Nach dem populären Bibelmythos ist Evas Verzehr und Teilen des Apfels der Grund für den "Fall der Menschheit". Sie und ihr Partner wurden aus dem Garten Eden getrieben, mit strategisch platzierten Feigenblättern und keinem Topf, um hineinpinkeln zu können. Für eine lange Zeit danach schulterten Frauen den Großteil der Schuld für die angeblichen "Übel" dieser Welt.

© Anna Leah Merrit"Eva"
Die Geschichte vom Garten Eden ist tatsächlich eine Metapher für den Verlust der kreativen Energie der Menschheit, die Trennung des Menschen von der Natur und die anschließende Heirat mit dem Materiellen. Es war diese Trennung, die den Grundstein für die verzerrte Sicht der Frau als etwas "böses" legte, die dann in vielen Religionen Wurzeln fasste und sich bis zum heutigen Tag fortsetzt.
Wie die Religionen wurden sowohl die feministischen als auch die vegetarischen Bewegungen kooptiert und in etwas verdreht, dass mehr im Einklang mit Fundamentalismus zu stehen scheint als mit Menschengruppen, die Ideen zum Ausdruck bringen, welche ihre eigenen Entscheidungen reflektieren.
Es ist interessant, dass beide Bewegungen sich in vielen Fällen ineinander verflochten haben. Viele Feministinnen scheinen sich heutzutage mit Vegetarismus zu identifizieren und viele weibliche Vegetarierinnen haben die feministische Sache angenommen. Beide Gruppen, Feministinnen sowie Vegetarierinnen, haben sich einen Ruf für hasserfüllte Argumentationen erarbeitet, die ihre Gegner oft angsterfüllt zurückschrecken lassen. Wenn ein einfacher Dialog solche reflexartigen Reaktionen provoziert, sollte vielleicht ein genauerer Blick auf die möglichen Beweggründe hinter der feministischen vegetarisch/veganen (fem v/v) Bewegung berechtigt sein.
Kommentar: Darmflora spielt mit Sicherheit eine große Rolle, um Gewicht zu verlieren. Jedoch ist die Darmflora allgemein durch eine kohlenhydratreiche Ernährung und Behandlung mit Antiobiotika nicht optimal und führt eher dazu, dass diese angegriffen wird.