ErdveränderungenS


Bad Guys

Erneut Erdbeben in Indonesien: Stärke 6,4

Lampahan - Wenige Tage nach dem schweren Erdbeben in Indonesien mit mindestens 35 Toten ist der Inselstaat am Samstag erneut von einem starken Beben erschüttert worden. Wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte, erreichte der Erdstoß vor der Insel Sumatra die Stärke 6,4. Eine Tsunami-Warnung sei nicht ausgegeben worden. Berichte über mögliche Opfer lagen zunächst nicht vor.

AFP

Cloud Lightning

Riesige Wellen treffen auf Chile und Peru

Am Donnerstag befand sich ein großer Abschnitt der pazifischen Küste Chiles weiter in Alarmbereitschaft, als starke Winde und Flutbewegungen in einigen Teilen der Küstengebiete bis zu 7 Meter hohe Wellen erzeugten, die immer wieder auf die Küste rollten.

Einwohner berichten, dass sie zwar bereits hohe Wellen in der Vergangenheit erlebt haben, dies aber das erste Mal sei, dass sie Wellen von solcher Größe erlebt haben.

In Vina del Mar wurde eine Fußgängerbrücke und Küstenstraßen überschwemmt, und Häuser und Geschäfte wurden beschädigt.

60 Meilen südlich in Santo Domingo spülten die Wellen über die Dämme und auf die Straßen. Ein nahe gelegener Hafen wurde für alle Schiffe gesperrt.

120 Meilen südlich in Tolten kam es zu Evakuierungen aus Häusern nahe der Küste.


Cloud Grey

Beeindruckende Roll Cloud über Svolvær, Norwegen

Diese sogenannte Roll Cloud - oder auch Bösenwalze - erschien letzte Woche über Svolvær, Norwegen.


Quellen: Nordlys.no / Lofoposten / Roy Størkersen

Cloud Lightning

Zwei Mädchen durch Blitzschlag verletzt

In Mecklenburg-Vorpommern verletzte ein Blitz zwei 14-jährige Mädchen, die auf einem Zeltplatz campierten. Der Blitz schlug in der Nacht unmittelbar neben ihnen ein. Danach kam die Übelkeit.
blitz
© dpa
In der Nacht zum Donnerstag gab es in Mecklenburg-Vorpommern teils heftige Unwetter. Durch die Gewitter wurden zwei Mädchen verletzt und einige Gebäude, darunter ein Kirchturm, schwer beschädigt.

Die beiden 14 Jahre alten Jugendlichen wurden Mittwochabend auf einem Zeltplatz in Waren durch den Blitzschlag verletzt. Eine Sprecherin des Müritz-Klinikums sagte: "Die beiden hatten sehr viel Glück. Sie haben keine Brandmarken, sind eingehend untersucht worden und können in Kürze wieder entlassen werden."

Der Blitz schlug offenbar in der Nähe eines Pavillons ein, unter dem die Mädchen Schutz gesucht hatten. Beide klagten anschließend über Kribbeln und Unwohlsein, so dass sie von einer Betreuerin ins Krankenhaus gebracht wurden, berichtete der Radiosender Ostseewelle Hitradio Mecklenburg-Vorpommern.

Butterfly

Schwärme von Motten flattern in zwei bosnische Städte ein

[Mit Hilfe von Google translate übersetzt]

Letzte Nacht sind über Cazin und Bihac in Bosnien Schwärme von Motten aufgetaucht, was die Bürger sowohl überraschte als auch Angst ausgelöst hat.

Schmetterlinge Bosnien
© biscani.net
Die Bürger sind verzweifelt dabei, mit wirbelnden Händen zu versuchen, die Insekten abzuwehren. Die Motten sind meist rund um die Bäume und die Lichter in den Zentren der beiden Städte versammelt.

Nach Einschätzung von Experten gibt es keinen Grund zur Sorge über die Massen der Motten, die aufgetaucht sind, weil es auf Grund der niedrigen Temperaturen nicht zur Befruchtung komme. Als plötzlich eine große Anzahl von ihnen schlüpfte, brauchten sie Nahrung und kamen in die Stadt.

Bad Guys

Das Beste aus dem Web: Erdveränderungen Juni 2013: Wasser, so weit das Auge sieht

Globale Wetterereignisse im Monate Juni: Überschwemmungen und Fluten, Erdbeben, Stürme, sowie globale Proteste.


Bug

Unglaublicher, riesiger Schwarm von Fliegen erfässt Kraljewo, Serbien

[Google-Übersetzung] Eine präzedenzlose Wolke von Schwärmen von Fliegen begrub beinahe die Stadt Kraljevo unter sich. Laut dem Veterinäramt handele es sich um ein natürliches Phänomen.


Kraljevo wurde heute Nacht von einer beispiellosen Wolke von Fliegenschwärmen verschlungen, die bei Tagesanbruch fast die gesamte Stadt unter sich begruben.

Phoenix

Vulkan Popocatépetl beeinträchtigt Luftfahrt

Popocatépetl
© dpaDer Vulkan Popocatépetl Nähe Mexiko-Stadt ist wieder aktiv.
Der Vukan glüht rot in der Nacht. Er spuckt Asche und Gestein. Doch könnte das Naturschauspiel das Leben in der nahen Mexiko-Stadt empfindlich beeinträchtigen. Fluggesellschaften ziehen schon Konsequenzen und streichen Flüge.

Mexiko-Stadt - Der jüngste Ausbruch des Vulkans Popocatépetl hat die Luftfahrt in Mexiko beeinträchtigt. Vier US-Fluglinien verzichten deshalb vorübergehend auf Flüge von und nach Mexiko-Stadt. Der Vulkan rund 60 Kilometer südöstlich der Hauptstadt hatte erneut Aschewolken und glühendes Gestein ausgestoßen. Die Behörden hatten in einer Sondersitzung darüber beraten, die Alarmstufe möglicherweise anzuheben, berichtete der Zivilschutzkoordinator Luis Felipe Puente im Kurznachrichtendienst Twitter am Donnerstag (Ortszeit). Letztlich beließen die Behörden die Einstufung jedoch bei einer mittleren Alarmstufe.

Als Vorsichtsmaßnahme strichen die vier Fluggesellschaften AmericanAir, AlaskaAir, US Airways und Delta Flüge über die mittelamerikanische Metropole. Aschespuren gebe es zwar auf den Start- und Landebahnen nicht, sagte ein Sprecher des Flughafens, man beobachte aber weiterhin die Lage. Der Flughafenbetrieb läuft laut Puente normal weiter.

Cloud Precipitation

Seltsame riesige Flutwelle überschwemmte Ostküste der USA und verblüfft Wissenschaftler

Erst zog sich das Meer überraschend zurück, dann kam die schäumende Flut: Ein mysteriöser Tsunami hat auf mehr als tausend Kilometern Strände an der Ostküste der USA überschwemmt. Wissenschaftler rätseln über die Ursache.
Sturm, Atlantik
© NOAAGewitterwolken am 13. Juni über den USA (Radarbild): Der Sturm zog von Westen über Amerika, später über den Atlantik (die Uhrzeiten dokumentieren die Passage)
Hamburg - Eine erstaunliche Flut an der Ostküste der USA verblüfft Wissenschaftler. Am Nachmittag des 13. Juni habe sie Strände von Massachusetts bis North Carolina überspült, berichtet das Tsunami-Warnzentrum. Die Auswertung von Daten habe erst jetzt ergeben, dass 30 Bojen in ganz unterschiedlichen Meeresregionen kurz hintereinander erhöhten Wasserstand registriert hätten - die Wellenfront müsste demnach wenigstens tausend Kilometer breit gewesen sein. Jetzt rätseln Wissenschaftler, was sie verursacht hat.

Binoculars

Erdfall in der Antarktis? Beobachtungen des Cryosat

antarktis
© ESA/ M. McMillanGut sichtbar: Obwohl der Cook Sub-Glacial Lake unter rund 2,7 Kilometer Eis begraben ist, brachte der rasante Abfluss auch an der Oberfläche Veränderungen. Auf den Satellitenbildern ist der so entstandene Krater gut erkennbar. Forscher Malcolm McMillan sagte "BBC News", die Formation messe 260 Quadratkilometer und sei bis zu 70 Meter tief.
Unter dem Eis der Antarktis schwappen riesige Wassermassen. Jetzt haben Forscher mit Hilfe von Satellitendaten eine verborgene Flut rekonstruiert - die bisher größte ihrer Art. Sie hat einen 260 Quadratkilometer großen Krater in der Eisdecke hinterlassen.

Tief unter dem Eis der Antarktis verbirgt sich eine wundersame Welt. Unter dem kilometerdicken Panzer befindet sich ein ganzes Netzwerk von Seen, die zum Teil miteinander verbunden sind. Insgesamt 400 von ihnen kennen Forscher bislang. Das Wasser in den verborgenen Seen ist flüssig wegen des gigantischen Drucks, der vom darüberliegenden Eis ausgeübt wird - und gilt als interessanter Wohnort exotischer Lebensformen.

Mit Hilfe von Satellitendaten haben Forscher nun Hinweise darauf gefunden, was passiert, wenn sich einer dieser Seen in kürzester Zeit entleert. Wissenschaftler um Malcolm McMillan von der britischen University of Leeds hatten Daten des Esa-Satelliten Cryosat und des Nasa-Satelliten ICESat kombiniert. Konkret ging es um einen Krater im ostantarktischen Eisschild, der vermutlich beim Abfluss des sogenannten Cook Sub-Glacial Lake entstanden war.

In den Jahren 2007 und 2008 verschwanden binnen 18 Monaten insgesamt sechs Kubikkilometer Wasser aus dem Reservoir unter dem Eis, wie die Forscher im Fachmagazin Geophysical Research Letters schreiben. Laut Esa entspricht das in etwa der Wassermenge, die im schottischen Loch Ness gespeichert ist - oder ungefähr doppelt so viel wie im Starnberger See. Das mache das Ereignis zur "größten Flut aller Zeiten" - auch wenn der genaue Grund noch unbekannt sei.