Zwei Tage nach dem heftigen Taifun „Nesat“ haben auf den Philippinen am Donnerstag immer noch Menschen auf ihren Häuserdächern ausgeharrt und auf Hilfe gewartet. Der Taifun hatte auf der Insel Luzon nördlich von Manila am Dienstag weite Landstriche unter Wasser gesetzt.

© dpaPhilippiner kämpfen sich in Manila durch eine überflutete Straße.
n Vietnam sorgte ein Tropensturm für heftigen Regen. Am Mekong brachen mancherorts die Uferdämme. Im Delta, der Reiskammer des Landes, drohte eine Überschwemmungskatastrophe. In beiden Ländern kamen zusammen fast 50 Menschen um.
Auf den Philippinen kämpften Retter sich zu den Eingeschlossenen vor, um Nahrungs- und andere Hilfsmittel zu bringen. Erdrutsche hatten viele Straßen verschüttet, manche Dörfer waren von der Außenwelt abgeschnitten. Vielerorts war das Wasser noch nicht so weit zurückgegangen, dass die Leute wieder auf die Straßen konnten.