine Stunde später folgte demnach ein zweites, leichteres Erdbeben der Stärke 1,8 mit Epizentrum in Hechingen.

Twitter-Nutzer berichteten von spürbaren Erdstößen

Auf Twitter berichten Anwohnerinnen und Anwohner aus Reutlingen und Tübingen von deutlich spürbaren Erschütterungen.

Kommentar: Ähnliche Ereignisse aus den vier Monaten aus derselben Region: