Willkommen bei SOTT.net
Do, 09 Dez 2021
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte


Bad Guys

Sturmböen treffen Norden von Deutschland

Hamburg/Berlin (dpa) - Schwere Sturmböen haben gestern und bis zum frühen Morgen vor allem im Norden Deutschlands für zahlreiche Feuerwehr- und Polizeieinsätze gesorgt.
sturmböen
© NDR
Auf der B4 in der Nähe vom niedersächsischen Wesendorf endete gestern ein Unfall mit einem entwurzelten Baum für einen Autofahrer tödlich. Ein aufgrund schwerer Sturmböen umgekippter Baum war auf das Auto des 63-Jährigen gestürzt - ein Cabrio mit Stoffdach, wie die Polizei mitteilte. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Sein 35-jähriger Sohn kam mit leichten Verletzungen davon.

Die Hamburger Feuerwehr verzeichnete bis zum frühen Abend 36 Sturmeinsätze, die nach Angaben des Lagedienstes von heruntergefallenen Ästen über herumfliegende Planen bis zu umgestürzten Baugerüsten reichten. Die Lage sei überschaubar, hieß es. Verletzt worden sei niemand. Die Nacht blieb trotz leichten Hochwassers und weiteren kleineren Einsätzen wegen umgestürzter Gegenstände ruhig, wie der Sprecher des Lagezentrums am frühen Donnerstagmorgen sagte.

Umgestürzte Bäume und Sachschäden

In Schleswig-Holstein sorgten Sturmböen für umgestürzte Bäume auf Fahrbahnen und umgefallene Gegenstände wie Absperrgitter, wie ein Sprecher sagte. Verletzte gab es demnach nicht. Allein im Süden des Landes mussten die Einsatzkräfte fast 180 Mal ausrücken, teilte der dortige Sprecher der Leitstelle mit. Auf der A1 zwischen Bad Oldesloe (Kreis Stormarn) und dem Autobahnkreuz Bargteheide müsse nach einem Lkw-Unfall noch das Fahrzeug geborgen werden. Aufgrund des starken Windes war dies am Mittwochabend nicht möglich gewesen. Die Bergung werde auf den Donnerstagvormittag verlegt, hieß es weiter.

Bad Guys

Schwere Unwetter in der Türkei: Bosporus-Meerenge zeitweise gesperrt

Sturm in Istanbul: Frau von Dach erschlagen
STORM
Bei einem heftigen Unwetter in Istanbul sind am Montag vier Menschen ums Leben gekommen. Das teilte das Istanbuler Gouverneursamt am frühen Abend mit. Eine Frau sei von einem herabfallenden Hausdach erschlagen worden, berichtete der staatliche Sender "TRT". Sie habe sich Augenzeugen zufolge im letzten Moment schützend über ihr Kind geworfen, beide seien unter dem Dach begraben worden. Der Sohn werde im Krankenhaus behandelt, hieß es. Auf einer Autobahn wurde ein Lkw von einer Windböe umgeworfen. Ein Augenzeuge filmte die Szene - im Video.

Bosporus-Meerenge wegen des Unwetters gesperrt

In der Gemeinde Catalca fiel "TRT" zufolge ein Uhrturm in Folge der Winde um. Die Meerenge Bosporus wurde am Nachmittag von der Küstenwache für den Schiffsverkehr gesperrt. Auch aus vielen anderen Teilen der Türkei wurden Schäden an Häusern und Unfälle gemeldet. Ein Flugzeug auf dem Weg von Trabzon im Nordosten nach Bursa im Westen musste der staatsnahen Nachrichtenagentur Demirören Haber Ajansi zufolge in Ankara landen.

Kommentar:






SOTT Logo Media

SOTT Video Erdveränderungen - September 2021: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

erdveränderungen september 2021
China wird weiterhin von heftigen Niederschlägen und beispiellosen Überschwemmungen getroffen. Millionen wurden davon betroffen und die landwirtschaftliche Infrastruktur wurde in einem sehr schlechten Zustand zurückgelassen.

Die chinesische Provinz Henan hat bislang das meiste abbekommen - seit Juli wird sie von schweren Niederschlägen und Überschwemmungen gepeitscht, die den Tod von mindestens 71 verursachten und 12 Millionen Menschen betrafen.

Staaten sowohl an der Ost- und Westküste Indiens wurden ebenfalls von Rekordregen und Blitzfluten gebeutelt. In Gujarat waren 1,6 Millionen Anwohner betroffen und 7.000 wurden evakuiert. In Odisha hat heftiger Niederschlag 2,3 Millionen Menschen in 4.964 Dörfern betroffen, 7.500 Häuser wurden beschädigt und rund 130.000 Hektar Agrarflächen wurden zerstört.

Sturm "Ida" hat heftigen Regen, Blitzüberschwemmungen, Hagel und Tornados über den Nordosten der USA hinweg entfesselt, Dutzende Menschen getötet und weitflächige Schäden verursacht. New York City und New Jersey wurden von Rekordregen getroffen, der Anwohner in überschwemmten Kellern und Autos gefangen hielt.

Camera

Schwere Überschwemmungen auf Sizilien

Bei heftigen Unwettern und Überschwemmungen auf Sizilien ist mindestens ein Mann ums Leben gekommen. In Catania am Fuße des Ätna wurden Teile der Stadt komplett überschwemmt. Vielerorts fiel der Strom aus.
FLOOD
In Sizilien hat es heftige Unwetter gegeben. In Catania kam ein Mann ums Leben, weil er ersten Erkenntnissen zufolge mit seinem Auto auf einer überschwemmten Straße steckenblieb. Offenbar war er aus seinem Fahrzeug ausgestiegen und vom Wasser erfasst worden. Laut der Nachrichtenagentur Ansa fanden Rettungskräfte ihn leblos unter seinem Auto.

Teile von Catania - der zweitgrößten Stadt der Insel - wurden komplett überschwemmt. In etliche Häuser flossen Wasser und Schlamm, teilweise fiel der Strom aus. Bürgermeister Salvo Pogliese schrieb von Unwettern, "die es in dieser Kraft und mit dieser Intensität" noch nie gegeben habe. Er ordnete an, bis Mitternacht alle Geschäfte zu schließen - mit Ausnahme von Apotheken und Lebensmittelläden. Die Einwohner Catanias sollten ihre Häuser nicht verlassen.

Kommentar:






Bizarro Earth

Rekordregen in Italien: 848 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden

Ein Sturm mit Starkregen und Hagel hat die Stadt Catania auf Sizilien getroffen. Die Rede ist von einem Tornado. In der italienischen Region Ligurien hatten zuvor bereits schwere Regenfälle für Überschwemmungen gesorgt.
Blitz symbolbild, Blitzschlag, Gewitter, unwetter symbolbild
© 123RF
Symbolbild
Italien ist zum Wochenstart von teils heftigen Unwettern heimgesucht worden. Am Dienstagnachmittag fegte ein Sturm mit Starkregen und Hagel durch Catania auf Sizilien, wie die Stadt auf Facebook schrieb. Sie sprach von einem "Tornado".

Durch die schweren Unwetter sollen in Catania auch Menschen verletzt worden sein. Laut Nachrichtenagentur Ansa musste aber niemand ins Krankenhaus.

Vier ankommende Flugzeuge musste zu anderen Flughäfen umgeleitet werden. Die Bewohner der Stadt am Ätna wurden aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Es gab den Angaben zufolge Schäden an Wohnungen und Geschäften, Bäume wurden entwurzelt und Straßen gesperrt.

Kommentar: Es gibt eine Meldung, dass es teilweise bis zu 848 l/m2 innerhalb von 24 Stunden regnete.
Den Rekord hält voraussichtlich die Station in Rossiglione in der Nähe von Genua mit atemberaubenden 848 l/m² in 24 Stunden - ein Wert jenseits jeder sonst gebräuchlichen Skala. 700 l/m² fielen davon innerhalb von 12 Stunden. Vereinzelt wurden in der Region auch Stundensummen von 150 l/m² erreicht (Zahlen sind vom DWD). Folgen dieses Extremereignisses mit neuen europäischen Rekordregenmengen waren unter anderem heftige Sturzfluten und Murenabgänge.

- Wetter.de





Bizarro Earth

Tornado in Kiel trifft auf Uferpromenade: Sieben Menschen schwer verletzt

In Kiel ist am Abend ein Tornado über die Uferpromenade hinweggezogen und hat schwere Schäden hinterlassen. Menschen wurden durch die Luft gewirbelt, einige fielen ins Wasser. Die Feuerwehr spricht von sieben mittelschwer bis schwer Verletzten.
tornado kiel
© dpa-Bildfunk/Philipp Brandl
Der Tornado in Kiel kam offenbar plötzlich und mit großer Wucht: Gegen 18 Uhr zog er über die Kiellinie - eine beliebte Promenade am Ufer der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt. Mehrere Menschen waren gerade dabei, Ruderboote an einem Steg zu sichern. Augenzeugen zufolge wurden sie durcheinander gewirbelt. Einige von ihnen fielen ins Wasser. Andere wurden durch herumfliegende Gegenstände am Kopf getroffen. Laut Feuerwehr wurden vier Menschen schwer, drei weitere mittelschwer verletzt.

"Das hat alle emotional mitgenommen"

Rund um den Ruderverein an der Kiellinie erinnerten am späten Abend ein umgestürzter Baum, abgerissene Äste und ein umgekippter Müllbehälter an das heftige Ereignis. Ein Mitarbeiter eines nahen Lokals berichtete den Einsatzkräften, dass "viel durch die Gegend geflogen" sei. Das habe alle "emotional mitgenommen". Der Vorsitzende des Ersten Kieler Ruder-Clubs von 1862, Bernd Klose, sagte: "Es sind Menschen betroffen. Das ist traurig."

SOTT Logo Media

SOTT Video Erdveränderungen - August 2021: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Ein Erdbeben der Stärke 7,2 traf den Südwesten Haitis am 14. August, wobei er die bereits fragile Infrastruktur in den Departments Grand'Anse, Nippes und Sud verwüstete. Um die 7.000 Wohnhäuser wurden zerstört, und beinahe 5.000 Gebäude beschädigt, einschließlich Krankenhäusern und Schulen.
sott zusammenfassung 08 21
Rettungsarbeiten wurden durch beschädigte Straßen und Brücken behindert, und weitere Anstrengungen kamen durch Hochwasser zum Erliegen, die vom Tropensturm "Grace" herrührten. Die jüngsten Berichte registrieren mehr als 2.200 Tote und 12.000 Verletzte.

"Ida", der fünft stärkste Hurrikan, der die USA je getroffen hat, richtete Chaos an der Küste von Louisiana an, mit großflächigen Zerstörungen in Großstädten wie New Orleans. Extremwinde und -regen, umgestürzte Bäume und Hochwasser beschädigten grundlegende Infrastruktur, eine Million Wohnhäuser und Geschäfte blieben ohne Strom, und mehr als 600.000 Menschen waren ohne fließendes Wasser. Der Hurrikan verursachte 50 Milliarden Dollar Totalschaden.

Mehr als 1.100 Wohnhäuser in Nordkorea wurden beschädigt, Tausende Menschen evakuiert, und Bauerngehöfte und Straßen nach Tagen heftiger Niederschläge und Überschwemmungen fortgespült. Behörden erwarten eine negative Auswirkung auf Lebensmittellieferungen aufgrund bedeutender Ernteschäden.

Bizarro Earth

Mehrere Tornados und Unwetter ziehen über Italien

Schwere Unwetter haben Italien getroffen. Nicht einer, sondern gleich mehrere Tornados wüteten in der Lombardei. Videos in den sozialen Netzwerken zeigen das Ausmaß der Zerstörung.
tornado italien
© Screenshot Facebook Marco Debellis
Modena - Unwetter mit heftigen Regenfälle sorgten am Sonntag für zahlreiche Notrufe bei der Feuerwehr in Norditalien. Die gesamte Lombardei war schwer betroffen, aber auch Emilia-Romagna. Mehrere Tornados wurden aus verschiedenen Regionen gemeldet. Italienische Medien berichten von mindestens sechs Tornados. Fotos in den sozialen Netzwerken dokumentieren die Naturgewalt. Auf den Aufnahmen sind trichterförmige Wirbelstürme zu sehen, die offenbar auch den Boden berühren.

In einem spektakulären Video auf Facebook ist zu sehen, wie ein Tornado den Flughafen Capri Fossoli nördlich von Modena (Emilia-Romagna) trifft. Der Wind peitscht. Es fliegen Teile durch die Luft. Die Aufnahmen sehen völlig irreal aus. Menschen suchen Schutz, es sind Schreie zu hören. Dann steht in den Aufnahmen alles Kopf. Es sind kaum 40 Sekunden, doch die gehen einem unter die Haut. Unglaublich, dass jemand in dieser Situation mit einem Smartphone filmt. Denn, welche Naturgewalt in diesem Moment den Sportflughafen heimgesucht hat, wird auf einem weiteren Video deutlich. Blechteile und Sportflugzeuge scheinen durch den Wind miteinander verknäult zu sein.

Camera

Schwere Unwetter ziehen über Frankreich

Überschwemmung in Südfrankreich nach heftigem Regen und Gewittern. Aktuell gibt es 44 Unwetter-Warnungen und Tornado-Gefahr.
unwetter frankreich
© Markus Kluge
Nach starken Regenfällen kam es in Teilen Südfrankreichs zu Überschwemmungen. Weiterer Regen wird erwartet. Es gilt eine Unwetterwarnung der zweithöchsten Stufe Orange für 13 Departements.
Unwetter mit Starkregen haben in Südfrankreich am Dienstag, 14.09.2021, für Überschwemmungen und Hochwasser gesorgt.

Etliche Straßen waren nicht mehr befahrbar und Ortskerne von Wasser überflutet. Die Autobahn A9 zwischen Nîmes und Montpellier war blockiert. Am Dienstagabend gab es einen Vermissten und ein von einem Blitzschlag getroffener Arbeiter wurde leicht verletzt. Für Mittwoch, 15.09.2021, war bereits weiterer Regen angekündigt. Auch für Donnerstag (16.09.) sind vom Wetterportal meteoalarm.org mehr als 40 Unwetterwarnungen herausgegeben.

Insgesamt 44 Unwetterwarnungen für Frankreich am 16.09.2021

Update: 16.09.2021, 17 Uhr: Mindestens neun Menschen sind durch das Unwetter in Südfrankreich ums Leben gekommen. Nach Angaben des britischen TV-Senders Sky News sind die neun Toten beim Schwimmen im Meer ertrunken. Der Bürgermeister der Gemeinde Vias sagte nach Angaben des Senders: "Ich kann nicht verstehen, wie die Menschen bei den stürmischen Bedingungen ins Wasser gekommen sind. Das ist ein dramatischer Tag für unsere Region."

Das Wetter sollte am Donnerstag und Freitag weiterhin stürmisch bleiben. In Teilen Südfrankreichs war innerhalb weniger Stunden so viel Wasser gefallen wie sonst in zwei Monaten.

Update: 16.09.2021, 9:40 Uhr: Auch am Donnerstag, den 16. September sind noch Teile Südfrankreichs von Unwettern und den Folgen betroffen. Aktuell sind insgesamt 44 einzelne Unwetterwarnungen vor Gewitter, Überschwemmung und Hochwasser sowie Starkregen herausgegeben. Auch eine Tornado-Gefahr besteht aktuell laut Wetter.de - wenn auch gering.

Brick Wall

Schwerer Schaden: Hurrikan "Ida" lässt gesamten Strom von New Orleans ausfallen

Genau 16 Jahre nach dem verheerenden Wirbelsturm "Katrina" droht der Region um New Orleans wieder eine Katastrophe: Hurrikan "Ida" traf mit zerstörerischer Wucht auf Land. In hunderttausenden Haushalten fiel der Strom aus.
damage hurrican Ida new orleans 2021
© AP Photo/Eric Gay
Hurrikan "Ida" hat mit gewaltiger Kraft das Küstengebiet von Louisiana erreicht. Das Zentrum des Sturms traf am Nachmittag (Ortszeit) nahe der vorgelagerten Insel Grand Isle mit Windgeschwindigkeiten von 241 Kilometern pro Stunde auf Land. Meteorologen hatten den Hurrikan zuvor als "extrem gefährlich" eingestuft - er erhielt die Kategorie vier von fünf. Über dem warmen Golf von Mexiko hatte "Ida" massiv an Kraft gewonnen. Über Land dürfte sich der Sturm aber langsam abschwächen.

Der Staat und dessen größte Stadt New Orleans müssten mit heftigem Regen, einer "lebensgefährlichen Sturmflut", katastrophalen Windböen und lang anhaltenden Stromausfällen rechnen, teilte das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) mit. Meteorologen warnten, dass das von "Ida" bedrohte Gebiet ganz besonders anfällig sei. Denn es ist ein Zentrum der petrochemischen Industrie, wodurch es im Nachgang des Hurrikans zu Umweltschäden kommen könnte.