Sturm deckte Dächer ab und vernichtete Teile der Ernte - Blitz schlug in Trafohäuschen ein
HOHENTRÜDINGEN - Nur ganze drei Minuten zog am Wochenende das Unwetter über Hohentrüdingen hinweg. Doch diese drei Minuten reichten aus, um eine Schneise der Verwüstung zu ziehen. Auch in der Oberpfalz musste die Feuerwehr zu mehr als 100 Einsätzen ausrücken.

© NatalisEin Bild wie nach einem Erdbeben: Noch am Sonntag stand hier ein festes Gebäude mit einer funktionierenden Fotovoltaikanlage auf dem Dach, der Sturm fegte es hinweg.
„So arg“, sagt Christian Schwab“, „so arg ist es noch nie gewesen“. Immer noch steht der alte Mann fassungslos vor dem, was von der Betriebsgebäuden und der Photovoltaikanlage des Juniors übrig geblieben ist. Schon auf dem Weg hinauf zu dem Heidenheimer Ortsteil zeigen sich die ersten Schäden. Überall liegen abgebrochene Äste, am Waldrand sind Bäume einfach abgeknickt und das Obst hat es von den Bäumen geschüttelt. Im Dorf selbst sieht es auf den ersten Blick gar nicht so schlimm aus. Es macht allerdings einen sehr zerzausten Eindruck, Blätter liegen herum, die Blumen sehen arg gebeutelt aus und überall am Straßenrand liegen Äpfel. Doch dieser erste Eindruck trügt. Vor allem am Ortsrand Richtung Hechlingen hat das Unwetter furchtbar gehaust.