ErdveränderungenS


Bullseye

Wegen milder Temperaturen: Eisweinernte fällt überwiegend aus

Nicht nur Wintersport-Freunde hadern mit den derzeit milden Temperaturen. Auch die Winzer schauen unzufrieden auf die Wetterberichte. Denn der ausbleibende Frost verhindert die Produktion eines beliebten Tropfens.
weiswein
© picture alliance / dpa
Weinliebhabern verdirbt die milde Witterung der vergangenen Wochen die Laune. Angesichts der für die Jahreszeit untypischen Temperaturen ist die Eisweinernte diese Saison in den deutschen Anbaugebieten nahezu ausgefallen. Bei einem ersten Kälteeinbruch hatten Ende November 2013 zwar eine Handvoll Winzer die edelsüße Spezialität produziert. Doch wegen der anhaltenden Plusgrade rückt eine Eisweinernte - bei mindestens minus sieben Grad Kälte - in weite Ferne.

"Es ist zwar nicht ausgeschlossen, dass einzelne Winzer noch Trauben haben hängen lassen, das dürfte aber die absolute Ausnahme sein", sagte ein Sprecher des Deutschen Weininstituts (DWI) in Mainz.

Snowflake Cold

Niagara-Fälle zu Eis erstarrt!

Niagara Fälle
© ReutersEiszeit in Ontario
Keine Entwarnung in den USA! Der Nationale Wetterdienst weist wegen der Rekordkälte in weiten Teile der USA weiterhin auf die Gefahr von Frostbeulen hin. Die Zahl der Menschen, die im Zuge des Unwetters ums Leben kamen, stieg auf 16 Tote an. Und jetzt frieren sogar die Niagara-Fälle zu!

Der sogenannte „Polar Vortex“ (Polarwirbel), der sonst über dem Nordpol strömt, war in Richtung Süden und damit über Nordamerika abgelenkt worden. In einigen der 50 Bundesstaaten waren in den vergangenen Tagen die kältesten Temperaturen der vergangenen 20 Jahren gemessen worden.

Magnify

Warmer Winter und plötzlicher Frost könnte Ernte gefährden

Bild
© Marcel MayFeuchte und warme Temperaturen können zum Problem für die Landwirtschaft werden.
Der unberechenbare Winter macht nicht nur die Straßen plötzlich und unvorhergesehen glatt. Auch auf den Feldern wäre ein extremer Temperaturumschwung fatal.

Eigentlich müssten die Pflanzen schon schlafen. Im November, spätestens im Dezember setzen sich Gerste, Weizen, Raps zur Winterruhe. Aber dieser Winter ist extrem mild und warm. Keine Spur von Bodenfrösten, geschweige denn Schnee. Welche Folgen das für die Landwirtschaft hat, erklärt Barbara Brands, Chefin des Altentreptower Bauernverbands.

„Problematisch kann sein, dass das Getreide immer weiter wächst“, sagt sie. Normalerweise unterbricht der Frost das Wachstum der Pflanzen. Momentan aber werden sie bei den milden Temperaturen von fast zehn Grad größer und größer. Zierpflanzen wie Schneeglöckchen oder Kirschbäume hat die Chefin des Bauernverbands sogar schon blühen gesehen. Landwirt Frank Kurzhals aus Burow beobachtet verstärktes Wachstum vor allem an den früh bestellten Weizen- und Getreidepflanzen. Diese sind schon sehr weit entwickelt; der Raps dagegen sei noch nicht dramatisch groß.

Bizarro Earth

Erdfall verschlingt Häuser in Brasilien

Ein Erdfall in Abaetetuba verschlingt mehrere Häuser.

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Hiliter

Ascheregen zerstört Ernte auf Sumatra

Vier Jahrhunderte war der Mount Sinabung inaktiv, jetzt kommt der Vulkan auf der indonesischen Insel Sumatra plötzlich nicht mehr zur Ruhe. Die unmittelbare Umgebung des Feuerbergs wurde bereits evakuiert.

Die Ernte ist wohl kaum mehr zu retten in Tanah Karo auf der indonesischen Insel Sumatra. Das ganze Feld ist mit Asche bedeckt. Die weht unaufhörlich vom Mount Sinabung herüber. Der Vulkan war fast vier Jahrhunderte inaktiv, seit Ende vergangenen Jahres kommt er nun plötzlich nicht mehr zur Ruhe. Die unmittelbare Umgebung des Berges wurde bereits evakuiert, mehr als 20.000 Menschen sind in Notunterkünften untergebracht.

Ice Cube

Das Beste aus dem Web: "The day after tomorrow" in Chicago: Eine Stadt aus Eis mit Temperaturen wie am Südpol

In Chicago wurden Temperaturen gemessen, die kälter waren als die am Südpol zu dieser Jahreszeit und Novosibirsk. Was bleibt, etwa schöne frostige Erinnerungen? Zumindest stellte die Huffington Post ein paar Bilder online, die wirklich bemerkenswert sind und an den Film The day after tomorrow erinnern. Doch Mainstream Hollywoodstreifen wie Day after Tomorrow mit einem Happy End sind nicht ausreichend, um die Implikationen der globalen klimatischen Situation zu begreifen. Was noch kommen könnte, kommt unaufhörlich näher, während die folgenden Bilder die sehr direkte "Botschaft des Universums" zeigen, wie es mit der objektiven Realität um uns herum bestellt ist und was uns erwartet.
frozen chicago
© Hank Cain
frozen chicago
© Scott Olson/Getty Images

Ice Cube

Kälterekorde in den USA - Eisfront erreicht Florida

Die arktische Kälte lähmt immer größere Teile der USA. Die Kaltfront erreichte gestern mit voller Wucht fast den gesamten Osten der USA. New York erwartete in der Nacht zu heute einen heftigen Temperatursturz. Sogar das wärmeverwöhnte Florida war betroffen. Farmer im Sunshine-State sorgen sich bereits um die Orangenernte.
eiszeit
Washington. Mehr als 140 Millionen Amerikaner leiden seit Tagen unter gefühlten Temperaturen von bis zu 40 Grad minus. Ursache für die schlimmste Kältewelle seit 20 Jahren ist ein Wetterphänomen, das eiskalte Luft direkt vom Polarkreis nach Nordamerika strömen lässt. Es breitete sich gestern noch weiter aus. Die Millionenmetropole New York erwartete binnen 24 Stunden einen dramatischen Temperatursturz von milden zwölf Grad Celsius auf minus 14 Grad.

Die Einwohner wurden gewarnt, dass der heftige Frost gepaart mit eisigen Windböen die sogenannte gefühlte Temperatur („Windchill-Faktor“) auf minus 31 Grad Celsius sinken lassen könnte. Der viele Schnee, gerade erst teilweise getaut, sollte laut Vorhersage zu einer dicken Eisdecke zusammenfrieren. Selbst der Sonnenstaat Florida blieb nicht verschont. Über den Norden des Staates hinaus drohte Nachtfrost.

Solar Flares

Starke Sonneneruption: Starker elektromagnetischer Sturm auf der Erde erwartet

Eine starke Röntgeneruption der mächtigsten X-Klasse hat sich auf der Sonne ereignet. Sie dauerte 30 Minuten. Die Quelle der Eruption war eine Gruppe der größten Sonnenflecken, der größte Fleck ist zweimal so groß wie die Erde.
Sonneneruption
© Flickr.com/NASA Goddard Photo and Video/cc-by
Experten glauben, dass die durch die Eruption ausgestoßene Plasmawolke bis Donnerstag, den 9. Januar, die Erde erreichen und einen starken magnetischen Sturm auslösen wird. An diesem Tag können elektronische Geräte versagen, die Menschen können sich schlechter fühlen.

Nuke

Fukushimas Strahlung: Zahl toter Meereslebewesen im Pazifischen Ozean so hoch wie niemals zuvor und die Lügen gehen weiter

Nach einer neuen Studie, die vor Kurzem in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wurde, ist der Pazifik offenbar dabei, zu sterben. Wie Wissenschaftler des Monterey Bay Aquarium Research Institute (MBARI) in Kalifornien jüngst entdeckten, ist die Zahl toter Meereslebewesen, die den Boden des Pazifischen Ozeans bedecken, größer als je zuvor in den 24 Jahren, in denen die Beobachtung vorgenommen wurde. Nach vorliegenden Daten ist das Phänomen als eine direkte Folge des nuklearen Fallouts von Fukushima zu werten.
Meeresboden, Ozean
© Sergey Novikov / Shutterstock
Obwohl die an der Arbeit beteiligten Wissenschaftler bisher zögern, Fukushima als mögliche Ursache zu benennen - National Geographic, die kürzlich über die Studie berichtete, erwähnte Fukushima nicht einmal - , legt das Timing der Entdeckung die Vermutung nahe, dass Fukushima vielleicht sogar die entscheidende Ursache ist. Laut vorliegenden Daten ist die Masse des so genannten »sea snot« (»Meeres-Rotz«), wie die auf den Meeresboden sinkenden toten Meereslebewesen bezeichnet werden, nach dem Fukushima-Unglück sprunghaft gestiegen. »In den 24 Jahren dieser Studie haben sich in den letzten zwei Jahren die größten Mengen dieser Überbleibsel gezeigt«, erklärte Christine Huffard, Meeresbiologin am MBARI und Leiterin der Studie, gegenüber National Geographic.

Binoculars

Sturmfluten und acht Meter hohe Wellen an britischer Küste

Acht Meter hohe Wellen sind auf die südwestliche Spitze des britischen Königreiches getroffen. Zudem werde das Land von Sturmfluten und Unwetter heimgesucht. Drei Menschen starben durch das Unwetter der vergangenen Tage.
riesenwelle, riesige welle
© AP Photo/PA, Ben BirchallRiesige Wellen kamen auch in Großbritannien vor.
London. Die britische Südwestküste ist erneut von Sturmfluten und bis zu acht Meter hohen Wellen heimgesucht worden. Die gigantischen Wellen wurden bei Land's End, der südwestlichen Spitze des britischen Königreiches, gemessen. Der britische Wetterdienst warnte zudem, starke Winde mit mehr als 110 Kilometern pro Stunde könnten auch in Wales, Südwestengland und Nordirland für äußerst hohe Wellen sorgen. Einher ging das Unwetter mit heftigen Regenfällen.

In Aberystwyth in Wales wurden nach ersten Sturmfluten Wohnhäuser sowie Geschäftsgebäude und Studentenwohnheime geräumt. Das Wetterphänomen sei lose mit dem Wintersturm in den USA verbunden, der vergangene Woche mehrere US-Staaten an der Nordostküste in hohem Schnee und einer dicken Eisschicht versinken ließ, meldete der Wetterdienst weiter. "Ein sehr starker Jetstream half, eine Menge niedrigen Druck über Großbritannien zu bringen", erklärte, Meteorologe Charles Powell.