ErdveränderungenS


Tornado1

Taifune treffen auf Japan und Vietnam

Schwere Unwetter haben in Japan zu hunderten Flugausfällen geführt. Taifun "Doksuri" hat in Vietnam acht Menschen getötet und schwere Schäden angerichtet.
Doksuri typhoon
© AFP / Getty Images
Der Taifun Talim traf nach Angaben des nationalen Wetterdienstes am Sonntag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 162 Stundenkilometern auf Kyushu, die südlichste der vier Hauptinseln Japans. Behörden warnten vor Starkregen, Erdrutschen und Überschwemmungen.

Nach einem Bericht des Rundfunksenders NHK mussten wegen des Windes mindestens 644 Inlandsflüge gestrichen werden. Außerdem teilte das Bahnunternehmen JR Kyushu Railway mit, der regionale Bahnverkehr sei unterbrochen. Der Taifun dürfte sich dem Wetterdienst zufolge in Richtung Norden bewegen, auch in der Hauptstadt Tokio werden schwere Regenfälle erwartet. Zuvor war "Talim" bereits über die Okinawa-Inseln gefegt. Dabei hatte es an manchen Orten innerhalb von 24 Stunden so viel geregnet wie zuletzt vor 50 Jahren.

Japan wird regelmäßig von schweren Stürmen getroffen. Zuletzt waren im August zwei Menschen bei schweren Unwettern ums Leben gekommen, mehr als 50 wurden verletzt.


Kommentar:




Better Earth

Erdfall: Das "Tor zur Unterwelt" in Sibirien wird immer größer und gibt Geräusche von sich

Die Einheimischen nennen diesen riesigen Krater »Tor zur Unterwelt«, weil er wie ein Eingang in das Innere der Erde aussieht und von ihm bedrohlich klingende Dröhngeräusche ausgehen.
Batagaika-Krater
Das Tor zur Unterwelt heißt eigentlich offiziell Batagaika-Krater und ist eine Thermokarst-Vertiefung in Russlands nordostsibirischer Taiga. Er entstand ganz plötzlich vor etwa 25 Jahren, nachdem der Wald in der dortigen Tundraregion gerodet wurde und der Permafrostboden im Sommer durch den fehlenden Schatten der Bäume und der fortschreitenden Klimaerwärmung aufzutauen anfing. Diese Auftauprozesse führen seitdem dazu, dass sich der Boden immer weiter absenkt und Sedimente nach oben gedrückt werden. In der Wissenschaft wird dieser Vorgang als »Megaslump« bezeichnet und beschreibt das Absinken der oberen Erdmassen in den von dem Schmelzwasser durchtränkten Schlamm. Mittlerweile hat der Krater eine Länge von über einem Kilometer eine Breite von 800 Metern und eine Tiefe von 120 Metern erreicht.


Kommentar: Diese Erdfälle haben wahrscheinlich nichts mit der erlogenen "Klimaerwärmung" zu tun, sondern mit Erdveränderungen kosmischen Ursprungs, die besonders in den letzten Jahren rapide zunehmen. Dieser Erdfall ist dabei bei weitem nicht der Einzige. Siehe SOTT Map unten. Mehr dazu erfahren Sie auch in unserem bald erscheinenden Buch: Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung.




Einige Experten vermuten, dass es sich bei den Batagaika Megaslumps um Anomalien handelt und deuten sie als scheinbar unumkehrbares Zeichen dafür, dass unserem Planeten in naher Zukunft noch wesentlich Schlimmeres widerfahren wird. Entsprechend erklärte Geologie-Professor Dr. Julian Murton von der University of Sussex bereits im März dieses Jahres: "Ich gehe davon aus, dass der Batagaika Megaslump noch solange weiter wachsen wird, bis das gesamte Eis geschmolzen ist oder er von dem eingesacktem Bodensatz begraben wird. Es ist zudem sehr wahrscheinlich, dass noch weitere Megaslumps entstehen werden, wenn das Klima immer wärmer wird."


Kommentar: Streichen wir "wenn das Klima immer wärmer wird", dann stimmt die Aussage wahrscheinlich: "Ein Zeichen dafür, dass unserem Planeten in naher Zukunft noch wesentlich Schlimmeres widerfahren wird."



Cloud Precipitation

Erster Schnee in höheren Lagen in Südtirol

Oberhalb von 2000 Metern leuchtet Südtirol an vielen Stellen bereits schneeweiß. So wurden am Wochenende beim Becherhaus 50 Zentimeter Neuschnee gemessen. Am Dienstag hat der Schnee auch tiefere Lagen erreicht.
schnee südtirol
© Dieter Peterlin
"Die heutige Kaltfront hat in ganz Südtirol Niederschläge gebracht", berichtet Landesmeteorologe Dieter Peterlin am Dienstag.

Am meisten Regen fiel laut dem Experten vom Unterland über die Dolomiten bis ins obere Pustertal mit 30 bis 50 Liter pro Quadratmetern. Durch die hohe Niederschlagsintensität ist hier die Schneefallgrenze am tiefsten gesunken, auf rund 1200 Meter.

"Den ersten Schneefall der Saison gab es unter anderem in Gröden (Wolkenstein), im Gadertal (Corvara) und im Hochpustertal (Sexten, Toblach)", so Peterlin.

Life Preserver

Sturm "Harvey" spülte unbekannte Meereskreatur an

Während des Sturms "Harvey" wurde Anfang September eine seltsame Meereskreatur an den Strand von Texas City gespült. Die Mitarbeiterin einer Umweltorganisation fand das leblose Wesen. Auf Twitter suchte sie nach Rat und bekam dutzende Antworten.
meereskreatur
© Twitter/@preetalina
Aus Sorge um ihre Tiere hatten dutzende Menschen in Florida Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. Sogar Pferde wurden dabei ins Haus geholt. Ein Mann verpackte seine Hühner und legte sie in seinen Wagen. Doch in der freien Wildbahn waren die meisten Tiere den Stürmen "Irma" und "Harvey" schutzlos ausgeliefert. Auch Meereslebewesen fielen dabei dem Stürmen zum Opfer.

In Texas City spülte Sturm "Harvey" Anfang September eine seltsame Kreatur an den Strand. Preeti Desai von der Umweltorganisation "National Audobon Society" fand das Wesen und postete Bilder auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit der Frage: "Okay, Biologie-Twitter, was zur Hölle ist das?? Am Strand in Texas City gefunden. "

Cloud Grey

Orkantief "Sebastian" richtete mehrere Schäden in Norddeutschland an - Ein Mann durch umgewehtes Baugerüst gestorben

Ein früher Herbststurm tobt über Deutschland: In Hamburg wird ein Mann von einem Baugerüst erschlagen. Bei der Bahn sind viele Strecken blockiert. Und an der Nordsee fallen etliche Fährverbindungen aus.
sturm hamburg
© dpaPolizeibeamte sichern die Unglücksstelle, an der ein umgestürztes Baugerüst einen Passanten tödlich verletzt hat.
Als erster großer Herbststurm des Jahres hat Orkantief "Sebastian" den Norden und Nordwesten Deutschlands getroffen. In Hamburg wurde ein Mann von einem Baugerüst erschlagen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Mittwoch vor Orkanböen, die in einzelnen Fällen Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern erreichen könnten.

Etliche Bäume stürzten um, wodurch es etwa in Nordrhein-Westfalen zu Behinderungen im Bahnverkehr kam. Der Wind beschädigte Autos und Gebäude; Dachziegel flogen umher. An der Nordsee fielen viele Fährverbindungen aus. Zuvor hatte "Sebastian" bereits die Niederlande erreicht. Am Amsterdamer Flughafen Schiphol wurden zeitweise Start- und Landebahnen geschlossen.

Die DWD-Meteorologen erwarteten für Mittwoch im Norden und Nordwesten schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. An Nord- und Ostsee und im höheren Bergland könnten schwere Sturmböen und orkanartige Böen mit bis zu 115 km/h auftreten. Im Binnenland wehe der Wind vielfach mit starken bis stürmischen Böen von bis zu 75 km/h und einzelnen Sturmböen von bis zu 85 km/h, hieß es in der Vorhersage vom Mittwochnachmittag.

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Bizarro Earth

Mindestens sieben Tote durch Unwetter in der Toskana

Autos wurden weggespült, Straßen überflutet: In Italien sind mehrere Menschen nach extremen Regenfällen ums Leben gekommen. Eine Familie starb in ihrem gefluteten Keller.
unwetter italien
© NOVI/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock
Bei starken Unwettern sind in Italien mindestens sieben Menschen getötet worden. Ein weiterer wurde am Sonntag noch in der Gegend um die Stadt Livorno vermisst, teilten Feuerwehr und Zivilschutz mit. Am schwersten getroffen wurde nach Feuerwehrangaben in der Nacht auf Sonntag die Stadt Livorno in der Toskana.

Laut Medienberichten kam eine Familie mit einem vierjährigen Kind im Untergeschoss ihrer Wohnung bei dem Unwetter ums Leben. Der Großvater habe noch ein anderes Kind der Familie gerettet, um dann in der Wohnung den anderen zur Hilfe zu kommen, wo er dann ebenfalls starb.

Zahlreiche Straßen in Livorno wurden innerhalb weniger Stunden überflutet, Autos weggespült. Bürgermeister Filippo Nogarin sprach von einer "sehr schwierigen" und "kritischen" Situation: "Wir fürchten eine Katastrophe." Die Helfer rückten zu mehr als 160 Einsätzen rund um Livorno und Pisa aus.

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Tornado1

"Irma" forderte bereits mindestens 40 Tote in der Karibik und den USA

Hurrikan Schäden in Kuba
© AP Photo / Desmond Boylan
Kuba: Der Hurrikan "Irma" hat in Kuba für Überschwemmungen und schwere Schäden gesorgt. Mindestens zehn Menschen sind dem Wirbelsturm zum Opfer gefallen, melden die Behörden des Karibikstaats.

Der Hurrikan war mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Kilometer pro Stunde am Samstag über den Inselstaat durchgezogen. Insgesamt sind nun nach offiziellen Angaben mindestens 40 Menschen in der Karibik und den USA ums Leben gekommen.


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Tornado2

Wirbelsturm "Katia" traf auf Land in Mexiko

Der Wirbelsturm "Katia" ist an der Ostküste Mexikos als Hurrikan auf Land getroffen. Dabei schwächte sich der Sturm in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) nach Angaben des US-Hurrikanzentrums in Miami zunächst auf Hurrikan-Kategorie eins ab.
Katia Jose Irma
© NHC/NOAA
Mexiko-Stadt. "Katia" zog von Tecolutla im Bundesstaat Veracruz weiter landeinwärts in Richtung Westen und verlor weiter an Stärke. Daraufhin wurde "Katia" als tropischer Wirbelsturm eingestuft, der Spitzen-Windgeschwindigkeiten von 70 Kilometern pro Stunde erreicht.

Den Erwartungen der US-Wetterexperten zufolge könnte sich der Wirbelsturm im Laufe des Samstags auflösen. Der Region bringt "Katia" dennoch starken Regen und hohe Wellen.

In der Nacht zuvor waren weite Teile Mexikos bei dem schwersten Erdbeben der Region seit Jahrzehnten erschüttert worden, mehr als 60 Menschen kamen ums Leben.

dpa

Kommentar: Stärkstes Beben seit 1932 trifft Mexiko - Tsunamiwarnung veröffentlicht




Tornado2

Hurrikan "Irma" legt an Stärke zu: Millionen Menschen in Florida zur Evakuierung aufgefordert - Notstand ausgerufen

Florida zittert vor Hurrikan "Irma". Auf beiden Seiten der Halbinsel bereiten sich die Menschen auf ein Katastrophenszenario vor. Und der Sturm hat noch einmal an Stärke zugelegt.
Hurricane Irma
© HO / NASA / GOES PROJECT / AFP
Nachdem Hurrikan "Irma" in der Karibik eine Schneise der Zerstörung hinterlassen hat, rüstet sich der US-Bundesstaat Florida für das schlimmste Szenario. 5,6 Millionen Menschen in dem Staat wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen, wie der Hurrikan-Beauftrage Andrew Sussman laut der Zeitung Tampa Bay Times sagte. Es wurde erwartet, dass der Sturm Florida am späten Samstag oder Sonntag erreicht. US-Präsident Donald Trump und Floridas Gouverneur Rick Scott riefen die Menschen zu äußerster Vorsicht auf. Im Vorbeiziehen an Kuba legte der Hurrikan noch einmal an Stärke zu und wurde vom Hurrikan-Warnzentrum wieder in die höchste Kategorie 5 hinaufgestuft.

"Irma" ist einer der stärksten Stürme, die jemals in der Region gemessen wurden. In der Karibik kostete er nach inoffiziellen Schätzungen mehr als 20 Menschen das Leben.

Black Cat

Querschnittsgelähmtes Mädchen wird von Ratten angegriffen

Sie griffen an, als das Mädchen schlief: Eine Horde Ratten fügte einer jungen gelähmten Französin Verletzungen am ganzen Körper zu. Der Vater verklagt nun Wohnungseigentümer und Stadt.
frankreich
In der nordfranzösischen Stadt Roubaix wurde ein querschnittsgelähmtes Mädchen von einer Horde Ratten schwer verletzt. Die 14-Jährige erlitt 225 Verletzungen am ganzen Körper.

Die Tiere griffen in der Nacht an, wie die Polizei mitteilte. Das Mädchen lag in ihrem Bett und konnte sich aufgrund der Lähmung nicht wehren. "Wir haben sie in einer Blutlache gefunden", sagte der Vater zu der französischen Zeitung La Voix du Nord . Die Jugendliche wurde mit Verletzungen im Gesicht, am Hals und an den Beinen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der Vater des Opfers erstattete Anzeige gegen den Wohnungseigentümer und die Stadt Roubaix. Er hatte wiederholt gefordert, dass eine Ansammlung von Mülltonnen in dem Stadtteil entfernt wird. "Nur weil wir von Sozialleistungen leben, dürfen wir nicht wie Tiere behandelt werden", sagte er der französischen Presse. Die Staatsanwaltschaft eröffnete Vorermittlungen wegen menschenunwürdiger Wohnverhältnisse.