ErdveränderungenS


Bad Guys

Erdfall in Toledo, Ohio: Auto verschwindet unter der Erde

In Toledo im US-Bundesstaat Ohio tat sich auf einer Kreuzung plötzlich ein metertiefes Loch auf. Eine 60-Jährige Autofahrerin stürzte mit ihrem Wagen in den Krater.
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© APDas Auto in dem metertiefen Krater. Link ist die Leiter zu sehen, mit der die 60-jährige Pamela Knox aus dem Loch geholt wurde
Spektakulärer Unfall im Zentrum von Toledo im US-Bundesstaat Ohio: Eine Autofahrerin stürzte am Mittwochabend mit ihrem Wagen in ein sechs Meter tiefes Loch.

Unter der viel befahrenen Straße war offenbar eine Wasserleitung gebrochen und hatte die Straße aufgeweicht. Im Beton war ein mehrere Meter langes und breites Loch entstanden. Als die 60-jährige Autofahrerin Pamela Knox die Stelle passierte, stürzte sie mit ihrem Chevy mehrere Meter in die Tiefe.

Attention

Preis für Erdäpfel: "So hoch wie seit Jahrzehnten nicht" - Wegen Kälte und Nässe im Frühjahr

kartoffeln
© ColourboxFrisch geerntete Kartoffeln auf einem Feld
Das kalte und nasse Frühjahr trübt auch die Kartoffelfreuden. Wegen der verspäteten Pflanzung können die Knollen erst jetzt geerntet werden - mittlerweile sind die Preise für Erdäpfel auf ein historisches Hoch geschnellt. Doch Besserung ist schon in Sicht.

Kartoffeln sind wegen einer verspäteten Ernte deutlich teurer geworden. „Die Preise sind so hoch wie seit Jahrzehnten nicht“, sagte Marktanalyst Christoph Hambloch von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI, Bonn) der Mitteldeutschen Zeitung vom Donnerstag. So würden die Erzeugerpreise für Frühkartoffeln bei 65 Euro pro 100 Kilogramm liegen. Vor einem Jahr lagen sie zu dieser Zeit bei 25 Euro.

Bizarro Earth

Erdbeben am Feuerring: Indonesien - 7 Tote

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© AFPErdbeben in Indonesien: Erinnerungen an Tsunami-Katastrophe
Schreckensmomente auf Sumatra: Bei einem Erdbeben auf der indonesischen Insel sind mehrere Menschen gestorben. Viele Bewohner gerieten in Panik. Das Beben löste Erinnerungen an die Tsunami-Katastrophe von 2004 aus.

Banda Aceh - Bei einem schweren Erdbeben sind in Indonesien mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die Nachrichtenagentur AFP berichtet unter Berufung auf örtliche Behörden von mindestens fünf, dpa meldet sieben Tote.

Laut den Behörden wurde die Provinz Aceh im Norden der Insel Sumatra mit einem Beben der Stärke 6,1 erschüttert. Besonders stark betroffen war der Bezirk Bener Meriah. Dort starben demzufolge nach einem Erdrutsch mindestens fünf Menschen in den Trümmern. Zu den Opfern soll auch ein Kind gehören. Zwei weitere Menschen kamen nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Central Aceh ums Leben.

In der gesamten Provinz stürzten zahlreiche Häuser ein, Erdrutsche blockierten Straßen. Viele Menschen rannten in Panik aus ihren Häusern. Das Beben löst schlimme Erinnerungen aus: 2004 wurde die Region von der schweren Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe heimgesucht. Fast 170.000 Menschen starben.

Cloud Lightning

Eröffnungsparty für Modewoche in Berlin musste wegen Unwetter beendet werden

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© Iris HesseKurz vor 21 Uhr schlugen die Blitze ein
Die Modewoche in Berlin beginnt mit Blitz, Donner und Starkregen. Die Eröffnungsparty der Modemesse Bread & Butter auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof musste vorzeitig beendet werden.

Wegen des Unwetters in Berlin ist am Montagabend die Eröffnungsparty zu Modemesse Bread & Butter abgebrochen worden. Die Veranstalter verkündeten gegen 21 Uhr das Ende der Veranstaltung auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof und baten die Besucher, das Gelände zu verlassen.

Am Abend warnte der Deutsche Wetterdienst vor Gewittern mit Starkregen, der örtlich mehr als 15 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit bringen kann. Dazu kann es stürmisch werden und Hageln. Bereits kurz vor 21 Uhr wurde der Himmel vielerorts in Berlin plötzlich schwarz.

Die Meteorologen warnen besonders vor Blitzeinschlägen. Vereinzelt könnten beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Die Berliner sollen besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände achten. Während des Platzregens seien auch Verkehrsbehinderungen möglich, hieß es.

Heart - Black

Waldbrand in Arizona: 19 Feuerwehrleute gestorben

Waldbrand, Arizona
© afp
Neunzehn Feuerwehrleute sind bei einem Waldbrand im amerikanischen Bundesstaat Arizona ums Leben gekommen. Sie gehörten zu einer Mannschaft von eigens ausgebildeten Spezialisten, wurden aber am Boden offenbar trotzdem von der Entwicklung des Feuers überrascht. Auch eine Art besonderes Notfallzelt mit dicker Isolation, ein “Fire Shelter”, das jeden von ihnen hätte schützen sollen, blieb wirkungslos.

Was genau passierte, ist unbekannt; offenbar spielten drehende Winde eine Rolle. Ein einziges Mitglied dieser Mannschaft überlebte; warum und wie sein Zustand ist, ist aber unbekannt.

Behörden vermuten, dass der fatale Flächenbrand im Hügelland rund um den Ort Yarnell bei Phoenix am Freitag durch einen Blitzschlag ausgelöst worden war. Inzwischen haben die Flammen rund 24 Quadratkilometer Land verwüstet.

Derzeit plagt eine Hitzewelle den Westen der USA. Wetterdienste hatten schon Sonntag von Rekordwerten in Arizona und Kalifornien berichtet. In Las Vegas wurden 46 Grad gemessen, in dem wegen seiner Extremtemperaturen gefürchteten Tal des Todes in Ostkalifornien sogar 54 Grad.

Cloud Grey

Viele Wolken erschweren Sommergefühl

wolken, clouds
© dpa / Ronald Wittek/Archiv
Nur zaghaft gehen die Temperaturen in Rheinland-Pfalz und im Saarland Anfang Juli nach oben - von einem Bilderbuchsommer kann angesichts der vielen Wolken weiterhin keine Rede sein. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach kündigte am Sonntag für die nächsten Tage wechselhaftes Wetter mit etwas Regen und vereinzelten Gewittern an.

Am Montag wechseln sich Sonne und Wolken ab, es bleibt für längere Zeit bei Temperaturen zwischen 22 und 25 Grad trocken. Ab dem Nachmittag gibt es einzelne Schauer und Gewitter. Der Dienstag wird deutlich grauer und einen Tick wärmer. So steigen die Temperaturen in Teilen der Vorderpfalz bis auf 27 Grad. Wieder kommen ab dem Nachmittag Schauer und Gewitter auf. Ähnlich geht es am Mittwoch weiter: Temperaturen bis zu 24 Grad, viele Wolken, einige Schauer und Gewitter.

Bullseye

Extremwetter im Westen Amerikas: Rekordhitzewelle

Eine gewaltige Hitzewelle hat den Westen Amerikas schwer getroffen. In mehreren Städten wurden die höchsten Temperaturen seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen. Ein erstes Todesopfer gab es schon.
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© APDer Flughafen von Phoenix: Die Hitze lässt dieses Flugzeug aus der Ferne völlig entstellt aussehen
Extrem-Wetter in den USA: In Salt Lake City im Bundesstaat Utah wurden am Wochenende 41 Grad gemessen, mehr als 2000 Kilometer südöstlich in Corpus Christi an der Golfküste von Texas zeigte das Thermometer 42 Grad an - so viel wie nie zuvor.

In der Glücksspielmetropole Las Vegas waren es 46 Grad, der Rekord liegt bei 47 Grad. Dutzende weitere Städte von Palm Springs in Kalifornien bis Medford in Oregon meldeten Allzeit-Temperatur-Höchststände. "So ziemlich die gesamte Westküste ist betroffen", sagte der Meteorologe Todd Lericos vom Nationalen Wetterdienst.

In Las Vegas, wurde ein älterer Mann tot in seiner Wohnung gefunden. Todesursache: die Hitze. Mindestens 40 weitere Menschen wurden seit Freitag in Krankenhäuser eingeliefert, einer von ihnen war am Samstagabend (Ortszeit) noch in kritischem Zustand. Gemeindezentren, Büchereien und Obdachlosenheime wurden mit zusätzlichen Klimageräten ausgestattet.

Bad Guys

Tief „Manni“ brachte Hagelschäden in Region Augsburg

hochwasser
Sturmtief „Manni“ hat in der Region nicht nur eine Schneise der Verwüstung hinterlassen, sondern Handwerkern auch jede Menge Aufträge in die Betriebe gespült.

Seit Tagen sind Gutachter und Handwerker im Dauereinsatz. „Wir rechnen mit 15000 bis 25000 beschädigten Autos alleine in der Region“, sagt Pascal Spiegler vom Hagelschadenspezialist Dellfix.

Das Unternehmen hat in Königsbrunn für die nächsten Wochen eine Station zur Schadensbegutachtung aufgebaut. Mit Neon- und LED-Technik wurden spezielle Lichtbögen aufgebaut, die jede noch so kleine Delle sichtbar machen. „Die Leute kommen, weil sie drei Macken festgestellt haben, und unter dem Licht entdecken wir dann oft mehrere hundert Hageldellen“, so Spiegler. Die Gutachter arbeiten im Akkord. „Bevor nicht der genaue Schaden bestimmt ist und von der Versicherung das Okay kommt, können wir uns nicht an die Reparatur machen.“ Wer jetzt noch einen Schaden entdeckt und begutachten lassen möchte, muss mit längeren Wartezeiten rechnen, so Spiegler.

Bizarro Earth

Nach Überschwemmungen in Indien: 10.000 Tote befürchtet

Es sind schon viele Menschen bei den Überschwemmungen und Erdrutschen in Indien umgekommen. Zwei Wochen danach befürchten die Behörden 10 000 Tote oder sogar noch mehr.
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© dpaIndische Soldaten bei einer Rettungsaktion: Die Unwetter-Katastrophe hat womöglich mehr Opfer gefordert als zunächst befürchtet.
Neu Delhi - Aufgrund der laufend eingehenden Meldungen über Vermisste im Bundesstaat Uttarakhand könnte die Zahl der Todesopfer sogar drastisch auf mehr als 10 000 steigen, sagte der Sprecher des Parlaments, Govind Singh Kunjwal, Medien am Samstag. Bislang hatten die Behörden von 850 Toten und bis zu 3000 Vermissten gesprochen.

Die Zahl der von der Polizei gemeldeten Vermissten klettere schnell, sagte auch Puja Rawat vom staatlichen Krisenmanagement. Unterdessen wurden die Rettungsmaßnahmen am Samstag langsam zurückgefahren. Mehr als 100 000 Menschen wurden bereits vor allem per Hubschrauber in Sicherheit gebracht; mehrere hundert warten noch auf ihre Rettung. Nun müssten die Toten identifiziert und weitere Massenverbrennungen vorgenommen werden, um Epidemien zu vermeiden, hieß es.

Cloud Precipitation

Überschwemmungen führen zu Ernteausfällen: Lebensmittelpreise sind gestiegen und steigen weiter

Kalter Frühling, starke Flutschäden: Lebensmittel sind in Deutschland vor allem aufgrund von Ernteausfällen deutlich teurer geworden. Insgesamt ist die Inflation so hoch wie seit Dezember nicht mehr.
Überschwemmung, Flut
© AFP
Teure Lebensmittel nach Ernteausfällen durch Dauerregen und Hochwasser machen das Leben in Deutschland kostspieliger. Die Verbraucherpreise stiegen im Juni um 1,8 Prozent zum Vorjahresmonat und damit so stark wie seit Dezember nicht mehr. Das teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in einer ersten Schätzung mit.

Im Mai lag die Inflationsrate noch bei 1,5 und im April sogar nur bei 1,2 Prozent. Damit nähert sie sich wieder der Zwei-Prozent-Marke, bis zu der die Europäische Zentralbank von stabilen Preisen spricht.