Soja war ja schon immer eine Art “Geheimtipp” in Sachen gesunder Ernährung. In der Zeit, wo die Gentechnik nur im Forschungslabor stattfand, wurde Soja noch als Wundernahrung gehandelt. Die Bohne hat einen hohen Eiweißanteil und ist besonders reich an Ölen, mehr als jede andere Bohne. Ihre physiologisch wirksamen Bestandteile sind
Phytoöstrogene. Dies sind pflanzliche Verbindungen, die wie das Hormon Östrogen wirken. Genistein und Daidzein sind deren Hauptvertreter. Lange Zeit hat man vermutet, dass diese Komponenten in der Lage sind, die koronare
Herzerkrankheit zu verhindern.
Immerhin war die Häufigkeit dieser Erkrankung in ostasiatischen Ländern deutlich niedriger als in Europa und den USA, was man auf den deutlich höheren Konsum an Soja zurück führte. Ebenso wurde das Auftreten von
Tumorerkrankungen in Beziehung gesetzt mit dem Sojakonsum in Ostasien und Europa und den USA. Auch hier ergab sich eine deutlich niedrigere Tumorrate in den ostasiatischen Ländern.
War es da nicht naheliegend, Soja als ein supergesundes Nahrungsmittel zu bewerben? Dazu war sie noch cholesterinarm und proteinreich. Sogar die FDA erlaubte den Werbespruch “Eine an gesättigten Fettsäuren und
Cholesterin arme Diät, die 25 g Sojaprotein pro Tag enthält, kann das Risiko von
Herzerkrankungen reduzieren”. Aber auch noch heute wird eine positive Verbindung zwischen Sojakonsum und dem Verhindern von chronischen, entzündlichen
Darmerkrankungen angenommen - und von der Sojaindustrie beworben. Diese spezielle Indikation allerdings hat wenig bzw. keine wissenschaftliche Grundlage. Vor allem Vegetariern wurde Soja ans Herz gelegt, da hier die Proteine in ausreichender Menge zu finden waren, die sonst nur ein Fleischkonsum liefern konnte. Soja, das Super-Food...
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