Gesundheit & WohlbefindenS


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Neue aidsähnliche Krankheit in Asien entdeckt

Ursache und Auslöser der Krankheit sind bisher unbekannt - Viren können ausgeschlossen werden

Mykobakterium
© Janice Haney Carr / CDCMycobacterium fortuitum, ein Beispiel für ein schnellwachsendes, nichttuberkulöses Mykobakterium. Die neu entdeckte Immunschwäche schient Infektionen mit Mykobakterien zu begünstigen.
Mediziner haben eine bisher unbekannte Immunschwäche entdeckt, deren Symptome denen bei Aids ähneln. Ihre Entstehung ist jedoch rätselhaft: Sie wird jedoch weder von einem Virus wie HIV verursacht noch scheint sie vererbt zu werden. Ansteckend ist sie offenbar ebenfalls nicht. Meist tritt sie im Erwachsenenalter auf und ist gekennzeichnet durch ständig wiederkehrende Infektionen verschiedenster Art, die den gesamten Organismus betreffen. Bisher konnten die Mediziner knapp 100 Fälle identifizieren, die vor allem in Thailand und Taiwan auftraten. Vermutlich gebe es jedoch eine Vielzahl von Fällen, bei denen die Immunschwäche fälschlicherweise für Tuberkulose oder eine andere Infektionskrankheit gehalten werde, ist Studienleiterin Sarah Browne vom National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) in Bethesda, USA, überzeugt. Sie und ihre Kollegen stellen das Syndrom im Fachmagazin "New England Journal of Medicine" vor.

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Soja ist ungesund

Sojaprodukte werden immer beliebter - auch wegen ihrer wertvollen Inhaltsstoffe. Die vier wichtigsten sind: Eiweiß, Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe

Sie ist klein, rund, gelb oder grün - und wird auch in Deutschland immer beliebter: die Sojabohne. Wie Erbsen, Linsen und Bohnen gehört sie zu den Hülsenfrüchten. Nicht nur Vegetarier und Veganer sind inzwischen auf den Geschmack von Soja gekommen. Das ist nicht schlecht, denn: Soja ist gesund. Frau Dr. Gunda Backes, Diplom-Oecotrophologin (Ernährungswissenschaftlerin), erklärt, welche Inhaltsstoffe die Sojabohne so wertvoll machen. Die vier wichtigsten sind: Eiweiß, Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe.

Kommentar: Lesen Sie die folgenden Artikel, die das positive Bild von Soja in Frage stellen:

Soja ist krebserregend?!
Soja - Riskanter Kult um die Bohne
Soja = Sondergiftmüll
Vorteile von Soja?


Syringe

Diabetes Typ I: Mäuse konnten durch Antikörper geheilt werden

Beim Diabetes vom Typ 1 handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der die eigene Körperabwehr die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört. Der Typ-1-Diabetes tritt schon in der Kindheit auf, die Betroffenen müssen sich für den Rest ihres Lebens Insulin spritzen - geheilt werden können sie nicht. Immunologen aus den USA haben jetzt eine Immuntherapie entwickelt, mit der sie zumindest diabeteskranke Mäuse dauerhaft heilen konnten.

Die Versuchsmäuse in Roland Tischs Labor sind unheilbar krank: Sie leiden an Typ-1-Diabetes. Bei den Mäusen verläuft die Krankheit fast genauso wie beim Menschen. Ihr Immunsystem attackiert die Betazellen in der Bauchspeicheldrüse - die Zellen also, die Insulin produzieren. Ohne Insulin können die Mäuse keinen Zucker mehr abbauen.
"Die Folgen sind praktisch die gleichen wie beim Menschen: Sie sehen zum Beispiel immer schlechter, verlieren viel Gewicht - und wenn sie nicht mit Insulin behandelt werden, sterben sie."

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Fettleibigkeit vergrößert Gefahr Demenz zu entwickeln

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© Frank Leonhardt/DPA
Wer dick ist, hat ein hohes Risiko, ein schlechtes Gedächtnis zu entwickeln. Möglicherweise läuft er sogar Gefahr, dement zu werden, denken Wissenschaftler.

Dass Fettleibigkeit negative Auswirkungen auf das Gehirn hat, haben Forscher schon länger vermutet. Bisher wurden als Ursache allerdings die zusätzlichen Erkrankungen der stark Übergewichtigen betrachtet, wie Diabetes oder Bluthochdruck. Aber auch Übergewichtige, die ansonsten gesund sind, sind anfälliger für Gehirnstörungen als Normalgewichtige und tragen somit ein höheres Risiko, an Demenz zu erkranken. Als fettleibig gilt, wer bei der Berechnung des Body-Mass-Index (BMI) einen Wert über 30 erreicht. Ab einem Wert von 25 spricht man von Übergewicht.

An der Studie der Gruppe um Acharna Singh-Manou vom französischen Forschungsinstitut Inserm nahmen insgesamt 6401 Personen teil. Sie waren zu Beginn der Studie im Durchschnitt 50 Jahre alt. In den folgenden zehn Jahren absolvierten die Teilnehmer verschiedene Untersuchungen zu ihren Gedächtnisleistungen.

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Gen-Soja wird massenhaft an Tiere verfüttert

Pigs in A Pen
© Natural Society
Nahezu alle Hühner und Schweine in der konventionellen Eier- und Fleischproduktion in Deutschland werden mit gentechnisch verändertem Soja gefüttert. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Umweltschutzorganisation WWF.

Berlin. "Gentechnik landet mit Fleisch, Eiern oder Käse auf unseren Tellern, ohne dass wir es wissen. Lebensmittel von Tieren, die mit gentechnisch verändertem Futtermittel gefüttert werden, müssen nämlich bisher nicht gekennzeichnet werden", warnte WWF-Referentin Birgit Wilhelm.

Deswegen fordert der WWF, um dem Kunden Wahlfreiheit zu ermöglichen, eine Kennzeichnungspflicht für alle tierischen Produkte - von Fleisch und Wurst bis hin zu Eiernudeln. Wilhelm ist sich sicher, dass eine solche Kennzeichnung die Konsumenten sensibilisieren würde.

Syringe

Bislang unveröffentlichte, verheerende Impfstudie: Entwicklung von Autoimmun-Reaktionen sogar ohne die üblichen toxischen Zusatzstoffe

Schon lange gibt es Berichte über epidemiologische Studien, die den Verdacht bestätigen, dass es Patienten nach einer Impfung langfristig oft schlechter geht als anderen, die sich nicht haben impfen lassen.
Impfungen
Solche epidemiologischen Studien (statistischen Erhebungen) zeigen, dass der Gesundheitszustand geimpfter Kinder - auch wenn sie bei der Impfung keine ernsthaften Schäden erlitten haben - häufig schlechter ist als der nicht geimpfter Kinder.

Aber die Gründe dafür wurden erst 2009 bei kontrollierten Tierstudien an der Universität in der japanischen Stadt Kobe entdeckt.

Ende 2009 berichtete die offen zugängliche Zeitschrift PLOS ONE über diese Studie. Sie wurde von Experten begutachtet und fand dennoch in der Öffentlichkeit nur wenig Beachtung. Erst in jüngster Zeit hat die Homöopathin und Autorin Heidi Stevenson in ihrem Blog Gaia Health darauf aufmerksam gemacht (Quelle untenstehend).

Health

Kokosnussöl ist besser als fast alles, was Big Pharma zu bieten hat: Die erstaunliche Wirkung von Kokosnussöl bei Alzheimer

Eine Ärztin hat mit Kokosnussöl bei ihrem an Alzheimer erkrankten Ehemann Steve eine ganz bemerkenswerte Besserung erzielt. Dr. Mary Newport hatte bei ihrem Mann die Alzheimer-Medikamente abgesetzt, weil sich sein Zustand während der Einnahme nur weiter verschlechterte und er an zusätzlichen Nebenwirkungen litt.
Bild
© Unbekannt
In den USA sind mehr als fünf Millionen Menschen von Alzheimer betroffen, es ist die siebthäufigste Todesursache. Steves Zustand hat sich erheblich verbessert, seit seinen täglichen Mahlzeiten Kokosnussöl zugesetzt wurde.

Kommentar:

Natürliches Heilmittel Kokosnussöl : 101 gute Gründe, es zu verwenden
Alzheimer und Kokosnussöl
Kokosöl und seine Rolle für unsere Gesundheit


Wall Street

Pharmakonzern Eli Lilly hat Ärzten über 200 Millionen Dollar Schmiergeld gezahlt

Prozac. Cialis. Cymbalta. Jeder, der in den USA einen Fernseher besitzt oder Zeitschriften liest, kennt diese Medikamente. Die Firma Eli Lilly aus Indiana verdient jährlich Milliarden mit ihren patentierten Mitteln, die angewendet werden, um Krankheitssymptome im Körper zu unterdrücken. Der Ende des 19. Jahrhunderts von einem Apotheker gegründete Pharmakonzern hat heute Niederlassungen in 18 Ländern, verkauft seine Produkte in 125 Ländern und erwirtschaftet pro Jahr über 20 Milliarden Dollar Umsatz.
Schmiergeld
Der größte Teil seines Arsenals ist in anderen Ländern weit billiger zu haben als in den Vereinigten Staaten, das gilt für die meisten verschreibungspflichtigen Mittel. Der Grund dafür sei, so behauptet die Pharmaindustrie, dass das Gesundheitssystem anderer Länder preiswertere Medikamente verlange. Sie braucht jemanden, der für die Forschungskosten aufkommt, damit sie sich neue Patente sichern kann, bevor die alten auslaufen und generische Versionen ihrer Medikamente auf den Markt kommen. Das bedeutet: Die Amerikaner mit ihrem verrotteten Gesundheitssystem zahlen die Zeche für den finanziellen Erfolg der Pharmakonzerne.

Und nicht nur das, sondern sie müssen auch damit fertigwerden, wie die Pharma-Maschine das Medizinsystem verzerrt. Es war stets ein gut gehütetes Geheimnis in der Branche, wird aber ständig praktiziert: Pharmakonzerne bezahlen Ärzte und andere im Gesundheitssektor, um ihre Medikamente an den Mann zu bringen. Es beginnt damit, dass Ärzte dazu verführt werden, sich für einen Anteil am Gewinn zu Sprechern zu machen, und es endet damit, dass ihnen ihre Meinung diktiert wird.

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Triclosan: Antibakterieller Zusatzstoff führt bei Mäusen zu Muskel- und Herzschwäche

Seifenspender
© SXCSeifenspender
Die in antibakteriellen Seifen und anderen Konsumprodukten enthaltene Chemikalie Triclosan kann die Muskelfunktion drastisch beeinträchtigen. Darauf deuten Versuche US-amerikanischer Forscher mit Mäusen, Fischen und Zellkulturen hin. Schon nach Einnahme einer einzigen Dosis Triclosan sei die Herzleistung bei den Mäusen um 25 Prozent abgesunken. Die Tiere hätten zudem 18 Prozent weniger Kraft in den Pfoten gehabt als zuvor, berichten die Forscher im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences". Versuche mit Muskelzellen zeigten, dass die Chemikalie die Kommunikation zwischen zwei Eiweißen eines wichtigen Ionenkanals stört und dadurch den Muskel schwächt.

Dieses Ergebnis sei überraschend, denn Triclosan sei weit verbreitet und bereits ausgiebig auf seine Giftigkeit hin getestet worden. Die neuen Ergebnisse belegten nun aber, dass Triclosan sowohl für die Gesundheit als auch für die Umwelt schädlich sein könne, warnen die Wissenschaftler. "Triclosan findet sich heute in nahezu jedem Haushalt und ist auch in der Umwelt verbreitet", erklärt Studienleiter Isaac Pessah von der University of California in Davis. Es sei in antibakteriellen Pflegeprodukten wie Seifen, Deodorants, Mundspülungen und Zahnpasta, aber auch in Matratzen, Textilien, Müllbeuteln oder sogar Spielzeug enthalten. Die chemisch auch als 5-Chlor-2-(2,4-dichlorphenoxy)-phenol bezeichnete Substanz wirkt desinfizierend und hemmt das Bakterienwachstum.

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Virus überspringt Artgrenze und springt von Zebra auf Eisbären über

Ein Eisbär steckt sich mit einem Herpes-Erreger an, der normalerweise bei Zebras auftritt. Die Viren führten bei dem Bären zu einer tödlichen Gehirnentzündung. Spielort des Dramas: Der Wuppertaler Zoo.
Eisbär im Zoo
© dpaDie Archivaufnahme zeigt die Eisbärin Jerka im Jahr 2005. Mittlerweile ist das Tier gestorben.
Viren haben im Zoo ein ähnlich leichtes Spiel wie in einer überfüllten S-Bahn: An beiden Orten hocken viele Lebewesen dicht beieinander, die sich gegenseitig infizieren können. Im Fall des Zoos gilt das sogar für so unterschiedliche Tiere wie Zebra und Eisbär, wie Untersuchungen des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung zeigen (Current Biology, online). Demnach ist das Eisbärenweibchen Jerka, das bis vor zwei Jahren im Wuppertaler Zoo lebte, an einem Erreger gestorben, der normalerweise Zebras und Pferde befällt.