Mehr als 12.000 Menschen sind wegen der Vergiftung eines Flusses in Gefahr. Massives Fischsterben. Bevölkerung beschuldigt Palmölunternehmen

© El Informante PeteneroTausende Fische starben aufgrund der Verseuchung des Flusses La Pasión mit dem Pestizid Malathion.
Guatemala-Stadt. Die Behörden der Gemeinde Sayaxché im Departamento Petén haben die Alarmstufe Rot für das Einzugsgebiet des Flusses La Pasión ausgerufen. Vor zwei Wochen waren dort Tausende tote Fische an der Wasseroberfläche aufgetaucht. Anhand von Wasserproben ist nun festgestellt worden, dass der Fluss mit dem verbotenen Pestizid Malathion verseucht ist. Betroffen ist eine Zone von 150 Kilometern entlang des Flusses, in der 9.700 Menschen in 14 Gemeinden leben. Außerdem sollen 8 weitere Gemeinden mit fast 3.800 Einwohnern
gefährdet sein.
Obwohl der Planungschef des Palmölunternehmens Reforestadora de Palma del Petén REPSA die Nutzung von Malathion
abstreitet, wird die Firma bezichtigt, für die Flussvergiftung mitverantwortlich zu sein. Ein Gerichtshof hat inzwischen die vorübergehende Schließung von REPSA veranlasst, während das Umweltministerium Untersuchungen
durchführt. Ebenso wird
ermittelt, inwiefern die Agrarunternehmen Entidad Nacional Agroforestal S.A. NAISA und Tikindustrias Verantwortung für die aufgetretene Umweltverschmutzung tragen.
Kommentar: Es mag vielleicht nur eine Sekunde sein, die sich die Erde langsamer dreht, doch kann das sehr viele Auswirkungen auf die Erde haben, die viele Wissenschaftler gar nicht auf ihrem Schirm haben. Zum Beispiel sind da die verstärkten Erdfälle, Erdbeben und die Vulkanaktivität die damit theoretisch im Zusammenhang stehen können.
Lesen Sie auch die ersten beiden Kapitel von dem Buch Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung, wo alternative und der Wirklichkeit entsprechende Theorien des Universums zur Erklärung der weltlichen Phänomene herangezogen werden: