Mit diesem Beitrag mache ich mir sicher keine Freunde. Vielleicht schiebe ich mal eine kleine Analogie aus dem Sport vorneweg, denn ich bin ja auch noch als Trainer „engagiert“ (siehe:
Der-Fitnessberater.de). Also: wenn Menschen, die etwas besonders gut können (Experten also), den allgemeinen Maßstab für ihre spezielle Fähigkeit abliefern und Vorbildfunktion haben sollten, was erwartet man dann von solchen „Experten“?
Klar: Von einem Fahrlehrer, dass er gut Auto fahren kann. Von einem Sprachlehrer, dass er vielleicht die Sprache, die er lehrt, von Kindesbeinen an beherrscht. Und von einem Sportlehrer, dass er die Übung beherrscht, die er anderen „beibringen“ will...
Nicht umsonst werden deshalb auch „Koryphäen“ aus dem öffentlichen Leben in der Werbung vor die Kamera gezerrt, damit sie als Meinungsbildner in ihren Metier noch glaubwürdiger die Qualität des jeweiligen Produkts unterstreichen.
Jetzt zu den Ärzten. Diese sollten Experten und Vorbild in Sachen „Gesundheit“ sein. In der Werbung dürfen diese nur deswegen nicht auftreten, weil es ein gesetzliches Verbot dazu gibt. Aber das sollte Ärzte doch nicht daran hindern, selbst die gesündesten Zeitgenossen zu sein, oder etwa nicht?
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