ErdveränderungenS


Bizarro Earth

Orkantief "Dirk": Noch immer 120.000 ohne Strom in Frankreich

Paris - Wegen des Sturmtiefs "Dirk" ist in zehntausenden Haushalten in Frankreich der Strom ausgefallen. Trotz der fieberhaften Bemühungen des Stromnetzbetreibers zur Reparatur der Elektrizitätsleitungen waren am ersten Weihnachtsfeiertag weiterhin 120.000 Haushalte ohne Strom, wie ein Sprecher der Betreiberfirma sagte. Am Dienstag war die Zahl der stromlosen Haushalte von zunächst 240.000 auf 82.000 zurückgegangen, doch in der Nacht zum Mittwoch beschädigte der Sturm im Rhône-Tal weitere Stromleitungen und sorgte für erneute Ausfälle.

AFP

Windsock

Orkantief "Dirk": Mindestens vier Tote durch Unwetter in Großbritannien

Heftige Stürme sorgen in Großbritannien und Frankreich für Schäden. In Großbritannien kamen mindestens vier Menschen ums Leben, in Frankreich sind 240.000 Haushalte ohne Strom. Auch Deutschland stehen stürmische Weihnachten bevor.
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© afpEin Mann watet durch eine überflutete Straße in Morlaix in der Bretagne. Das Stadtzentrum steht 1,40 Meter unter Wasser.
Durch heftige Stürme in Großbritannien und Frankreich sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Im Nordwesten Englands ertrank ein Mann in einem Hochwasser führenden Fluss, wie die Polizei mitteilte. Auch im Norden von Wales wurde eine Frau vom Hochwasser fortgerissen. Zwei weitere Menschen starben bei Autounfällen, die durch das Unwetter verursacht worden waren.

Die französischen Schifffahrtsbehörden teilten mit, vor der Nordwestküste Frankreichs sei bei Windgeschwindigkeiten von knapp 120 Stundenkilometern ein russischer Seemann von einem beschädigten Containerschiff gestürzt. Die Suche nach ihm sei am Montagabend eingestellt worden. Aus dem nordfranzösischen Département Calvados wurde der Tod eines zwölfjährigen Kindes durch den Einsturz einer Mauer gemeldet. Es sei aber unklar, ob das Unglück mit dem Unwetter zusammenhänge, teilten die Behörden mit.

Snowflake Cold

Heftiger Schneefall, Eisregen und Sturm in Kanada und Nordosten der USA: Stromausfälle und drohender Notstand

Montreal - Schnee und Eisregen haben die Menschen in Teilen Nordamerikas schwer getroffen und vielerorts die Stromversorgung lahmgelegt. In Kanada richten sich viele bereits auf ein Weihnachten im Dunkeln ein.
Winter, Kälte Kanada
© ap/hughes
Wie die kanadischen Behörden mitteilten, waren am Sonntagabend (Ortszeit) in der Provinz Ontario rund 400.000 Haushalte ohne Strom, ein Großteil davon in der Millionenmetropole Toronto. Heftiger Schneefall, Eisregen und Sturm hätten Strommasten umgeworfen und Leitungen beschädigt. Auch im Nordosten der USA saßen mehrere Hunderttausend Einwohner im Dunkeln, vor allem in Michigan und den Neuengland-Staaten, wie US-Medien berichteten.

Keine Heizung

"Es ist einer der schlimmsten Stürme in der Geschichte Torontos", sagte Bürgermeister Rob Ford. Wie auch seine Familie mussten viele Menschen wegen der Stromausfälle zudem ohne Heizung ausharren. "Mein Haus ist eiskalt. Ich habe kleine Kinder, vielleicht müssen wir in ein Hotel gehen", ergänzte er. Es werde geprüft, den Notstand auszurufen. Womöglich werde die Stromversorgung erst nach Weihnachten komplett wiederhergestellt sein. Viele Kanadier fühlten sich an den verheerenden Wintersturm von 1998 erinnert, als etwa zwei Dutzend Menschen starben, hieß es.

Windsock

Heftige Wetterbedingungen behindern Verkehr in England und Frankreich

Züge fielen aus, Fähren wurden gestrichen: In Großbritannien und Frankreich haben heftige Wetterbedingungen den Verkehr stark behindert. Auch in Frankreich wurde wegen eines Sturmtiefs die zweithöchste Warnstufe ausgerufen.

London - Am Tag vor Heiligabend haben heftiger Wind und Regen den vorweihnachtlichen Reiseverkehr in Teilen Großbritanniens schwer behindert. Der Wetterdienst gab am Montag für den südlichen Teil Englands und Wales' eine Warnung der zweithöchsten Stufe heraus. Bahngesellschaften reduzierten oder annullierten mehrere Verbindungen. In Erwartung des Sturmtiefs "Dirk" wurden zwischen Großbritannien und Nordfrankreich mehrere Fährverbindungen gestrichen.

Auf dem Autobahnring um London wurde eine wichtige Brücke geschlossen. Als Folge davon sind Staus zu erwarten. Der Wetterdienst warnte, dass es angesichts des bereits mit Wasser vollgesaugten Bodens zu Überschwemmungen kommen könnte. Die Bahngesellschaften versetzten Hunderte Arbeiter in Alarmbereitschaft, um Schäden an den Bahnlinien zu beseitigen. In London wurde ein Vergnügungspark und der Weihnachtsmarkt im Hyde Park geschlossen.

Bizarro Earth

Das Beste aus dem Web: Zeichen der Veränderung für Dezember, Teil 1

Rotgefärbtes Wasser, gestrandete Wale, Schneestürme und Überschwemmungen.


Better Earth

Riesenwelle reißt sieben Studenten ins Meer: Bisher nur ein Überlebender

Es sollte ein gemütlicher Abend am Strand werden: In Portugal sitzen sieben junge Leute am Meer, als sie plötzlich von einer Welle überrascht und ins Wasser gezogen werden. Ein Mann kann sich ans Ufer retten, um Hilfe zu holen.
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Sieben junge Leute sind in Portugal von einer Riesenwelle ins Meer gerissen worden. Ein Mann wurde nach dem Unglück in der Gegend von Setúbal südlich von Lissabon tot aus dem Atlantik geborgen, fünf junge Leute werden vermisst. Nur ein Mitglied der Gruppe konnte an Land schwimmen und die Rettungsdienste alarmieren.

Bei der Gruppe handelt sich nach Angaben der Lokalbehörden um Studenten im Alter zwischen 21 und 25 Jahren aus Lissabon. Die jungen Leute - vier Frauen und drei Männer - hatten sich für einen Wochenendausflug ein Haus im nahe gelegenen Dorf Alfarim gemietet. Sie setzten sich in der Nacht zum Sonntag in der Ortschaft Meco an den Strand und wurden dort von einer Woge erfasst.

Arrow Down

Klimawandel: 11 Prozent weniger Getreide

mais dürre
© dpaDer Getreideertrag bei beschleunigtem Klimawandel wird womöglich schon 2050 um elf Prozent sinken. Das ergibt sich im Zusammenspiel von Klima-, Ernte- und Wirtschaftsmodellen.
Das Klima ändert sich - doch welchen Folgen das hat, scheint häufig unklar. Nun haben etliche Klimaforscher aus aller Welt ihre Daten zu Dürreperioden, Ernten, Überflutungen verglichen und viele Gemeinsamkeiten in ihren Aussagen gefunden.

Airplane

Aschewolke über Sizilien legt Flugverkehr lahm

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© unbekanntDer Vulkan Ätna auf Sizilien spuckt Asche und legt damit den Flugverkehr von und nach Catania lahm
Weil der Vulkan Ätna den dritten Tag in Folge Lava und Asche ausspuckte, mussten am Montag mehrere Flüge gestrichen oder umgeleitet werden. Schon am Sonntag waren in Catania dutzende Flüge storniert worden.

Ice Cube

SOTT Fokus: Die "Weihnachtspyramiden": Schneefall in Ägypten und Schneechaos anderen Ortes

schnee ägypten
Erwärmt sich die Erde nun oder nicht? Um es gleich vorweg zu nehmen, nein sie tut es nicht. Dennoch eine spannende Frage gerade im Anbetracht der Berichte, die in den letzten Tagen veröffentlicht wurden, in denen wir lesen können, dass es zum ersten Mal seit 112 Jahren in Ägypten geschneit hat und es die kälteste Jahreszeit seit 122 Jahren ist. Ähnliche Nachrichten tauchen mittlerweile jedes Jahr auf: Ungewöhnliche, seltene und rekordverdächtige Ereignisse dieser Art sind mittlerweile viel mehr die Norm als nur die Ausnahme und sollten eigentlich, nach den pseudowissenschaftlichen Theorien der sogenannten "Erderwärmung durch Menschenhand", nicht vorkommen. Dabei stellt diese bei weitem nicht vollständige Liste nur einen sehr kleinen Auszug dar!

schnee ägypten
In Jerusalem
Wissenschaftler versuchen diese Nachrichten zu rationalisieren und leiden dabei anscheinend an kognitiver Dissonanz. Die Zeichen, dass es die Erderwärmung so nicht gibt, sind mittlerweile ziemlich offensichtlich und Sott.net berichtet mittlerweile schon seit vielen Jahren darüber. Ein aufmerksamer Blick genügt und wir stellen fest, dass die Arktis in diesem Jahr - entgegen aller Theorien und Vorhersagen - eine Rekordmenge an Eis zu bieten hat und die Antarktis die kälteste je gemessene Temperatur. Fakt ist, die Erde befindet sich mittlerweile im Griff extremer Veränderungen, was unserer meiner Meinung nach die Hypothese stärkt, dass wir uns auf eine mögliche Eiszeit zubewegen, wie es Wissenschaftler immer wieder andeuten und dass dies wohl eher früher als später Realität werden könnte. Ebenso sprechen die Daten der - wiedermal ungewöhnlichen - sehr geringen Sonnenaktivität als auch die verstärkte Vulkanaktivität dafür. Was jedoch können wir angesichts dieser immer wahrscheinlicher werdenden Tendenz machen? Wie so oft können wir nur aus der Vergangenheit lernen und uns dementsprechend auf Wahrscheinlichkeiten vorbereiten.

Blue Planet

US-Halbinsel droht im Meer zu versinken

uferstreifen
© Frank HerrmannVicki Paulas, Biologin beim Chesapeake Bay Environmental Center, an einem Uferstreifen, der in langjähriger Kleinarbeit befestigt wurde. Im Hintergrund ein Privathaus, das neuerdings auf Stelzen steht - eine Abwehrmaßnahme gegen den Klimawandel.
Grasonville (RP). Judy Wick kann sich das Lachen nicht verkneifen, wenn sie vom überhasteten Aufbruch der Hochzeitsgesellschaft erzählt. Es war abends nach acht, die Partymusik dröhnte, da kam einer der Anwohner auf Horsehead, einer Halbinsel im US-Staat Maryland, angerannt, um Alarm zu schlagen. "Es dauerte keine zehn Minuten, und alle waren weg." Bald stand die einzige Straße, die das drei Meter erhöht stehende Chesapeake Bay Environmental Center (CBEC) mit dem Städtchen Grasonville verbindet, kniehoch unter Wasser.