ErdveränderungenS


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Murabgang im Kaukasus - Über 200 Touristen abgeschnitten

260 ausländische Touristen aus 14 Ländern, die den höchsten Berg des Kaukasus bestiegen, sind nach dem Abgang einer Gerölllawine in Berggebieten von der Republik Kabardino-Balkarien in Südrussland abgesperrt. Sie brauchen Hilfe von Rettungskräften, um die Gegend zu verlassen, teilte ein Vertreter der Behörden am Freitag mit. Ihm zufolge sollen die Touristen heute oder morgen den Berg hinabsteigen. Insgesamt leben auf dem abgesperrten Territorium rund 8.000 Einwohner.
murabgang kaukasus
© twitter
Der Murgang lief in der Nacht auf den 1. September ab. Er hat eine Fernstraße teilweise beschädigt und drei Fußgängerbrücken zerstört. Außerdem wurden von dem Schlammstrom drei Autos mit insgesamt fünf Insassen weggerissen. Zwei Menschen wurden gerettet, weitere drei sind vermisst.

Bizarro Earth

Erneut zwei Felsstürze in Graubünden, Schweiz

Neuer Schock in Graubünden: Zwei weitere Bergstürze erreichen die betroffenen Dörfer. Die Polizei bestätigt, dass zwei der vermissten Wanderer aus Baden-Württemberg stammen.
felssturz
© GIAN EHRENZELLER/KEYSTONE/DPA
Im Schweizer Kanton Graubünden haben eine Woche nach dem verheerenden Felssturz erneut zwei Bergstürze mehrere Häuser zerstört. Ein Felssturz am späten Donnerstagabend erreichte die Dörfer Bondo und Promontogno und zerstörte dort mehrere Häuser, wie die Nachrichtenagentur SDA meldete. Berichte über Verletzte oder Vermisste gab es nicht.

Am Freitagmorgen verschüttete eine weitere Geröll- und Schlammlawine die Bergstraße in der Nähe der Orte Bondo und Bregaglia auf einer Länge von mehreren Hundert Metern. Verletzte habe es nicht gegeben, die Straße werde aber für längere Zeit nicht passierbar sein, sagte ein Sprecher der Gemeinde Bregaglia. Die Lage in Bondo war am Freitagmorgen noch unübersichtlich, hieß es. Im Nachbarort Spino wurden zwei in einem Gebäude eingeschlossene Menschen mit einem Helikopter in Sicherheit gebracht.

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Bizarro Earth

Der leise Tod der Schmetterlinge: Die Arten schwinden drastisch

Schmetterling, butterfly
Der Kleine Feuerfalter sei laut Biologe Josef Reichholf bereits verschwunden
Von den Bienen wissen wir es schon lange - aber auch Schmetterlinge sind als Bestäuber äußerst wichtig. Und auch sie sind vom Aussterben bedroht.

Seit Anfang der 1980er Jahre sei die Häufigkeit nachtaktiver Schmetterlinge an untersuchten Stellen im bayerischen Inntal um die Hälfte und die Anzahl der Arten um mehr als die Hälfte gesunken, sagt der Biologe Josef Reichholf.

Er hat im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung einen Bericht erstellt, nach dem die Schmetterlinge vor allem auf landwirtschaftlichen Gebieten zurückgehen. Der Professor bestimmt seit 1969 die Häufigkeit der nachtaktiven Falter in seiner niederbayrischen Heimat.

Bad Guys

Temperaturgefälle und entwurzelte Bäume in Teilen Deutschlands

Für Mittwochabend hatte der Deutsche Wetterdienst für den Raum Münster in Nordrhein-Westfalen vor einem Unwetter und schweren Gewittern gewarnt. Die Prognose bestätigte sich.
Blitz symbolbild, Blitzschlag, Gewitter, unwetter symbolbild
© 123RFSymbolbild
Ein Unwetter hat im Münsterland zahlreiche Bäume entwurzelt. Bei einem Unfall auf der Autobahn 2 zwischen Recklinghausen und Herten verletzten sich drei Personen schwer, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Ursache für den Unfall sei Aquaplaning gewesen. Auf der A43 behinderten zwei umgestürzte Bäume den Verkehr.

In Reken bei Münster stürzten Bäume um - einer krachte auf ein Wohnhaus. Nach Angaben der Polizei ist das Gebäude unbewohnbar, die Schadenshöhe beträgt rund 150.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Beide Bewohner des Einfamilienhauses kamen bei Angehörigen unter.

Temperaturgefälle zwischen Nordwest und Südost

Die Unwetter-Entwicklung ergibt sich sich aus dem Zusammentreffen schwülwarmer Luft mit kälteren Luftschichten. Vor allem in Südeuropa halten sich warme Luftmassen auf, das Mittelmeer hat hohe Wassertemperaturen: Bei Italien betrugen sie am Mittwoch etwa 30 Grad am Vormittag, in Skandinavien zeitgleich teilweise elf Grad.

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Verheerende Monsunzeit in Indien - Stärkster Regen seit 12 Jahren

Erst steht die Stadt unter Wasser, dann stürzt ein Hochhaus ein: Die indische Metropole Mumbai erlebt eine verheerende Monsunzeit. Die ganze Region in Südasien trifft es dieses Jahr besonders hart.
Heavy rain, flooding paralyze India's financial hub
Mumbai - In Indien wütet der heftigste Monsun seit Jahren - seit kurzem auch an der Westküste. Mindestens sechs Menschen sind in der Finanz- und Film-Metropole Mumbai ums Leben gekommen, seit die Stadt am Dienstag den stärksten Regen seit zwölf Jahren erlebte. Fünf Menschen wurden am Donnerstag zunächst noch vermisst und waren wahrscheinlich ertrunken, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Im südlichen Stadtteil Bhendi Bazaar stürzte zudem am Donnerstagmorgen ein dreistöckiges Wohnhaus ein. Dabei starben nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde mindestens 15 Menschen.

Das rund 100 Jahre alte Haus begrub eine zunächst unbekannte Anzahl von Menschen unter sich. 14 Überlebende wurden geborgen und kamen verletzt in Krankenhäuser. Rettungsarbeiten dauerten an. Die Ursache für das Unglück war zunächst unklar, ein Zusammenhang mit dem Unwetter der vergangenen Tage lag aber nahe.

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Tornado1

Schäden durch Hurrikan Harvey übertrifft sämtliche bisherige Dimensionen

Hurrikan Harvey Schäden
© Reuters/ Rick Wiling
Der durch den Hurrikan "Harvey" verursachte Schaden erreicht die Rekordzahl von 160 Milliarden US-Dollar (umgerechnet zirka 134 Milliarden Euro). Das entspricht einem Prozent des US-Bruttoinlandsproduktes (BIP). Das meldet die Zeitung "USA Today" am Donnerstag.

Die Kosten für die Beseitigung der Folgen der Naturkatastrophe würden den Gesamtschaden durch den Hurrikan "Katrina" im Jahr 2005 und den tropischen Wirbelsturm "Sandy" im Jahr 2012 übertreffen, heißt es in der Meldung.

Zudem drohen der Wirtschaft des US-Bundesstaates Texas laut dem spezialisierten Online-Portal "AccuWeather" sehr schwere Folgen. Diese würden auf die Situation auf dem Arbeitsmarkt, den Geschäftsverkehr und die Einnahmen von Unternehmen auswirken.

Question

Seltsame Gaswolke vergiftet über 200 Badegäste in England

Im südenglischen Badeort Birling Gap mussten über 200 Besucher ärztlich behandelt werden, nachdem sie ein seltsames Gas eingeatmet haben. Das berichtet die britische Zeitung "The Independent".
gaswolke, wolke symbolbild
© CCO
Eine rätselhafte Gaswolke sei über dem Strand von Birling Gap aufgetaucht und habe die Betroffenen, die sich am Meer erholten, überrascht.

​Sie klagten der Zeitung zufolge danach vermehrt über Kopfschmerzen, Übelkeit, Brechreiz, Atemnot, Halskratzen und Augenschmerzen.

Kommentar: Das ist eine besorgniserregende Meldung, was hat diese Wolke verursacht und woher kam sie?


Snowflake

Unwetter in Bayern - Teilweise golfballgroße Hagelkörner

Ein Unwetter am Sonntagabend hatte in mehreren Orten im Kreis Heidenheim Folgen. Vor allem in Hermaringen gab es große Schäden, aber auch Giengen und Niederstotzingen waren betroffen.
Blitz symbolbild, Blitzschlag, Gewitter, unwetter symbolbild
© 123RFSymbolbild
Unwetter im Kreis Heidenheim

Nachdem es bereits am Sonntagmittag ein Gewitter gegeben hatte, das in Osterhofen und Eglingen einen Stromausfall zur Folge hatte, traf am Abend ein weiteres Unwetter den Kreis Heidenheim. Vor allem in Hermaringen richtete es großen Schaden an.

Schlamm auf Straße in Hermaringen

Die Feuerwehr Hermaringen war ab 18.45 Uhr ununterbrochen im Einsatz und hatte bereits gegen 21 Uhr mehr als 30 Einsätze abgearbeitet. Nach Angaben von Einsatzkräften vor Ort waren aber noch weit mehr Häuser betroffen. Ihren Schätzungen nach erlitten alleine im Wohngebiet Hirschberg über 50 Häuser Wasserschäden. Viele Menschen waren auch noch am späten Abend mit Eimern und Handtüchern unterwegs, um ihre Keller zu trocknen.

Auch Straßen wurden am Sonntagabend durch den starken Regen überspült, darunter die Ortsdurchfahrt Hermaringen und die Verbindungsstraße zwischen Hermaringen und Burgberg. Der Bauhof unterstütze die Feuerwehr beim Räumen der Straßen von Geröll und Schlamm.

Kommentar:




Tornado1

Flut historischen Ausmaßes in Houston durch Hurrikan "Harvey"

Nach dem Abflauen des Sturms "Harvey" in den USA haben sintflutartige Regenfälle im Süden von Texas eine Flutkatastrophe ausgelöst. Besonders dramatisch ist die Lage in Houston, wo viele Häuser überflutet sind, Straßen sich in reißende Flüsse verwandelt haben. Hier starb eine Frau. Doch ein Ende ist vorerst nicht in Sicht - noch bis Freitag wird viel Regen erwartet.

Flut durch Hurrikan
© REUTERS
Die durch den Tropensturm "Harvey" ausgelöste Flutkatastrophe im Süden des US-Bundesstaates Texas spitzt sich zu. Nach Angaben von Gouverneur Greg Abbott ist vor allem die Millionenmetropole Houston betroffen, die viertgrößte Stadt der USA. Hier starb eine Frau, als sie ihr Auto auf einer überfluteten Straße verließ. Sie gilt als das dritte Todesopfer in Folge von "Harvey".

Beide Flughäfen in Houston sind geschlossen. Auch sämtliche Schulen sind mindestens bis zum 5. September dicht. Bis in die Innenstadt der Millionenmetropole Houston hinein sind Straßen unpassierbar und nach Behördenangaben alle Autobahnen in der Umgebung überschwemmt.

Kommentar: Vergleichen Sie diese 2 Aufnahmen derselben Stelle, um das Ausmaß dieser Überflutungen zu verstehen:







Attention

Norwegen: Besorgniserregender Riss in bekanntem Felsen über Lysefjord

Preikestolen-Felsen Norwegen
Die Felskanzel in Südnorwegen ist eine ungesicherte Attraktion mit herrlichem Ausblick auf den Lysefjord. Ein altbekannter Spalt in der spektakulären Formation bereitet Geologen seit neuestem Sorgen.

Auch steinerne Naturwunder sind nicht unsterblich. Das belegte zuletzt der Kollaps des «Azure Window» auf der zu Malta gehörenden Insel Gozo: Das mehrere Millionen Jahre alte Felsentor stürzte im März dieses Jahres während eines Sturms vollständig ein. Zum Glück befanden sich keine Menschen auf dem Steinbogen über der Mittelmeerbrandung.


Ein ähnliches Schicksal könnte unter Umständen dem Preikestolen (norwegisch für Kanzel oder wörtlich «Predigtstuhl») in der Nähe von Stavanger drohen. Entlang des für Wanderer begehbaren Hochplateaus zieht sich ein rund halber Meter breiter Spalt.

Kommentar: Es lässt sich derzeit schwer sagen, ob sich der Riss in diesem Felsen tatsächlich stark vergrößert hat oder ob die Messungen vor 22 Jahren ungenau waren. Vor dem Hintergrund der vor sich gehenden Erdveränderungen - darunter kürzlich einiger Felsstürze in der Schweiz - ist ersteres jedoch wahrscheinlicher. Genaueres erfahren Sie in unserem Buch Earth Changes And The Human-Cosmic Connection, das bald auf Deutsch erscheinen wird. Mittlerweile sind bereits viele Kapitel davon ins Deutsche übersetzt und die nachfolgenden Kapitel befinden sich in Arbeit. Sie können diese gratis auf Sott.net lesen.