ErdveränderungenS


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Stromausfall in Niederbayern: Brandursache noch ungeklärt

Stromausfall in zehn niederbayerischen Gemeinden: Durch einen Brand in einem Umspannwerk in Simbach am Inn ist für mehrere Stunden der Strom ausgefallen. Erste Vermutungen, dass ein Blitzeinschlag den Brand verursacht habe, stellten sich als falsch heraus.

Durch einen Brand in einem Umspannwerk in Simbach am Inn (Landkreis Rottal-Inn) ist in der Nacht zum Montag in mehr als zehn niederbayerischen Gemeinden für mehrere Stunden der Strom ausgefallen. Wie die Polizei mitteilte, war der gesamte südliche Landkreis betroffen.

Grund für den Stromausfall war vermutlich Überlastung. Erste Vermutungen, dass ein Blitzeinschlag den Brand verursacht habe, stellten sich als falsch heraus. Der Schaden wird laut Polizei auf 100.000 Euro geschätzt.

Vader

"Pacman"-Düne bedroht Star Wars-Kulisse in Tunesien

Mos Espa ist eine Stadt der Gesetzlosen - und existiert Gott sei Dank nur auf der Filmleinwand. Die "Krieg der Sterne"-Kulisse ist hingegen real. Doch sie ist von einer Sicheldüne bedroht.
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© Google MapsAuf dem Satellitenbild von Google Maps lässt sich bereits erkennen (rechts neben den Gebäuden), wie eine riesige Sanddüne die Kulisse des Weltraumbahnhofs "Mos Espa" zu überrollen droht.
Anakin Skywalker ist auf dem Wüstenplaneten Tatooine groß geworden. In Mos Espa, einer gesetzlosen Stadt, die vor allem als Weltraumbahnhof genutzt wurde, lebte er zusammen mit seiner Mutter - bevor er dann viel später zu Darth Vader wurde. So erzählt es Regisseur George Lucas in seinem Science-Fiction-Heldenepos, das Ende der 1970er Jahre als Star Wars (Krieg der Sterne) weltweit in die Kinos kam. Die fiktionale Stadt Mos Espa steht bis heute als riesige Kulissenlandschaft in der tunesischen Wüste. Sie lockt immer wieder zahlreiche Touristen in die verlassene Wüstenregion - und wird jetzt zum Opfer wandernder Sandmassen.

Dünenbewegungen werden genau untersucht

Wüstenforscher haben in dem Gelände einen idealen Referenzpunkt gefunden, die Bewegungen einer bestimmten Dünenform, der Sicheldüne (Barchane), genau zu analysieren. Die Bauten mitten im Nirgendwo sind ein Glücksfall für die Wissenschaftler, denn aus gutem Grund werden Siedlungen fast nie im Einzugsbereich von Dünenfeldern angelegt. In heißen trockenen Wüsten kann der Wind Sandkörner zu großen Hügeln auftürmen. Auf der flachen hinteren Seite wird der Sand zusammengeschoben, im vorderen Bereich fällt die Formation steil ab. Anhaltende Winde bilden so halbmondartige Hügel, die die Windrichtung widerspiegeln.

Cloud Lightning

Heftige Überschwemmungen in Las Vegas

Extreme Wetterbedingungen machen den Menschen in Teilen der USA heftig zu schaffen. Während hohe Temperaturen und Trockenheit im Süden Kaliforniens große Waldbrände ausgelöst haben - herrscht in anderen Landesteilen dagegen Land unter.

Cloud Precipitation

Schlammlawine halbiert Haus in der Schweiz

Die Unwetter in der Region Chur haben unter anderem ein Haus gefordert. Ein Murgang halbierte das Gebäude. Glücklicherweise war zu dem Zeitpunkt niemand zuhause.
Schlammlawine
© Robert Dübendorfer
Ein Unwetter in der Nacht auf Sonntag hielt die Blaulichtorganisationen von Graubünden auf Trab. Das Unwetter sorgte in der Nacht auf Sonntag für überschwemmte Kanalisationen und Stromausfälle. Ein Taxi blieb sogar in einer Unterführung im Wasser stecken, wie auf «Blick.ch» zu lesen war.

In Runggalina wurde gar ein Haus von einem Murgang entzwei gerissen. Der Pächter bestätigt gegenüber Blick: «Der Stall wurde zerstört, aber der Wohnbereich blieb stehen.»

Sun

Hitzewelle im Vereinigten Königreich

London - Großbritannien stöhnt derzeit unter einer außergewöhnlichen Hitzewelle, die dem Königreich unter anderem den heißesten Tag des Jahres bescherte. Es sei das erste Mal seit sieben Jahren, dass es sechs Tage hintereinander mehr als 30 Grad im Schatten gebe, teilte das Wetteramt mit. Demnach kletterten die Temperaturen am Mittwoch beispielsweise in London auf 32,2 Grad und damit auf den diesjährigen Höchstwert. In mehreren Regionen Großbritanniens wurde die Warnstufe Drei ausgerufen - das ist nur noch eine Stufe unter dem "Nationalen Notfall".

Angesichts der anhaltenden Hitze beklagte sich unter anderen Vize-Regierungschef Nick Clegg, die Briten seien "einfach nicht gemacht" für solche Temperaturen. "Unsere gesamte Arbeitswelt - Büros, Busse, einfach alles - ist einfach nicht gemacht für diese Hitze", sagte Clegg dem Radiosender LBC. In U-Bahn-Waggons gemessene Temperaturen von mehr als 35 Grad seien "ziemlich brutal" und "unfassbar hoch".

Bizarro Earth

Kleiner Erdfall in Mindelheim

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© Melanie HofmannEin Krater mit einem Durchmesser von rund 50 Zentimetern hat sich am Samstagabend plötzlich in der Frundsbergstraße in Mindelheim aufgetan.
Plötzlich tat sich in der Frundsbergstraße in Mindelheim ein 50 Zentimeter großer Krater auf. Ein Passant hatte das Loch bemerkt.

Im Kreuzungsbereich der Frundsbergstraße in Mindelheim hat sich am Samstagabend plötzlich ein Loch mit einem Durchmesser von rund 50 Zentimetern aufgetan. Wie Mitarbeiter des Straßenbauamtes feststellten, war der Hohlraum unter der Asphaltdecke etwa doppelt so groß. Sie entfernten den Asphalt über dem Krater mit einem Presslufthammer, füllten ihn provisorisch mit Schotter und sperrten den Bereich ab.

Offenbar ist der Bereich ausgeschwemmt worden, die genaue Ursache war am Wochenende allerdings noch unklar. Die Polizei sprach in Analogie zu den „Blow ups“, die bei der letzten Hitzewelle mehrere Autobahnen aufgesprengt und in gefährliche Schanzen verwandelt hatten, von einem „Blow down“.

Der ging in Mindelheim jedoch glimpflich aus: Ein Passant hatte das Loch bemerkt, bevor ein Auto darüberfuhr.

Ice Cube

Hitzewelle im Osten der USA: Längste seit sieben Jahren in New York

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© dpaDa heißt es einen kühlen Kopf bewahren - der Osten der USA wird derzeit von einer Hitzewelle heimgesucht.
Im Osten der USA schwitzen die Menschen zurzeit während einer gewaltigen Hitzewelle. In Großstädten wie New York, Boston, Washington, Chicago und St Louis kletterte das Thermometer seit Tagen auf Temperaturen bis zu 40 Grad und mancherorts sogar darüber.

New York - In der Millionenmetropole New York handele es sich um die am längsten andauernde Hitzewelle seit sieben Jahren, teilte die städtische Gesundheitsbehörde mit. Die Stadtverwaltung richtete Kühlräume ein und bat alle Einwohner, sich nicht zu übernehmen und vor allem auf ältere und schwächere Menschen sowie Kinder zu achten.

Im Meer, Pools, Springbrunnen und von Klimaanlagen heruntergekühlten Geschäften und Cafés versuchten die Menschen, der Hitze zu entkommen.

Abkühlung war zur Freude vieler bereits in Sicht: Am Freitagabend (Ortszeit) sollte eine Kaltfront aus Kanada kommen und von Westen her Regen und Gewitter in die betroffenen Bundesstaaten bringen. Danach dürfte vor allem die drückend hohe Luftfeuchtigkeit etwas nachlassen.

dpa

Sun

Hitzewelle in Deutschland

Der Sommer zeigt sich weiter von seiner extremen Seite: Auf das Hochwasser folgten Temperaturen um die 30 Grad. Auch in der nächsten Woche bleibt es heiß. Lediglich einzelne Gewitter und Regen durchbrechen in wenigen Regionen Deutschlands die Hitze.

Sandalen und Sonnencreme sind auch in den nächsten Tagen wichtige Utensilien: Das heiße Sommerwetter geht weiter, vielerorts steigen die Temperaturen auf über 30 Grad. Vereinzelt könne es gewittern, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Samstag mit. Nachts kühlt es meist deutlich ab.

Am Sonntag ist es fast überall bei Temperaturen zwischen 25 und 32 Grad sehr sonnig. Nur an den Alpen und im äußersten Westen können sich auch mal Wolken blicken lassen. Vor allem in Alpennähe kann es schauern oder gewittern. Der Wind sorgt kaum für Abkühlung, er weht lediglich schwach. Nachts sinken die Temperaturen auf 11 bis 18 Grad.

Brick Wall

Senklöcher in Bonn

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© Erhard PaulBauarbeiter sicherten den neuesten Krater in Bonns Pflaster, der gleich neben einem anderen Loch entstanden war.
Bonn - Mittwochmorgen wurde an der Villemombler Straße/Schieffelingsweg in Duisdorf nach der Ursache gebuddelt: ein Wasserrohrbruch! Er spülte den Untergrund weg.

Nur drei Meter entfernt wurde bis am Mittwoch ein anderes, sechs Meter tiefes Loch repariert. Das hatte sich vor genau einem Monat in der Mitte der Kreuzung gebildet. Grund hier: ein undichtes Abwasserrohr.

Vor zwei Wochen gab es bereits mehrere Absackungen an der B9, im Juni in Rüngsdorf, im Mai in Mehlem. Die Ursachen sind immer wieder defekte Rohre, marode Baukonstruktionen im Untergrund oder minderwertiges Baumaterial, das vor vielen Jahren eingesetzt wurde.

Das neue Loch in Duisdorf soll spätestens nächste Woche Mittwoch wieder verschwunden sein.

Bell

Durch Unwetterschäden verliert China großen Teil seiner Weizenernte - Steigende Nahrungsmittelpreise

Frost und Regenfälle könnten bis zu 20 Millionen Tonnen Weizen in China vernichtet haben - doppelt so viel wie ursprünglich befürchtet. Nun drohen weltweit kräftig steigende Preise.
Bauern,Weizen
© picture alliance/PhotoshotBauern verkaufen Weizen in China: Die Ernte wird in diesem Jahr mager ausfallen
Die Ausfälle bei der Weizenernte in China könnten wegen der schlechten Wetterbedingungen doppelt so hoch ausfallen wie zunächst befürchtet. Informationen von Landwirten und Analysten zufolge könnten der Frost in der Wachstumszeit sowie die Regenfälle bei der Ernte bis zu 20 Millionen Tonnen Weizen für den menschlichen Verzehr unbrauchbar gemacht haben. Das wären 16 Prozent der Ernte und doppelt soviel wie zunächst gemeldet.