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Mi, 20 Sep 2017
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Gesundheit & Wohlbefinden
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Muffin

Es ist die Sucht, die uns zu Kohlenhydraten und in die Krankheit treibt: Insulin führt zu mehr Dopaminausschüttung

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Süße Belohnung: Kohlenhydratreiches Essen treibt den Insulinspiegel in die Höhe - und dies verstärkt die Ausschüttung des Glückshormons Dopamin.
Glückshormon Dopamin wird durch Insulin vermehrt ausgeschüttet

Glücksgefühl durch Zucker: Das Hormon Insulin beeinflusst offenbar unser Belohnungszentrum. Steigt nach einer zuckerreichen Mahlzeit der Insulinspiegel, so schüttet das Gehirn auch mehr Dopamin aus. Die größere Menge dieses Glückshormons könnte beeinflussen, welches Essen wir bevorzugen, berichten Forscher im Journal Nature Communications.

Das Hormon Insulin ist für unseren Stoffwechsel lebenswichtig: Es sorgt dafür, dass die Zellen unseres Körpers Zucker aufnehmen können und so mit Energie versorgt werden. Während das Hormon so den Blutzuckerspiegel reguliert, dient es außerdem im Gehirn als Sättigungssignal nach einer Mahlzeit: Bei steigender Zuckermenge im Blut signalisiert das Insulin so, dass kein weiterer Nachschub nötig ist.

Laptop

Internetberatungen scheinen hilfreiche Ergänzung bei Depressionen zu sein

Internetberatung bei Depressionen sinnvolle Ergänzung der Therapie
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Die Internetberatung kann eine gute Ergänzung zu der Verhaltenstherapie bei Depressionen bilden.
Bei einer Depression kann die begleitende Internetberatung den Behandlungserfolg deutlich verbessern, so das Ergebnis eines Pilotprojektes der Techniker Krankenkasse (TK) und der Freien Universität Berlin. Der elektronische Austausch mit den Therapeuten verbessere die Wirkung der Behandlung. Leichte bis mittelschwere Depressionen könnten sich mit Hilfe der Internetberatung wirksam bekämpfen lassen, berichtet die TK.

In dem Pilotprojekt der TK und der Freien Universität Berlin wurde deutlich, dass mit einem internetgestützten Beratungsprogramm die Behandlung der Depressionen deutlich verbessert werden kann. Gemessen an dem sogenannten Beck Depressionsinventar II (BDI II) habe sich der Zustand der Teilnehmer durch die Internetberatung äußerst positiv entwickelt, so die Mitteilung der Techniker Krankenkasse. Die Online-Beratung biete eine gute Ergänzung zur klassischen ambulanten Verhaltenstherapie.

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Document

Natürliche, wirksame Antibiotika selbst herstellen

Stellen Sie Ihr eigenes natürliches Antibiotikum her! Bei uns bekommen Sie das Rezept dafür!
Am besten ist es, wenn man keine Antibiotika braucht. Natürliche Antibiotika aber können nicht nur Krankheiten bekämpfen, sondern auch vorbeugend helfen, also dafür sorgen, dass man erst gar nicht krank wird. Viele Lebensmittel wirken antibiotisch, wie z. B. Knoblauch oder Chili. Noch besser ist es aber, wenn man die besten von ihnen mischt. Das Ergebnis ist eines der machtvollsten aller natürlichen Antibiotika. Wie Sie Ihre Antibiotika selbst herstellen können, erfahren Sie im detaillierten Rezept weiter unten.

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Health

Bandscheibenvorfälle lassen sich auch anders behandeln!

Schmerzen sind in unserer Gesellschaft kein Einzelfall. Mehr als die Hälfte der Deutschen leidet gelegentlich unter Schmerzen - doch nicht immer ist ein Gang zum Arzt notwendig
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Ein Bandscheibenvorfall kann ebenso wie jede andere Erkrankung unterschiedliche Ursachen haben. Die meisten davon sind den Betroffenen hinlänglich bekannt. Doch es gibt auch bedeutende Auslöser, die leider nur äusserst selten in Betracht gezogen werden, und das, obwohl sie an der Entstehung der meisten Arten chronischer Rückenbeschwerden unmittelbar beteiligt sind. Um welche Ursachen es sich hierbei konkret handelt und was Sie selbst dazu beitragen können, damit sich Ihre Bandscheiben wieder regenerieren, lesen Sie in diesem Artikel.

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Chronischer Schlafmangel in vielen Fällen mitverantwortlich für Diabetes und Infarkte

Menschen mit weniger als sechs Stunden Schlaf neigen eher zum metabolischen Syndrom
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In der heutigen Zeit der industrialisierten Leistungsgesellschaft wird chronischer Schlafentzug immer häufiger. Jüngste Beweise haben gezeigt, dass chronischer Schlafmangel mit negativen gesundheitlichen Folgen verbunden ist. Menschen, die weniger als sechs Stunden pro Nacht schlafen, haben eine erhöhte Wahrscheinlichkeit Diabetes und Herzerkrankungen zu entwickeln. Zusätzlich steigt auch das Risiko, einen Schlaganfall zu bekommen, durch eine zu kurze Nachtruhe.

„Kurzschläfer“ entwickeln häufiger lebensbedrohliche und chronische Erkrankungen

Zu wenig Schlaf ist der Grund für viele Gesundheitsprobleme wie beispielsweise hohen Blutzucker, hohe Cholesterinspiegel, Bluthochdruck und überschüssige Mengen von Fetten im Blut. Die Kombination solcher Risikofaktoren ist als metabolisches Syndrom bekannt. Sogenannte „Kurzschläfer“ könnten später infolge des Syndroms an lebensbedrohlichen und chronischen Krankheiten erkranken, warnte der Haupt-Autor der neuen Studie, Dr. Jang Young Kim von der südkoreanischen „Yonsei University“.

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Info

Verlauf von Multipler Sklerose kann durch Ernähurng maßgeblich positiv beeinflusst werden

Multiple Sklerose: Ernährung beeinflusst die Entstehung und den Verlauf
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Die richtige Ernährung kann bei der Behandlung von Multipler Sklerose helfen.
Der Verlauf von Multipler Sklerose (MS) kann durch die Ernährung maßgeblich beeinflusst werden. Langkettige Fettsäuren fördern die Entstehung und Vermehrung von entzündlichen Zellen in der Darmwand, während „kurzkettige Fettsäuren zur Entstehung und Verbreitung von regulatorischen Zellen des Immunsystems“ führen, berichten Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum von ihren aktuellen Studienergebnissen. Ergänzend zu der herkömmlichen Behandlung könnte demnach eine gezielte Umstellung der Ernährung eingesetzt werden, um der chronisch-entzündlichen Autoimmunerkrankung entgegenzuwirken.

Der menschliche Darm mit seiner bakteriellen Besiedlung, dem so genannten Mikrobiom, steht laut Mitteilung der Ruhr-Universität Bochum im Fokus der medizinischen Forschung bei zahlreichen neurologischen Erkrankungen wie beispielsweise der Multiplen Sklerose. Vermehrt seien wissenschaftliche Hinweise zu dem Einfluss des Mikrobioms auf die Krankheitsentstehung und den Krankheitsverlauf entdeckt worden, wobei die Interaktion mit dem Immunsystem eine zentrale Rolle spiele. Diese Interaktion werde durch unterschiedliche Einflussfaktoren bestimmt. Die drastischen Veränderungen der Ernährung in den modernen Industrienationen im Verlauf der letzten Jahrzehnte könnten demnach eine maßgebliche Bedeutung bei dem vermehrten Vorkommen bestimmter Krankheiten spielen. Allerdings lassen sich den aktuellen Ergebnissen der Wissenschaftler zufolge diätische Maßnahme möglicherweise auch zur Behandlung von Erkrankungen wie MS einsetzen.

Kommentar: In diesem englischen Video erklärt Dr. Tery Wahls, wie sie nach intensiven Forschungen ihre Ernährung auf eine strukturierte Jäger-Sammler-/Paläo-/Steinzeit-Ernährung umstellte, und so ihre Multiple Sklerose heilte. Dies ist ein bezeichnendes Beispiel für die atemberaubende Heilungskraft darin, die richtige Nahrung zu sich zu nehmen. Gleichzeitig ist es nicht verwunderlich, dass solchen Fällen keine Beachtung seitens der Mainstream-Medien geschenkt wird, denn Big Pharma will bekanntlich keine Heilung der Menschen.


Document

Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung hat die Öffentlichkeit über Monsantos Glyphosat jahrelang belogen

Also doch: es gibt ernstzunehmende wissenschaftliche Hinweise, dass das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat bei Mäusen Krebs auslöst. In einem geheimen Bericht, den das ARD-Magazin FAKT veröffentlicht hat, erkennt das nun auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) an. Trotzdem beharrt die Behörde darauf, bei „sachgerechter Anwendung“ bestehe für Menschen kein Krebsrisiko.
© Photograph by Seth Perlman/AP
Aus dem Bericht wird klar, warum die deutsche Behörde und die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) mehrere Studien zu Glyphosat bislang unterschiedlich bewerteten. Während die IARC anerkannte Statistikverfahren einsetzte, um die Relevanz von Fütterungsstudien mit Labormäusen zu überprüfen, verließ sich das BfR zunächst auf die von den Autoren gemachten statistischen Angaben. So steht es unverblümt in dem Papier. Dabei werden solche Studien meist von der Industrie selbst durchgeführt.

Weil die Debatte über das meistverkaufte Herbizid jedoch kein Ende nahm, überlegte die deutsche Behörde es sich offenbar anders und bewertete die Studien noch einmal mit den gleichen statistischen Verfahren wie die IARC. Ergebnis: es gibt doch „positive Trends“ bei der Tumorbildung von Mäusen, denen im Labor Glyphosat verabreicht wird. Dem BfR fielen bei der gründlichen Auswertung sogar noch weitere Indizien für das Krebspotenzial der Chemikalie auf, über die zuvor noch gar nicht berichtet worden sei. „Die statistische Analyse der IARC wurde bestätigt und ausgeweitet“, bilanziert die Behörde in dem vertraulichen Papier von Ende August. Aufgrund der Datenlage und der unterschiedlichen Herangehensweise sei es „evident, dass beide Agenturen zu begründeten Schlussfolgerungen gekommen sind.“

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Butterfly

Vitamin K: "Hallo, ich bin ein wenig bekannter Nährstoff mit vielen Heilwirkungen für Ihre körperliche Gesundheit!"

Die wenigsten Menschen wissen wie wichtig Vitamin K für ihren Körper ist. Vitamin K kontrolliert nicht nur die Blutgerinnung, es aktiviert auch die Knochenbildung und schützt sogar vor Krebs. Vitamin K hindert das Calcium im Blut daran, sich als tödliche Plaque in den Arterien festzusetzen und hält so unsere Gefässe sauber. Eine ausreichende Aufnahme mit der richtigen Nahrung kann einem Vitamin K-Mangel einfach und natürlich vorbeugen. Schützen auch Sie Ihre Gesundheit mit Vitamin K.

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Was ist Vitamin K

Vitamin K gehört wie auch Vitamin A, D und E zu den fettlöslichen Vitaminen. Um deren Aufnahme über die Nahrung zu steigern ist der gleichzeitige Verzehr von gesunden Fetten oder Ölen deshalb sehr förderlich.


Es gibt zwei natürlich vorkommende Formen von Vitamin K: Vitamin K1 und Vitamin K2. Vitamin K2 scheint jedoch von beiden die aktivere Form zu sein.

Vitamin K1 kommt hauptsächlich in den Blättern verschiedener Grünpflanzen vor, worauf wir weiter unten noch eingehen. Vitamin K1 kann also über die Nahrung aufgenommen und vom Organismus - so vermutet man - zum aktiveren Vitamin K2 umgewandelt werden.

Vitamin K2 wird hingegen von Mikroorganismen gebildet - unter anderem auch von den Bakterien unserer eigenen Darmflora und kann direkt über die Darmzellen aufgenommen werden. Nicht nur deshalb ist ein gesunder Darm eine grundlegende Vorraussetzung für die Versorgung mit allen Nährstoffen und Spurenelementen, die unser Körper zum Leben braucht. Auch rohes Sauerkraut, Butter, Eidotter, Leber, manche Käsesorten und das fermentierte Sojaprodukt Natto sind Vitamin-K2-Quellen.

Doch was genau bewirkt Vitamin K nun in unserem Körper?

Health

Wieviel Schlaf braucht der Mensch und warum der Schlaf von Naturvölkern effektiver zu sein scheint

Vermeintlich neuzeitlicher Schlafmangel ist ein Mythos
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Wieviel Schlaf braucht der Mensch?
Aufbleiben bis spätabends, nur 6,5 Stunden Schlaf und kein Nickerchen zwischendurch: Was wie der Tagesablauf eines gestressten Managers klingt, war für unsere Vorfahren offenbar ganz normal, wie Beobachtungen bei drei Naturvölkern nahelegen. Der vermeintlich ursprüngliche "Paläo-Schlaf" von acht oder neun Stunden ist demnach ein Mythos, betonen Forscher im Fachmagazin "Current Biology". Und auch das lange Aufbleiben ist keine Erfindung der neuzeitlichen Zivilisation.

Schlaf ist für unsere Gesundheit unverzichtbar: Die Ruhepause gibt dem Gehirn Zeit, um Abfälle zu entsorgen und Erinnerungen abzuspeichern. Schichtarbeit oder konstanter Schlafmangel gelten daher als eher ungesund und sollen sogar Übergewicht fördern.

Kommentar: Hier kommen mehrere Faktoren ins Spiel, die genauere Betrachtung verlangen:

1. Leben die drei untersuchten Jäger- und Sammler-Kulturen noch genauso wie zu Zeiten des sogenannten "ursprünglichen Paläo-Schlafs"?

2. Diese Völker leben unter anderen alltäglichen Bedingungen: Sie nehmen (vermutlich) keine oder weitaus weniger giftige Nahrung zu sich, sind keiner elektromagnetischen Strahlung durch Handys etc. ausgesetzt, bringen ihren zirkadianen Rhythmus und somit ihr Hormongleichgewicht nicht durch künstliches Licht durcheinander. Diese Liste negativer Einflussfaktoren lässt sich fortsetzen. Kurzum: Ihr Organismus ist weit weniger belastet als der des durchschnittlichen Menschen des "Westens". Somit macht es Sinn, dass der Körper des "Zivilisations-Menschen" mehr Erholung, also mehr Schlaf braucht.

Wir empfehlen das Buch Lights Out! von T. S. Wiley und Dr. Bent Formby. Die Autoren illustrieren anhand biochemischer Vorgänge im menschlichen Körper, dass das Ausgesetztsein gegenüber künstlichen Lichtquellen in der Nacht zu Übergewicht, Diabetes, Herzkrankheiten und Krebs führt. Daher ist es essenziell, Nachts bei völliger Dunkelheit zu schlafen - es wurde nachgewiesen, dass selbst das winzige Leuchten eines roten Standby-Lichts oder die Lichtanzeige eines Weckers oder das durchs Fenster einfallende Licht einer Straßenlaterne eine negative Auswirkung hat. Unsere Zellen reagieren sensibel auf dieses Licht, die entsprechenden Hormone werden nicht produziert und die nächtlichen Heilungs-Prozesse können nicht optimal ablaufen, was wiederum zu Krankheit führt.


Info

Stresshormone in der Muttermilch haben langfristige Auswirkungen auf das soziale Verhalten des Kindes

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Stresshormone in der Muttermilch haben langfristige Auswirkungen auf das Verhalten des Kindes.
Verändertes Verhalten bei hohen Konzentration des Stresshormons Cortisol in der Muttermilch

Einflüsse während der Schwangerschaft und Stillzeit können lebenslange Auswirkungen auf die Gesundheit der Kinder haben. Insbesondere Stress zeigt hier weitreichende Folgen. So hat erst kürzlich eine Studie von Wissenschaftlern der University of Notre Dame gezeigt, dass Stress in der Schwangerschaft Koordinationsprobleme beim Nachwuchs verursachen kann. Nun berichteten Dr. Amanda Dettmer vom National Institute of Child Health and Human Development auf der Jahrestagung der Society of Neuroscience in Chicago, dass Stresshormone in der Muttermilch das soziale Verhalten von Kindern noch lange nach dem Abstillen beeinflussen, so die Mitteilung der britischen Nachrichtenagentur „PA“.

Kommentar: