ErdveränderungenS


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Tornado über Norditalien: Lastwagen umgeworfen und mehrere Verletzte

Es ging blitzschnell: Innerhalb weniger Minuten deckte ein Tornado bei Mailand Häuser ab und warf Lastwagen um. Rund ein Dutzend Menschen wurde verletzt.


Das Video im Wortlaut: Ein Tornado hat am Montag das Industriegebiet von Grezzago in der Nähe von Mailand verwüstet, rund ein Dutzend Menschen wurden dabei verletzt.

Handyaufnahmen zeigen den Sturm selbst sowie die Zerstörung, die er angerichtet hat. Lastwagen wurden umgeworfen, Gebäude schwer beschädigt. Der Arbeiter Stefano Grimoldi hat den Tornado aus nächster Nähe erlebt. "Wir waren hier drin und dann krachte ein Lkw durch die Wand. Alle Fenster gingen kaputt, und wir haben nicht kapiert, was vor sich ging. Das Dach ist weg, die Tür ist weg, es ist nichts mehr da." Diese zwei jungen Männer waren ebenfalls vor Ort. "Der Tornado kam von Pozzo d'Ada. Dann zog er über Grezzago in Richtung Trezzo. Das hat etwa zehn Minuten oder eine Viertelstunde gedauert." Direkt im Anschluss eilten Einsatzkräfte zum Unglücksort.

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Ernteausfälle durch Hagelschaden und Stürme im Enzkreis

Seit genau einem Vierteljahrhundert ist Gerd Philipp für den Birkenhof auf Neuhausens Höhen verantwortlich. Doch so etwas wie am Sonntagabend hat der Landwirt noch nie erlebt. „Mein Raps, den ich auf 60 Hektar anbaue, sah sehr gut aus. Doch nach dem gigantischen Hagelschaden beträgt der Ausfall mindestens 60 bis 70 Prozent. Zum Teil lohnt es sich gar nicht mehr, zu ernten.“

Der Niefern-Öschelbronner Bauer Roland Barth kennt Kollegen in Öschelbronn, „die zu 100 Prozent den Ausfall ihres Rapses“ beklagen müssen. Er selbst hat andere Kulturen angebaut. „Mir hat es teilweise die Körner aus dem Winterweizen gehauen und die Ähren abgeschlagen“, schildert er nicht minder drastisch das wie wild tobende Unwetter. „Zuerst legte der Sturm den Mais flach, einen Tag später kam nochmals ein Sturm und dazu auch noch Hagel.“ Barth berichtet über ein Phänomen: „Die Felder an den Hängen in Öschelbronn wurden großflächig vernichtet, das Tal bei Niefern dagegen weitgehend verschont.“

Ähnliches hat auch Benjamin Schmierer in Mühlacker-Mühlhausen festgestellt: „Im Tal an der Enz hatten wir fast gar keine Probleme, dagegen ist entlang der B 10 und der Landesstraße nach Lomersheim und Roßwag ein Drittel bis die Hälfte des Weizens vernichtet worden.“ 30 Hektar Weizen und 15 Hektar Mais kann er komplett abschreiben - allerdings sollte dafür die Hagelersicherung einspringen.

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Gutes Wetter lässt hohe Ernte für Mais in den USA erwarten

London - Der Preis für Mais hat sich zum Wochenbeginn um 0,7 auf 493,88 US-Dollar verteuert. Rohstoffexperten erwarten aber, dass die Preise sich nur kurzzeitig erholen dürften. Vor allem die guten Wetterbedingungen in den US-Anbaugebieten, die eine gute Ernte und damit volle Lager erwarten lassen, könnten zu weiteren Belastungen der Notierungen führen. Die Order-Aufträge für das neue Handelsjahr 2013/14 bleiben laut den neuesten Zahlen des US-Landwirtschaftsministeriums USDA hoch. So seien insgesamt 203.200 Tonnen von nicht weiter genannten Importeuren geordert worden. Marktbeobachter gehen davon aus, dass ein Großteil der Order aus Mexiko kommen dürfte, da dort die Mais-Ernte aufgrund von Dürren deutlich geringer ausgefallen war als erwartet.

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Schwere Gewitter: tennisballgroße Hagelkörner richteten schwere Schäden an

Nachdem bereits am Freitagabend ein kurzes Unwetter über Hannover hinweggefegt war, kam es am Sonnabendnachmittag noch heftiger. Bei dem Gewitter prasselten große Hagelkörner in der Region nieder. Mancherorts richteten sie schwere Schäden an. Mehrere Menschen wurden verletzt.
Hagelkörner
© dpaGewaltige Hagelkörner sind bei den Unwettern am Sonnabend über den Region Hannover niedergeprasselt.
Hannover - Heftige Unwetter haben am Sonnabend in Teilen der Region Hannover massive Schäden angerichtet. Besonders betroffen war der Bereich zwischen den Städten Laatzen, Sehnde und Lehrte. Dort fielen am Nachmittag zum Teil tennisballgroße Hagelkörner vom Himmel. Sie demolierten Autos und Dächer von Häusern. Nach Angaben der Feuerwehr in Sehnde wurden durch den Hagel auch mehrere Menschen verletzt. Sie mussten in Krankenhäusern behandelt werden.

Insgesamt mussten die Sehnder Rettungskräfte rund 60 Mal ausrücken. In der Siedlung Klein Bolzum wütete das Unwetter besonders stark. „Manches Haus hatte dort nicht einen unbeschädigten Ziegel mehr auf dem Dach“, heißt es in einer Mitteilung der Feuerwehr. Windböen deckten das Dach der Kooperativen Gesamtschule in der Waldstraße weitgehend ab, die Photovoltaikanlage auf dem Gebäude wurde durch Hagelkörner zerstört. Der genaue Schaden konnte noch nicht beziffert werden.

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Heftige Gewitter in Frankreich: Glockenturm eingestürzt und mehrere Blitzschläge

In Frankreich haben heftige Gewitter gewütet. Ein Postbote wurde dabei vom Blitz getroffen. Der 46-Jährige, der zu Fuß unterwegs war, schwebte zunächst in Lebensgefahr.

In Frankreich haben am Wochenende heftige Sommergewitter gewütet: Bei Bordeaux im Westen des Landes stürzte in der Nacht zum Samstag der Glockenturm der Stadt auf ein anliegendes Haus. Wie der Radiosender France Info berichtete, wurde dabei die 70 Jahre alte Bewohnerin schwer verletzt. In Nantes weiter nördlich sei am Samstag ein Postbote vom Blitz getroffen worden. Der 46-Jährige, der zu Fuß unterwegs war, schwebte zunächst in Lebensgefahr. In Paris schlug am Freitagabend nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP ein Blitz in ein Flugzeug kurz nach dessen Start ein. Die Maschine der Air Méditerranée mit Reiseziel Beirut sei wieder zum Flughafen Roissy-Charles de Gaulle zurückgekehrt. Nach einer Kontrolle sei der Airbus A 321 mit zweistündiger Verspätung erneut gestartet.

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Kältewelle in Südamerika: Zwischen Schneemann bauen und erfrieren

Unglaubliche Szenen spielen sich im Süden Brasiliens ab, wo es gewöhnlich heiß ist: Kinder und Erwachsene bauen begeistert Schneemänner, berichten lateinamerikanische Medien.

Möglich gemacht hat dieses für diese Region so seltene Vergnügen ein Antarktis-Kaltlufteinbruch, der neben Brasilien auch Paraguay, Uruguay, Argentinien und Chile erfasst hat.

Im brasilianischen Süden, so etwa in den Städten Curitiba und Florianopolis, wo die Temperaturen auf minus 7,4 Grad Celsius gefallen sind, hatte es seit Jahrzehnten keinen Schneefall gegeben.

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Hitze macht der Ernte in Bayern zu schaffen: Bauern verfüttern teilweise Wintervorräte für Tiere

Erst zu viel Regen und nun zu wenig: Die Bauern in Bayern leiden unter dem Wetter. Die Trockenheit hat Auswirkungen auf Menge und Qualität der Ernte.
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© dpa
München/Ansbach. Erst war es zu kalt und zu nass, jetzt ist es zu heiß und zu trocken - den Landwirten in Bayern machen heuer die starken Wetterschwankungen zu schaffen. Weizen, Kartoffeln und Mais, Wiesen und Weiden leiden unter der Hitze und Trockenheit. In etlichen Regionen Bayerns gab es seit Wochen keinen Regen mehr. Die Lage auf den Feldern spitze sich zu sagte Walter Heidl, Präsident des Bayerischen Bauernverbandes (bbv), am Freitag.

„Die Pflanzen müssen in diesem Jahr mit zwei Extremsituationen umgehen“, sagte bbv-Sprecher Markus Peters: Wegen des Dauerregens im Mai und Juni hätten die Pflanzen keine langen Wurzeln gebildet. Deswegen könnten sie nun keine Feuchtigkeit aus tieferen Bodenschichten ziehen, erklärte Peters. Wärme und Wind begünstigten die Verdunstung, so dass dem Grün zusätzlich Wasser entzogen werde.

Rinderbauern verfüttern schon Wintervorräte

Weil kein Gras nachwachse, müssten manche Rinderbauern schon an die Wintervorräte, um ihr Vieh zu füttern. „Regionale Gewitter brachten nur vorübergehend Linderung für die Pflanzen“, sagte auch Günther Felßner, Präsident des bbv Mittelfranken, in Ansbach.

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Hitzewelle in Deutschland: Heiße Luft aus Sahara und nur 20% des Regensolls für Juli

Diskreter Übergang zwischen zwei Hochs: Zlatka hat Yasmine abgelöst, auf Hitze folgt mehr Hitze - nun aber schwüle. Meteorologen sagen für dieses Wochenende "Fieber" voraus, anstrengend werden vor allem die tropischen Nächte. Allerdings fehlt noch etwas für einen Rekord-Juli.
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© dpa-tmn
Die 299 Euro haben sich gelohnt. Den Betrag hat ein Mann namens Wilhelm Hemmerde vor einiger Zeit an die Meteorologen der Freien Universität Berlin bezahlt, um die Patenschaft für das 25., in Mitteleuropa wetterbestimmende Hochdruckgebiet des Jahres 2013 zu übernehmen. Seit 1954 bietet die Hochschule diesen Service, sie finanziert damit ihre regelmäßige Wetterbeobachtung. Der Pate durfte, lang bevor sich sein Schützling bildete, einen Namen aussuchen. Es musste ein Frauenname sein und mit Y anfangen. Hemmerde wählte Yasmine.

Das Hoch wurde am 13. Juli getauft, als es südlich von Island auf die britischen Inseln zuschwebte. Lange trödelte es über der Nordsee herum; erst an diesem Freitag hat es sich über dem Nordkap aufgelöst. In den beiden Wochen haben die Wetterberichte immer wieder den von Hemmerde bestimmten Namen genannt. Meist durchaus anerkennend: Yasmine hat Deutschland schönstes Sommerwetter beschert, Sonne vom blauen Himmel, dazu nördlicher oder östlicher Wind, sodass es nicht zu heiß und schwül wurde.

Damit ist es jetzt vorbei. Das neue Hoch Zlatka über Italien - dort über der Adria - zusammen mit dem Tief Zaki über dem Atlantik westlich von Irland werden Deutschland ein glühendes Wochenende bringen. Der Deutsche Wetterdienst DWD warnt bereits vor anhaltender Hitze. "Am Samstag und Sonntag bekommt Deutschland Fieber. Wir erwarten das bisher heißeste Wochenende des Jahres", sagt Andreas Friedrich vom DWD. Die Temperaturen erreichen oder übertreffen vermutlich am Samstag in Stuttgart, Konstanz, Frankfurt, Nürnberg und Leipzig die 35-Grad-Celsius-Marke.

Blue Planet

Schweres Unwetter über Hannover

Ein heftiges Unwetter hat am Freitagabend gegen 20 Uhr zahlreiche Schäden in Hannover verursacht, die Feuerwehr rückte nach eigenen Angaben 80 Mal aus.

Die Feuerwehr pumpte überschwemmte Keller aus und räumte umgestürzte Bäume von Straßen. An der Vahrenwalderstraße stürzten zwei 15 Meter lange Bäume auf eine Oberleitung, der Verkehr wurde für etwa zwei Stunden unterbrochen.

dpa

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Überschwemmungen in Mexiko - Flughafen stand unter Wasser

Im Norden Mexikos kam es starken Überschwemmungen, Einwohner wurden per Hubschrauber gerettet. Das Wasser legte auch den Flughafen von Chihuahua lahm.