ErdveränderungenS


Star

Mysteriöse Seestern Krankheit: Millionenfaches Massensterben vor der US-Westküste

An der gesamten Westküste der Vereinigten Staaten werden Millionen toter Seesterne angeschwemmt. Sie sterben an einer rätselhaften Krankheit, die Experten als »Starfish Wasting Disease« bezeichnen. Der Körper der Tiere schrumpft, er verwandelt sich in eine schleimige Masse. Berichten zufolge ist dieses Massensterben, das von Nordalaska bis Südkalifornien beobachtet wird, das größte bisher je erlebte.
Bild
© youtube

Das Rätsel, das dieses unerklärliche Sterben umgibt, war Thema einer kürzlichen Sendung des Programms NBC Nightly News aus Monterey Bay in Kalifornien, dem Sitz des weltberühmten Monterey-Bay-Aquariums. Zwei Seesternarten, die bisher in der Bucht nahe der Stadt lebten, sind völlig verschwunden. Wissenschaftler und Experten in Meeresbiologie untersuchen die Lage jetzt genauer.

Phoenix

Vulkan Sinabung wieder aktiv: 19000 Menschen auf der Flucht

 Mount Sinabung
© dpaDer 2600 Meter hohe Mount Sinabung gehört zu den rund 130 aktiven Vulkanen in Indonesien
Der Vulkan Mount Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra hat erneut Lava und Gaswolken ausgestoßen. Rund 19.000 Menschen aus den umliegenden Dörfern in einem Umkreis von fünf Kilometern um den Krater mussten in Sicherheit gebracht werden, sagte ein Sprecher der Katastrophenhilfebehörde.

Seit dem späten Montagabend habe es neun neue Eruptionen gegeben, Asche sei 7000 Meter in die Luft geschleudert worden.

Die Lava sei etwa 3,5 Kilometer den Berg heruntergeflossen, bislang seien jedoch keine Verletzten gemeldet worden, teilte die Behörde weiter mit. Das Verkehrsministerium wies Fluggesellschaften an, das Gebiet zu umfliegen.

Attention

El Salvador: Vulkan spuckt 5000 Meter hohe Gas- und Aschewolken

Vulkan Chaparrastique
© Roberto AcevedoRauch und Asche spuckt der Vulkan Chaparrastique in El Salvador.
Der Vulkan Chaparrastique ist in El Salvador ausgebrochen. Der Präsident wandte sich im Rundfunk an die Bürger.

Die dichten Asche- und Gaswolken reichen mehr als 5000 Meter in den Himmel. In El Salvador ist am Sonntag der Vulkan Chaparrastique ausgebrochen. Rund 2000 Bürger wurden in Sicherheit gebracht.

Vulkan bricht in El Salvador aus

Der Vulkanausbruch am Sonntagnachmittag dauert rund zweieinhalb Stunden, berichtete das Umweltministerium des lateinamerikanischen Landes. Über mögliche Opfer lagen zunächst keine Angaben vor. Dutzende Inlandsflüge wurden gestrichen.

Fish

Schwarm Piranhas über Dutzende Badende hergefallen: Mehr als 60 Verletzte

piranhas
© imago stock&peopleSymbolbild: Hand nach einem Piranhabiss
Rosario - Es klingt wie das Szenario aus einem schlechten Horror-Film: In Argentinien ist ein Schwarm Piranhas über Dutzende Badende hergefallen.

Mehr als 60 Menschen wurden bei der Attacke verletzt. Ein siebenjähriges Kind wurde so schwer in die Hand gebissen, dass ihm ein Teil des kleinen Fingers amputiert werden musste, berichten lokale Medien.

Die Raubfische hatten die Menschen im Fluss Río Paraná in der argentinischen Stadt Rosario angegriffen.

„Das ist das erste Mal in dieser Saison, und es war sehr aggressiv“, sagte der Arzt Gustavo Centurión. Es seien Menschen mit Bissen an Füßen und Händen zu ihm gekommen. „Es gab einige Personen, denen die Piranhas buchstäblich kleine Stücke Fleisch rausgerissen haben.“

Cloud Lightning

Blitz zerstört Pilgerstätte in Spanien

Ein Blitz hat eine Wallfahrtsstätte im Nordwesten Spaniens in Brand gesetzt und weitgehend zerstört. Die Innenräume der Kirche „A Virxe da Barca“ (Jungfrau vom Schiff) brannten völlig aus. Das Gotteshaus gilt als ein Wahrzeichen der Costa da Morte (Todesküste) in der Region Galicien.

„Der Schaden ist nicht zu reparieren“, sagte der Bürgermeister der nahe gelegenen Ortschaft Muxía, Félix Porto. „Die Flammen ließen innerhalb von zwei Stunden von dem Heiligtum nichts übrig.“ Nur die Steinwände der Kirche blieben erhalten.

Das Gotteshaus war an einer Stelle errichtet worden, an der sich eine Kapelle aus dem 11. oder 12. Jahrhundert befunden hatte. Es steht auf einer Felskuppe am Meer. Dort soll nach einer Legende die Heilige Jungfrau auf einem Schiff aus Stein erschienen und an Land gegangen sein.

Cloud Precipitation

Schwerste Regenfälle seit 90 Jahren in Brasilien: Tausende obdachlos, dutzende Tote

Im Südosten Brasiliens wüteten die schwersten Unwetter seit 90 Jahren. Nun fassen Daten der Zivilschutzbehörde das Ausmaß der Katastrophe zusammen: Mindestens 44 Menschen starben, Zehntausende verloren ihr Zuhause.
Bild
© AFPDoce River in Vitoria: Zehntausende obdachlos nach Unwettern
Rio de Janeiro - Seit Anfang Dezember wird Brasilien von schweren Unwettern heimgesucht. Im Südosten des Landes sind seither mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 65.000 Einwohner obdachlos geworden. Damit handelt es sich der Zivilschutzbehörde im Bundesstaat Espirito Santo zufolge um die schwersten Regenfälle in der Region seit 90 Jahren.

Bereits im Oktober hatte an vielen Orten der Dauerregen eingesetzt. Allein in Espirito Santo kosteten die Stürme 27 Menschen das Leben. Mehr als 61.000 Menschen mussten demnach wegen der Unwetter ihre Häuser verlassen.

Snowflake Cold

Eissturm und Kältewelle in Nordamerika: Mindestens 27 Tote und hunderttausende ohne Strom

Hunderttausende in Nordamerika haben Weihnachten ohne Strom und bei Temperaturen im Minusbereich verbracht. Die Kältewelle kostet mehr als zwei Dutzend Menschen das Leben.

Augusta/USA. Ein Eissturm im Nordosten der USA und in Kanada hat bis Mittwochabend mindestens 27 Menschen das Leben gekostet. Fast 500.000 Menschen verbrachten Weihnachten bei Temperaturen von bis zu minus 15 Grad Celsius abgeschnitten von der Stromversorgung. Reparaturtrupps arbeiteten rund um die Uhr an den defekten Leitungen.

In den USA zählten die Behörden bis Mittwoch mindestens 17 Menschen, die in dem eisigen Wetter ums Leben kamen. Mindestens zwei Menschen starben an Kohlenmonoxidvergiftung, als sie nach Stromausfall auf Generatoren umschalteten.

Cloud Precipitation

Notstand ausgerufen: Flutartige Regenfälle, Überschwemmungen und Erdrutsche in Brasilien fordern 38 Menschenleben

Mindestens 38 Menschen sind bei flutartigen Regenfällen, die seit zehn Tagen in Brasilien andauern, ums Leben gekommen. Am meisten
betroffen ist der Bundesstaat Espirantu Santo, wo es zu Überschwemmungen und Erdrutschen kam.
Überflutung, Überschwemmung
© EPA

Der Notstand wurde in 24 Städten des Bundesstaates ausgerufen. In die Hochwassergebiete wurden zusätzliche Armeekräfte zur Unterstützung der Bevölkerung entsandt. Die Behörden schicken Hilfspakete an die Betroffenen.


Solar Flares

Weihnachtliches Wetterchaos, Stürme und Stromausfälle in weiten Teilen Europas

Mediterrane Wärme und heftige Stürme haben über Weihnachten das Wetter in weiten Teilen Europas bestimmt. In Großbritannien, Frankreich, Spanien oder Polen verursachten Sturm und Regen Stromausfälle und Winterchaos.
Bild
© Thomson Reuters
Milde Mittelmeerluft trieb in Deutschland an Heiligabend an etwa der Hälfte aller Wetterstationen die Tagesmittelwerte auf den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch berichtete. Am wärmsten war es in Baden-Baden mit frühlingshaften 17,5 Grad. Auch in Polen und Moskau wurden Höchstwerte gemessen. Verantwortlich für die Wetterextreme war das Orkantief "Dirk".

In Großbritannien, Frankreich, Spanien oder Polen verursachten Sturm und Regen seit Sonntag Stromausfälle und Verkehrsbehinderungen. Mindestens sieben Menschen kamen ums Leben, fünf davon in Großbritannien. Europaweit waren Hunderttausende Haushalte ohne Strom: ohne Licht, Heizung oder Herd.


Bizarro Earth

Erdfall an Autobahn Heiligenstadt

Heiligenstadt - An der Autobahn 38 nahe Heiligenstadt sind bei einem Erdfall etwa 15 Quadratmeter Erde weggebrochen.

Wie die Autobahnpolizei meldet, befindet sich das Erdloch zwischen der Anschlussstelle Arendshausen und dem Heidkopftunnel im Bereich der Gemeinde Rustenfelde.

Insgesamt seien etwa 15 Quadratmeter Erde weggebrochen. Das Loch ist nach Angaben der Polizei etwa drei mal fünf Meter groß und zirka vier Meter tief. Laut Frank Sowade von der Autobahnpolizei besteht derzeit keine Gefahr für den fließenden Verkehr. Jedoch müsse verhindert werden, dass sich der Erdfall ausweite.