ErdveränderungenS


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Sturzflut in Arizona: 9 Schwimmer werden in einem kleinen See in den Tod gerissen

Ein Unwetter im US-Bundesstaat Arizona hat enorme Wassermassen in Bewegung gesetzt. Schwimmer in einem See werden davongerissen. Die Strömung ist unerwartet schnell und heftig - mindestens neun Menschen kommen ums Leben, darunter auch Kinder.
Water Wheel
© clever pink pirate
Plötzlich ansteigende Wassermassen haben an einem kleinen See im US-Staat Arizona mindestens neun Menschen in den Tod gerissen. Derzeit werde noch ein 13-Jähriger vermisst, teilte der Sheriff des Bezirks Gila County, J. Adam Shepherd, mit. Die Zahl der Toten war im Laufe des Tages stetig angestiegen. Zur Zeit des Unglücks am Samstagnachmittag befanden sich laut Feuerwehr mehr als 100 Menschen an dem Gewässer im Tonto-Nationalwald, als ein heftiges Gewitter in einem nahegelegenen Gebiet herunterkam.

Inoffizieller Treffpunkt

Nach Behördenangaben gehören alle Toten zu einer Gruppe von 14 Familienmitgliedern und Freunden, die sich zu einem Tagesausflug an das beliebte Wasserloch getroffen hatten. Unter den geborgenen Leichen waren fünf Kinder und vier Erwachsene im Alter zwischen zwei und 60 Jahren. Vier per Hubschrauber gerettete Menschen kamen mit Unterkühlungen ins Krankenhaus.

Alarm Clock

Erdbeben der Stärke 5,3 vor Mittelmeerinsel Kreta

Vor der Südküste der griechischen Insel Kreta gab es ein Erdbeben der Magnitude 5,3. Es ereignete sich gestern Abend in 15 km Tiefe. Der Erdstoß war auf Kreta deutlich zu spüren, über Schäden liegen aber bislang keine Meldungen vor. Es gab mehrere Nachbeben.
Richter magnitude scale, richterskala symbolbild
© AFP 2017/ Richter magnitude scale
Vor der Küste Kretas verläuft die Subduktionszone zwischen Afrika und Europa entlang derer es immer wieder zu starken Erbeben kommt. An der Küste bildet sich ein sogenannter Akkretionskeil, an dem sich abgeschabter Meeresboden und Ozeanische Kruste aufstauen und metamorphe Gesteine aufsteigen. Dort habe ich zu meiner Studienzeit kartiert und einige Gesteine wie Serpentinit und Pegmatit mit Turmalin finden sich heute noch in meiner Vitrine.

Kommentar:




Snowflake Cold

Seltener Schneesturm und ungewöhnliche Kälte legen Santiago de Chile lahm

Ein seltener Schneesturm hat die chilenische Hauptstadt Santiago ins Chaos gestürzt. Mehr als 250'000 Menschen waren laut Zivilschutz am Samstagmorgen ohne Strom. Ein Mann verunglückte tödlich, zwei weitere Menschen erlitten Stromschläge durch abgerissene Leitungen.

Ungewöhnlich kalt: Chiles Hauptstadt Santiago liegt unter einer Schneedecke.
© KEYSTONE/AP/ESTEBAN FELIXUngewöhnlich kalt: Chiles Hauptstadt Santiago liegt unter einer Schneedecke.
Mehrere Stromleitungen wurden durch umgestürzte Bäume und abgerissene Äste beschädigt. Viele Kinder hingegen genossen das ungewöhnliche Wetter, sie lieferten sich Schneeballschlachten oder bauten Schneemänner.

Die sieben Millionen Einwohner der chilenischen Hauptstadt leiden seit Tagen unter einem Kälteeinbruch mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Mehrere Fussballspiele mussten bereits verschoben werden. Laut dem Zivilschutz war der Schneesturm der heftigste seit zehn Jahren. Für die nächsten Tage wurde weiterer Schneefall vorhergesagt.

Kommentar:



Umbrella

Fast 2 Millionen Menschen von Überschwemmungen in Indien betroffen - Mindestens 85 Tote

Die seit mehreren Wochen andauernde Hochwasserlage im Nordosten Indiens habe sich verschlimmert, teilten die Behörden in den betroffenen Bundesstaaten am Freitag mit. Bislang kamen mindestens 85 Menschen ums Leben. Viele ertranken, andere wurden von Erdrutschen oder Stromschlägen getötet. Insgesamt haben fast zwei Millionen Menschen unter den Überschwemmungen zu leiden.

Überschwemmungen in Indien - zwei Millionen Menschen betroffen
© ReutersÜberschwemmungen in Indien - zwei Millionen Menschen betroffen
Teile der Bundesstaaten Assam, Arunachal Pradesh, Manipur und Mizoram stehen durch die von Monsun-Regenfällen ausgelösten Überschwemmungen unter Wasser. Auch der für seine Panzernashörner bekannte Kaziranga-Nationalpark in Assam ist überflutet. In Indien dauert die Monsun-Zeit in der Regel von Juni bis September. (dpa)

Brick Wall

Erdfall in Florida verschluckt innerhalb weniger Minuten zwei Häuser

Nördlich von Tampa hat sich ein Senkloch von 76 Metern Länge und 15 Metern Tiefe gebildet. Zwei Häuser wurden zerstört.
erdfall florida
© Screenshot
Im US-Staat Florida hat sich ein Senkloch aufgetan und ein Boot und zwei Häuser verschlungen. Der Krater habe zunächst die Grösse eines Swimmingpools gehabt, sei aber rasch grösser geworden teilten die Behörden im Bezirk Pasco nördlich von Tampa mit. Berichte über Verletzte gab es nicht. Am Freitagnachmittag erstreckte sich das Loch auf eine Länge von rund 76 Metern und war rund 15 Meter tief.

Feuerwehrchef Shawn Whited sagte, er sei am Morgen zu Hilfe gerufen worden, weil ein Anwohner eine Absenkung unter seinem Boot in einem Hof entdeckt habe. Binnen Minuten habe sich ein Abgrund aufgetan, in den das Boot hineingestürzt sei.

Feuerwehrleute hätten gerade noch zwei Hunde und einige Habseligkeiten aus dem Haus bringen können, bevor es zusammenbrach und in dem Schlund versank. Am Nachmittag sei das Nachbarhaus eingestürzt. Das Rote Kreuz kümmerte sich um die Bewohner.

Kommentar: Wenn die Gegend bereits eine Geschichte von Erdfällen aufweist, warum werden da erneut Häuser darauf gebaut und Menschen gefährdet?


Cow

Polizist wird von freilaufenden Ochsen angegriffen

Idstein. Ein Polizist ist bei Idstein von einem freilaufenden Ochsen angegriffen und verletzt worden. Der Beamte sei am Donnerstag ins Krankenhaus gebracht worden, habe aber keine schweren Verletzungen erlitten, teilte die Polizei in Wiesbaden mit. Das Tier wurde erschossen.
ochse
Der Ochse war von einer Weide ausgebrochen und nahe einer Landstraße zwischen Idstein und Dasbach gelaufen. Daraufhin alarmierten Augenzeugen die Polizei. Als Beamte eintrafen, folgte der Angriff des Tieres auf den einen Polizisten.

dpa

Fire

Waldbrand in Kalifornien gerät außer Kontrolle

Das Feuer zwischen den US-Bundesstaaten Kalifornien und hat bisher mehr als 240 Hektar Wald- und Buschland zerstört. Die Brandbekämpfer hoffen auf Regen, der wenigstens einige der kleineren Brände löschen könnte.
waldbrand kalifornien
© Screenshot
In Kalifornien ist ein weiterer Waldbrand außer Kontrolle geraten. Er wütet derzeit im Grenzgebiet zwischen Kalifornien und Nevada. Das Feuer hatte nach Behördenangaben bis Dienstag über 240 Hektar Wald- und Buschland zerstört. Im Westen der USA hat die Waldbrandsaison begonnen. Dort brennt es derzeit an zahlreichen Orten. Die Brandbekämpfer hoffen auf Regen, der wenigstens einige der kleineren Brände löschen könnte.

Lemon

Hitzewelle mit 47,3 Grad in Spanien durch Wüstenluft

Spanien leidet bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen unter einer heftigen Hitzewelle. In den andalusischen Provinzen Cordoba und Jaen herrsche bereits seit Tagen Alarmstufe wegen der glühenden Temperaturen. Am Donnerstag waren dort teilweise mehr als 46 Grad gemessen worden.
Thermometer
© Johnysweb/flickr/cc
Madrid - Dieses Mal sind besonders der Süden und die Mitte des Landes betroffen, weil heiße Wüstenluft aus Nordafrika ins Land gezogen sei. Spitzenreiter war die Gemeinde Montoro mit einer Temperatur von 47,3 Grad - zuletzt seien 1994 in Murcia ähnlich hohe Temperaturen verzeichnet worden, zitierte die Zeitung La Vanguardia einen Meteorologen. Am Freitag soll es noch einmal ähnlich heiß werden. Während die Temperaturen ab dem Wochenende im Süden zumindest leicht zurückgehen könnten, soll die extreme Wärme dann auch den Norden Spaniens erreichen. Auch die Hauptstadt blieb nicht verschont: Die Madrilenen schwitzten am Freitag bei wolkenlosem Himmel und knapp 40 Grad, erst gegen Mitternacht sollten die Werte unter 30 Grad fallen.

Fire

Gesicht eines Ghuls erscheint in den Rauschwaden beim Vesuv

Vor wenigen Tagen herrschten schwere Brände am Fuße des Vesuvs. Die Bevölkerung, die Nahe am Vulkan wohnt, dachte, dass es sich dabei um einen Vulkanausbruch handelte. Später stellte sich heraus, dass es sich dabei um einen Waldbrand handelt.

Bei dem Waldbrand ist auch die folgende Aufnahme entstanden, die wie ein Gesicht eines Ghuls ausschaut:

Mount Vesuvius skull cloud
© Albarosa Scotto de Minico

Tornado2

Kleiner Tornado zog durch Espenau

Abgedeckte Dächer, umgestürzte Bäume: Ein heftiges Unwetter ist am frühen Mittwochabend durchs Wolfhager Land gezogen. Besonders in Espenau hinterließ der Sturm sichtbare Spuren.
wirbelsturm espenau
© Hessennews-TV
Die Feuerwehren im Wolfhager Land im Landkreis Kassel waren bis zum späten Abend im Dauereinsatz. In der Region hatte sich am frühen Abend ein Unwetter mit Starkregen und schweren Windböen ausgetobt. Nach Angaben der Polizei waren auch der Schwalm-Eder-Kreis und der Landkreis Waldeck-Frankenberg betroffen.

Besonders heftig erwischte es Espenau im Landkreis Kassel. Zeugen zufolge habe sich dort eine "kleine Windhose" gebildet und sei durch den Ort gezogen. Bei mindestens vier Häusern sowie der Kirche wurden die Dächer abgedeckt, wie die Feuerwehr berichtete. Die Einsatzkräfte waren mit einer Drehleiter im Einsatz, um die Dächer notdürftig abzudecken und von losen Ziegeln zu befreien.

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