ErdveränderungenS


Bizarro Earth

Stärkstes Beben seit 1932 trifft Mexiko - Tsunamiwarnung veröffentlicht

Vor der mexikanischen Küste hat sich ein Erdbeben der Stärke 8,2 ereignet. Mindestens 32 Menschen kamen dabei ums Leben. Es wurde eine Tsunamiwarnung ausgegeben.
Mexico 8.0 earthquake
© SCREENGRAB FROM USGS
Beim schwersten je gemessenen Erdbeben in der Geschichte Mexikos sind mindestens 32 Menschen getötet worden. Das geht aus neuen Zahlen des Katastrophenschutzes und des Gouverneurs des Staates Oaxaca, Alejandro Murat, hervor. Murat sagte im Sender Televisa, dass in Oaxaca 23 Menschen umgekommen seien. Im Bundesstaat Chiapas wurden bisher sieben Tote gefunden. Zwei Kinder starben im Bundesstaat Tabasco, darunter ein Baby, weil ein Beatmungsgerät in einem Krankenhaus keinen Strom mehr hatte.

Am schlimmsten wurde bisher die Stadt Juchitán im Bundesstaat Oaxaca getroffen, wo 17 Menschen starben. Dort stürzte auch ein Teil des Rathauses ein. Einheiten der Streitkräfte wurden zur Hilfe in die Katastrophenregion geschickt. Das Erdbeben vor der Pazifikküste im Süden des Landes hatte eine Stärke von 8,2 und war damit noch stärker als die bisherigen Rekordbeben 1932 und 1985. Für die gesamte Region wurde eine Tsunamiwarnung ausgegeben.

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Brain

Parasiten gehören zu meistbedrohten Lebewesen

Parasiten gehören nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zu den meistbedrohten Lebewesen der Erde.
zecken symbolbild
© dpa / picture alliance / Patrick Pleul
Ein internationales Forscherteam schreibt in einem Fachmagazin, dass Bandwürmer, Läuse, Zecken, Flöhe und Co. durch den Klimawandel bedroht sind. Bis zu ein Drittel der Parasiten, die dadurch leben, dass sie sich an anderen Lebewesen festsetzen und sie aussaugen oder ausnutzen, könnten bis 2070 aussterben. Parasiten spielen eine wichtige Rolle für das Ökosystem. Sie halten Wildtier-Populationen in Schach und sind wichtig für die Nahrungskette.

Die Forscher sagen: Wenn es viele Parasiten gibt, ist das ein Zeichen für ein gesundes Ökosystem. Die Wissenschaftler fordern, dass mehr zu Parasiten geforscht wird und dazu, wie sich der Klimawandel auf sie auswirkt.

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Bizarro Earth

Möglicher Feuerball oder Erdbeben? Knallgeräusch schreckt Rödemarker auf

Ein Knallgeräusch, wackelnde Autos und Häuser haben gestern die Menschen in Rödermark erschreckt. Grund dafür war ein leichtes Erdbeben.
richterskala symbolbild, erdbeben symbolbild
© imago stock&people / imago/ZUMA PressSymbolbild
Rödermark - Mehrere Zeugen, vor allem aus Waldacker, meldeten sich kurz vor halb 10 bei der Polizei. "Die Anrufer sprachen unter anderem von einem Knallgeräusch", so ein Polizeisprecher. Die Beamten gingen daraufhin der Sache auf den Grund, auch ein Hubschrauber wurde alarmiert, stieg allerdings nicht auf. Ein Überschallflug konnte schnell ausgeschlossen werden. Kurz darauf steht dann aber die Ursache der Ereignisse fest: Nach Angaben des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) ereignete sich in Rödermark gegen 9.15 Uhr in rund 14 Kilometern Tiefe ein Erdbeben. Es hatte dabei eine Stärke von 2,5.

Auch auf der privaten Webseite Erdbebennews.de meldeten sich Anwohner und Zeugen des Naturereignisses. "Es fühlte sich wie ein Einschlag an. An ein Erdbeben habe ich nicht sofort gedacht, sondern eher an einen Absturz oder Meteorit. Das Haus hat gewackelt.", so ein User. Auch in Dietzenbach, Darmstadt und Frankfurt war das Beben demnach zu spüren. Ausrücken musste die Feuerwehr allerdings nicht: "Wir hatten keine Anrufe oder irgendwelche Schäden gemeldet bekommen."

Kommentar: Es ist durchaus möglich, dass ein Feuerball das Knallgeräusch und das Beben verursacht haben könnte.




Tornado2

Hurrikan "Irma" kurz vor Haiti

Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt und wurde in den vergangenen Jahren immer wieder von Katastrophen erschüttert. Jetzt kommt Hurrikan "Irma". Helfer vor Ort rechnen mit dem Schlimmsten.
sturm irma
© AFP
Seine Mitarbeiter sichern ihre Häuser und stocken die Vorräte auf, Wasser ist fast ausverkauft: Georg Dörken sitzt in einem Hotelzimmer in Port-au-Prince und koordiniert die Vorbereitungen auf die drohende Katastrophe. Denn nichts anderes könnte auf Haiti zukommen, je nachdem wie schwer Hurrikan "Irma" den Karibikstaat trifft. "Ich rechne mit dem Schlimmsten und mit massiven Schäden für die Bevölkerung", sagt Dörken dem SPIEGEL am Telefon.

Dörken arbeitet als stellvertretender Landesdirektor für die Welthungerhilfe in Haiti. Jetzt, da sich der Sturm auf die Insel zubewegt, hat die Organisation ihre Büros geschlossen. In der Karibik hatte der Hurrikan enorme Schäden angerichtet, die Inseln Barbuda und St. Martin wurden verwüstet.

"Ich erwarte schreckliche Ausmaße", sagt Dörken. "Wenn ich mir die Bilder von St. Martin angucke, wo 90 Prozent der Infrastruktur kaputt geschlagen wurden: Das ist immerhin EU. Das heißt, dort sind die meisten Gebäude aus Stein gebaut." Nicht so in Haiti: "Hier trifft es die Ärmsten der Armen."

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Nebula

Nach starken Sonnenausbrüchen: Nordlichter über Mitteleuropa möglich

Sonneneruption der Kategorie X9.33
© NASA/SDO/AIASonneneruption der Kategorie X9.33
Nach mehreren unerwartet starken Sonnenausbrüchen, sog. Flares, könnten in den kommenden Nächten Nordlichter bis nach Mitteleuropa sichtbar sein. Allein das Wetter könnte vielerorts Beobachtungen des Himmelsschauspiels erschweren.
UPDATE 7. September 2017

Sonnen-Sturm.info berichtet aktuell:


"Das Weltraumwettervorhersage-Zentrum der NOAA rechnet ab Freitag mit einem geomagnetischen Sturm der Kategorie G3. Dies würde bedeuten, dass theoretisch von Deutschland aus Polarlicht zu erkennen sein wird. Sichtbares Polarlicht wird es wenn überhaupt, nur in Norddeutschland geben. Es kann jedoch auch zu einem durchaus größeren Magnetsturm kommen, sodass in ganz Deutschland Sichtungen möglich sind.

Sobald der Sonnensturm die Erde erreicht hat, werden wir einen Facebook-Livestream einrichten mit den aktuellsten News und Bildern!

Allen Polarlicht-Jägern wünschen wir viel Erfolg !
Folgt auf Sonnen-Sturm.info
Derzeit ist die Aktivität der Sonnenfleckengruppe "AR 12673" sehr hoch. Schon am vergangenen Dienstag feuerte sie gleich acht Flares der mittelstarken Kategorie M in Richtung Erde. Gefolgt wurden diese Ausbrüche von Flares der höchsten Kategorie X mit Stärken von zunächst X2.1 und dann gestern sogar mit X9.33.

Alarm Clock

Wetter der Extreme: Texas ist überflutet und um Los Angeles herrscht ein Rekordwaldbrand

Rund um Los Angeles sind mehr als 600 Häuser wegen Waldbränden evakuiert worden. Bürgermeister Eric Garcetti sagte, es sei das größte Feuer in der Geschichte der US-Metropole.
feuerwehrmann usa symbolbild
Bisher gebe es keine Berichte über Verletzte, nur ein Haus sei abgebrannt, sagte eine Feuerwehrsprecherin. Aber das Feuer nördlich des Zentrums von Los Angeles habe sich auf fast 20 Quadratkilometer ausgebreitet und sei bis Samstagmorgen (Ortszeit) nur zu zehn Prozent unter Kontrolle gebracht worden.

Sorge wegen Hitzewelle

Betroffen waren Teile der kalifornischen Millionenstadt sowie die Städte Burbank und Glendale im Großraum Los Angeles. Sorge bereiteten der Feuerwehr die anhaltend hohen Temperaturen. In der Brandregion waren an die 38 Grad vorhergesagt. Sollte der Wind nicht zunehmen, könne man den Brand aber vermutlich in Zaum halten, hieß es von der Feuerwehr.

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Cloud Grey

Blitz stoppte betrunkenen Autofahrer bei Schwäbisch Hall

Blitze, Gewitter, blitz symbolbild
© Gemeinfrei
Blaufelden. Ein Blitzeinschlag in einen Baum hat im Kreis Schwäbisch Hall die Trunkenheitsfahrt eines 57-Jährigen beendet. Wie die Polizei mitteilte, war der Blitz in der Nacht zum Donnerstag in einen Baum bei Blaufelden eingeschlagen, wodurch ein großer Ast abbrach. Der fiel auf die Fahrbahn und blockierte die Straße derart, dass der 57-Jährige mit seinem Wagen nicht vorbeikam. Als der Betrunkene wenden wollte, rutschte er mit dem Wagen in den Straßengraben. Die Feuerwehr zog sowohl das Auto aus dem Graben als auch den Ast von der Straße. Seinen Führerschein ist der Mann nun los. Ein Atemalkoholtest hatte einem Polizeisprecher zufolge einen Wert von 1,8 Promille ergeben.

dpa

Cloud Lightning

Blitz schlägt bei einem Musikfestival in Frankreich ein - 15 Verletzte

Als bei einem Festival in Frankreich ein Gewitter ausbricht, suchen die Besucher unter einem Zelt Schutz. Ein verheerende Entscheidung.
Blitz symbolbild, Blitzschlag, Gewitter, unwetter symbolbild
© 123RFSymbolbild
Paris. Beim Einschlag eines Blitzes auf einem Festival-Gelände in Azerailles in der Region Grand Est in Frankreich sind am Samstag 15 Menschen verletzt worden. Eine etwa 60 Jahre alte Frau sowie ein 44-Jähriger wurden direkt vom Blitz getroffen und schwebten nach offiziellen Angaben in Lebensgefahr, berichteten französische Medien.

Das Gewitter war kurz vor Beginn des Festivals "Vieux Canal" ausgebrochen. Der Blitz traf ein Zelt, unter dem die Menschen Schutz gesucht hatten. Die Musikveranstaltung wurde daraufhin abgesagt.

dpa

Tornado2

Russland: Tornados legen Flughafen von Sotchi lahm

Tornados Sotchi
© Pavel Petrovskiy
Beim Landeanflug auf Sotschi mussten Passagiermaschinen auf umliegende Flughäfen umgeleitet werden fliegen, weil heftige Tornados vor der südrussischen Küstenstadt kreisten.

Insgesamt neun Passagierflugzeuge mussten am vergangenen Dienstag auf die Flughäfen von Anapa und Krasnodar umgeleitet werden, weil sich während eines Sturmes über dem Schwarzen Meer zahlreiche Tornados gebildet hatten, die nun vor der Küste von Sotchi wüteten.

Einer der vielen Augenzeugen dieses seltenen Naturschauspiels hielt auf Video fest, wie ein Pilot gleich drei gewaltige Wasserhosen umflog, um seine Maschine und die Passagiere sicher an ihr Ziel zu befördern. Wie die Daily Mail schreibt, sollen insgesamt zwölf Tornados über Sotchi gezogen sein, allerdings tauchten sie nicht erst an diesem Tag auf, solche Wirbelstürme streiften bereits seit zwei Wochen über dem Schwarzen Meer. Akute Gefahr für die Flugzeuge habe aber nicht bestanden, sie konnten alle sicher landen.

Comet

Noch mehr rätselhafte Geräusche aus dem Himmel: Iraner in Angst versetzt

Blasmusik seltsame Geräusche Iran Astara
© Screenshot
Seltsame Blasmusik vom Himmel hat plötzlich die ganze iranische Stadt Astara erfüllt und den Einwohnern blanke Angst eingejagt. Von dem rätselhaften Phänomen berichtet die Zeitung "Iran Daily".

Die mysteriösen Töne wurden von Einheimischen digital festgehalten und auf YouTube hochgeladen. Nun wird nach den Ursachen dieser himmlischen Musik gerätselt.

Die Aufnahmen wurden laut dem Kommentar zu dem Video am 28. August in der Stadt Astara gemacht, die unweit der Grenze zu Aserbaidschan am Kaspischen Meer liegt.

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