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Serratien-Keime in Uniklinik Münster festgestellt - Mehrere Babys befallen

bettentürme uni-klini münster
© dpaBlick auf die Bettentürme der Universitätsklinik, Uniklinik (UKM) der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) in Münster.
Wieder Keim-Alarm in einer Kinderklinik: In Münster sind zehn kleine Patienten befallen, ein Frühgeborenes ist erkrankt. Die Ausbreitung des Darmkeims wurde bei einer üblichen Hygiene-Untersuchung festgestellt.

Münster - Auf der Kinderintensivstation der Uniklinik Münster sind derzeit zehn kleine Patienten von Darmkeimen befallen. Eines der Kinder sei daran erkrankt und befinde sich in einem kritischen Zustand, berichtete die Klinikleitung am Freitag. Dabei geht es um ein Baby, das zu früh auf die Welt kam.

In der Klinik sind Serratien-Keime (Serratia marcescens) gehäuft aufgetreten. Für gesunde Menschen sind diese Bakterien meist ungefährlich, aber bei Immungeschwächten können sie zu einer Infektion führen. Sie sei jedoch gut mit Antibiotika zu behandeln, hieß es von ärztlicher Seite - auch mit Blick auf das erkrankte Kind. Keime haben schon mehrfach zu kritischen Situationen in Kliniken geführt, mehrere Säuglinge sind daran gestorben. Einen Serratien-Ausbruch müssen Kliniken den Gesundheitsämtern melden.

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Schweine vertragen kein Monsanto-Futter - Magengenentzündungen

Monsanto
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Schweine, die mit gentechnisch verändertem Mais und Soja gefüttert werden, leiden wesentlich häufiger unter „ernsthaften“ Magenentzündungen als Artgenossen, die herkömmliches Futter fressen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie australischer und US-amerikanischer Forscher, die in der Fachzeitschrift Journal of Organic Systems veröffentlicht wurde. Außerdem waren die Gebärmütter der Tiere durchschnittlich um ein Viertel größer als normal.

Für die Fütterungsstudie verwendeten die Wissenschaftler, die unter anderem von der Flinders Universität und der medizinischen Fakultät der Universität Adelaide in Australien kommen, gentechnisch veränderten Mais und Soja von Monsanto. Sie mischten dabei DK 42-88 RR YG PL - einen Mais mit drei Transgenen zur Ausschüttung von Insektengift und Herbizidresistenz - mit „RoundupReady“-Soja, das ebenfalls gegen das Spritzmittel Glyphosat resistent ist. Zum Vergleich nutzen sie herkömmliche Pflanzen, die nicht gentechnisch verändert waren. Alle Futtermittel kauften die Forscher von US-Landwirten.

Bei den Tieren handelte es sich um 168 „gewöhnliche“ Yorkshire-Schweine. Die Hälfte bekam knapp 23 Wochen lang das Gentech-Futter vorgesetzt, die Anderen erhielten das konventionelle Futter. Mit fünfeinhalb Monaten dauerte der Versuch laut den Wissenschaftlern so lange, wie die „normale Lebensspanne eines kommerziellen Schweins von der Entwöhnung bis zur Schlachtung.“ Die Tiere wurden unter „gewöhnlichen Industriebedingungen“ auf Betonböden gehalten, allerdings mit Zugang zum Freien.

Beaker

Panik um Vogelgrippe - 130 Erkrankte in China, Amerika überlegt Impfstoffe zu produzieren

Mehr als 130 Menschen in China haben sich mit der neuen Grippevariante A/H7N9 infiziert. Die USA diskutieren, für ihre eigene Bevölkerung ein Impfserum bereitzuhalten.
vogelgrippe
© Sam Yeh/AFP/Getty ImagesKampf gegen A/H7N9: Ein Mitarbeiter der chinesischen Gesundheitsbehörden sortiert in Taipeh Geflügel aus.
Gesundheitsbehörden lassen prüfen, ob die USA für den Notfall einen Impfstoff gegen den neuen Vogelgrippe-Erreger A/H7N9 einlagern sollten. Erste Hersteller haben nach Angaben einer Expertenkommission damit begonnen, ausreichend Impfstoff für klinische Tests zu produzieren. Diese sollen im August beginnen, schreibt das US-Zentrum für Infektionsforschung.

Robin Robinson, Direktor der biomedizinischen Forschungsgruppe im US-Gesundheitsministerium sagte, die Risikobewertung für das Grippevirus vom Typ A/H7N9- ähnele der des 2009 aufgetauchten H1N1-Erregers. Diese Erreger-Variante war als Schweinegrippe bekannt geworden und um die Welt gegangen. Die Schweinegrippe erwies sich als äußerst ansteckend, wenn auch nicht sehr gefährlich für den Einzelnen.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass auch die eigentlich auf Vögel spezialisierte H7N9-Grippe in maßgeblicher Weise von Mensch zu Mensch übertragbar ist, werde die US-Regierung eine großangelegte Impfstoffkampagne einleiten.

Health

Afrikanische Heilpflanzen gegen Krebs: Studien in Deutschland belegen Wirksamkeit

Heilpflanzen aus Afrika enthalten chemische Substanzen, die das Wachstum von Krebszellen stoppen können. Dies haben Forscher aus Mainz in Laborversuchen entdeckt. Die Pflanzeninhaltsstoffe sollen nun weiter untersucht werden, um den therapeutischen Nutzen abzuschätzen. "Die identifizierten Wirkstoffe aus afrikanischen Heilpflanzen sind in der Lage, Krebszellen, die gegen mehrere Medikamente resistent sind, abzutöten. Sie bieten damit eine hervorragende Grundlage, um neue Verfahren für die Therapie von Tumoren zu entwickeln, die mit herkömmlicher Chemotherapie nicht mehr bekämpft werden können", so Univ.-Prof. Dr. Thomas Efferth vom Institut für Pharmazie und Biochemie der Johannes Gutenberg Universität (JGU).

Die Vielmedikamenten-Resistenz ist eines der gefürchtetsten Probleme in der Krebstherapie, weil in solchen Fällen die meisten der im klinischen Alltag etablierten Krebsmedikamente versagen.

Megaphone

Computertomografie erhöht Krebsgefahr bei Kindern

Tausende Kinder an Krebs durch CT-Untersuchung erkrankt

Erschreckende Erkenntnisse ermittelte eine US-Studie zum Einsatz von Computertomografie (CT) bei Kindern und Jugendlichen. Laut der Wissenschaftler resultieren im US-amerikanischen Raum jedes Jahr etwa 5.000 Krebserkrankungen aus CT-Untersuchungen - dabei könnten Kinderärzte mit einfachen Mitteln entgegensteuern. Durch eine kombination zweier Methoden ließe sich die Zahl der Krebserkrankungen um rund 60 Prozent senken.

Computertomografie: Vor- und Nachteile der modernen Röntgenaufnahme

Das Computertomogramm liefert innerhalb kürzester Zeit wertvolle Informationen über Verletzungen und Krankheiten eines Patienten, darunter Knochenbrüche und Blutungen. Vor allem in der Unfallmedizien sind die futuristisch anmutenden Röhren deshalb oftmals das Mittel der Wahl. Liegend wird der Patient in den Computertomografen geschoben und mittels radioaktiver Strahlung aus verschiedenen Perspektiven durchleuchtet. Ein Computer errechnet aus den einzelnen Aufnahmen anschließend Querschnittbilder des menschlichen Körpers. Eine reguläre Untersuchung dauert selten länger als zehn Minuten.

Der Strahlenbelastung einer Röntgenaufnahme sind sich Patienten aber auch Ärtze bewusst, doch selbiges gilt offenbar nicht für die Computertomografie - die im Wesentlichen aus vielen einzelnen Röntgenaufnahmen besteht. Der umfassende Einblick auf Seiten der Radiologen hat deshalb direkte Nachteile für Patienten, konkret eine um das 100- bis 500-fach höhere Strahlenbelastung. Insbesondere Kinder sind gefährdet, warnen jetzt Wissenschaftler der University of California um Diana Miglioretti vom Department of Public Health Science.

Sun

Symptome eines Vitamin-D-Mangels

Die Einnahme von Vitamin D in jungen Jahren kann langfristig gesund für den Körper sein. Die Ergebnisse einer an der Universität Zürich durchgeführten Studie bestätigen, dass die konsequente Einnahme von Vitamin D für die Knochengesundheit nötig ist.
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Viele glauben, es reiche aus, sich gesund zu ernähren, doch leider enthalten nur wenige Lebensmittel nennenswerte Mengen an Vitamin D. Nach Aussage von Dr. Heike A. Bischoff-Ferrari von der UZH müssten täglich zwei Portionen fetten Fischs, beispielsweise Lachs oder Makrele, verzehrt werden, wenn man sich nur über die Ernährung mit Vitamin D versorgen wollte. Also muss der Vitamin-D-Spiegel durch Sonnenlicht und Ergänzungsmittel gesteigert werden, um das volle Potenzial des Sonnenscheinvitamins für gesunde Körperfunktionen zu nutzen.

Health

Dengue-Risiko weltweit viermal höher als bisher angenommen

Statt bis zu 100 Millionen infizieren sich bis zu 390 Millionen jährlich mit dem Erreger

Im Herbst brach das Dengue-Fiebers auf der portugiesischen Insel Madeira aus - es wandert nach Norden. Wissenschaftler haben nun die Ausbreitung der bisher unheilbaren Virus-Erkrankung und die Zahl der Neuinfektionen genauer betrachtet. Das Ergebnis: Das Risiko ist bisher von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als zu gering eingeschätzt worden. Denn weltweit sind dreimal mehr Menschen von Dengue-Fieber betroffen, als bislang angenommen: 390 Millionen Neuinfektionen gibt es pro Jahr, die WHO ging bislang von nur 50 bis 100 Millionen aus. Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Uniklinik Heidelberg hat jetzt neben den neuen Daten auch eine Risiko-Karte der globalen Dengue-Verbreitung im Fachmagazin "Nature" veröffentlicht.

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© Jane Messina, Oxford University / Nature.Risiko-Karte für Dengue-Infektionen anhand von aktuellen Hochrechnungen: In tropischen Gebieten von Asien, Afrika und Amerika ist das Risiko besonders hoch (rot).
Das Dengue-Fieber ist die häufigste von Stechmücken übertragene Infektionskrankheit; weltweit leben circa 2,5 Milliarden Menschen in Dengue-Risiko-Gebieten. Eine Therapie oder Impfung gegen das Virus gibt es nicht. Vor allem Kinder in tropischen Ländern sind in Gefahr, schwer an Dengue zu erkranken oder sogar daran zu sterben. Reisende, die sich angesteckt haben, bringen die Infektionskrankheit auch nach Europa. So wurden im Jahr 2010 erste Fälle einer direkten Dengue-Übertragung durch die so genannte Asiatische Tiger-Mücke aus Südfrankreich und Kroatien gemeldet. Und im Herbst 2012 gab es einen Dengue-Ausbruch auf der Ferieninsel Madeira in Portugal.

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Studie belegt: Muttermilch tötet effektiv Krebszellen

Muttermilch ist bekanntermaßen ungeheuer gesund, und jetzt haben schwedische Wissenschaftler noch einen weiteren Stoff darin entdeckt, der über schier unglaubliche krebshemmende Eigenschaften verfügt.
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© A.KaZaK / Shutterstock
Laut einer in der internationalen Online-Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlichten Studie tötet die Substanz, die unter dem Namen »HAMLET« (für Human Alpha-lactalbumin Made LEthal to Tumor cells) bekannt ist, Krebszellen. Das wiederum trägt dazu bei, Kleinkinder dauerhaft vor der Entwicklung von Tumoren zu schützen.

Nuke

Rückschau Das Beste aus dem Web: Rauchen schützt vor Lungenkrebs

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Jedes Jahr geben tausende Ärzte und andere Mitglieder der „Anti-Raucher Inquisition“ Milliarden von Dollar aus, um das aufrechtzuerhalten, was fraglos zum irreführendsten, jedoch erfolgreichen gesellschaftlichen Betrugsfall der Geschichte wurde. Mit Unterstützung der meisten westlichen Regierungen verfolgen diese Orwell'schen Lobbyisten Raucher mit fanatischem Eifer, der das lächerliche Debakel der amerikanischen Alkohol-Prohibition, welche 1919 begann und bis 1933 andauerte, gänzlich in den Schatten stellt.


Kommentar: Dieses Debakel resultiert aus der Korruption der Wissenschaft:
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© SOTTPolitische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke
Politische Ponerologie erklärt die Hintergründe dieser irrsinnigen Korruption:


Heutzutage blicken wir mit gerechtfertigtem Erstaunen zurück auf die amerikanische Prohibition. Ist es wirklich wahr, dass eine komplette Nation es duldete, sich von einer kleinen Gruppe Trommel schlagender Fanatiker das Bier oder den Scotch verbieten zu lassen? Ja, leider ist es wahr, trotz dem völligen Mangel an Beweisen, dass Alkohol Menschen, wenn nicht in wahrlich astronomischen Mengen konsumiert, irgendeinen Schaden zufügt.

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Weltweite Bedrohung durch Coronavirus, laut Weltgesundheitsorganisation - Weiterer Fall in Frankreich

Es beginnt mit den Symptomen einer Grippe und kann tödlich enden: eine Infektion mit dem Coronavirus. Der gefährliche Erreger breitet sich vom Nahen Osten her in Europa aus. Nun ist in Frankreich ein Mann gestorben. Die WHO spricht von einer weltweiten Bedrohung.
Coronavirus
© ReutersEin Bild des Coronavirus aus dem Elektronenmikroskop

In Frankreich ist ein mit dem gefährlichen Coronavirus infizierter Mann gestorben. Bei dem Todesopfer handelt es sich nach Angaben der französischen Gesundheitsbehörden um einen 65-Jährigen, der nach einem Aufenthalt in Dubai Atemwegsprobleme entwickelt hatte und Ende April in ein Krankenhaus im nordfranzösischen Valenciennes eingeliefert worden war. In Frankreich wird zudem ein zweiter Mann wegen einer Infektion mit dem Coronavirus behandelt, das Ähnlichkeit mit dem Ereger der vor zehn Jahren weltweit grassierenden Atemwegserkrankung Sars aufweist.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat angesichts von mittlerweile mehr als 20 Todesfällen eindringlich vor dem neuen Coronavirus gewarnt. Unter allen Gesundheitsproblemen mache ihr dieser Erreger „derzeit die größten Sorgen“, erklärte WHO-Generaldirektorin Margaret Chan in Genf. „Das neue Coronavirus ist eine Gefahr für die ganze Welt.“ Der WHO wurden seit September 2012 bis zum 23. Mai 2013 aus acht Ländern insgesamt 44 bestätigte Infektionen mit dem neuen Erreger (MERS-CoV) gemeldet.