ErdveränderungenS


Bizarro Earth

Schwere Regenfälle lassen den Westen Japans unter Wasser stehen

In der Präfektur Fukuoka im Westen von Japan sind aufgrund sintflutartiger Regenfälle mehrere Flüsse über die Ufer getreten. Laut dem Nachrichtensender NHK kam es zu starkem Hochwasser, Schlammlawinen und Erdrutschen. Über 400.000 Menschen sollen bereits dazu aufgefordert sein, ihre Häuser zu verlassen.
regen japan
© Jun Kaneko
Bisher sind zwei große Flüsse in Asakura und Fukuoka über die Ufer getreten. In Asakura rissen die Fluten sogar eine Brücke mit sich. Eine Gemeinde der Stadt ist aus diesem Grund von der Außenwelt abgeschnitten worden und die 23.000 Bewohner der Stadt wurden am Nachmittag gegen 17:30 lokaler Zeit dazu aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. In Fukuoka wurden insgesamt 13.000 Menschen evakuiert und in der Präfektur Shimane wurden ca. 20.000 Menschen dazu aufgerufen, ihre Häuser zu evakuieren.

Auch die benachbarte Region Hita in der Oita Präfektur wurde von den sintflutartigen Regenfällen heimgesucht. Hier hat ein Fluss einen Deich durchbrochen und insgesamt 5 Bewohner von der Außenwelt abgeschnitten.

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Cloud Lightning

Faradayscher Käfig: Blitz schlägt in fahrendes Auto ein - Fahrer blieben unverletzt

Es war eine regnerische Autofahrt von Kärnten nach Salzburg für Wolfgang Neumann und seinen 14-jährigen Sohn Lukas. Extrem konzentriert fuhr der Vater über die Landesgrenze, als es plötzlich hell wurde. Der Blitz schlug in sein Auto ein, ein Feuerball explodierte auf dem Asphalt. Der Schock sitzt immer noch tief.
blitzeinschlag auto
© ÖAMTC
Der Vorfall geschah am 25. Juni um die Mittagszeit auf der Murtal Straße, einen Kilometer vor Kendlbruck im Lungau. "Es war, als wenn man in total helles Licht blickt. Im Rückspiegel nahm ich noch einen gewaltigen Feuerball wahr, der nach unten fiel und auf dem Asphalt explodierte. Die Funken flogen in allen Richtungen weg", kann sich Wolfgang Neumann aus dem bayrischen Ainring an das verstörende Erlebnis erinnern, als wäre es gestern gewesen.

Zunächst war dem Familienvater nicht klar, was sich soeben ereignet hatte. "Ich wollte aus dem Affekt heraus noch Gas geben, aber es ging nichts mehr. Die Steuereinheit war kaputt. Ich fuhr an den Straßenrand, stellte mein Pannendreieck auf und ging um mein Auto herum."

Unübersehbar waren die deutlichen Brandspuren im Vorderteil des Wagens auf der Beifahrerseite direkt über der Windschutzscheibe sowie im hinteren Bereich. Ein Loch mit einem Durchmesser von sechs Millimetern sowie ein verbrannter Fleck so groß wie eine Zwei-Euro-Münze haben sich in den Pkw gebrannt. Der Blitz ist dann zwischen Reifen und Felge wieder ausgetreten. Unverletzt, aber unter Schock, beruhigten sich Vater und Sohn gegenseitig und behielten die Fassung.

Cloud Grey

Leuchtende Nachtwolken über Deutschland

Filigrane Silberschleier sind zuletzt nachts immer wieder am nördlichen Horizont zu sehen gewesen. So auch vergangene Nacht in Sülfeld bei Wolfsburg. Dabei handelt es sich um sogenannte Leuchtende Nachtwolken (NLC). Sie entstehen in etwa 80 Kilometern Höhe und bestehen aus Eiskristallen.

Leuchtende Nachtwolken in Sülfeld bei Wolfsburg
© Alexandra Zimmermann

Seismograph

Starkes Erdbeben der Stärke 6,3 vor der Küste von Ecuador

Ecuador ist von dem stärksten Erdbeben seit der verheerenden Naturkatastrophe vom April 2016 erschüttert worden.
equador
© globallookpress.com
Das Beben vom Freitag (Ortszeit) hatte nach Angaben des Geophysischen Instituts eine Stärke von 6,3. In der Provinz Manabí, die auch vom Beben von 2016 betroffen gewesen war, mussten nach Behördenangaben drei Menschen nach den Erdstößen behandelt werden. Ecuadors Präsident Lenín Moreno twitterte in der Nacht, es seien keine Schäden zu beklagen.

Das Erdbeben ereignete sich im Pazifik rund 65 Kilometer von der Küste entfernt in einer Tiefe von neun Kilometern. Eine Tsunami-Gefahr gab es nach Behördenangaben nicht. Das Beben vom April 2016 hatte eine Stärke von 7,8 gehabt. Neben 673 Toten waren damals Zehntausende Menschen in dem südamerikanischen Land obdachlos geworden.

Tornado1

Überschwemmungsgefahr und Flugausfälle in Japan wegen Taifun „Nanmadol“

Der Sturm in Japan bewegte sich mit nachlassender Stärke Richtung Osten weiter und wurde am Dienstagabend oder Mittwochmorgen in der Region um Tokio erwartet.

Taifun Nanmadol hat in der Stadt Kumamaoto ein Dach von einer Halle gerissen.
© APA/AFPTaifun Nanmadol hat in der Stadt Kumamaoto ein Dach von einer Halle gerissen.
Ein Taifun hat am Dienstag in Japan zu dutzenden Flugausfällen geführt und Warnungen vor Überschwemmungen ausgelöst.

Begleitet von starkem Regen traf der Wirbelsturm „Nanmadol“ mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 144 Kilometern pro Stunde in Nagasaki im Südwesten des Landes auf Land, wie der nationale Wetterdienst mitteilte. Die Behörden warnten vor Überschwemmungen und Erdrutschen und forderten die Menschen auf, ihre Häuser zu verlassen.

Bullseye

Mann in Mexiko von Krokodil angegriffen - Arm teilweise abgerissen

Ein betrunkener US-Amerikaner hat beim Urinieren in eine mexikanische Lagune ein Stück seines Arms verloren.
U Zimbabveu i Mozambiku porast broja napada krokodila na ljude
© Unbekannt (Symbolbild)
Ein mexikanisches Krokodil hat einem Betrunkenen, der sich gerade im seichten Gewässer erleichterte, einen Teil seines Arms abgebissen.

Ein US-Amerikaner soll im mexikanischen Cancun in die Lagune Nichupte gepinkelt haben, als ihn das Tier anfiel. Das teilte die Polizei am Sonntag mit.

Die Krokodile, die in der Lagune leben, werden bis zu drei Meter lang. Bei der Attacke riss das Krokodil dem Mann ein Stück seines Arms ab. Der Amerikaner konnte sich aus eigener Kraft in Sicherheit bringen, im Krankenhaus musste er sofort notoperiert werden.

Cloud Precipitation

Dutzende Tote und Vermisste, Überflutungen und Erdrutsche durch starke Regenfälle in China

Bei starken Regenfällen und Überschwemmungen im Süden und im Zentrum Chinas sind in den vergangenen Tagen womöglich dutzende Menschen ums Leben gekommen. Aus der südlichen Provinz Guangxi wurden mindestens 16 Tote und zehn Vermisste gemeldet.

Land unter in Loudi in der Provinz Hunan: Bewohner müssen in Schlauchbooten aus ihren Häusern evakuiert werden.
© KEYSTONE/EPA FEATURECHINA/GUO QUANLand unter in Loudi in der Provinz Hunan: Bewohner müssen in Schlauchbooten aus ihren Häusern evakuiert werden.
In der benachbarten Provinz Hunan im Zentrum des Landes wurden am Samstag bei einem Erdrutsch mindestens fünf Menschen getötet, wie die Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete. Auch hier gab es Vermisste.

In Guangxi stürzten infolge der Regenfälle 600 Häuser ein, 6500 weitere Häuser wurden beschädigt. Tausende Hektar Ackerland wurden überschwemmt. Der Schaden belaufe sich umgerechnet auf etwa 200 Millionen Franken, berichtete Xinhua unter Berufung auf örtliche Behörden. Fast 90'000 Menschen seien in anderen Unterkünften untergebracht worden.

Nach dem Erdrutsch in Hunan wurden am Montag noch vier Menschen vermisst. 300'000 Menschen mussten in der Region wegen der tagelangen Regenfälle ihre Häuser verlassen, 6000 Gebäude wurden zerstört. In Hunan vernichtete der starke Niederschlag zudem 295'000 Hektar Ackerland.

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Cloud Lightning

Video: Blitz schlägt fast in Moskauer Zug ein

Video Blitz Moskau
Im Gebiet Moskau ist ein Blitz fast in einen Zug eingeschlagen. Einer der Lockführer konnte die Wucht der Natur per Video festhalten. Nun macht dieser Inferno-Clip die Runde im Internet.

Auf den veröffentlichten Aufnahmen ist zu sehen, wie ein Zug durch einen heftigen Regen fährt, doch dann passiert es: Ein gewaltiger Blitzschlag trifft einen der Strommasten nur wenige Meter von dem Zug entfernt.

„Wir fahren durch die Hölle“, ist die Stimme des Lockführers aus dem Off zu hören.

Fire

Vermutlich wegen Erdrutsch: Gas-Pipeline-Explosion mit 8 Toten in China

Explosion Pipeline China
© Qianxinan Public Security
In der südwestchinesischen Provinz Guizhou ist am Sonntagmorgen eine Gas-Pipeline explodiert. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua kamen dabei mindestens acht Menschen ums Leben. Weitere 35 Personen erlitten Verletzungen.

Der Vorfall ereignete sich um 10:44 Uhr Ortszeit unweit der Autobahn Shanghai-Kunming. Die Straße musste vorübergehend gesperrt werden. Augenzeugen berichteten von starken Explosionen. Zu sehen waren starke Flammen und schwarze Rauchsäulen. An den Löscharbeiten beteiligten sich 53 Feuerwehrleute. Sie konnten den Brand eindämmen. Der Gastransport durch die Pipeline wurde eingestellt. Die Behörden führten die Explosion auf einen von heftigen Regenfällen ausgelösten Erdrutsch zurück: Die Gasleitung war von den niedergegangenen Erdmassen beschädigt und leckgeschlagen worden​.

Eine Untersuchung wurde eingeleitet. (RIA Nowosti/TASS/dpa)

Provinz Guizhou China
© Google Maps

Eye 2

Spaziergängerin wird von vier Doggen angegriffen und lebensgefährlich verletzt

Vier nicht angeleinte Doggen haben eine Spaziergängerin im nordrheinwestfälischen Drensteinfurt angefallen - und ihr lebensgefährliche Bisswunden zugefügt. Die Tiere wurden eingeschläfert.
dog attack
Ein Abendspaziergang durch die Felder von Drensteinfurt im Münsterland hat für eine 53-Jährige beinahe tödlich geendet. Bei ihrem Rundgang stieß die Frau am Samstag auf eine Hundehalterin mit ihren vier Doggen. Nach Angaben der Polizei sprang zunächst eines der Tiere auf die Frau zu und biss die Spaziergängerin. Aufgeschreckt durch einen Schrei seien auch die anderen Hunde aufgesprungen und hätten die Frau angefallen, hieß es.

Die Doggen verbissen sich den Angaben zufolge und verletzten die 53-Jährige lebensgefährlich. Die Halterin versuchte demnach, ihre Hunde von der Frau wegzuziehen, was ihr jedoch nicht gelang. Die 48-Jährige erlitt selbst leichte Verletzungen, bevor es ihr gelang, ihre Hunde unter Kontrolle zu bringen.

Die verletzte Spaziergängerin kam in ein Krankenhaus. Die vier Doggen, die nicht angeleint waren und keinen Maulkorb trugen, wurden auf Anordnung des Ordnungsamtes von einem Tierarzt eingeschläfert - im Einvernehmen mit dem Veterinäramt und der Hundehalterin.

kry/dpa