Gesundheit & WohlbefindenS


Beer

Alkoholabhängige haben eine um 20 Jahre geringere Lebenserwartung

Risiko für Frauen deutlich höher. In Hamburg sind bis zu 65 000 Menschen abhängig

Alkoholkonsum
© arteAlkoholkonsum und insbesondere Rauschtrinken schädigen außerdem das Gehirn junger Menschen nachhaltig.
Greifswald. Alkoholabhängige haben eine um 20 Jahre geringere Lebenserwartung als Menschen, die nie alkoholabhängig waren. Das geht aus einer Langzeitstudie von Greifswalder und Lübecker Wissenschaftlern über den Verlauf von Alkoholkonsum und Tabakrauchen hervor. Demnach starben Frauen, die alkoholabhängig waren, durchschnittlich mit 60 Jahren, Männer mit 58 Jahren. Allein in Hamburg gelten nach Angaben der Gesundheitsbehörde 35 000 bis 65 000 Menschen als alkoholabhängig.

"Keiner der verstorbenen Alkoholabhängigen hatte das durchschnittliche Lebensalter von 82 Jahren für Frauen und 77 Jahren für Männer erreicht", sagte der Leiter der Studie, der Greifswalder Epidemiologe Ulrich John, der Nachrichtenagentur dpa. "Uns hat überrascht, dass die Alkoholabhängigkeit im Vergleich zum Rauchen besonders stark zu einer Lebenszeitverkürzung beizutragen scheint." Besonders viele durch Rauchen bedingte Krebserkrankungen führten oft erst im Alter von deutlich über 60 Jahren zum Tode.

Popcorn

Popcorn und das gefährliche Butteraroma Diacetyl

Seit Jahren ist bekannt, dass künstliches Butteraroma (Diacetyl) wie es beispielsweise in Mikrowellen-Popcorn verwendet wird, eine schwere Lungenerkrankung - die so genannte "Popcorn-Lunge" - hervorrufen kann. Diacetyl zerstörte in der Vergangenheit vor allem die Lungen von Menschen, die in Popcorn-Fabriken arbeiten. Erschreckenderweise gibt es jedoch auch erkrankte Popcorn-Konsumenten. Wie kann man Diacetyl-Dämpfe meiden? In welchen Lebensmitteln steck Diacetyl?
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© UnbekanntGiftiges Butteraroma in Popcorn.
Gefährliches Butteraroma - Diacetyl

Der chemische Stoff namens Diacetyl besitzt einen starken und sehr typischen Buttergeschmack, weshalb er vor allem für die Herstellung von Mikrowellen-Popcorn verwendet wird. Diacetyl wird jedoch auch seit Jahren für die so genannte Popcorn-Lunge (Bronchiolitis obliterans) verantwortlich gemacht. Die Dämpfe des Aromastoffs sind enorm schädlich, denn sie verstopfen beim Einatmen die Lungenbläschen, was auf Dauer zu Vernarbungen des Lungengewebes, zu enormen Störungen des Gasaustauschs und sogar zum Tod führen kann.

Attention

99% der Brustkrebs-Gewebeproben enthalten eine Chemikalie die Kosmetika und Medikamenten zugefügt wird

In neueren Studien wurden hohe Konzentrationen von Parabenen in den oberen Brust- und Achsel-Bereichen gefunden: dort, wo Antitranspirantien in der Regel angewendet werden. Paraben-Ester wurden in 99 Prozent der Gewebeproben von Mastektomien gesammelt. In 60 Prozent der Proben waren alle fünf Paraben-Ester vorhanden. In dem heutigen Beitrag efahren Sie mehr über Parabenen in Hinblick auf das Brustkrebs-Risiko.
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© medicalpictureBrustkrebs (medizinisch Mammakarzinom) ist ein bösartiger Tumor im Brustgewebe. Bösartige Tumoren entziehen sich der normalen Wachstumskontrolle des Organismus. Die „entarteten“ Zellen vermehren sich ungebremst und zerstören das umliegende Gewebe.
Insgesamt erscheint die topische Anwendung von Körperpflegeprodukten und der darin enthaltenen Parabene (Ester) die größte Quelle der Exposition gegenüber diesen Östrogen-ähnlichen Chemikalien zu sein, der weit über das Risiko des Aluminiums in Antitranspirantien hinausgeht.

Health

Vier Heilkräuter zur Behandlung von Leber und Gallenblase

Weil sie Leber und Gallenblase stimulieren, reinigen und schützen, werden bestimmte bittere Heilkräuter auch »Leber-Kräuter« genannt. Essen, das bitter schmeckt, ist für einen westlichen Gaumen nicht unbedingt verlockend, aber es regt die Verdauung an. Untersuchungen in Deutschland haben bestätigt, dass Tonika aus bitteren Kräutern die Bildung von Gallenflüssigkeit und Chlorwasserstoffsäure stimulieren. Außerdem wirken sie anregend auf das Nerven- und Immunsystem, sie helfen bei Müdigkeit und Erschöpfung.
Heilkräuter
Vier oft verwendete bittere Kräuter, die vor allem in der Naturmedizin zur Stärkung von Leber und Gallenblase sowie gegen andere Beschwerden angewendet werden, sind Mariendistel, Löwenzahn, Mahonienwurzel und Enzianwurzel, aus der das Gentianaviolett hergestellt wird.

Info

Meningitis-Welle in den USA breitet sich weiter aus - Ist pilzverseuchtes Schmerzmittel der Auslöser?

Die Zahl der Meningitis-Erkrankungen in den USA wächst weiter: 15 Menschen sind bereits gestorben, 205 Menschen infiziert und die Zahlen könnten noch in die Zehntausende steigen. Auslöser scheint ein pilzverseuchtes Schmerzmittel zu sein.
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© dpaEin mit dem Pilz Exserophilum rostratum verseuchtes Medikament hat in den USA eine Meningitis-Welle ausgelöst.
Bei sieben weiteren Menschen sei Meningitis diagnostiziert worden, teilte die zuständige Behörde am Sonntag mit. Damit haben sich insgesamt 205 Menschen in 14 US-Bundesstaaten infiziert. 15 Menschen sind bereits gestorben. Der Ausbruch hängt vermutlich mit Injektionen eines pilzverseuchten Schmerzmittels gegen Rückenleiden zusammen.

Books

Unabhängige Forschung: Das Impfstoff-Imperium ist zusammengebrochen, doch die Massenmedien schweigen

Vielleicht haben Sie die Explosion nicht gehört, aber sie ist passiert. Die Cochrane Collaboration, ein hoch angesehenes Forschungs- und Analyse-Team, hat alle Beweise geprüft und das Ergebnis bekannt gegeben: Kein Grippe-Impfstoff bietet Erwachsenen Schutz vor der Grippe. Rumms!
Impfung, Impfserum
Er schützt auch nicht vor einer Übertragung der Grippeviren von Mensch zu Mensch. Rumms! Damit sind alles Werbegeschrei und alle Appelle, die Angstmache und »Expertenmeinungen von Medizinern«, alle Medienberichterstattung... unnütz, wertlos, belanglos. Die mit Milliardenaufwand präsentierten Lügen über Grippeimpfstoffe waren eben nur Lügen.

Es kommt aber noch schlimmer, denn die gesamte Theorie darüber, wie und warum Impfstoffe überhaupt wirken, steht auf Messers Schneide und stürzt vielleicht schon bald in den Abgrund widerlegter Lügenmärchen.

Health

350 Millionen Menschen mit Depressionen weltweit

Depression
© Günter Havlena / pixelio.de350 Millionen Menschen leiden an Depressionen.
Depressionen sind ein wachsendes globales Problem. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kommt in einem aktuellen Bericht zu dem Ergebnis, dass weltweit rund 350 Millionen Menschen unter Depressionen leiden. Doch wegen der Stigmatisierung, die oft noch mit Depressionen verbunden ist, gestehen sich viele nicht ein, dass sie krank sind und erhalten daher keine ärztliche Behandlung, so die Mitteilung der WHO.

„Wir haben einige sehr effektive Behandlungsmethoden für Depression, aber leider erhält weniger als die Hälfte der Menschen mit Depressionen die Pflege, die sie brauchen“, erklärte Dr. Shekhar Saxena, Direktor der Abteilung für psychische Gesundheit und Drogenmissbrauch bei der WHO. Der Anteil angemessen therapierter Patienten liege in einigen Ländern sogar unter zehn Prozent. Daher sei die Verbesserung des Zugangs zur Behandlung eines der Hauptanliegen der WHO.

Pills

Partydrogen sorgen für schwere Herzschäden

Chipped drugs
© NaturalNews
Amphetamine-Varianten als Partydrogen können schwere Herzschäden bei jungen Menschen auslösen

Partydrogen können schon junge Menschen herzkrank machen. Durch die Einnahme der Amphetamine kann das Herz stark geschädigt werden. Weil die Herzschäden nicht mehr reversibel sind, benötigen einige Patienten schon mit Anfang 20 ein Spenderherz, um überleben zu können. Schon die einmalige Einnahme kann tödlich enden.

Nach Ansicht des Kardiologen und Leiter der Klinik für innere Medizin am Krefelder Helios-Klinikum, Prof. Dr. med. Heinrich G. Klues, werden viele Jugendliche durch den Verzehr von sogenannten Partydrogen in ein paar Jahren schwer herzkrank werden. Derzeit behandelt der Mediziner drei junge Menschen, die eine neue Amphetamin-Variante eingenommen haben. Gegenüber dem Magazin Focus berichtete der Facharzt für innere Medizin, dass zwei seiner jungen Patienten infolge ein Spenderherz benötigen und der dritte bereits an ein Kunstherz angeschlossen wurde.

Attention

Salmonellen-Welle in Niederlanden - 550 Erkrankte, 2 Tote

In den Niederlanden sind bislang zwei Menschen nach dem Konsum von verseuchtem Lachs gestorben, 550 weitere sind erkrankt. Ein Teil der betroffenen Produktion wurde auch ins Ausland exportiert.

Eine Welle von Salmonellen-Erkrankungen hat in den Niederlanden zwei Todesopfer gefordert. Das teilte die nationale Gesundheitsbehörde am Samstag in Bilthoven mit. Bisher waren nach Angaben der Behörde 550 Menschen durch mit Salmonellen verseuchten Lachs krank geworden, davon wurden rund 200 in Krankenhäuser aufgenommen. Zwei Menschen im Alter über 80 Jahre seien gestorben.

Info

Schleimhaut erkennt Krankheitserreger am Bittergeschmack

Bitterstoff-Sensoren lösen Abwehr gegen Krankheitserreger aus

Ein einfacher Geschmackstest könnte zukünftig verraten, wie anfällig jemand gegenüber Schnupfen und Erkältungen ist. Denn unser Körper erkennt Krankheitserreger in den Atemwegen über einen Sensor für den bitteren Geschmack. Das haben US-amerikanische Forscher herausgefunden. In Nase und Rachen eingedrungene Bakterien geben demnach spezifische, von diesen Sensoren registrierte Chemikalien ab. Diese lösen daraufhin die Abwehrreaktion der Schleimhäute aus: Schleim und antibakterielle Substanzen werden abgesondert und die feinen Härchen der Atemwege transportieren die darin eingehüllten Bakterien ab. Funktioniert dieser Bittersensor jedoch nicht richtig, wie bei einigen Menschen der Fall, dann bleibt diese Reaktion aus oder ist abgeschwächt. Diese auf Genvarianten beruhenden Unterschiede könnten erklären, warum manche Menschen anfälliger für Erkältungen seien als andere, berichten die Forscher im Fachmagazin "Journal of Clinical Investigation".


Über die Atemluft gelangen ständig Fremdkörper und auch Krankheitserreger in unsere Atemwege. In den meisten Fällen jedoch reiche die erste Abwehrreaktion der Schleimhäute bereits aus, um solche Eindringlinge zu beseitigen, erklären Robert Lee von der University of Pennsylvania und seine Kollegen. Welche Signale aber die Produktion von Schleim und antibakteriellen Substanzen auslösen, sei bisher unbekannt gewesen. Vorherige Studien hätten aber bereits gezeigt, dass ein bestimmter Sensor für bitteren Geschmack, der sogenannte T2R38-Rezeptor, in den Schleimhäuten der oberen Atemwege besonders häufig vorkomme. Auf welche Stoffe dieser aber reagiere und ob er möglicherweise eine Rolle für die Erkennung von Eindringlingen spiele, habe man erst jetzt geklärt.