Gesundheit & WohlbefindenS


Bacon n Eggs

Deutsche Studie: Die ketogene Ernährung schützt Gehirnzellen

Viel Fett, wenige Kohlenhydrate: Diese Art der Ernährung schützt Gehirnzellen, zeigt eine Lübecker Studie
butter fett
Ernährung ist nicht immer nur im Zusammenhang von Gewichtskontrolle ein wichtiges Thema. Wer was und in welchen Mengen zu sich nimmt, hat auch Auswirkungen aufs Gehirn.

Das ist seit Jahrzehnten aus der Therapie von Epilepsiepatienten bekannt. Zurzeit laufen Versuche, spezielle Diätformen für die Behandlung des Morbus Alzheimer und anderer neurodegenerativer Erkrankungen zu entwickeln.

Schützend für das Gehirn scheint eine sogenannte ketogene Diät zu sein, die reich an Fett und arm an Kohlenhydraten und Proteinen ist. Unter einer ketogenen Diät ähnelt der Stoffwechsel teilweise dem im Hungerzustand.

Kommentar: Erfahren Sie ausführlichere Infos zu den vielen Vorteilen von sowohl der ketogenen Ernährung als auch der Paläo-Ernährung:




Bomb

Überschwemmt der Plastikmüll die Erde? - Haben wir aus “Plastic Planet” nichts gelernt?

Immer wieder schockieren uns Bilder von toten Fischen und Seevögeln, die in den Weltmeeren schwimmenden Kunststoff mit Nahrung verwechselt haben. Auf die vielfältigen Gefahren, die von Plastikverpackungen und -flaschen ausgehen, wies der österreichische Filmemacher Werner Boote bereits in seinem 2009 gedrehten Dokumentarfilm“Plastic Planet - Wir Kinder des Plastikzeitalters” hin.

Cell Phone

Hirntumore durch Vieltelefonie

Geht erhöhte Mobilfunkstrahlung mit einem gesteigerten Risiko von Hirntumoren einher? Trotz zahlreicher Studien wird diese Frage bis heute kontrovers diskutiert, da unterschiedliche Ergebnisse vorliegen. Die Ergebnisse einer neuen Studie französischer Wissenschaftler reiht sich nun in die Liste der Mahner ein und zeigt auf, dass es eine Frage davon ist, wie viel man telefoniert. Demnach gibt es, so die Schlussfolgerung, einen Zusammenhang zwischen Vieltelefonie und Hirntumoren.
Bild
© NASASymbolbild: Mobiltelefonie.
Bordeaux (Frankreich) - Wie die Forscher um Gaelle Coureau und Ghislaine Bouvier von der Université Bordeaux Segalen aktuell im Fachjournal Occupational and Environmental Medicine berichten, untersuchten sie 253 Fälle von Gliom-Patienten und 194 Meningiom-Patienten zwischen 2004 und 2006, sowie eine Kontrollgruppe von 892 repräsentativen normalen Personen.

Info

Selbstschutz nach Beziehungs-Ende: Wie wehrt man sich vor zudringlichen, gefährlichen Ex-Partnern, Stalkern und Psychopathen?

Es gibt Menschen, die nach der Trennung keine Ruhe geben: Halten die Kontaktversuche jedoch Monate oder Jahre an, nervt das und kann bedrohlich werden. Aussitzen sollten Betroffene das Problem nicht.
Stalking, Belästigung, Ex-Partner, Psychopathen, Beziehung
© pa
Es sind eigentlich ganz harmlose Worte wie die Frage nach dem Befinden. Doch es gibt Menschen, von denen möchte man diese Nachfragen nicht hören. Zum Beispiel vom Ex-Partner, von dem man sich bereits vor Monaten oder gar Jahren getrennt hat.

"Es gibt zwei Personengruppen, die nach einer Trennung keine Ruhe geben", erklärt Wolfgang Krüger, Psychotherapeut und Buchautor in Berlin. "Die eine sind diejenigen, die die Trennung kalt erwischt hat und die schon in der Beziehung recht abhängig von dem anderen waren." Sie bekommen meist nach einigen Monaten wieder festen Boden unter den Füßen.

Die andere Gruppe sind Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. "Für sie ist jede Form von Trennung eine unendliche Kränkung", erklärt Krüger. "Sie brauchen Bewunderung und Anerkennung, denn sie wollen zwanghaft der oder die Beste sein."


Kommentar: Natürlich vergisst der Artikel die Psychopathen zu erwähnen. Aber glücklicherweise gibt es ja Sott. Hier einige sehr wichtige Artikel zum Thema - Wissen, das Ihnen selbst oder Ihren Verwandten, Kindern und Freunden viel Leid ersparen kann:

Der Teufel in Menschengestalt: Wie Psychopathie in einer "normalen" Familiensituation aussieht
Das verborgene Böse: Der psychopathische Einfluss
Der Psychopath - Teil 5: Psychopathen und Beziehungen
Der Psychopath - Teil 7: Symptome/Checklisten für Psychopathie


Beaker

MERS: WHO beobachtet Entwicklung mit Sorge

Coronavirus Mers
© unbekanntDas neue Coronavirus Mers ist laut Experten eine globale Bedrohung
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) blickt zunehmend besorgt auf das sich ausbreitende Coronavirus Mers. Es gebe kaum Maßnahmen, ihm entgegenzuwirken. Die Lage sei deutlich ernster geworden, teilte die WHO heute nach dem Treffen eines Katastrophen-Komitees am Vorabend in Genf mit. Es gebe aber keine Beweise für eine Übertragung von Mensch zu Mensch. Eine «gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite» begründe die tödliche Infektionskrankheit daher noch nicht, heißt es in dem Statement.

Die WHO rief alle betroffenen Staaten zu einer besseren Infektionsprävention und -kontrolle auf. Es müsse auch schnellere Umwelt- und Tierstudien geben, um Erkenntnisse zu Übertragungswegen und Risikofaktoren zu gewinnen. Die WHO forderte zudem ein stärkeres Bewusstsein für Mers und eine effektivere Risikokommunikation. Mers (Middle East Respiratory Syndrome), das dem Sars-Erreger ähnelt, kann zu Nierenversagen und Lungenentzündung führen. Mehr als 40 Prozent der Patienten sterben. Eine Impfung gibt es nicht. Seit 2012 steckten sich im Mittleren Osten über 500 Menschen an, sprunghaft angestiegen sind die Infektionen seit März. Am stärksten betroffen mit 400 Fällen und 147 Todesopfern ist Saudi-Arabien. Aus den USA wurden jüngst zwei Infektionsfälle gemeldet.

Smoking

Rückschau 1.174 Seiten lange Liste von Zusatzstoffen in industriell gefertigten Zigaretten veröffentlicht

Cigarettes
© Stock.XCHNG
Berlin (rpo). Zigaretten bestehen aus Tabak und ein wenig Papier drum herum - könnte man meinen. Aber weit gefehlt. Als Raucher saugt man ein riesiges Potpourri an verschiedensten Stoffen in seine Lungenflügel. Das Verbraucherministerium hat die Stoffe jetzt einmal in einer Liste zusammengefasst - auf 1.174 Seiten, online abrufbar.

Wie gefährlich die Substanzen sind, wird aber erst in den kommenden Monaten und Jahren bewertet. Verbraucherministerin Renate Künast erklärte am Dienstag in Berlin: "Deutschland ist eines der ersten Länder in Europa, das die Rezepturen der Tabakindustrie öffentlich macht." Einzelne Unionspolitiker forderten, das Rauchen von Zigaretten generell zu verbieten.

Heart

Das Leid und die Folgen einer schlimmen Kindheit sind überwindbar

Wer eine unglückliche Kindheit erlebt hat, leidet darunter meist auch noch als Erwachsener: Folgen können Minderwertigkeitsgefühle, Panik oder Wut sein. Es gibt nur einen Weg aus diesem Teufelskreis.
Depressionen, psychische Probleme, trauma
© paSeelische Verletzungen in der Kindheit sind hartnäckig – der einzige Weg, der herausführt, ist verstehen und vergeben, behaupten Psychologen
Die Mutter hatte wenig Zeit, der Vater flippte selbst bei Kleinigkeiten aus: Fast jeder erinnert sich an Situationen in seiner Kindheit, in denen er sich von den Eltern unfair behandelt oder ungeliebt gefühlt hat.

Waren solche Verletzungen an der Tagesordnung, bleibt oft das Gefühl zurück, nichts wert zu sein, nicht geliebt zu werden, nichts richtig zu machen. Häufig prägen diese Empfindungen das ganze Erwachsenenleben. Dann ist es nötig, sich mit Kindheit und Eltern auszusöhnen.

Bei vielen Menschen entsprecht die Einstellung zum Leben der grundlegenden Einstellung zu den Eltern, schreibt Psychologe Bertold Ulsamer in einem seiner jüngsten Bücher.

Bacon n Eggs

Verbindung zwischen Geist und Darm: Mikroben beeinflussen Ängstlichkeit und Depression

Wir alle machen uns vielleicht keine großen Gedanken über die 100 Billionen Mikroben, die sich in unserem Darm tummeln, aber nach neuen Erkenntnissen der Psychiatrie können diese Mikroorganismen unsere Stimmungslage ganz erheblich beeinflussen.
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© ER_09/Shutterstock
Tatsächlich gehen Psychiater zurzeit der Frage nach, ob sich die Darmflora beeinflussen lässt, um klinische Depression und Angstzustände zu behandeln - ohne auf potenziell schädliche Pharmazeutika zurückgreifen zu müssen.

Die Verbindung zwischen Geist und Darm

Die in beide Richtungen wirkende Verbindung zwischen Gefühlen und Darm ist nichts Neues. Wissenschaftler wissen schon lange, dass das enterische Nervensystem (ENS) im Darm über den Vagusnerv mit dem Gehirn verbunden ist. Es ist so einflussreich, dass es oft als das »zweite Gehirn« bezeichnet wird. Wenn wir traurig oder ängstlich sind oder bei anderen Gemütszuständen ist der Darm mitbetroffen. Das gilt auch umgekehrt: Bei Ungleichgewichten im Darm, wie Entzündung oder einer Infektion, leidet auch unser Gemüt.

Wine

Studie: Rotwein-Wunderstoff Resveratrol doch nicht so gesund

Rotwein Wein Flaschen
© ReutersAlte Weinflaschen: Resveratrol galt als besonders gesundheitsfördernder Stoff
Die Substanz steckt in Rotwein, Schokolade und manchen Beeren - und soll das Leben verlängern. Doch eine Studie kommt nun zu dem Schluss, dass der Stoff Resveratrol nicht hält, was man sich davon versprochen hat.
Angeblich wirkt die Substanz Entzündungen ebenso entgegen wie der Entstehung von Krebs. Sie soll die Blutgefäße geschmeidig halten und nicht weniger bewirken, als das Leben zu verlängern. Resveratrol erschien in Zellstudien, in Tierversuchen und in einigen kleinen Studien als wahres Wundermittel.

Health

Österreichische Mediziner bestätigen körperliche und psychische Heilkraft der Homöopathie und verweisen auf aktuelle Studien

"Viele Krankheiten und Beschwerden lassen sich mit Homöopathie wirksam und nebenwirkungsarm behandeln", davon zeigen sich österreichische Mediziner überzeugt und verweisen auf aktuelle Studien.
Bild
© Klaus Ranger, ÖGHMDr. Erfried Pichler, Prim.Univ.Prof.Dr. Karl-Peter Benedetto, Sabine Lexer, Dr. Peter-Kurt Österreicher und Dr. Thomas Peinbauer (v.l.n.r.).
Wien (Österreich) - Wie die Mediziner Anfang April auf einem Pressefrühstück der Initiative „Homöopathie hilft!“ und der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM) berichteten, könne die Wirkung der Homöopathie sowohl für körperliche als auch psychische Schmerzzustände - egal ob akut (z.B. nach Sportverletzungen), chronisch (etwa aufgrund von Abnützungserscheinungen) oder nach traumatischen Erlebnissen - nachgewiesen werden.