ErdveränderungenS


Boat

Vermisste nach Riesenwellen in Spanien und Frankreich

Mindestens vier Menschen wurden von den riesigen Wellen in den beiden Ländern fortgerissen. Auch Autos wurden von den Wassermassen erfasst.

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© AP Photo/PA, Ben BirchallRiesige Wellen kamen auch in Großbritannien vor.
Madrid/Biarritz. Mehrere Riesenwellen haben bei Unwettern in Spanien und Frankreich mindestens vier Menschen fortgerissen. In der Nähe von Valdoviño in Galicien im Nordwesten Spaniens wurden drei Spaziergänger am Montagabend von der stürmischen See überrascht, wie die Behörden mitteilten. In Biarritz an der französischen Atlantikküste wurde offenbar ein Obdachloser von einer Welle erfasst. Im nordportugiesischen Porto riss eine Welle dutzende Autos mit sich.

Die Suche nach den Vermissten in Spanien mit einem Schiff und einem Hubschrauber musste am Montagabend erfolglos abgebrochen werden. Sie sollte den Behörden zufolge am Dienstag fortgesetzt werden. Die Spaziergänger waren am frühen Abend am Strand unterwegs. Über die Gegend fegte zu der Zeit ein heftiger Sturm. Die Behörden hatten deshalb die höchste Alarmstufe ausgerufen und vor Wellen von bis zu neun Metern Höhe gewarnt. Starker Regen verursachte zusammen mit heftigen Stürmen zahlreiche Überschwemmungen in der Region.

Snowflake Cold

Das Beste aus dem Web: "Polar Vortex" in Amerika: Größte Kältewelle seit 20 Jahren

Lähmte die arktische Kälte bisher vor allem das Leben im Mittleren Westen der USA, erreicht die Kaltfront jetzt auch den Nordosten. New York erwartet einen Temperatursturz von 43 Grad Celsius.
polar vortex
© EarthPolar Vortex
Die schlimmste Kältewelle seit 20 Jahren lässt Millionen Amerikaner weiter zittern. Die Meteorologen sagten für die Nacht zum Dienstag neue Minusrekorde auf den Quecksilbersäulen voraus, nachdem ungewöhnlich große Teile der Bevölkerung bereits am Montag gefühlte Temperaturen von 40 Grad minus und tiefer erlebt hatten. Und lähmte die arktische Kälte bisher vor allem das Leben im Mittleren Westen, erreichte die Kaltfrontspirale in der Nacht auch den Nordosten der USA.

So erwartet die Millionenmetropole New York binnen 24 Stunden einen dramatischen Temperatursturz von milden zwölf Grad Celsius auf minus 31 Grad. Ein Unterschied also von 43 Grad. "Polar Vortex" nennen die Experten das gegenwärtige Wetterphänomen. In Kurzform: Die eiskalte Luft strömt direkt aus dem Polarkreis in die USA. Der viele in den vergangenen Tagen gefallene Schnee, gerade erst teilweise getaut, wird laut Vorhersage zu einer dicken Eisdecke zusammenfrieren. Bürgermeister Bill de Blasio, gerade erst seit einer Woche im Amt, der Streudienst und die Transportbehörden bereiteten sich auf eine Ausnahmesituation vor.

Bad Guys

Das Beste aus dem Web: Extreme Wetterereignisse für das Jahr 2013: Extrem, extremer, am extremsten - Ein Rückblick

Warnung: Das Video könnte für einige zu heftig sein.
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Schneesturm Japan.
Extreme Wetterereignisse aus dem vergangenen Jahr 2013. 2013 war eines der extremeren Jahre mit den größten Stürmen, den größten Tornados, den meisten Feuerbällen und den größten Fluten und die Liste könnte weiter fortgesetzt werden.

Danke an alle, die diese Ereignisse geteilt haben. Persönlich möchte ich ungern wissen, was uns 2014 erwartet, wenn der Trend der Extreme sich weiter fortsetzt.

Bizarro Earth

39 Grindwale stranden in Neuseeland und verenden

Mit einer ungewöhnlich hohen Flut schwammen sie in die Bucht - als das Wasser wieder ablief, war der Weg zurück ins Meer zu weit. Deshalb verendeten am Sonntag in Neuseeland 39 Grindwale oder mussten eingeschläfert werden.
Grindwale gestrandet, Walsterben
© Thomson Reuters39 Grindwale verendet
In Neuseeland sind 39 Grindwale so unglücklich gestrandet, dass sie keine Überlebenschance hatten. Zwölf verendeten innerhalb weniger Stunden, die anderen wurden eingeschläfert, wie die Behörde für Naturschutz am Montag mitteilte. Die Tiere waren in der Nacht zum Montag bei einer ungewöhnlich hohen Flut besonders weit auf den Strand von Golden Bay an der Nordküste der Südinsel gespült worden. Nachdem das Flutwasser abgelaufen war, war der Weg zum Meer zu weit.

Snow Globe

Die Eiszeit kommt: USA bereiten sich auf neue Rekordkälte vor - Bisher 70 gebrochen

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© afpNach Schnee und Eis und einem heftigen Schneesturm haben sich Millionen Menschen in den USA auf eine neue Rekordkälte zum Wochenbeginn eingestellt.
Nach Schnee und Eis und einem heftigen Schneesturm haben sich Millionen Menschen in den USA auf eine neue Rekordkälte zum Wochenbeginn eingestellt. Bis Dienstag könnten bis zu 70 Kälterekorde gebrochen werden, berichtete der "Weather Channel".


Nach Schnee und Eis und einem heftigen Schneesturm haben sich Millionen Menschen in den USA auf eine neue Rekordkälte zum Wochenbeginn eingestellt. Bis Dienstag könnten bis zu 70 Kälterekorde gebrochen werden, berichtete der "Weather Channel" am Sonntag auf seiner Internetseite. Dem Kälteeinbruch in den USA und Kanada fielen allein in den USA seit Jahresbeginn mehr als ein Dutzend Menschenleben.

Nach Angaben der Wetterdienste könnte die Temperatur am Montag im Bundesstaat Minnesota auf -54 Grad Celsius sinken, vorsorglich sollten dort die Schulen geschlossen bleiben. In anderen Teilen der USA könnte die Temperatur "gefühlte -48 Grad" erreichen. Laut Vorhersage war zudem am Sonntag in einem riesigen Gebiet zwischen Mississippi und Ohio neuer Schneefall zu erwarten. Die Behörden riefen die Bewohner auf, bei der klirrenden Kälte zuhause zu bleiben und Vorräte anzulegen. Unter solchen extremen Bedingungen könnten die Menschen im Freien innerhalb von nur fünf Minuten Erfrierungen erleiden.

Cloud Lightning

Essener Kirchturm vom Blitz getroffen

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Die Feuerwehr musste einen Brand in einem Essener Kirchturm löschen
Bei dem heftigen Gewitter über NRW ist am Freitagabend (03.01.2014) in Erkelenz eine 23-Jährige ums Leben gekommen. Die Frau war in einem Rohbau von einer frisch gemauerten Wand erschlagen worden. In Essen wurde ein Kirchturm vom Blitz getroffen und fing Feuer.


Wie die Polizei mitteilte, wurde die Wand im Obergeschoss des Rohbaus von einer heftigen Windböe eingedrückt. Die Frau stand zwischen der Wand und mehreren Paletten mit Steinen, als die Wand kippte. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen, denen sie im Krankenhaus erlag. Weitere Menschen wurden bei dem kurzen und schweren Unwetter, das ab 18 Uhr übers Land zog, schwer verletzt: Ein Mann in Mettmann wurde von einem umstürzenden Baum getroffen, ein Radfahrer in Bochum stürzte, als er gegen einen umgefallenen Bauzaun fuhr. Im ganzen Land zählte die Polizei insgesamt 24 Verkehrsunfälle. Zusätzlich mussten Feuerwehr und Polizei zu 352 Einsätzen ausrücken.

In Essen setzte ein Blitzeinschlag den höchsten Kirchturm der Stadt in Brand. Wie Feuerwehr und Polizei am Samstag mitteilten, schlug dieser gegen 20 Uhr in den 74 Meter hohen Turm der Pfarrkirche St. Hubertus und Raphael im Stadtteil Bergerhausen ein. Daraufhin hatte sich ein Schwelbrand entwickelt, der erst am Morgen vollständig gelöscht werden konnte. Zunächst befürchtete die Feuerwehr, der Turm könnte einsturzgefährdet sein. Die Polizei sperrte vorsichtshalber die Umgebung ab und holte mehrere Menschen aus ihren Wohnungen. Am Vormittag gab es aber Entwarnung.

Bad Guys

Hochwasser in England

Stürme haben in England zum Jahresbeginn Hochwasser mit sich gebracht - an den Küsten herrschte wegen hoher Wellen sogar Lebensgefahr. Mindestens zwei Menschen ertranken im Meer.
regenwolken, dunkle wolken
© PulsemanArchivbild
In Cornwall wurde am Donnerstag eine Leiche am Strand bei Porthleven angespült, einen Tag nachdem ein 27-Jähriger von einer Welle erfasst und auf See hinaus getrieben worden war. Die Rettungskräfte gingen davon aus, dass es sich um den jungen Mann handle. Heftiger Regen und Wind hatten die Rettungsarbeiten erschwert.

In der Grafschaft Dorset wurde eine 33-Jährige vermisst. Die Suche nach einem Mann, der ebenfalls in Dorset in einen Fluss gefallen und vom Wasser fortgerissen worden sein soll, wurde am Donnerstag eingestellt.

Sheeple

Tiefsttemperaturen seit 15 Jahren und weitere Kältetote: Winter in den USA

Hierzulande haben wir zweistellige Plusgrade mitten im Januar. Es scheint, der Winter legt all seine Kraft nach Nordamerika. In den USA und in Kanada verängstigen Rekordtemperaturen von bis zu minus 40 Grad die Menschen. Die Zahl der Kältetoten steigt.
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© Spencer Platt/Getty ImagesEin Mann und sein Hund kämpfen sich im New Yorker Stadtteil Brooklyn durch den Schnee.
In Teilen des Mittleren Westens wurden die tiefsten Temperaturen seit rund 15 Jahren erwartet. Die Meteorologen warnten vor "arktischen Wogen". Glatte Straßen ließen Autofahrten in mehreren Bundesstaaten in der Osthälfte des Landes zu gefährlichen Rutschpartien werden. Einige Unfälle endeten tödlich, berichteten US-Medien. Seit Donnerstag hatten teils heftige Schneefälle den Verkehr im Nordosten der USA bereits stark behindert. In Metropolen wie Boston, Washington und Philadelphia waren Räumdienste im Dauereinsatz. In New York waren laut CNN allein 24.000 Räumfahrzeuge unterwegs.

Das Flugportal FlightAware.com meldete am Freitag landesweit mehr als 3.000 Flugausfälle und mehr als 11.000 Verspätungen, wobei die Seite nicht zwischen wetterbedingten und technischen Ausfällen unterscheidet. An manchen Flughäfen stellten Mitarbeiter Pritschen auf, um wenigstens einigen gestrandeten Reisenden ein Paar Stunden Erholung zu ermöglichen.

Ice Cube

Ironie des Schicksals für die Retter der Eis-Touristen: Chinesisches Rettungsschiff steckt jetzt selbst fest

Der chinesische Eisbrecher Xue Long, der die Passagiere vom festsitzenden russischen Forschungsschiff Akademik Schokalski gerettet hat, ist jetzt selbst im Antarktis-Eis gefangen.
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© REUTERS/ Fairfax/Australian Antarctic Division/Handout via ReutersChinesische Eisbrecher „Xue Long“
Die Xue Long sei bei einem fehlgeschlagenen Manöver im dicken Packeis festgefahren, teilte die australische Seesicherheitsbehörde AMSA unter Berufung auf die Besatzung des chinesischen Schiffes mit. Am Samstagmorgen sei ein Versuch, sich aus dem Eis zu befreien, fehlgeschlagen. Die Xue Long habe keine Schäden und benötige vorerst keine Hilfe, hieß es.

Am Donnerstag hatte ein vom chinesischen Eisbrecher aufgestiegener Helikopter die 52 Wissenschaftler und Touristen vom russischen Forschungsschiff Akademik Schokalski zum australischen Eisbrecher Aurora Australia gebracht. Die „Akademik Schokalski des Fernöstlichen Forschungsinstituts für Hydrometeorologie Russlands ist seit dem 24. Dezember vor der Küste der Antarktis vom Packeis eingeschlossen.

Snowflake Cold

Massiver Schneesturm "Hercules": Heftige Schneestürme und klirrende Kälte in weiten Teilen der USA

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© Weather Channel
Ein Mega-Blizzard bedroht den Nordosten der USA. Rund 100 Millionen Amerikaner zittern vor dem Schneesturm "Hercules". Innerhalb weniger Stunden fielen fast 20 Zentimeter Schnee. Am stärksten betroffen sind New York und Boston. Hunderte Flüge wurden gestrichen.

Weite Teile der USA werden von massiven Schneestürmen und klirrender Kälte heimgesucht. Betroffen sind vor allem die Neuengland-Staaten im Nordosten. Allein in Boston im Bundesstaat Massachusetts fielen bis Donnerstagabend (Ortszeit) innerhalb weniger Stunden fast 20 Zentimeter Neuschnee. Auch in New York und im weit südlich gelegenen Washington gab es ergiebige Niederschläge.

Insgesamt lebten rund 100 Millionen Einwohner im Bereich der Unwetter-Zone, die sich unaufhaltsam vom Mittleren Westen in Richtung Osten wälzt, berichtete der TV-Sender CNN - das seien fast ein Drittel der gesamten US-Bevölkerung.