ErdveränderungenS


Cloud Precipitation

Starke Überschwemmung im Gazastreifen: Über 4000 Menschen mussten evakuiert werden

Eine starke Überschwemmung im Gazastreifen hat 4.000 Menschen gezwungen, ihre Häuser zu verlassen, melden libanesische Medien am Samstag.
Überschwemmung Gazastreifen
© AFP
Nach Angaben von Journalisten verursachten mehrtägige Regenfälle eine Flut, der Wasserpegel stieg an einigen Orten um zwei Meter an, viele Familien wurden in ihren Häusern eingesperrt.
Überschwemmung Gazastreifen
© AFP
Die UN-Agentur für palästinensische Flüchtlinge erklärte den nördlichen Teil des Gazastreifens zu einem Naturkatastrophengebiet.

Snowflake Cold

Schneekatastrophe in Jerusalem

Tel Aviv - Jerusalem und andere Höhenlagen in Israel und des Westjordanlandes sind vom schwersten Schneesturm seit langem getroffen worden: «Wir haben es mit einem Sturm zu tun, wie wir ihn noch nie erlebt haben».

Snowflake

Winterstürme über dem Nahen Osten: Vom Libanon bis in die Türkei

Mit heftigen Stürmen hat der Winter in der Türkei und an der östlichen Mittelmeerküste Einzug gehalten. Die Metropole Istanbul und weite Teile der Türkei waren am Mittwoch eingeschneit.

Istanbul/Beirut - Schulen blieben in mehreren Provinzen geschlossen. In Istanbul mussten mehr als 20 Flüge abgesagt werden, wie türkische Medien berichteten. Sturm und heftige Niederschläge suchten auch den Norden der arabischen Welt und Israel heim. Auf den Höhen ging Schnee nieder.

In Istanbul hatte schon am Vorabend ein heftiger Schneesturm eingesetzt, der am Mittwoch auch von Gewittern begleitet wurde. Zwei türkische Passagiermaschinen wurden in der Luft von Blitzen getroffen und mussten unplanmäßig landen. In Istanbul riefen die Behörden dazu auf, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Im Umland steckten zahlreiche Autos in den Schneemassen fest. Der Osten des Landes war bei Temperaturen bis minus 18 Grad tief verschneit. Dort sind jeden Winter Dörfer von Außenwelt weitgehend abgeschnitten.

Snow Globe

Schneefall in Ägypten: Erster Schnee nach 112 Jahren in Kairo

Für viele Ägypter ist es das erste Mal: In Kairo fällt nach 112 Jahren wieder Schnee. Bei Twitter kursieren Bilder von weißen Wüsten und weißen Vorstädten.

ägypten schnee
© LAMA ABDEL BARR
In der Innenstadt der ägyptischen Hauptstadt hagelt und regnet es, in einigen wenigen Vororten von Kairo aber fiel am frühen Freitagmorgen der erste Schnee seit Jahrzehnten. Im Internet posten Ägypter Bilder vom Ungewohnten Weiß und von Kindern, die durch den ersten Schnee ihres Lebens stapfen.

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© Amro AliAlexandria Sportclub

Kommentar: Die Radio Stimme Russland berichtet, dass in Ägypten die größte Kälte seit 122 Jahren vorherrscht.


Bizarro Earth

Zeichen der Veränderung: Ende November, Anfang Dezember

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© screenshot
Überschwemmungen, Feuerbälle, Tornados, Vulkanausbrüche, Delphinsterben...


Snowflake Cold

Globale Erwärmung? Antarktis erreicht Allzeit-Temperatur-Rekord von minus 93 Grad ZWEIMAL in den letzten drei Jahren

Forscher haben mit Satellitenhilfe neue Kälterekorde ermittelt - Nahe von Gebirgszügen im Herzen der Antarktis hatte es im Juli 2010 und im August 2013 jeweils minus 93 Grad Celsius
Temperaturrekord Antarktis
© Grafik: NASA
Gut eine Woche bevor am 8. August 2013 in Österreich die Hitzerekorde purzelten und erstmals mehr als 40 Grad Celsius gemessen wurde, überflog ein Erdbeobachtungssatellit der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde Nasa auch die Antarktis. Am 31. Juli ermittelte der Satellit an etlichen Stellen des eisigen Kontinents die Bodentemperatur - und registrierte einen Rekordwert für das Jahr 2013.

Wie US-Forscher Ted Scambos am Dienstag bei der Herbsttagung der Amerikanischen Geophysikalischen Union in San Francisco berichtete, betrug der tiefste registrierte Wert minus 93 Grad Celsius. Gemessen wurde die nur schwer vorstellbare Temperatur mitten in der Antarktis, unmittelbar neben den höchsten Stellen eines ausgedehnten, etwa 3800 Meter hohen Gebirgsrückens.

Better Earth

"Historisches Eis-Ereignis" in den USA: Tausende Flüge ausgefallen

Der heftige Wintereinbruch in weiten Teilen der USA sorgt für massive Behinderungen im Luftverkehr. Im ganzen Land fielen am Sonntag mehr als 2600 Flüge aus. Tausende weitere starteten mit Verspätung, wie die Webseite Flightaware.com schätzte. Inzwischen drohen laut US-Medien auch an der Ostküste Vereisungen.

In einem gewaltigen Schneesturm, der übers Land zieht, sollen nach Behördenangaben seit Donnerstag mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen sein. Das berichtet der Fernsehsender CNN über die bislang besonders schwer betroffenen Bundesstaaten Texas, Arkansas und New Mexico. Experten befürchteten ein "historisches Eis-Ereignis".

Eisplatten als Geschosse

Die Kaltfront legte den Internationalen Flughafen von Dallas (Texas) weitgehend lahm. Mehr als 400 Flüge wurden gestrichen, 4000 gestrandete Reisende harren in den Terminals und nahegelegenen Hotels aus. "Die Apokalypse hat begonnen", sagte ein Mann in einem Vorort von Dallas, kurz bevor gewaltige Eisplatten von Dächern herab auf Autos krachten.

Snowflake Cold

Arktisschmelze könnte Extremwetter in Europa verstärken

arktis eis
© REUTERSSchnee und Eis in Alaska: Wie weitreichend sind die Folgen der Arktisschmelze?
Die Eis- und Schneefläche der Arktis schrumpft seit Jahrzehnten dramatisch. Forscher berichten, das führe zu mehr Wetterextremen auf der Nordhalbkugel - wie etwa der Hitzewelle im Sommer 2010. Doch die These ist umstritten.

Cloud Lightning

Rückschau Studie: Extremwetter kann nicht allein durch globale Erwärmung erklärt werden

Der Klimawandel ist schuld an Extremwetterereignissen. Eine neue Untersuchung offenbart, dass er großräumige Luftströmungen in der Erdatmosphäre stört und dadurch zum vermehrten Auftreten von Stürmen oder Hitzewellen beiträgt.

Snow Globe

Mehrere US-Staaten riefen Notstand aus wegen Winterwetter: 230.000 Menschen ohne Strom

Washington - Wegen heftiger Schneestürme und des eisigen Winterwetters haben mehrere Bundesstaaten in den USA den Notstand ausgerufen. Besonders hart traf es am Freitag Oklahoma, Arkansas und Tennessee, die den Ausnahmezustand verhängten. In mehreren Gemeinden mussten Schulen geschlossen bleiben. Der Nationale Wetterdienst warnte wegen der arktischen Kaltfront vor Eisstürmen.
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In der Gegend um Dallas, Texas waren dem Stromanbieter Oncor zufolge mehr als 230 000 Menschen ohne Strom. Da Stromleitungen in den USA häufig überirdisch verlaufen, können schon mittelschwere Wetterereignisse zu Ausfällen in ganzen Gemeinden führen, etwa wenn Bäume umstürzen und Strommasten zu Boden reißen. In Arkansas starb ein Mann, als ein Baum auf seinen Wohnwagen fiel.

Auch Reisenden machte die schlechte Witterung zu schaffen. Autofahrer kämpften sich mühsam über vereiste und verschneite Straßen. Rund 1200 Flüge mussten laut CNN gestrichen werden, weil Flugzeuge bei dem schlechter Wetter am Boden bleiben mussten.