ErdveränderungenS


Bad Guys

Erdrotation verlangsamt sich: Letzte Minute im Juni ist 61 Sekunden lang - Erklärung für verstärkte Erdbeben und Erdfälle?

„Die letzte Minute des heurigen Juni wird 61 Sekunden lang sein - sie wird um eine so genannte Schaltsekunde verlängert. Dies ist notwendig, um die Verlangsamung der Erdrotation auszugleichen. Während die meisten davon nicht bemerken werden, sollten Systemadministratoren wichtige EDV- und Kommunikationssysteme darauf gut vorbereiten.“
center earth
Am Anfang war der Schattenstab. Mit ihm lässt sich die Uhrzeit anhand des Sonnenstands am Himmel schätzen. Basierend auf der Astronomie der Babylonier und Ägypter wurden Tag und Nacht in je 12 Stunden geteilt. Doch diese Stunden sind übers Jahr verteilt nicht gleich lang. In Wien wäre eine Tagstunde zur Sommersonnenwende gut doppelt so lang wie zur Wintersonnenwende.

Die Menschen richteten den Schattenstab parallel zur Erdachse aus. Damit wurden die Stunden gleich lang. Dann wurden mechanische Uhren erfunden und das nächste Problem tauchte auf: 12 Uhr Mittag war nicht immer 12 Uhr Mittag. Die Erde umkreist die Sonne nach den Keplerschen Gesetzen, in Sonnennähe (Jänner) rascher als in Sonnenferne (Juli). So geht die Sonnenuhr einmal vor, einmal nach, der Unterschied macht im Jahr bis zu 16 Minuten aus. Die Räderuhren gingen genauer als das Räderwerk des Sternenhimmels.

Kommentar: Es mag vielleicht nur eine Sekunde sein, die sich die Erde langsamer dreht, doch kann das sehr viele Auswirkungen auf die Erde haben, die viele Wissenschaftler gar nicht auf ihrem Schirm haben. Zum Beispiel sind da die verstärkten Erdfälle, Erdbeben und die Vulkanaktivität die damit theoretisch im Zusammenhang stehen können.

Lesen Sie auch die ersten beiden Kapitel von dem Buch Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung, wo alternative und der Wirklichkeit entsprechende Theorien des Universums zur Erklärung der weltlichen Phänomene herangezogen werden:


Cloud Lightning

Ausnahmezustand in Sotschi ausgerufen: Überschwemmungen - So viel Regen wie in 2 Monaten gefallen

  • Bei einem schweren Unwetter im russischen Schwarzmeerkurort Sotschi ist mindestens ein Mann ums Leben gekommen.
  • In dem Ort der Olympischen Winterspiele von 2014 wurden Hunderte Häuser überschwemmt.
  • Zudem mussten Flugverbindungen abgesagt werden, die Bahnlinie stand unter Wasser, der Busverkehr kam zum Erliegen.
  • In nur 14 Stunden war so viel Regen gefallen, wie sonst in etwa zwei Monaten.
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© afp

280 Menschen in Sicherheit gebracht


Nach heftigen Regenfällen haben die Behörden in der russischen Schwarzmeerstadt Sotschi den Ausnahmezustand ausgerufen. In nur 14 Stunden war so viel Regen gefallen, wie sonst in etwa zwei Monaten. 280 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, sie kamen in Notunterkünften und bei Verwandten unter. Ein etwa 40 Jahre alter Mann ertrank, teilten die Behörden mit.

Etwa 400 Häuser im Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014 seien durch das Hochwasser zerstört worden. Auch der Bahn- und Flugverkehr kam zeitweise zum Erliegen. Einsatzkräfte aus anderen Städten seien nach Sotschi geschickt worden, um die Rettungsarbeiten zu unterstützen, hieß es aus dem Katastrophenschutzministerium.

Kommentar:




Windsock

Sieben Tote durch Taifun mit Starkregen in Vietnam - vier weitere werden vermisst

Hanoi. Bei einem Taifun im Norden Vietnams sind nach offiziellen Angaben sieben Menschen ums Leben gekommen. Mindestens vier Menschen wurden am Donnerstag vermisst, gab der Katastrophenschutz bekannt.

Taifun Norden Vietnam Juni 2015
© epa/Luong Thai Linh
Unter den Opfern des Sturms sei auch ein 86 Jahre alter Mann, den die Wassermassen nach starkem Regen in seinem Haus in der Provinz Son La wegschwemmten. Der erste Tropensturm des Jahres traf am Mittwoch mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 133 Kilometern pro Stunde auf die vietnamesische Küste, wie das nationale Wetterzentrum mitteilte. Am regionalen Flughafen in Hai Phong fielen etwa 30 Flüge aus.

Kommentar:




Better Earth

Erdfall auf Golfplatz in Kansas - der Zweite innerhalb von 4 Wochen in den USA

Auf einem Golfplatz im US-Bundesstaat Kansas hat sich ein riesiges Erdloch aufgetan - vermutlich ausgelöst durch heftige Regenfälle. Zumindest ein Spieler nimmt die Situation aber mit Humor.

Canyon Farms Golf Club in Lenexa: Erdloch Juni 2015
© kctv5Canyon Farms Golf Club in Lenexa: Erdloch auf Loch 13
Mitgliedern des Canyon Farms Golf Club in Lenexa bietet sich seit Kurzem ein völlig neues und nicht geplantes Hindernis: Mitten auf Bahn 13 des Golfplatzes im US-Bundesstaat Kansas ist der Boden abgesackt. Nun klafft dort ein gewaltiges Loch in der Erde, wie der lokale Fernsehsender KCTV5 berichtet.

Als Ursache werden dem Bericht zufolge heftige Regenfälle vermutet. Ein Teil des Golfplatzes soll dem Klub zufolge über einem ehemaligen Steinbruch errichtet worden sein. Der Großteil der Mine wurde demnach in mehreren geotechnischen Studien als stabil eingestuft.

Kommentar: Schwere Regenfälle, Bergbau oder kaputte Wasserleitungen sind denkbare und häufig genannte Ursachen für Erdfälle und Erdlöcher. Jedoch handelt es sich um ein weltweit vermehrt auftretendes Phänomen, und nicht überall machen diese Erklärungen Sinn.


Bad Guys

Kleiner Erdfall in Bonn aufgetreten

Ein plötzlicher Straßeneinbruch in der Adenauerallee, etwa auf Höhe der Kinderklinik, behindert seit Dienstag den Verkehr. Das Bonner Tiefbauamt hat die Stelle sofort abgesperrt. Wie lange die Reparaturarbeiten dauern, konnte die Stadt bislang noch nicht sagen.
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© Nicolas Ottersbach
Auch die Ursache sei bislang ungeklärt, hieß es. Vor genau zwei Jahren gab es in diesem Bereich, etwa in Höhe der Raiffeisenstraße, schon einmal vier Absackungen. Damals waren beschädigte Sinkkastenleitungen Schuld an den Löchern in der Fahrbahn. Wenn es regnet, fließt das Wasser im Rinnstein die Straße entlang in den Sinkkasten und von dort in den Kanal. Diese können schon mal bei starkem Regen unterspült werden, wenn sie lecken.

Hier war es wohl so, dass der Boden absackte, weil die Holzverkleidungen in Baugruben 30 Jahre nach dem Erstellen von Neubauten verfault waren. Die häufigste Ursache aber ist wohl die Ausspülung, wenn ein Kanal undicht ist oder eine Wasserleitung tröpfelt. Dieser Prozess kann sich über viele Jahre hinziehen, bis sich urplötzlich die Erde auftut.

Kommentar:




Cow Skull

Massives Fischsterben in Guatemala - Unter Verdacht steht Pestizid, das auch die einheimische Bevölkerung gefährdet

Mehr als 12.000 Menschen sind wegen der Vergiftung eines Flusses in Gefahr. Massives Fischsterben. Bevölkerung beschuldigt Palmölunternehmen
Fischsterben Guatemala
© El Informante PeteneroTausende Fische starben aufgrund der Verseuchung des Flusses La Pasión mit dem Pestizid Malathion.
Guatemala-Stadt. Die Behörden der Gemeinde Sayaxché im Departamento Petén haben die Alarmstufe Rot für das Einzugsgebiet des Flusses La Pasión ausgerufen. Vor zwei Wochen waren dort Tausende tote Fische an der Wasseroberfläche aufgetaucht. Anhand von Wasserproben ist nun festgestellt worden, dass der Fluss mit dem verbotenen Pestizid Malathion verseucht ist. Betroffen ist eine Zone von 150 Kilometern entlang des Flusses, in der 9.700 Menschen in 14 Gemeinden leben. Außerdem sollen 8 weitere Gemeinden mit fast 3.800 Einwohnern gefährdet sein.

Obwohl der Planungschef des Palmölunternehmens Reforestadora de Palma del Petén REPSA die Nutzung von Malathion abstreitet, wird die Firma bezichtigt, für die Flussvergiftung mitverantwortlich zu sein. Ein Gerichtshof hat inzwischen die vorübergehende Schließung von REPSA veranlasst, während das Umweltministerium Untersuchungen durchführt. Ebenso wird ermittelt, inwiefern die Agrarunternehmen Entidad Nacional Agroforestal S.A. NAISA und Tikindustrias Verantwortung für die aufgetretene Umweltverschmutzung tragen.

Sun

Hitzewelle in Pakistan zählt zu einem seltenen Wetterphänomen - Bisher über 600 Tote

Temperaturen von bis zu 45 Grad Celsius - in Pakistan ist es unerträglich heiß. Allein in den vergangenen Tagen starben mehr als 600 Menschen. Besonders betroffen ist die Hafenstadt Karatschi. Doch Besserung ist in Sicht.
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© AFPIn Karatschi wurden bis zu 45 Grad Celsius gemeldet. Besonders betroffen von der Hitze sind die Armen der Hafenstadt.
Der Hitzewelle im Süden Pakistans sind Hunderte weitere Menschen zum Opfer gefallen. In den vergangenen Tagen seien mehr als 600 Menschen gestorben, teilten die Behörden mit. Die genauen Angaben schwanken zwischen 622 und 692.

Besonders schwer betroffen ist die Hafenstadt Karatschi, wo Temperaturen von bis zu 45 Grad Celsius erreicht wurden. Stromausfälle und die dadurch nur unregelmäßig arbeitenden Pumpen für die Wasserversorgung machen die Hitze während des islamischen Fastenmonats Ramadan, in dem strenggläubige Muslime tagsüber nichts trinken, noch unerträglicher. Die meisten Opfer starben nach Angaben von Ärzten an Hitzeschlägen. Einer Sprecherin einer örtlichen Klinik zufolge werden noch Hunderte weitere Menschen wegen hitzebedingten Problemen behandelt, etwa wegen Fieber und Austrocknung. Die vielen Armen in der 20 Millionen Einwohner zählenden Metropole sind besonders betroffen.

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Butterfly

Artenschutz und das 6. Massenaussterben: Eine selbstgemachte Katastrophe?

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© Thinkstock
Keine Tier- oder Pflanzenart existiert für immer. Dass Arten aussterben, ist ein natürlicher Vorgang der Evolution. Jenseits dieser normalen Prozesse kommt es von Zeit zu Zeit jedoch zu einem regelrechten Kahlschlag auf unserem Planeten. Zuletzt fielen einem solchen Massenaussterben unter anderem die Dinosaurier zum Opfer. Wie Forscher nun warnen, ist die nächste große Extinktion bereits heute im Gange: auch nach konservativsten Berechnungen sehe es für die Artenvielfalt äußerst düster aus.

Wenn in einem geologisch gesehen relativ kurzen Zeitraum von einigen zehn- bis hunderttausend Jahren überdurchschnittlich viele Arten von der Erde verschwinden, nennt man das ein Massenaussterben. Im Verlauf der Erdgeschichte hat es immer wieder einmal solche großen Artensterben gegeben, fünf davon waren besonders gravierend. Wissenschaftler bezeichnen sie deshalb als die „Big Five" und Paläontologen gliedern sogar die Erdgeschichte nach ihnen. Die fünfte und bisher letzte große Massenextinktion hat vor circa 66 Millionen Jahren die Dinosaurier dahingerafft. Mit ihnen starben damals 70 Prozent der damals lebenden Tier- und Pflanzenarten aus.

Gem

Seltsames Virus aus dem Osten gefährdet europäische Karpfen

Ein bisher unbekanntes Virus aus Fernost tötet immer mehr europäische Karpfen. Sind bald auch die heimischen Karpfenzuchten betroffen?
karpfen
Mit geschwollenen Kiemen und eingefallenen Augäpfeln dümpeln sie apathisch am Grund des Teichs. Am Ende rafft die Karpfen meist der Erstickungstod dahin. Die Infektion mit dem hier zu Lande bisher kaum bekannten Virus endet fast immer tödlich. Anders als die Schlafkrankheit beim Menschen, für die Blutparasiten verantwortlich sind, ist dieser auf Karpfen und Kois begrenzte Infekt eine Viruserkrankung. Vor allem Jungfische haben ihr nichts entgegenzusetzen. Wahrscheinlich ist das pockenähnliche Virus auch an den Karpfensterben beteiligt, die hier zu Lande sporadisch im Frühjahr auftreten und mit einem Schlag bis zu 90 Prozent einer Population vernichten können.

Eva Lewisch und ihren Kollegen der Veterinärmedizinischen Universität Wien gelang in einer aktuellen Studie der erste Nachweis der Schlafkrankheit der Zuchtkarpfen und Kois in Österreich. Laut den Forschern verdichten sich damit die Hinweise, dass sich das Virus in Mitteleuropa ausbreitet. Seit einigen Jahren kommt es vereinzelt zu Ausbrüchen in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden.

Kommentar: Schauen Sie sich auch die folgenden Artikel an, wo auch auf seltsame Weise Tiere verenden oder ein anderes Verhalten zeigen. Hat dieser Virus der die Karpfen betrifft auch etwas mit den Erdveränderungen zu tun?


Cloud Grey

Vulkan Sinabung auf Sumatra - Tausende fliehen vor Aschewolke

Nach dem Ausbruch des Vulkans Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra haben mehr als 10.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Für die Region gilt die höchste Warnstufe.
Vulkanausbruch Sinabung Juni 2015
© Sutanta Aditya
Mehr als 10.000 Menschen haben ihre Häuser nach dem Ausbruch des Vulkans Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra verlassen. Die meisten Anwohner seien nach Behördenangaben in den vergangenen Tagen evakuiert worden. Anfang des Monats wurden rund 2.500 Dorfbewohner in Sicherheit gebracht, so ein Mitarbeiter des nationalen Zivischutzes. In öffentlichen Gebäuden oder religiösen Stätten hätten alle in der rund zwölf Kilometer entfernten Stadt Kabanjahe Zuflucht gefunden. Für die Region um Vulkan Sinabung gilt die höchste Warnstufe.

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