
Münster - Auf der Kinderintensivstation der Uniklinik Münster sind derzeit zehn kleine Patienten von Darmkeimen befallen. Eines der Kinder sei daran erkrankt und befinde sich in einem kritischen Zustand, berichtete die Klinikleitung am Freitag. Dabei geht es um ein Baby, das zu früh auf die Welt kam.
In der Klinik sind Serratien-Keime (Serratia marcescens) gehäuft aufgetreten. Für gesunde Menschen sind diese Bakterien meist ungefährlich, aber bei Immungeschwächten können sie zu einer Infektion führen. Sie sei jedoch gut mit Antibiotika zu behandeln, hieß es von ärztlicher Seite - auch mit Blick auf das erkrankte Kind. Keime haben schon mehrfach zu kritischen Situationen in Kliniken geführt, mehrere Säuglinge sind daran gestorben. Einen Serratien-Ausbruch müssen Kliniken den Gesundheitsämtern melden.











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