ErdveränderungenS


Windsock

Windhose deckte bis zu 30 Dächer ab und richtete weitere Schäden an

Binnen kurzer Zeit ist am Freitagabend ein starkes Unwetter über Hauröden im Eichsfeld hinweggezogen. Wie der Feuerwehrchef aus dem benachbarten Großbodungen, Mike Steinmetz, MDR THÜRINGEN sagte, richteten Sturm, Hagel und Regen beträchtlichen Schaden an. Etwa 20 bis 30 Dächer wurden abgedeckt, Carport- und Garagenteile flogen umher. Der Strom fiel aus, weil eine Freileitung gerissen war. Straßen-Laternen wurden vom Wind geknickt, Äste und Bäume blockierten die Straßen. Ein Baum stürzte auf ein parkendes Auto - Totalschaden.

Menschen wurden bei dem Unwetter gegen 21 Uhr nicht verletzt. Die Höhe der Sachschäden ist derzeit noch unklar, laut dem Wehrleiter sind sie jedoch beträchtlich.

Cloud Lightning

Gewitter legte zwei Züge lahm bei Paris: 1000 Passagiere für mehrere Stunden festgesetzt

Bild
© AFP/Joel SagetDie Anzeigetafel zeigt die durch den Stromausfall verursachten Versptätungen im französischen Zugverkehr.
Ein Alptraum für jeden Reisenden bei diesen Temperaturen: Ein heftiges Gewitter hat zwei mit je 500 Passagieren besetzte Züge vor Paris lahm gelegt und erhebliche Verspätungen auch für den Bahnverkehr nach Deutschland verursacht.

Lille - Ein TGV und ein Eurostar steckten am frühen Abend zwei Stunden bei Ressons-sur-Matz 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt fest, wie die französische Bahngesellschaft SNCF mitteilte. Passagiere berichteten von schier unerträglicher Hitze in den Zügen, weil die Klimaanlage ausgefallen war. Es seien viele schwangere Frauen und Babys in den Zügen gewesen.

Als die Züge wieder Strom hatten, konnten sie ihre Reise zwar fortsetzen. Doch wegen umgestürzter Bäume blieb die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Lille und Paris blockiert. Verzögerungen von bis zu drei Stunden gab es für Reisende nach Brüssel und weiter nach Deutschland und in die Niederlande, berichtete der belgische Gleisbetreiber Infrabel.

Quelle: AFP

Cloud Lightning

Dauerregen und eisiger Wind zur Eröffnungsmesse des Weltjugendtags in Rio

Bild
© ap, Victor R. Caivano
Als ob die ungewöhnliche Kälte und der ständige Regen nicht reichten! Die zum Weltjugendtag nach Rio de Janeiro gereisten Pilger litten am Dienstag und Mittwoch unter den Problemen des öffentlichen Verkehrssystems und Mängeln in der Organisation.

Rio de Janeiro - Dabei stehen ihnen die wirklichen Härtetests ja noch bevor: die Großveranstaltungen mit Papst Franziskus an der Copacabana und im entlegenen Guaratiba.

"Rios Transport hat den Test nicht bestanden" titelte Rios größte Tageszeitung "O Globo" (Mittwoch). Die Presse lässt sich die Chance nicht entgehen, die Stadtverwaltung an den Pranger zu stellen. Zwei Stunden lang legte eine Elektro-Panne am Dienstag sämtliche Metros lahm; Fahrgäste mussten zu Fuß durch dunkle Schächte laufen. Eine Schwangere musste von der Feuerwehr aus einem liegengebliebenen Waggon geborgen werden. Bilder von vor geschlossenen Stationen wartenden Pilgern im Regen bestimmten das Stadtbild.

Auch bei der Ankunft des Papstes am Montagnachmittag war es zu kritischen Momenten gekommen, als der Konvoi mitten in einen Stau im Stadtzentrum geleitet wurde. Begeisterte Pilger belagerten das schutzlose Papstgefährt. Die Personenschützer verloren für einige Momente die Kontrolle über die Lage.

Die Probleme bei der Anreise der Pilger per U-Bahn am Dienstagnachmittag führten dazu, dass sich die Copacabana erst während der abendlichen Eröffnungsmesse zu füllen begann. An dem weltberühmten Strand trotzten die Menschen dem Dauerregen und dem eisigen Wind. Gleichzeitig mit Franziskus war am Montagnachmittag eine Kaltfront in Rio angekommen, die zuvor schon dem Süden Brasiliens historische Minusgrade zugefügt hatte. In vielen Regionen schneite es erstmals seit Jahrzehnten. Die Partystimmung ist ein wenig verhagelt.

Snow Globe Xmas

Kälte in Paraguay lässt Ernteverluste befürchten

Tembiaporã: Nach den letzten Tagen, die alle Nachtfrost mit sich brachten wurden erste Verluste im landwirtschaftlichen Bereich gemeldet. Ganz besonders im Inland waren die tiefen Temperaturen zu spüren. Die Bananenproduktion in Alto Paraná ist damit vorerst eingestellt. Erst in zwei bis drei Wochen wird sich herausstellen, wie gross die entstandenen Schäden tatsächlich sind. In diesem Bereich des Landes haengen die Einkünfte von rund 20.000 Personen von der Bananenproduktion ab.

Auch in Paraguari, Misiones, Itapua und Guairá hat sich das kalte Wetter eindrucksvoll gezeigt. Da der Winter noch einige Wochen anhält und dies gerade einmal die erste Kältewelle war, ist mit weiteren zu rechnen.

Snowflake Cold

Ungewöhnliche Kältewelle in Brasilien

Berichten des Brasilien Magazins zufolge, wurde Brasilien von einer ungewöhnlichen Kältewelle getroffen. Bedingt durch eine polare Kaltfront. In einigen Regionen ist auch Schnee gefallen, was aber nicht als ungewöhnlich gilt.

Cloud Precipitation

Schwere Regenfälle in Köln

Der Deutsche Wetterdienst hatte für den Donnerstagnachmittag eine amtliche Unwetterwarnung für den Raum Köln herausgegeben. Um 14.20 Uhr ging es dann auch richtig los. Die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun.
Bild
© dpaEin Auto wurde nach starken Regenfällen von den Fluten in einer Kölner Unterführung überrascht
Köln - Der starke Regen war am Donnerstagnachmittag zu viel für die Kanalisation - vor allem in Braunsfeld, Vogelsang, Müngersdorf und Lövenich wurden Keller und Unterführungen überflutet. Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr waren am Nachmittag damit beschäftigt, die Keller im Kölner Westen leer zu pumpen.

Sie befreiten einige Autofahrer aus ihren Fahrzeugen, die in den Unterführungen nicht mehr weiter kamen. Auch etliche Baugruben waren randvoll mit Regenwasser. Zwischen 14.20 Uhr und 15.40 Uhr gingen 110 Notrufe bei der Feuerwehr ein. Personen kamen nicht zu Schaden.

Da die Kanalisation die Wassermassen nicht mehr ableiten konnten, strömte das Wasser aus der Kanalisation zurück, in einigen Fällen schwammen die Kanaldeckel oben auf. Kellerräume waren überflutet, Baugruben füllten sich mit Wasser.

Attention

Unwetter mit Hagel zerstörte Teil der Weinernte im Burgund

Lyon - Schwere Unwetter mit Hagel und stürmischen Winden haben einen Teil der Weinernte im französischen Burgund zunichte gemacht. Die Auswirkungen der Unwetter vom Dienstag seien rund um den berühmten Weinort Beaune im ostfranzösischen Département Côte-d'Or "katastrophal", beklagten Weinbauern und Vertreter der Weinwirtschaft am Mittwoch. Am schlimmsten sei die Region zwischen Beaune und Pommard betroffen, wo zwischen 70 und 90 Prozent der Weinstöcke zerstört oder beschädigt seien.

AFP

Cloud Lightning

Unwetter in Oberhausen: Chaos und Polizeipräsidium fünf mal vom Blitz getroffen

Bild
Knietief standen manche Straßen im Stadtgebiet nach dem heftigen Unwetter am Dienstagabend unter Wasser.
Oberhausen. Ein heftiges Gewitter stürzte am frühen Dienstagabend weite Teile der Stadt in ein regelrechtes Chaos. Wichtige Verkehrsstraßen standen unter Wasser, allein ins Polizeipräsidium schlug fünf Mal der Blitz ein. Ein Kesselbrand in der Müllverbrennungsanlage GMVA löste einen Großeinsatz der Feuerwehr aus, der Hauptbahnhof war wegen eines Stromausfalls ohne Licht. Erst gegen Abend beruhigte sich die Lage wieder - stundenlang waren Feuerwehr, WBO und Hauseigentümer mit den Aufräumarbeiten beschäftigt.

Kurz vor 17 Uhr zogen die ersten Gewitterwolken im Süden der Stadt auf, innerhalb einer Stunde hatte der Sturm der Unwetterstufe 2 auf einer sechsstufigen Skala die ganze Stadt im Griff. Blitze waren im Minutentakt am Himmel zu sehen. Eine Störung im RWE-Hochspannungsnetz sorgte nach Angaben des Energieversorgers EVO um 17.46 Uhr für den Ausfall einer Verteileranlage in Lirich. Weite Teile der Innenstadt waren ohne Strom - betroffen waren die Redaktion und der Hauptbahnhof, aber auch die Müllverbrennungsanlage.

Dort geriet durch den Netzausfall einer der vier Kessel in Brand, einige Turbinen sind ausgefallen. Dicker schwarzer Qualm über der Anlage verunsicherte schnell Anwohner, die über die sozialen Netzwerke im Internet Videos und Fotos vom Unwetter teilten.

Die Oberhausener Berufsfeuerwehr forderte sofort Hilfe aus Mülheim an. Gemeinsam konnte der Brand zwar unter Kontrolle gebracht werden, der Kessel bleibt aber vorerst außer Betrieb. „Der Schaden wird jetzt ermittelt“, sagt GMVA-Chefin Maria Guthoff. „Zu keinem Zeitpunkt hat Gefahr für die Bevölkerung bestanden.“

Bad Guys

Überschwemmungen und Erdrutsche in China

Anhaltender Regen hat in vielen Provinzen Chinas Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben.


Better Earth

Extreme Hitze in New York forderte vier Todesopfer

Die Hitze hat derzeit nicht nur Mitteleuropa im Griff: In New York starben mindestens vier Pensionisten aufgrund extremer Hitze. New York litt am Wochenende unter Temperaturen von bis zu 42,7 Grad Celsius.

Bei den Opfern handelt es sich um zwei 81 und 83 Jahre alte Frauen sowie zwei 78 und 88 Jahre alte Männer. Am Montag fielen die Temperaturen wieder auf 27 Grad.

Apa/ag.