Gesundheit & WohlbefindenS


Attention

Studie: Feinstaub ist auch in kleinen Mengen für Lunge gefährlich

feinstaub straßenschild
© dpaLkw-Verbotsschild: Höhere Feinstaubbelastung in Städten
Auch unterhalb der EU-Grenzwerte verursacht Feinstaub Gesundheitsschäden. Das zeigt eine Zusammenfassung von 22 europäischen Studien. Demnach sind vor allem die kleinsten Teilchen für Lunge und Kreislauf gefährlich. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt bereits niedrigere Werte.

Hamburg - Feinstaub ist auch unterhalb der in der Europäischen Union geltenden Grenzwerte gesundheitsschädlich. Das ist das Ergebnis einer Überblicksstudie, die in der Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde. Besonders bedenklich sind demnach Kleinstpartikel von weniger als 2,5 Mikrometern, die tief in die Lungen und sogar in den Blutkreislauf eindringen können.

Für die Feinstaubbelastung mit Partikeln, die bis zu 2,5 Mikrometer groß sind, gilt in der EU gilt seit 2008 ein Grenzwert von 25 Mikrogramm pro Kubikmeter. Die Weltgesundheitsorganisation hingegen empfiehlt einen Grenzwert von zehn Mikrogramm. Wie das Bundesumweltamt auf einer tagesaktuellen Karte zeigt, liegen die Feinstaubwerte im Tagesmittel in einigen Regionen wiederholt über 25 Mikrogramm pro Kubikmeter. Bei den Messungen werden allerdings Partikel mit einem maximalen Durchmesser von 10 Mikrometer, 2,5 Mikrometer und weniger als 0,1 Mikrometer eingeschlossen.

Black Magic

Genetische Pflanzenmutationen töten Menschen

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© EPA
18 Millionen Amerikaner leiden an Krankheiten, welche auf Glutenintoleranz zurückzuführen sind. Laut den jüngsten Forschungen in den USA liege das Problem in den genetisch veränderten Sojabohnen und Maiskörnern, die von Menschen als Nahrungsmittel gebraucht werden. Ärzte vertreten den Standpunkt, dass die Welt kurz vor einer neuen großdimensionalen Epidemie stehe.

Syringe

50-Jahres-Hoch an Keuchhusten-Infektionen trotz Impfungen

Impfungen galten als Wundermittel gegen Infektionskrankheiten. Eine neue Studie aus den USA schürt neue Zweifel, wie jetzt sogar aus der Welt offensichtlich wird. Dabei steht das neue »50-Jahres-Hoch« bei Keuchhustenfällen auf dem Prüfstand.

42 000 Fälle von Keuchhusteninfektionen gab es im vergangenen Jahr in den USA. Ein »50-Jahres-Hoch«, zitiert die Welt eine Studie der US-Arzneimittelbehörde FDA. Und das, obwohl - oder weil? - die Bevölkerung in den USA fast durchgängig genau gegen Keuchhusten geimpft ist.

Keuchhusten: Infektionen durch Impfung nicht zurückgegangen

Damit nicht genug: In einer Untersuchung zur Wirkung bei Pavianen zeigte sich, dass der Erreger von geimpften auf ungeimpfte Tiere überging. Damit war der Schutz im besten aller denkbaren Fälle nur verschoben.

Chart Pie

Sprunghafter Anstieg bei Masern-Infektionen in Deutschland

Deutschland ist von einer Ausrottung der Masern offenbar noch weit entfernt: Zuletzt stieg die Zahl der Erkrankten stark an. Ärzte empfehlen deswegen vor allem für Kinder und Jugendliche eine Impfung. Dagegen machen aber zunehmend Impfgegner mobil.

Sie beginnen zunächst mit Schnupfen, Husten oder Fieber, sorgen dann für bräunlich-rosafarbene Hautflecken und können mitunter tödlich enden: Masern. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will die Krankheit möglichst bald ausrotten. Doch Deutschland ist davon weit entfernt. In diesem Jahr ist die Zahl der Erkrankungen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin im Vergleich zu 2012 sprunghaft gestiegen: von knapp 170 Fällen auf deutlich mehr als 1700 Erkrankungen bis Ende November. Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) brachte zwar eine Impfpflicht als letztes Mittel ins Gespräch, die Diskussion darum verlief jedoch im Sande.

Um die Ziele der WHO zu erreichen, dürfe es in Deutschland höchstens 80 Fälle pro Jahr geben, also weniger als einen Kranken pro einer Million Einwohner, sagt Dorothea Matysiak-Klose vom RKI in Berlin. Doch diese Hoffnung habe sich in diesem Jahr erneut zerschlagen. Die Zahl der Masernerkrankungen in Deutschland schwankt stark. 2001 wurden mehr als 6000 Masernfälle gezählt, 2004 waren es nur 123 und ein Jahr später wurden fast 800 registriert. "Es gab weder eine Verbesserung noch eine Verschlechterung", sagt Matysiak-Klose mit Blick auf die vergangenen Jahre. Die Masern seien hoch ansteckend. Deshalb hänge die Zahl der Erkrankungen stark davon ab, wie viele empfängliche Menschen sich in der Nähe eines Infizierten aufhalten. Außerdem würde die Krankheit auch aus dem Ausland eingeschleppt.

Kommentar: Zum Thema Impfung:

Impfen verursacht Nervenschäden
Impfungen - ein Angriff auf das Immunsystem
Impfen hilft nicht: 90 Prozent der Opfer der neuesten Keuchhustenepidemie sind gegen Keuchhusten geimpft worden
Ungeimpfte Kinder sind weniger krankheitsanfällig und gesünder


Pills

Metalle im Körper: Gift oder Segen

Chronische Metallbegleiter in unserem Körper sind tickende Zeitbomben; sie fördern freie Radikale. Was folgt? Zell- und Gewebeschädigungen, Entzündungen und Alterungsvorgänge. - Aber: Es gibt bestimmte Metalle, die natürlich in uns als Spurenelemente vorkommen.

Schon der alte Paracelsus sagte: allein die Dosis macht, ob etwas giftig ist; besagter Schwyzer erlag 1541 merkwürdigerweise einer Quecksilbervergiftung. Chronische Metallbegleiter in unserem Körper sind tickende Zeitbomben; sie fördern freie Radikale. Was folgt? Zell- und Gewebeschädigungen, Entzündungen und Alterungsvorgänge. Die zwielichtigen Körpergäste blockieren den Stoffwechsel, verdrängen Mineralstoffe, Spurenelemente und Eiweiße von ihren Enzymstellen. Es kommt zu einem Mangel der verdrängten Stoffe, Infektanfälligkeit, Überempfindlichkeitsreaktionen und Autoimmunerkrankungen.

Beaker

Schwermetall Wolfram verdoppelt Schlaganfallriskio

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© Alchemist-hpWolfram
Die Massenproduktion von technischen Geräten verarbeitet Jahr für Jahr mehr Metalle. Welche Auswirkungen die Stoffe auf die menschliche Gesundheit haben, ist nahezu unerforscht. Wissenschaftler untersuchten nun den Zusammenhang zwischen erhöhten Wolfram-Konzentrationen und Schlaganfall-Risiken.

Smoking

Raucherin wird 100 Jahre alt: eine halbe Million Zigaretten geraucht

Die Raucherin Doroty Howe hat ihren 100. Geburtstag gefeiert, obwohl sie in ihrem Leben fast eine halbe Million Zigaretten geraucht hat.

Dorothy Howe
© SWNSDorothy Howe, 100 Jahre alt, weiß, dass sie dank den Zigaretten und dem Whisky so lang lebt
Die frühere Sekretärin rauchte seit ihrem 16. Lebensjahr 15 Zigaretten pro Tag, was in der heutigen Währung in Summe etwa £193,000 ausmachen würde.

Sie sagt, dass die Angewohnheit der Schlüssel für ihr langes Leben ist -- plus ein kleines Glas Whisky in regelmäßigen Abständen.

"Als ich zu rauchen angefangen habe, haben 20 Stück etwa 11d gekostet."

"Ich sage immer, dass ich zu rauchen aufhören werde wenn sie die Preise hinaufschrauben, aber das wird jetzt nicht passieren."

Kommentar:

Studie: Nikotin alleine macht nicht süchtig, es sind andere Tabakstoffe
Nikotin stoppt Chemotherapie
Nikotin stärkt Nervenverbindungen bis zu 200 Prozent
Nikotin ist nützlich
Nikotin verlangsamt Demenz
Nikotin kurbelt Omas Gedächtnis an
Studie: Nikotin statt Gehirnjogging - Neues aus der Forschung zur Demenz-Vorsorge
Nikotin schützt das Gehirn vor Parkinson
Nikotin vergrößert “Arbeitsspeicher”
Gehirnzellen funktionieren anders als bisher vermutet: Nikotin hilft, Kreativität zu entfachen
Stadtvögel nutzen Zigarettenstummel um Parasiten abzuwehren
Nikotin - Das Zombie-Gegenmittel
Jenseits der Propaganda: Nikotin und Rauchen - Ein erster Blick hinter den Schleier
Nikotin positiv fürs Gehirn, steigert Aufmerksamkeit
Studie: Rauchen hat positive Auswirkung auf den Verlauf von Morbus Crohn
Verwirrung um E-Zigaretten
E-Zigaretten: EU-Kommission plant Verfassungsbruch


Attention

Nahrungsmittel-Rechtsstreit: Heimliche Gen-Pollen im Honig

honig
© Daniel P Martin/fotolia.deAbstimmung zur Honigrichtlinie im Umweltausschuss: Verbraucherinteressen gehen vor.
Brüssel - Der EU-Umweltausschuss will, dass Pollen im Honig als Zutat betrachtet wird. Das hätte zur Folge, dass bereits geringe Verunreinigungen mit Pollen von gv-Pflanzen kennzeichnungspflichtig sind.

Der Umweltausschuss im Europaparlament will erreichen, dass Honig bereits mit sehr geringen Mengen von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) entsprechend gekennzeichnet werden muss. In diesem Zusammenhang sprach sich der Ausschuss für grundlegende Änderungen eines Entwurfs der Europäischen Kommission aus. Die Brüsseler Behörde hatte bereits 2012 den Vorschlag gemacht, Pollen in Honig als natürlichen Bestandteil und nicht als Zutat zu werten. Damit soll vor allem die Notwendigkeit einer Zutatenliste für Honig vermieden werden. Nebeneffekt wäre jedoch, dass Honig, der transgenen Pollen enthält, nicht entsprechend gekennzeichnet werden müsste, da Pollen in der Regel weniger als 0,5 Prozent des Endprodukts ausmacht und damit von vorneherein unterhalb der Schwelle von 0,9 Prozent bleibt.

Syringe

Studie bringt Autismus mit Defizit an gesunden Darmbakterien in Verbindung

Was Eltern und Betreuer autistischer Kinder schon seit Jahrzehnten sagen, erkennt jetzt endlich auch die Wissenschaft an: Auffälligkeiten des Magen-Darm-Trakts sind ein gemeinsames Kennzeichen bei der Diagnose der Autismus-Spektrum-Störung. Jetzt hat eine neue Studie, die im Online-Journal PLoS One veröffentlicht wurde, ausdrücklich eine unbalancierte und unzureichende Darmflora als wichtiges Symptom, wenn nicht sogar eine der Hauptursachen, von Autismus bei vielen betroffenen Kindern ergeben.
Autismus, psychische Erkrankungen, Depression
© Suzanne Tucker / Shutterstock
Forscher der Arizona State University (ASU) in Tempe hatten mehrere Gruppen von Kindern im Alter zwischen drei und 16 Jahren untersucht. Die erste Gruppe bildeten 20 gesunde Kinder, zur anderen gehörten 20 autistische Kinder. Von allen Kindern wurden Stuhlproben entnommen und auf den Gehalt an Probiotika, gesunden Bakterien, untersucht. Das angewendeteUntersuchungsverfahren war die so genannte Pyrosequenzierung, bei der eine bestimmte Synthese zur DNS-Analyse verwendet wird.

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Blei im Wasser: Gefahr durch Espressomaschinen

Zum Schutz der Gesundheit gilt seit 1. Dezember ein strengerer Grenzwert für Blei im Trinkwasser. In diesen Termin platzt eine aktuelle Studie. Demnach können teure Espressomaschinen große Mengen des giftigen Stoffes abgeben.
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© dpa/Stefan Sauer
Ein Liter Wasser darf künftig nicht mehr als 0,01 Milligramm Blei enthalten. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium mit. Da die Werte in Bleirohren älterer Gebäude in der Regel höher sind, müssen diese ausgetauscht werden.

Wasserversorger oder Vermieter, die Bleirohre zum Stichtag nicht vollständig ausgewechselt haben, müssen die Bewohner schriftlich oder per Aushang darüber informieren. Diese Regel ziele auf kleine noch vorhandene Reste von Bleirohren, hieß es.

Das Nerven- und Blutgift Blei beeinträchtigt die Entwicklung des Nervensystems. Gemäß einer vor gut zehn Jahren in Kraft getretenen Trinkwasserverordnung wurden die Bleigrenzwerte schrittweise gesenkt. Vom Austausch bleihaltiger Rohre sind möglicherweise ältere Häuser betroffen, die vor 1970 gebaut wurden. Danach wurden keine Bleileitungen mehr verbaut.