ErdveränderungenS


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Tornado zieht Schneise in Wildeshausen

Mehrere Häuser und Scheunen sind von umgefallenen Bäumen stark beschädigt worden. Die NWZ hat sich am Tag nach dem Tornado in Wildeshausen umgesehen.
baumschlag
© photoka / Kater-HirschIm kleinen Ort Altona bei Goldenstedt krachte eine dicke Eiche auf ein gerade renoviertes Haus. Allein hier geht der Schaden in die Zehntausende
Eine Schneise der Verwüstung hat am Freitagabend ein Tornado südlich von Wildeshausen hinterlassen. Zwischen der Wildeshauser Bauerschaft Hanstedt und den Goldenstedter Bauerschaften Altona, Ellenstedt und Einen waren reihenweise Bäume umgekippt und beschädigten Wohnhäuser und Scheunen. Am schlimmsten erwischte es den Ort Einen.

Die Feuerwehren waren stundenlang im Einsatz, um zumindest die Straßen wieder freizumachen. Mit Schwerlastkränen wurden am Freitagabend und am Samstag Bäume von Dächern geholt. Die Kreisstraße zwischen Goldenstedt und Colnrade war am Samstag wegen der Aufräumarbeiten gesperrt.

Kommentar: Der Ort Wildeshausen wurde bereits vor 1 Woche von einem schweren Unwetter getroffen und ebenso vor knapp vier Jahren.




Cloud Lightning

Wütende Gewitter in Polen: Tausende Haushalte ohne Strom, beschädigte Dächer

Hagel Schaden,Gewitter Stromausfall Polen
© SputnikTausende Polen wegen Gewitter ohne Strom
Schwere Unwetter haben in Polen zu Stromausfällen geführt und Schäden angerichtet. Rund 13.000 Haushalte waren am Samstag ohne Strom, wie das Sicherheitszentrum der Regierung (RCB) bei Twitter mitteilte. Gewitter und Hagel hätten vor allem in Schlesien schwer gewütet. Im ganzen Land wurden den Angaben nach mehr als 170 Dächer beschädigt. Insgesamt habe die Feuerwehr mehr als 600 Mal zu Einsätzen ausrücken müssen. Die Behörden warnten vor neuen Gewittern.

Vor einer Woche haben heftige Regenfälle und starke Windböen 745 Ortschaften in der benachbarten Ukraine ohne Strom gelassen. Nach Angaben der heimischen Katastrophenschutzbehörde erlitten 17 Menschen Verletzungen. Außerdem berichtete der ukrainische Zivilschutz von 640 umgerissenen Bäumen und 260 beschädigten Wohnhäusern. Die Naturgewalt tobte in den Gebieten Kiew, Tscherkassy, Sumy, Poltawa, Kirowograd und Ternopol. Am Samstag kippte bei der Stadt Swetlowodsk im Gebiet Kirowograd ein Strommast um. Ungefähr 20.000 Menschen mussten vorübergehend ohne Licht ausharren. Zwei Wasserpumpstationen, die drei Städte - Kropiwnizki (früher Kirowograd), Alexandria und Snamenka mit Trinkwasser versorgen - gingen außer Betrieb.

dpa

Cloud Precipitation

Mindestens 7 Tote, 11 Vermisste und 144.000 Evakuierte nach tagelangen sintflutartigen Regenfällen in Japan

Überschwemmungen in Folge verheerender Regenfälle haben im Südwesten Japans mindestens sieben Menschen in den Tod gerissen.

Japan floods
© AP: Sadayuki Goto, Kyodo NewsIn den vergangenen Tagen gab es Rekordregenfälle im südwestlichen Teil von Japan.
Einsatzkräfte suchten am Freitag nach mindestens 14 Menschen, Hunderte in den mit am schwersten betroffenen Provinzen Fukuoka und Oita warteten auf ihre Bergung, wie Medien berichteten. Rund 144.000 Bewohner durften weiterhin nicht in ihre Häuser zurück.

Die rekordstarken Regenfälle richteten auf Japans südwestlicher Hauptinsel Kyushu Verwüstungen an. Der Fernsehsender NHK zeigte Bilder von eingestürzten Häusern, entwurzelten Bäumen und fortgerissenen Autos. Wegen der Überschwemmungen wurde die am Wochenende geplante Bekanntgabe der Verlobung der kaiserlichen Prinzessin Mako abgesagt.

Kommentar:



Cloud Lightning

Unwetter zogen durch Hessen: Bäume blockieren Zuggleise, Verspätungen am Frankfurter Flughafen

Über Teile von Hessen ist am Donnerstagabend ein Unwetter gezogen. In Mittelhessen stürzten Bäume um. Reisende saßen in einem Zug fest. Am Frankfurter Flughafen wurden Flüge gestrichen. Anderswo fiel die Bilanz glimpflich aus.
regionalzug
© hessenschau.deVon einem Baum gestoppt: Ein Regionalzug steht bei Niederbrechen auf freier Strecke. Feuerwehrleute betreuen die Passagiere.
Der Deutsche Wetterdienst hatte am Donnerstagnachmittag und Abend für weite Teile von Süd- und Mittelhessen sowie das Rhein-Main-Gebiet vor Unwettern gewarnt. Oft ging starker Regen nieder, dazu kamen Hagel und Gewitter. Gegen 19.10 Uhr waren die Unwetterwarnungen wieder aufgehoben.

Bäume blockieren Bahngleise, Blitz setzt Haus in Brand

Im Kreis Gießen, im Lahn-Dill-Kreis und in der Wetterau fielen zahlreiche Bäume um und blockierten auch Fahrbahnen. Die Feuerwehr musste in Gießen mehrere Keller auspumpen. Im Stadtteil Allendorf wurde ein Dach abgedeckt.

Im Raum Limburg stürzten mehrere Bäume auf Bahngleise und machten die regionalen Strecken zwischen Limburg und Gießen sowie zwischen Limburg und Frankfurt vorübergehend unpassierbar, wie die Rettungsleitstelle berichtete.

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Cloud Lightning

Hochschwangere wurde in Florida von einem Blitz in den Kopf getroffen

Die schwangere Amerikanerin Meghan Davidson (26) wurde von einem Blitz in den Kopf getroffen und kämpft nun ums Überleben.
Meghan Davidson
© Screenshot FacebookMeghan Davidson wurde sieben Tage vor ihrem Geburtstermin von einem Blitz in den Kopf getroffen.
Florida - Ein schrecklicher Vorfall im US-Bundesstaat Florida erschüttert gerade Familie und Freunde von Meghan Davidson. Die hochschwangere Frau (neunter Monat) wurde am Wochenende in der Nähe ihres Hauses in Fort Myers von einem Blitz getroffen, während sie mit ihrer Mutter spazieren war. Besonders schlimm: Der Blitz schoss der Frau direkt in den Kopf.

Meghan wurde ins „Lee Memorial Hospital“ eingeliefert, ihr Baby sieben Tage vor dem Geburtstermin zur Welt geholt. Das Kind sei gesund und werde überwacht, wie nbc-2.com berichtet.

Meghan Davidson selbst ist in einem kritischen Zustand und liegt auf der Intensivstation. Ob sie den Blitzeinschlag überleben wird, ist ungewiss.

mk

Black Cat

Leopard holte 13-jähriges Mädchen und tötete es in Nepal

Ein Leopard hat in Nepal ein 13-jähriges Mädchen getötet.
leopard symbolbild
© Reuters
Kathmandu - Er verschleppte das schlafende Kind aus einem Haus in einem abgelegenen Dorf im Westen des Landes, wie die örtliche Polizei am Donnerstag mitteilte. Das Mädchen und seine Mutter hatten demnach die Haustür offengelassen, um frische Luft hereinzulassen.

Herbeigerufene Nachbarn konnten die 13-Jährige nicht mehr retten. Ihr Leichnam wurde 100 Meter von dem Haus entfernt gefunden. Der Leopard war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr da. Begegnungen zwischen Menschen und wilden Tieren in nepalesischen Dörfern nahe Wäldern und Nationalparks haben in den vergangenen Monaten zugenommen.

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Cloud Grey

"Morning Glory" Wolkenwalze im Osten Australiens

Wolkenwalze in Australien Juli 2015
© World Weather / Nature
Eine beeindruckende Wolkenwalze konnten die Einwohner der Stadt Goondiwindi gestern Morgen im Osten Australiens bestaunen. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Roll Cloud. Diese sieht zwar spektakulär aus, ist aber völlig harmlos. In Australien bezeichnet man derartige Wolkenrollen auch als "Morning Glory", weil diese Wolke oft morgens als Überbleibsel von Schauern und Gewittern auftritt.


Seismograph

Montana vom stärksten Erdbeben der letzten 20 Jahre erschüttert

Ein Erdbeben der Stärke 5,8 hat den Nordwesten der USA erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag der US-Bebenwarte USGS zufolge in der Nähe der Stadt Lincoln im Bundesstaat Montana in einer Tiefe von 4,3 Kilometern. Das Beben vom Mittwochabend war das Stärkste seit 42 Jahren in der Region Montana.

Erdbeben der Stärke 5,8 erschüttert Nordwesten der USA
© USGS
Der Erdstoß riss viele Bewohner der Region aus dem Schlaf. Er ereignete sich um 23:30 Uhr Ortszeit am Mittwoch (Donnerstag 8:30 Uhr MESZ). Berichte über Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor, meldete der Sender ABC7. Das Beben war auch in den benachbarten Bundesstaaten Washington und Idaho sowie im Nachbarland Kanada zu spüren.

Kurze Zeit später gab es ein Nachbeben mit der Stärke 4,5. Montana zählt zu den seismisch aktivsten Gegenden der USA, vor allem im bergigen Westen. USGS zufolge gab es im vergangenen Jahr 661 Beben, deren Stärke über 1,5 lag. (dpa)

Seismograph

Starkes Erdbeben der Stärke 6,5 auf den Philippinen - Mindestens zehn Verletzte

Auf den Philippinen hat ein Erdstoß der Stärke 6,5 das Zentrum des Inselstaats erschüttert. Mindestens zehn Menschen wurden verletzt, als ein dreistöckiges Gebäude in der Stadt Kangana einstürzte. Nach Angaben der Behörden sind noch weitere Menschen unter den Trümmern eingeschlossen.

Starkes Erdbeben der Stärke 6,5 auf den Philippinen
© USGS
Der Erdstoß ereignete sich am Donnerstag um kurz nach 16 Uhr Ortszeit (10 Uhr MESZ). Die Gefahr eines Tsunamis bestand nicht, wie ein Sprecher der philippinischen Erdbebenwarte im Radio sagte. "Wir erwarten Schäden und Nachbeben", fügte er hinzu. In weiten Teilen der betroffenen Region fiel der Strom aus. In Leyte flohen Menschen aus Häusern und Schulen, sagte Provinzgouverneur Dominic Petilla. Einige Straßen seien durch das Beben beschädigt worden. (dpa)

Fire

Großer Waldbrand in Montenegro - Urlauberresorts bedroht

Ein großer Waldbrand wütet bei der Stadt Tivat in Montenegro und bedroht Urlauberresorts, berichten lokale Medien am Dienstag.

Wegen Waldbränden sind einem Medienbericht zufolge an der Küste Montenegros mehrere Urlaubsresorts geräumt worden.
© APA/AFP
Das Feuer habe sich an der Küste von Montenegro ausgebreitet und sei seit Montag gefährlich nah an die Stadt Tivat herangerückt. Zwei große Resorts an der Bucht von Kotor und einer der populärsten Strände, „Plavi horizonti“ bei Tivat, seien daraufhin vorsorglich evakuiert worden. Von der Bedrohung durch das Feuer sollen außerdem die Ortschaft Radovići und das luxuriöse Urlaubsgelände „Lustica Bay“ betroffen sein.


Mehr als 100 Feuerwehrleute aus Tivat, Kotor, Herceg Novi und anderen Küstenstädten seien beim Brandlöschen im Einsatz. Auch Löschflugzeuge seien hinzugezogen worden, doch sei ihr Einsatz wegen des starken Windes beschränkt.

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