Gesundheit & WohlbefindenS


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Internetsucht: Fast 300.000 Jugendliche sind süchtig und nutzen das Internet vorrangig zum Vergnügen

In Deutschland sind nach einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung immer mehr Jugendliche onlinesüchtig. Ihre Zahl hat sich binnen vier Jahren nahezu verdoppelt. Und: Mädchen sind offensichtlich anfälliger als Jungs.
internetsucht
© imago/Felix Jason
An den Versuchen der Aufklärung mangelt es nicht. Da gibt es das Internetportal für Jugendliche "Ins-netz-gehen.de" mit ganz konkreten Tipps, die Kinder und Jugendliche vom Sog des Internets durch Verhaltensänderungen fernhalten sollen.

Da gibt es ein eigenes Internetportal für Multiplikatoren, also Eltern, Lehrer und Mitarbeiter der Suchtprävention, mit Hinweisen und Erklärungen zur Früherkennung einer Internetabhängigkeit und es gibt schulische Präventionsprojekte, wie etwa die "Net Piloten", um in die Schüler unmittelbar über das Thema Internetsucht aufzuklären.

Doch die Erfolge scheinen bislang nur bescheiden zu sein. Seitdem das Internet durch die mobilen Zugänge der Smartphones allgegenwärtig ist, verstärkt sich das Problem der übermäßigen Nutzung des Internets.

Kommentar: Wie mit fast allen Dingen, kann das Internet auch sinnvoll genutzt werden, doch vielen Jugendlichen fehlt es an richtigen Vorbildern an denen sie sich orientieren können.


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Leiden Sie unter Verstopfung? - Richtiger Toilettensitz kann Abhilfe schaffen

übliche Sitzposition Toilette
© Quelle: Thinkstock by Getty-ImagesDie übliche Sitzposition auf der Toilette ist nicht ideal.

Langes Sitzen, Pressen und Drücken:
Verstopfung plagt viele Menschen. Dass die Sitzposition schuld an ihrem Problem sein könnte, vermuten die wenigsten. Doch es stimmt: Die Haltung, die wir auf der Toilette einnehmen, ist alles andere als optimal. Abhilfe kann ein kleines Fußbänkchen schaffen.

Es gibt zwei Arten von Verstopfung: den trägen Darm und die Stuhlentleerungsstörung. Während der Stuhl beim trägen Darm kaum vorankommt, kommt es bei der Stuhlentleerungsstörung zu einer Blockade im Inneren.

Sitzhaltung auf der Toilette führt zu Knick im Darm

Das aufrechte Sitzen auf der Toilette kann die Probleme verschlimmern: "Bei der normalen Toilettenposition ist der Enddarm leicht geknickt, was die Entleerung beziehungsweise die vollständige Entleerung erschwert", erklärt Professor Thomas Frieling, Direktor der Medizinischen Klinik II am Helios Klinikum in Krefeld und Vorstandsmitglied der Gastro-Liga. Schuld ist der innere Schambein-Mastdarm-Muskel, der sich in der aufrechten Sitzhaltung nicht komplett entspannen kann.

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© Quelle: Thinkstock by Getty-ImagesEin steiler Winkel zwischen Darm und After verbessert den Stuhlgang.
Kleiner Fußschemel erleichtert den Stuhlgang

Besonders wer unter einer Stuhlentleerungsstörung leidet, kann von einem Fußbänkchen profitieren. Auf dieses stellt man seine Füße, während man auf der Toilette sitzt. Der dadurch entstehende steilere Winkel zwischen Darm und After sorgt dafür, dass sich der Enddarm begradigt und der Stuhl leichter herausgleiten kann. "Ideal ist eine Höhe zwischen 20 und 30 Zentimetern", empfiehlt Frieling. "Dann befinden Sie sich in der natürlichen Hockstellung, in der bereits unsere Vorfahren saßen. Die Entleerung klappt so am einfachsten."


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Kurkuma: Sechs Tipps zur richtigen Anwendung

Kurkuma
Kurkuma
Curcuma ist mehr ein Heilmittel als ein Gewürz, denn Curcuma hilft gegen Krebs, beugt Alzheimer vor, leitet Schwermetalle aus, schützt vor Fluoriden, heilt die Leber und ist gleichzeitig ein starkes Antioxidans. Diese Eigenschaften hat Curcuma natürlich nicht in den gewürzüblichen Kleinstmengen. Die richtige Anwendung von Curcuma zu Heilzwecken ist jedoch für viele ein Rätsel. Daher zeigen wir Ihnen, wie Sie Curcuma täglich so in Ihren Speiseplan einbauen können, dass Sie die erforderliche Dosis für eine Heilwirkung auch tatsächlich erreichen.

Curcuma - Die richtige Anwendung des wertvollen Heilers

Curcuma ist eine Heilpflanze vom Feinsten. Doch ist ihre gelbe Wurzel eher als Gewürz und Lebensmittelfarbstoff bekannt und die eingesetzten Mengen sind entsprechend gering - so gering, dass die Heilwirkung der Pflanze kaum spürbar werden kann.

In Asien - der fernen Heimat Curcumas - ist eine ganz andere Anwendung des gelben Pulvers üblich. Dort wird Curcuma nämlich in deutlich höheren Mengen verwendet, so dass die Menschen auch tatsächlich von all den gesundheitlichen Vorteilen der Pflanze profitieren können.

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Sechs gute Gründe, Milch zu meiden

Milch, Milchprodukte
© aquariagirl1970 - Shutterstock.com
Als Gott die Kuh erschuf konnte er nicht ahnen, dass sie irgendwann einmal mit ihrer Muttermilch, die sie ausschliesslich zur Aufzucht ihrer Kälber benötigt, einen Grossteil der Weltbevölkerung versorgen muss. Und hätte die Kuh ein Mitbestimmungsrecht, wäre es niemals so weit gekommen. Das interessiert Sie nicht? Vielleicht können wir Sie dann mit 6 Argumenten davon überzeugen, dass die Milch für den menschlichen Verzehr nicht geeignet ist.

Fettarm und pasteurisiert sollte die Milch sein

Gehören Sie auch zu den Milchtrinkern, die ihrer Figur zuliebe generell zur fettarmen Milchvariante greifen? Und haben Sie auch schon davon gehört, dass Rohmilch gesundheitsgefährdend ist und dass Sie sich daher beim Milchkauf ausschliesslich für die pasteurisierte Milch entscheiden sollten?

Wenn Sie diese Fragen bejahen, sind die nachstehenden Informationen wirklich wichtig für Sie. In Wahrheit ist genau das Gegenteil zutreffend, denn fettarme Milch macht dick und pasteurisierte Milch macht krank.

Bullseye

Kranker Körperkult: Schluss mit Body Shaming!

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Hand auf’s Herz: Wie oft hast du heute schon in den Spiegel gesehen? Wie oft warst du zufrieden mit dem, was du gesehen hast? Man könnte meinen, mit nichts seien wir Menschen kritischer als mit unserem eigenen Körper. Doch ich wage eines zu behaupten: Mit dem Körper eines anderen Menschen gehen wir noch härter ins Gericht. Body Shaming ist nämlich nicht nur ein Begriff, der sich auf viele Werbekampagnen anwenden lässt. Nein, Body Shaming findet täglich und überall statt - in Familien, zwischen Freunden und Kollegen, völlig Fremden gegenüber und vor allem in den sozialen Medien.

Dreiste Ansage nach dem Sex

Kürzlich hat eine anonyme Gastautorin bei uns darüber berichtet, wie ihr jemand nach dem Sex sagte, sie sei zu dick. Ich war schockiert. So sehr, dass ich den Artikel zwei Mal lesen musste, um völlig zu verstehen, was genau dort passiert war. Dann wurde ich wütend. Unendlich wütend. Wie krank ist unsere Gesellschaft eigentlich mittlerweile, dass sich jemand mit den Maßen der Autorin als dick bezeichnen lassen muss? Sie gab 72kg auf 170cm an. Wie krank ist unser Körperideal, dass der Typ noch nicht einmal peilte, dass er zu weit gegangen war? Stattdessen rechnete er ihr vor, wie viel sie monatlich abnehmen müsse, damit sie das perfekte Paar seien.

Kommentar: Künstliche Schönheitsideale: "Body-Shaming" hat negative Folgen für Gesundheit


Heart - Black

Künstliche Schönheitsideale: "Body-Shaming" hat negative Folgen für Gesundheit

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Fettleibige Menschen, die negative Stereotype verinnerlichen, verfügen über ein höheres Risiko bei Herz-Kreislauf- und Stoffwechsel-Erkrankungen. Zu dem Fazit kommen Forscher der Perelman School of Medicine. Beim "Body-Shaming" handelt es sich um eine allgegenwärtige Form von Vorurteilen, die sich in Cybermobbing, der Kritik am Aussehen von bekannten Persönlichkeiten, am Arbeitsplatz, in der Schule und in der Öffentlichkeit in den USA äußert.

Menschen, die mit einer Fettsucht kämpfen, sehen sich mit Stereotypen wie faul, unfähig, unattraktiv, fehlender Willensstärke konfrontiert und werden für ihr Übergewicht verantwortlich gemacht. Laut dem Team um Rebecca Pearl könnte die Bösartigkeit dieser Botschaften nicht nur die Seele verletzen, sondern auch gesundheitliche Folgen haben.

Die im Magazin Obesity veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass über die Auswirkungen des BMI und von Depressionen eine größere Verinnerlichung des Gewichtsproblems mit einem erhöhten Risiko bei Herz-Kreislauf- und Stoffwechsel-Erkrankungen in Zusammenhang stand. Laut Pearl ist der Trugschluss weit verbreitet, dass das Stigma Übergewichtige dazu motivieren könnte, Gewicht zu verlieren und mehr auf ihre Gesundheit zu achten.

Health

Intermittierendes Fasten tötet Krebszellen

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Intermittierendes Fasten hemmt die Entwicklung und das Wachstum einer bestimmten Krebsart, die besonders Kinder befällt. Es handelt sich um die Kinderleukämie - wie Forscher von der Universität Texas im Dezember 2016 herausfanden. Das intermittierende Fasten ist eine Essmethode, bei der man täglich nur in einem kleinen Zeitfenster isst, z. B. zwischen 11 und 17 Uhr. Eine andere Variante des Intermittierenden Fastens ist, dass man pro Woche ein bis zwei Tage fastet oder - zu Heilzwecken - eine Zeitlang nur jeden zweiten Tag isst.

Intermittierendes Fasten verleiht ein unbeschreibliches Wohlgefühl

Das Intermittierende Fasten ist eine Ernährungsform, die zahlreiche gesundheitliche Auswirkungen hat. Sie ist ideal für Menschen geeignet, die früh am Morgen noch nie gerne gegessen haben und meist das Frühstück ausfallen liessen. Aber auch alle anderen gewöhnen sich rasch an den neuen Essrhythmus. Denn das entstehende Wohlgefühl will man bald nicht mehr missen.

Kommentar:


Heart - Black

Wie das System möglichst viel an Sterbenden verdient und dazu Angehörige psychisch unter Druck setzt

Es gab ein Interview mit einem Arzt, der mich gleich dazu veranlasste, hierzu einen Beitrag zu verfassen:
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© dpa
Dr. med. Matthias Thöns bei Markus Lanz - Patient ohne Verfügung

Um es gleich vorweg zu schicken: Diesen Beitrag auf YouTube habe ich mir sofort zweimal angesehen. UND: ich könnte ähnliche Dinge von Angehörigen berichten, die eine Tortur mit sterbenden Angehörigen in Krankenhäusern durchgemacht haben.

Eigentlich geht es hier um einen Zweig der Medizin, wo man ein wenig Pietät und Mitgefühl erwarten dürfte. Gemeint ist die Palliativmedizin, wo Patienten, die im Sterben liegen, soweit medizinisch versorgt werden, dass ihnen das Leiden erspart bleibt und sie in Frieden und Würde das irdische Leben hinter sich lassen können.

Der in o.a. Beitrag befragte Palliativmediziner, Dr. Thöns, weiß aber zu berichten, dass sogar in diesem Segment der Schulmedizin das ökonomische Interesse Vorrang vor den Bedürfnissen der Sterbenden und deren Angehörigen zu haben scheint - denn anderes kann er sich viele Dinge wohl auch nicht mehr erklären.

Kommentar:


Health

Multiple Sklerose: Wie Sie großen Einfluss auf den Krankheitsverlauf nehmen können

Multiple Sklerose
Unheilbar und Ursache unbekannt: Diese Worte haben sicherlich viele Betroffene und Angehörige nach der Diagnose Multiple Sklerose (MS) gehört und gelesen. Doch sind die Optionen etwas gegen eine Autoimmunerkrankung zu unternehmen wirklich so rar, wie sie erscheinen? Denn: Immer mehr Hinweise deuten darauf hin, dass der Lebensstil und eben auch die Ernährungsweise einen größeren Einfluss auf chronische, entzündliche Krankheiten haben, als viele wahrhaben möchten.

Wissenschaftler und selber Betroffene wie Dr. Terry Wahls und der Pharmakologe Christoph Lenz haben nach der eigenen Diagnose Multiple Sklerose die Literatur gewälzt, Neues ausprobiert und die Erfahrung gemacht: Das Leben zu ändern lohnt sich, und zwar so richtig. Durch die Anwendung ihres Wissens konnten Symptome erfolgreich verbessert und Krankheitsverläufe gebremst (sogar in Remission gebracht) werden.

Was wir ausdrücken wollen: Die Gesundheit und der Verlauf von MS in die eigene Hand zu nehmen kann sich lohnen. Das Leben ändern und sich auf den eigenen Weg begeben - vielleicht ist es auch das Richtige für dich?

Kommentar:


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EU bestätigt Krebsgefahr durch Mineralöl in Lebensmitteln - Will aber nichts dagegen tun

Mineralöl
© Reuters/ Ilya NaymushinMineralöl in Reinform
Laut der Organisation Foodwatch hat die Europäische Kommission die Gesundheitsgefahren durch Mineralölverunreinigungen in Lebensmitteln offiziell anerkannt. Dennoch möchte die Kommission offenbar keine konkreten Maßnahmen zum Schutz der Verbraucher ergreifen.

Gefährdung ja, Schutzmaßnahmen nein: Die Europäische Kommission hat in einer Empfehlung die Gesundheitsgefahren durch Mineralölverunreinigungen zwar offiziell anerkannt. Sie empfiehlt aber dennoch keine Schutzmaßnahmen. Das Problem soll vielmehr in den nächsten Jahren weiter überwacht werden.

In der Empfehlung wird das Problem klar benannt:
Aromatische MKW [Mineralölkohlenwasserstoffe] können als genotoxische [DNA schädigende] Karzinogene wirken, während einige gesättigte MKW sich im menschlichen Gewebe anreichern und zu Nebenwirkungen in der Leber führen können.

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