Gesundheit & WohlbefindenS


Life Preserver

Chronischer Stress und soziale Benachteiligung führt zu Chromosomen-Veränderungen bei Kindern

children in poverty
Forscher untersuchten Auswirkungen von genetischen und sozialen Faktoren auf Chromosomen

State College (Pennsylvania) - Sozial benachteiligte Kinder weisen kürzere Telomere auf als ihre Altersgenossen, die keinen Nachteilen ausgesetzt sind, berichten Forscher aktuell im Fachblatt PNAS. Chronischer Stress durch das soziale Umfeld über längere Zeit hinweg könnte demnach für eine Verkürzung der aus repetitiver DNA und assoziierten Proteinen bestehenden Enden der Chromosomen verantwortlich sein. Telomere sind die für die Stabilität von Chromosomen wesentlichen Strukturelemente der DNA. Verkürzungen werden mit negativen gesundheitlichen Entwicklungen in Verbindung gebracht.

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"Dumm wie Brot": Wie Weizen schleichend Ihr Gehirn zerstört

Bernd Brot
© picture alliance"Dumm wie Brot": Gluten und Kohlenhydrate sind abträglich für das Gehirn, das zum Großteil aus gesunden Fetten und Wasser besteht
Interview mit David Perlmutter zu seinem Buch »Dumm wie Brot«

Dr. David Perlmutter ist praktizierender Neurologe und Facharzt für Ernährungsmedizin in Naples, Florida. Er ist Mitbegründer des amerikanischen Ärzteverbandes für integrative und ganzheitliche Medizin. In seinem Buch „Dumm wie Brot“ zeigt er, dass zwischen dem Verzehr von Weizen, Kohlenhydraten sowie Zucker und einer erhöhten Neigung zu chronischen Erkrankungen, insbesondere einer gestörten Gehirnfunktion und Alzheimer, ein Zusammenhang besteht.

Kommentar:

Weitere Informationen zum Thema Gluten: Zum Thema Kohlenhydratarme Ernährung:


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Wie die Psyche die Gesundheit beeinflusst

sorgen psychologie
Übermäßige Sorgen können den Körper krank machen
Psychosomatik: Zwischen psychischen und körperlichen Beschwerden besteht manchmal ein enger Zusammenhang. Professor Wolfgang Senf erklärt ihn näher

Das Wort Psychosomatik beinhaltet die Worte Psyche und Soma. Psyche kennen wir auch im Deutschen, das Wort steht für Seele. Soma kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet Körper. Die Psychosomatische Medizin ist ein Fachgebiet in der Medizin, bei dem sich die Ärzte mit dem Zusammenhang der seelischen und körperlichen Zustände oder Erkrankungen des Patienten beschäftigen. Neben allen anderen medizinisch notwendigen Therapien ist auch die Psychotherapie eine wichtige Behandlungsmethode.

Beer

Nach 4 Litern Engergydrink: Junge fällt ins Koma, blutiger Schaum vor dem Mund

energy drink
Noch sind Energydrinks in Deutschland ohne Altersbeschränkung zu kaufen.
Ein 14-jähriger Junge aus Norwegen trank eindeutig zu viele Energydrinks. Nachdem er über vier Liter des Aufputschmittels trank, kollabierte er und fiel anschließend ins Koma. Die Auswirkungen des Getränks sind verheerend gewesen.

Die Werbung verspricht es und die Verbraucher gehen darauf ein: Wer aktiv, fit und lange durchhalten möchte, kann zur Steigerung seiner Konstitution gerne zu dem ein oder anderen Energydrink greifen. Ganz besonders bei den Jugendlichen sind die süßen Muntermacher äußerst beliebt.

Syringe

Anonymer Test ortet Beratungs-Mängel bei Impfungen

impfung
© APAweb / dpa, Ralf Hirschberge
Wien. Das Verbraucherschutzmagazin "Konsument" ortet Mängel bei der Aufklärung über die HPV-Impfung durch Wiener Kinderärzte. Elf Mediziner wurden anonym getestet. Der am besten beurteilte Arzt erhielt ein "Gut", ein Kollege schnitt "befriedigend" ab, vier "weniger zufriedenstellend", fünf Ärzte fielen durch. Vier Mal war die Beratung gratis, am meisten (90 Euro) verlangte der Testsieger.

Die Wiener Ärztekammer hat auf die Ergebnisse ablehnend reagiert. Die im Test gestellten Fragen seien "nicht geeignet zu einer Überprüfung einer Beratungsqualität eines Arztes".

Syringe

Seuchen verändern Erbgut kurzfristig

impfung kind
© imago stock&peopleKeine Impfung notwendig: Die Natur hat ihre eigenen Immunisierungs-Methoden
Tuberkulose, Malaria oder Masern: Seuchen töten auch heute noch jedes Jahr Millionen von Menschen. Wütet eine Infektionskrankheit, gibt die Natur Ungeborenen einen besonderen Schutzmechanismus mit auf den Weg. Doch der bringt nicht nur Vorteile.

In Seuchenzeiten gezeugte Kinder hatten unter gewissen Umständen bei späteren Epidemien bessere Überlebenschancen als ihre früher oder später gezeugten Geschwister. Das berichten Rostocker und Londoner Forscher im Fachjournal PLOS ONE. Demnach geben Eltern, wenn während der Empfängnis eine schwere Infektionskrankheit grassiert, ihrem Kind eine effektivere Abwehr gegen Krankheiten mit auf den Weg.

Attention

MERS-Fälle auch in Griechenland und Südostasien

Infrarotkamera Flughafen Überwachung
© dpaFluggäste am Flughafen von Manila werden mit einem Thermo-Scanner untersucht
Die Epidemie mit dem gefährlichen MERS-Coronavirus hat sich von Saudi-Arabien ausgehend weiter ausgebreitet. Die Erkrankung wurde auch bei zwei Personen diagnostiziert, die von Saudi-Arabien nach Griechenland und Malaysia ausgereist waren. Auch auf den Philippinen wurde eine Frau positiv getestet.

Nach Informationen des griechischen Gesundheitsministeriums war ein 69 Jahre alter Mann am 17. April von Dschidda aus nach Griechenland zurückgekehrt. Er litt zum Zeitpunkt der Rückkehr unter Fieber und Diarrhö. Ärzte in Saudi-Arabien hatten die Diagnose Typhus abdominalis gestellt. Dort wurde vermutet, dass sich der Mann bei seiner Frau angesteckt habe, die vom 31. März bis 5. April in einer Klinik in Dschidda ebenfalls wegen eines „bestätigten“ Typhus behandelt wurde.

Beim Ehemann traf die Diagnose, die während eines Klinikaufenthaltes zwischen dem 8. und 10. April gestellt wurde, nicht zu. Nach seiner Rückkehr nach Griechenland erregte eine (für Typhus ungewöhnliche) bilaterale Pneumonie den Verdacht der Ärzte, die eine Infektion mit dem MERS-Coronavirus diagnostizierten. Die Diagnose wurde vom griechischen National Referenzlabor für Influenza bestätigt.

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Mers-Virus greift in Saudi-Arabien um sich

Coronavirus Mers
© unbekanntDas neue Coronavirus Mers ist laut Experten eine globale Bedrohung
Das gefährliche Coronavirus Mers breitet sich in Saudi-Arabien immer schneller aus: Seit Auftauchen des Erregers im September 2012 ist die Zahl der Todesopfer in Saudi-Arabien auf 81 gestiegen.

Eine neue Welle von Mers-Infektionen beunruhigt die Menschen in Saudi-Arabien. Jüngst sind zwei weitere Menschen Opfer des gefährlichen Mers-Virus geworden.

Wie das Gesundheitsministerium des Landes mitteilte, starb ein chronisch kranker 73-Jähriger in Riad an der von dem Erreger ausgelösten Atemwegserkrankung, ebenso wie ein 54-Jähriger in Dschidda. Dort hatte die Zahl der Infektionen mit dem Erreger zuletzt zugenommen.

Insgesamt wurden 17 neue Infektionsfälle in vier Städten bekannt. Seit September 2012 starben 81 Menschen in Saudi-Arabien an dem Virus, insgesamt 261 infizierten sich mit dem Erreger. Alleine in der vergangenen Woche waren 23 neue Fälle hinzugekommen.

Smoking

Häufiger Griff zum Glimmstängel genetisch bedingt

Ketten-Raucher dürfen sich über eine neue Ausrede freuen. Wie Forscher herausfanden, ist der Griff zum Glimmstängel genetisch vorherbestimmt.

Die Forscher stellten fest, dass Raucher wesentlich häufiger als Nichtraucher über ein bestimmtes aktives Leberenzym, das so genannte CYP2A6, verfügen. Das Enzym sei zu 80 Prozent für den Abbau von Nikotin im Blut verantwortlich. Da Raucher jedoch bestrebt seien, einen konstanten Nikotinspiegel im Blut aufrechtzuerhalten, werde immer wieder eine Zigarette geraucht.

Evil Rays

Regierung von Guinea meldet 61 Ebola-Todesfälle, 197 Verdachtsfälle

Der Ebola-Epidemie sind nach Regierungsangaben alleine in Guinea seit Januar 61 Menschen zum Opfer gefallen. Von den 109 laborbestätigten Fällen seien 61 tödlich verlaufen, erklärte Regierungssprecher Damantang Albert Camara. Insgesamt gibt es demnach 197 Verdachtsfälle in dem verarmten westafrikanischen Land.

Am schlimmsten betroffen ist die Stadt Gueckedou im Süden, dort starben 34 Menschen an dem aggressiven und unheilbaren Virus. In der Hauptstadt Conakry gab es 15 bestätigte Ebola-Todesfälle. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO haben sich auch 24 Gesundheitsmitarbeiter infiziert, von denen 15 starben.