
Krater von der Größe eines Tennisplatzes
Neu ist jedoch die Entdeckung, dass auch vor unserer Haustür Methanaustritte existieren - in der Deutschen Bucht, nur rund 45 Kilometer nordwestlich der Insel Helgoland. Dort haben Forscher um Knut Krämer vom MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften in Bremen Ende 2015 ein 915 Quadratkilometer großes Gebiet entdeckt, in dem der gesamte Meeresboden von frischen Kratern übersät ist.
Das Sediment in diesem Areal ist übersät mit Vertiefungen von rund zehn Metern mal 20 Metern Größe - dies entspricht etwa den Maßen eines Tennisplatzes. Jeder Krater besteht aus einer leichten Vertiefung, die von einem Hügel aus aufgeworfenem Sediment begleitet ist. Pro Quadratkilometer Meeresgrund zählten die Forscher bis zu 1.200 solcher Krater.












Kommentar: Die gesamte Erde befindet sich in einem Prozess von planetarischen, klimatischen Umwälzungen. Neben zunehmenden Ausbrüchen von Erdbeben, Vulkanen und Unterwasservulkanen und damit einhergehenden Ausgasungen, sich auftuenden Erdfällen, immer extremer werdendem Wetter, scheinen sich die tieferen Schichten der Ozeane zu erwärmen (wahrscheinlich auf Grund der Unterwasservulkane), während die oberen Schichten sich anscheinend abkühlen. Außerdem hat in den vergangenen 10 Jahren die Stärke der Meeresströmungen des Atlantiks signifikant abgenommen, was zu einer Abkühlung des subtropischen Atlantik geführt hat. Hinzu kommt, dass auch die Sonnenaktivität abgenommen hat, was mit der Entstehung von Eiszeiten zusammenhängt. - Ist es bei all dem verwunderlich, dass die Massentiersterben immer weiter zunehmen?
Sicher, der Planet ist durch Gifte und Abfälle verschmutzt - was hier aber vor sich geht, hat weitreichendere Zusammenhänge.
Um mehr darüber zu erfahren, können Sie Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung lesen.