Gesundheit & WohlbefindenS


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Aflatoxin in Lebensmitteln: Warum es das krebserregenste Schimmelgift überhaupt ist

Durch Nüsse gelangte Aflatoxin B1 in Brotaufstrich - nicht zum ersten Mal und wohl auch nicht zum letzten. Dabei ist das Pilzgift einer der krebserregendsten Stoffe überhaupt.
Nutellabrot
Etwa 1960 wunderten sich Tiermediziner über eine seltsame Krankheit bei Geflügel, die sich durch Schäden an der Leber, Schwäche und Appetitlosigkeit äußerte - und allein in Großbritannien 100 000 Puten umbrachte. Als Ursache dieser "Krankheit X" getauften Symptome erwies sich eine Vergiftung durch Stoffwechselprodukte des weit verbreiteten Gießkannenschimmels Aspergillus flavus und seines Verwandten Aspergillus parasiticus. Betroffen waren nicht nur britische Puten, sondern Geflügel weltweit.

Es stellte sich bald heraus, dass die Geflügelerkrankungen der 1960er Jahre keineswegs der erste Fall dieser Vergiftung mit den anscheinend hochgiftigen, nach ihrem Produzenten Aflatoxine getauften Stoffen war. In den Jahrzehnten zuvor waren schon Ratten, Meerschweinchen und sogar Jagdhunde von ähnlichen Symptomen betroffen. Ursache damals: Erdnussmehl in kommerziellen Futterzubereitungen. Auch für die mit Aflatoxinen belasteten Nuss-Nougat-Cremes aus den Untersuchungen der Stiftung Warentest sind wohl Nüsse verantwortlich - die Haselnussernte in der Türkei sei schlecht gewesen, dafür sei minderwertige Ware aus anderen Erzeugerländern in die Produkte gelangt. Nüsse und Nussprodukte sind häufiger mit Aflatoxinen belastet.

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Frankreich gegen das Bienensterben: Endgültiges Verbot von Insektiziden ausgeprochen

Endlich, nachdem Frankreich die Verlängerung der Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat ablehnt, spricht es sich auch für ein endgültiges Verbot von Insektiziden aus, die für das Bienensterben verantwortlich gemacht werden. Betroffen sind Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Neonicotin. Die Nationalversammlung billigte das Verbot mit knapper Mehrheit (2 Stimmen). Dieses Verbot tritt ab September 2018 in Kraft.
Insektizid-Verbot gegen Bienensterben frankreich
© Netzfrauen
Bereits 2015 hatte Frankreich eine Initiative zum Schutz von Bienen gestartet, da die Sterblichkeitsrate der Bienen in Frankreich regelmäßig bei 30 Prozent liegt. Nachdem die französischen Imker immer wieder darauf hingewiesen hatten, beschloss die Nationalversammlung unabhängig von der EU ein Verbot ab dem 1. Januar 2016, doch nun soll ein vollständiges Verbot von Neonicotinoiden erfolgen.

Erst Anfang des Monats verbot das US-Umweltamt das Insektizid von Bayer - das auch in der EU zugelassen ist! Der Wirkstoff Flubendiamid stellt ein Risiko für wirbellose Tiere am Grund von Flüssen und Teichen dar, so die EPA. Diese Tiere sind ein wichtiges Nahrungsmittel für Fische. Der EPA sind die Risiken zu hoch. Betroffen sind ebenfalls die Pflanzenschutzmittel „Vetica“ und „Tourismo“ des Herstellers Nichino America, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Nihon Nohyaku Co. Ltd. mit Sitz in Japan.

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Beer

Bereits der Geruch von Alkohol beeinflusst das Trinkverhalten

Studie: Schon der Geruch von Alkohol hat Einfluss auf unser Verhalten
Alkohol,Bier
© Nejron Photo/fotolia.comSchon der Geruch von Alkohol benebelt unsere Sinne und kann dazu führen, dass wir mehr davon trinken. Das haben britische Forscher herausgefunden.
Ein hoher Alkoholkonsum schadet unserer Gesundheit. Das ist lange bekannt. Eine neue Studie aus Großbritannien deutet nun darauf hin, dass bereits der Geruch von „geistigen Getränken“ dazu veranlasst, sie zu trinken. Auch der Anblick von Alkohol kann zu einem höheren Konsum führen.

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Verkaufszahlen der "Pille danach" deutlich erhöht: Frauenärzte kritisieren mangelnde Aufklärung über die Gefahren

Frauenärzte bemängeln nicht ausreichende Apotheker-Beratung bei Pille danach
rezeptfrei rezeptpflicht,pille danach
© Teteline/fotolia.comDie Pille danach ist seit einem Jahr rezeptfrei erhältlich. Frauenärzte bemängeln: die Beratung von Apothekern ist nicht ausreichend.
Seit rund einem Jahr ist die sogenannte „Pille danach“ rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Der Absatz dieses Medikaments hat sich seitdem deutlich erhöht. Vom Berufsverband der Frauenärzte wird nun jedoch kritisiert, dass die Beratung in Apotheken nicht ausreichend sei. Die Bundesapothekerkammer sieht das anders.

Seit der Rezeptfreiheit werden mehr Präparate verkauft

Seit März vergangenen Jahres ist die Pille danach rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Verkaufszahlen zeigen: Immer mehr Frauen nutzen die Notverhütung seit der Rezeptfreiheit. Frauenärzte haben den Apothekern nun aber vorgeworfen, Frauen über die Wirkung der Pille danach nicht ausreichend aufzuklären. Durch die Rezeptfreiheit würden zwar mehr Präparate zur Notfallverhütung nach ungeschütztem Sex verkauft, heißt es in einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa. Doch der Anteil, der wirkungslos bleibe, sei nach der Statistik höher als vorher, erläuterte der Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte, Christian Albring, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „Ganz offensichtlich werden wesentliche Beratungsinhalte in der Apotheke nicht mit der notwendigen Dringlichkeit vermittelt.“

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Wie geht man beim Verdacht auf ärztliche Behandlungsfehler vor?

Patienten finden bei verschiedenen Stellen Unterstützung
stress,überarbeitet
© Piotr Marcinski – fotoliaOft sind Ärzte überarbeitet, wenn es zu sogenannten Kunstfehlern kommt.
Vermutet ein Patient, dass der Arzt bei der Behandlung einen Fehler gemacht hat, sollte er sich damit auf keinen Fall einfach abfinden. Stattdessen ist es ratsam, sich entweder an den Arzt oder eine Beratungsstelle zu wenden, um den Fall aufzuklären. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur „dpa“ gibt eine Expertin Tipps, wo Patienten in einem solchen Fall Unterstützung bekommen.

Zahl der gemeldeten Verdachtsfälle nimmt zu

Klärt ein Arzt seinen Patienten nicht ausreichend oder verspätet über eine Behandlung auf oder dosiert Medikamente falsch, sprechen Experten von einem Behandlungsfehler. Auch ein falsch eingesetztes Hüftgelenk, die Durchführung einer Therapie nach veraltetem Wissenstand oder ein bei der OP vergessener Tupfer im Körper des Patienten, können ein Grund für Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche sein. Die Anzahl der Fälle ist nach wie vor hoch: Laut einem Bericht der Bundesärztekammer haben 2015 insgesamt 11.822 Patienten den Schlichtungsstellen und Gutachterkommissionen einen Verdacht auf einen Behandlungsfehler gemeldet (2014:12.053).

Wine

Ein kleines Glas Alkoholisches: Wirklich so gesundheitsfördernd?

Glas Rotwein
© Igor Normann/fotalia.comModerater Alkoholkonsum wurde in zahlreichen Studien mit gesundheitlichen Vorteilen in Zusammenhang gebracht, doch zeigen die meisten dieser Studien erhebliche Schwächen.

Moderater Alkoholkonsum erhöht nicht die Lebenserwartung


Vielfach wurde in der Vergangenheit über mögliche positive gesundheitliche Effekte bei moderatem Alkoholkonsum spekuliert. Etliche Menschen sind bis heute davon überzeugt, dass ein Glas Wein am Tag, sie länger und gesünder leben lässt. Die hierzu vorliegenden wissenschaftliche Beweise seien jedoch „bestenfalls wackelig“, berichtet das Fachmagazin Journal of Studies on Alcohol and Drugs. In der aktuellen Ausgabe des Journals wird eine umfassende Studie kanadischer Forscher des Zentrums für Suchtforschung an der University of Victoria zu dem Thema vorgestellt.

Die Wissenschaftler des University of Victoria’s Centre for Addictions Research in British Columbia haben in ihrer umfassenden Untersuchung die Ergebnisse von 87 älteren Studien ausgewertet, um der Frage nach möglichen gesundheitlichen Vorteilen des Alkoholkonsums auf die Schliche zu kommen. Ihr Fazit ist jedoch ernüchternd. Ein Großteil der Studie, in denen Vorteile festgestellt wurden, seien fehlerhaft und die Ergebnisse daher nicht verlässlich. Nach Auffassung des Studienautors Tim Stockwell gibt es viele Gründe, um bei Aussagen zu vermeintlichen positiven gesundheitlichen Effekten des moderaten Alkoholkonsums skeptisch zu sein.

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HAL9000

Ebola-Epidemie nicht beendet: Zwei neue Ebola-Fälle in Guinea

Seuche in Westafrika: Erneut zwei Ebola-Fälle bekannt geworden
ebola, krankheitsausbruch, Epidemie symbolbild
© Gino Santa Maria/fotolia.com
In Guinea sind zwei neue Ebola-Fälle gemeldet worden. Eigentlich galt die Epidemie in dem westafrikanischen Land als beendet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist sehr besorgt. Erste Experten wurden in die Hauptstadt des Landes entsandt.

Ebola-Epidemie schien überwunden

Im Dezember vergangenen Jahres wurde in Guinea gefeiert. Die Ebola-Epidemie scheint überwunden zu sein, hieß es damals. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekannt gab, hatte sich in dem Land seit mehr als 42 Tagen kein Mensch mehr mit dem Virus infiziert. Niemand war erkrankt, niemand war gestorben. Doch nun wurde bekannt, dass es zwei Neuerkrankungen gegeben hat. Nur wenige Stunden vor dem Bekanntwerden der neuen Krankheitsfälle erklärte die WHO die Ebola-Epidemie im Nachbarland Sierra Leone für beendet. Die Freude über ein Ende der Seuche wurde nun erneut enttäuscht.

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Evil Rays

Abstand angesagt! Je näher am Körper, desto schädlicher ist das Handy!

Je näher und häufiger das Handy direkt am Körper getragen wird, desto grösser ist das Risiko an Krebs zu erkranken und unfruchtbar zu werden.
Handy am Körper tragen
© thinkstockphotos.de
Fotografieren, surfen, mailen, facebooken, shoppen, spielen oder flirten: Mit dem Handy ist alles möglich. Dabei wird nicht bedacht, dass sich die Handystrahlung negativ auf die Gesundheit auswirken kann. Besonders gefährdet sind all jene, die das Handy direkt am Körper tragen. Zahlreiche Studien haben mittlerweile gezeigt, dass der ständige Körperkontakt mit dem Handy zu Krebs und Unfruchtbarkeit führen kann. Mit unseren 8 Tipps können Sie die Gefahr, die von Handys ausgeht, deutlich reduzieren.

Handy am Körper: Keine gute Idee

Als der deutsche Karikaturist Karl Arnold im Jahr 1926 in seiner Zeichnung "Drahtlose Telephonie" die Vision vom mobilen Telefonieren auf der offenen Strasse einfing, hat es wohl kein Mensch für möglich gehalten, dass es auf der Welt bald mehr Handys als Menschen geben wird - und dass das Handy genau wie ein Kleidungsstück permanent direkt am Körper getragen wird.

Dollars

Korruption im Gesundheitswesen: Patienten als ahnungslose Teilnehmer an Medikamenten-Tests

Die Pharmaindustrie zahlt jedes Jahr 100 Millionen Euro an Ärzte für sogenannte Anwendungsbeobachtungen.
Korruption Big Pharma,Korruption Gesundheitswesen
Korruption im Gesundheitswesen ist keine Seltenheit. Wenn Ärzte ein bestimmtes Medikament verordnen, so tun sie das nicht unbedingt, weil es das beste Medikament für den Patienten ist, sondern weil sie vom entsprechenden Pharmakonzern Geld für die Verschreibung bekommen. Dafür will der Konzern pro Patient einen Kurzbericht zur Verträglichkeit und Wirkung des Medikaments. Nur weiss leider der betreffende Patient nichts davon, dass er mal eben für eine Art Studie rekrutiert wurde. Man spricht in diesem Fall auch nicht von Studien, sondern von sog. Anwendungsbeobachtungen.

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Nuke

Das Beste aus dem Web: Wie Mobilkonzerne Wissenschaftler, Medien, Ärzte und Behörden benutzen, um Kritiker von Elektrosmog zu mobben und zum Schweigen zu bringen

funkmast
Menschen die unter elektromagnetischen Einflüssen leiden, werden mitunter Elektrosensible oder Elektro-Hyper-Sensible genannt.
Elektromagnetische Einwirkungen auf die menschliche Gesundheit entstehen sowohl durch niederfrequente wie durch hochfrequente elektromagnetische Felder.

Gesundheitsrelevante niederfrequente Felder (NF-EMF) entstehen vorwiegend in der Nähe von Hochspannungs-Freileitungen, Trafostation und Stromverteilanlagen sowie hausintern in der Nähe von Haupt- und Verteilleitungen. Niederfrequente Felder sind an die Quelle gebunden und sinken distanzmässig sehr schnell, im Bereich weit unterhalb eines Kilometers auf Null ab.

Gesundheitsrelevante Hochfrequenz Felder (HF-EMF) entstehen vorwiegend durch Sendeanlagen aller Arten wie Radio- TV- und vor allem Mobilfunksender. Nicht ausser Acht gelassen werden dürfen die kürpernahen Geräte wie Handys, I-Phones, Schnurlostelefone und Funkgeräte. Hochfrequente Felder lösen sich von der Quelle ab und können, im Fall von Radiosendern, hunderte und zum Teil sogar Tausende von Kilometern überwinden.

Kommentar: Die gesundheitlichen Schäden durch Elektro-Smog sind nun wirklich nicht zu verkennen - und glücklicherweise können Mobilfunkkonzerne und andere Interessengruppen nicht alle Studien beeinflussen! Und die genannten Interessengruppen korrumpieren, wo sie nur können! Wie wir uns schützen können: