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SOTT Fokus: AKK will EU-Staaten auf gemeinsame Linie gegen Russland bringen: "Gemeinsame Bedrohungsanalyse"

Kaum erholt sich Deutschland von den schwerwiegenden Nachwirkungen der Corona-Hysterie, sieht unsere Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer den Bedarf, die Europäer gegen Russland auf eine Linie zu bringen.
Annegret Kramp-Karrenbauer AKK
© www.globallookpress.com M. Popow / Imago ImagesBundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer beim ARD-Sommerinterview am 5. Juli.
Seit dem 1. Juli führt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft, und will in den nächsten sechs Monaten möglichst viel von der eigenen Agenda umsetzen. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer sieht unter anderem bei der Einschätzung der Bedrohungslage Nachholbedarf bei anderen Ländern.

Per Livestream erläuterte am Dienstag Kramp-Karrenbauer (CDU) in einer Sitzung des EU-Parlaments im Auswärtigen Ausschuss (Unterausschuss Sicherheit und Verteidigung) ihre Ziele für das nächste halbe Jahr. Man habe "in den vergangenen Wochen und Monaten in Europa hautnah und auch schmerzhaft erlebt, wo wir als Europa über den nationalen Kontext hinaus nicht gemeinsam resilient genug sind gegen Bedrohungen von außen", sagte die Bundesverteidigungsministerin.

Die europäische "Resilienz", die Widerstandskraft, gegen äußere Bedrohungen müsse erhöht werden. Die gemeinsame Bekämpfung des Coronavirus sei da nur ein Teil der Gefahren, die die Europäische Union bedrohen würden. Was sind aber die anderen Bedrohungen? In dieser Frage scheiden sich offensichtlich die Geister. Kramp-Karrenbauer bemühte dazu erneut das alte neue Feindbild Russland und fragte rhetorisch, wie denn Moskau wahrgenommen werde und beantwortete gleich selbst die Frage mit der Feststellung, dass "wir innerhalb der EU eine sehr unterschiedliche Wahrnehmung haben".

~ RT Deutsch
Da nicht jedes Mitgliedsland die "Bedrohung" so erkennt und wahrnimmt wie die deutsche Regierung, sieht AKK Handlungsbedarf, alle auf eine Linie zu zwingen.
Weil Bedrohungen "in vielen europäischen Hauptstädten unterschiedlich gewertet" würden, müsse man deshalb eine "gemeinsame Bedrohungsanalyse" erstellen. Damit würde man einen "strategischen Kompass" in die Hände bekommen, der eine gemeinsame außenpolitische Linie der EU ermöglichen soll.

Was früher als "auf Linie bringen" bezeichnet wurde, nennt die CDU-Politikerin heute "gemeinsame Bedrohungsanalyse". Im Ergebnis ist es aber das gleiche: Jene Länder, die die Wahrnehmung insbesondere der kleinen baltischen Staaten und Polens zu Russland nicht teilen, sollen trotzdem dazu gebracht werden. Obwohl selbst die Bundesregierung diese Bedrohungslage nicht explizit teilt, bemüht sie doch immer wieder das Feindbild, um die steigenden Verteidigungsausgaben zu rechtfertigen. Gerade in Zeiten wie diesen, wo Volkswirtschaften aufgrund der staatlich verordneten Lockdowns leiden, sei der Rüstungssektor auch eine Frage von Arbeitsplätzen in Europa, meinte Kramp-Karrenbauer weiter.

~ RT Deutsch

Question

SOTT Fokus: Nach Explosionswelle: Mindestens sieben Schiffe stehen in iranischem Hafen in Brand

Vorletzte Woche berichteten wir über die Explosionswelle, die den Iran seit einigen Monaten heimsucht und zuletzt die Atomanlage von Natanz betraf. Jetzt scheinen im Hafen der südiranischen Stadt Buschehr gleich sieben Schiffe in Brand zu stehen.
Schiff Hubschrauber
© AP Photo / Ebrahim Norouzi
Wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim am Mittwoch mitteilte, lägen Informationen über Verletzte zunächst nicht vor. Seit Juni seien mehrere Explosionen und Feuer in Militär-, Atom- und Industrieanlagen im Land gemeldet worden.

Anfang Juli wurde die Atomanlage in Natans schwer beschädigt. Nach Angaben der Insider aus dem Umfeld der iranischen Regierung könnte das Feuer dort durch einen Cyber-Angriff ausgelöst worden sein. Vor wenigen Tagen hatte die Agentur Irna Sabotage durch feindliche Kräfte als einen möglichen Grund des Feuerausbruchs genannt.

~ Sputnik
Am Wochenende gab es indes eine weitere Explosion und einen Brand.

Blue Planet

SOTT Fokus: Mehr als 140 Tote und Vermisste: Schwerste Überschwemmungen in China seit einem halben Jahrhundert

In China haben die schlimmsten Regenfälle seit mehr als einem halben Jahrhundert schwere Überschwemmungen ausgelöst, bei denen bisher 141 Menschen ums Leben gekommen sind und vermisst werden. Indes warnen die Behörden vor noch mehr Niederschlägen.
Überschwemmung China Flut
© AFP STR / AFPMehr als 140 Tote und Vermisste durch schwere Überschwemmungen in China
Die Warnschwellen für Hochwasser sind an 433 Flüssen überschritten.

~ RT Deutsch
38 Millionen Menschen sind betroffen.
Wie Zheng Guoguang, der Vizeminister für Notfall-Management, chinesischen Medien mitteilte, habe es im Juni im Einzugsgebiet des Jangtse-Stromes in Zentralchina so viele Regenfälle wie seit dem Jahr 1961 nicht mehr gegeben. Es gebe bereits 141 Tote und Vermisste. Insgesamt seien von der Naturgewalt 38 Millionen Menschen betroffen.

~ RT Deutsch
In der Provinz Jiangxi wird die Lage als noch nie dagewesen beschrieben:

Bulb

SOTT Fokus: Update: Warum die Schneelawinen-Ursache für das Djatlow-Pass-Mysterium die Fakten nicht erklärt

Ende letzter Woche veröffentlichte die Staatsanwaltschaft ihre "Ermittlungsergebnisse" über die Ursache des Djatlow-Pass-Mysteriums, bei dem im Februar 1959 neun Studenten am östlichen Hang des Berges Cholat Sjachl im nördlichen Ural unter äußerst seltsamen Umständen ums Leben kamen.
dyatlov
© dyatlovjournal / Instagram
Inzwischen ist ein neues Video vom Mythen Metzger erschienen, in welchem die neuen Ergebnisse erläutert und die Fragen und Fakten aufgebracht werden, die so gar nicht zu der Schneelawinen-Ursache passen.


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SOTT Fokus: SOTT Video Erdveränderungen - Juni 2020: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

Strömender Regen, Überschwemmungen und Hagel hinterließen eine Schneise der Verwüstung überall auf der Welt, und auf der Nordhalbkugel gab es im Juni noch Schnee.

sott zusammenfassung 2020 06
Die unglaubliche Menge von Niederschlägen während der vergangenen Monate lässt sich mit der steigenden Menge geladener Partikel in den höheren Schichten der Atmosphäre erklären.

Wenn Meteore und Meteoriten unsere niedrigere Atmosphäre passieren, oder wenn unser Planet durch einen Strom von Kometenstaub geht, akkumulieren geladene Partikel zwischen der Ionosphäre und der Erdoberfläche und verursachen damit stärkere Stürme, lassen Wolken anwachsen und bewirken mehr Niederschläge. Waldbrände und Vulkanausbrüche beispielsweise tragen auch zu dieser Akkumulation von Partikeln bei.

Gleichzeitig kann Regen die akkumulierte elektrische Ladung der Ionosphäre zum Erdboden leiten, was das Vorkommen weiterer elektrischer Phänomene wie Tornados, Wirbelstürme und Plasma-Formationen erhöht.

Die Akkumulation geladener Aerosole und zunehmend kältere Temperaturen in den höheren Schichten der Atmosphäre - ausgelöst durch das gegenwärtige Minimum der Sonnenaktivität - können auch für die wachsenden Hagelmengen und den für diese Jahreszeit unüblichem Schnee weltweit verantwortlich sein.

Geladene Partikel beeinflussen das Wetter weitaus mehr als angenommen.

Bulb

SOTT Fokus: Südafrika: Schnee in Matroosberg - Für viele das erste Mal

Hunderte Menschen warteten am Samstag darauf, in Südafrika das Matroosberg-Naturreservat zu betreten, um einen Blick aus erster Hand auf den Schnee zu werfen, der am Wochenende über dem Hochland des Westkaps gefallen war.
An intense cold front turned parts of the Western Cape highlands into a winter wonderland
© Amy Gibbings, News24Eine intensive Kaltfront verwandelte Teile des Westkap-Hochlandes in ein Winterwunderland.
Die intensive Kaltfront, die am Donnerstag über Südafrika hereinbrach, schuf dank der ausgedehnten Schneefälle am Ostkap, in Lesotho und in den Gebieten am Westkap ein Winterwunderland.

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SOTT Fokus: Lawrow: Mögliche Beteiligung von NATO-Flugzeugen am afghanischen Drogenhandel muss untersucht werden

Als der russische Außenminister Sergej Lawrow darauf aufmerksam machte, dass sich der Handel mit Drogen in Afghanistan seit der US-Präsenz vor Ort vervielfacht hat, forderte er eine Untersuchung der derzeit publizierten Berichte, wonach NATO-Flugzeuge am Drogenschmuggel im Land beteiligt sind. Lawrow betonte darüber hinaus, dass Russland nicht nur Informationen dieser Art über die NATO-Koalition erhalten hat, sondern auch über andere Akteure in der Gegend.
lawrow
© Sputnik / Grigorij SysoewSergej Lawrow
Dies müsse überprüft werden, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow am Freitag während einer Online-Sitzung des Internationalen Forum Primakow-Vorlesungen zum Thema "Russland und die Welt nach der Covid-19". Der Diplomat sagte:
"Wir erhalten immer wieder Berichte, die auch aus den Medien kommen, dass in Afghanistan ein organisierter Schmuggel mit Opiaten in andere Länder, einschließlich Europa, stattfindet, der Berichten zufolge auch mit Militärflugzeugen der NATO-Koalition erfolgt.

Wir können diese Informationen nicht zu 100 Prozent verifizieren, aber sie kommen zu regelmäßig herein, als dass wir sie ignorieren könnten. Wenn militärische Flugzeuge über Afghanistan eingesetzt würden, könnte es sich nur um NATO-Flugzeuge handeln, und nur Militär- oder Sonderdienstpersonal könnte diese Flüge durchführen. Das erfordert natürlich eine Untersuchung, zunächst einmal in den Vereinigten Staaten selbst."
~ RT Deutsch
Lawrow machte ebenfalls auf die Tatsache aufmerksam, dass weder die USA noch andere Koalitionsmitglieder einen nennenswerten Kampf gegen die afghanische Drogenproduktion führen:

Question

SOTT Fokus: Djatlow-Pass Mysterium - Ermittler behaupten nach 60 Jahren: Ursache war eine Lawine

Nach 60 Jahren des Rätselratens und aller möglichen Theorien über die Ursache für den Tod von neun Studenten in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar 1959 am östlichen Hang des Berges Cholat Sjachl im nördlichen Ural wollen Ermittler jetzt die Lösung entdeckt haben. Das Ereignis ging als Djatlow-Pass-Unglück in die Geschichte ein. Die äußerst seltsamen Umstände, unter denen die Studenten ums Leben gekommen sind, gibt viele Rätsel auf. die auch weiterhin schwer durch diese neue Theorie zu erklären sind.
Djatlow-Pass
Djatlow-Pass: Bild nach dem Geschehen
Gut 60 Jahre nach dem mysteriösen Tod von russischen Skiwanderern im Ural haben die Behörden neue Erklärungen für den Vorfall vorgelegt. Demnach soll eine Lawine die Tragödie am Djatlow-Pass 1959 ausgelöst haben. Die Gruppe soll daraufhin fluchtartig ihr Zelt verlassen haben und schließlich erfroren sein.

~ Sputnik
Andrej Kurjakow von der zuständigen Staatsanwaltschaft hält den Fall durch die neuen "Erkenntnisse" für abgeschlossen:
Den neuesten Erkenntnissen zufolge sollen die Wanderer ihr Zelt aufgeschnitten und unter einem Abhang Schutz gesucht haben, als die Lawine begann. Den Weg zurück zu ihrem Zelt hätten sie wegen der schlechten Sichtverhältnisse nicht mehr gefunden. Die Temperaturen sollen bei minus 40 Grad gelegen haben. "Es gab keine Panik. Aber sie hatten unter diesen Umständen keine Chance", sagte Andrej Kurjakow von der zuständigen Staatsanwaltschaft.

Er hält den Fall, der sich rund 2000 Kilometer östlich von Moskau abspielte, für abgeschlossen. Die Verletzungen seien charakteristisch für Lawinenopfer, sagte er.

~ Sputnik
Die Angehörigen der Toten sind jedoch nicht überzeugt von der Glaubhaftigkeit dieser neuen Version.
Angehörige ließen über ihren Anwalt bereits ausrichten, dass sie dieser Version nicht glauben würden.

~ Sputnik
Der Hauptzweck dieser neuen Untersuchung, die vor einem Jahr begonnen wurde, scheint die Beseitigung der vielen Spekulationen zu dem Thema gewesen sein, die natürlich auftreten, wenn Menschen unter solch äußerst seltsamen Umständen ums Leben kommen.

Fireball

SOTT Fokus: Experte: "Russlands neues S-500 System kann Meteoriten abwehren" - Unwahrscheinlich!

Das neueste Flugabwehrsystem der Russen mit dem Namen S-500 ist nicht nur weltweit mit Abstand das effektivste System mit einem geschätzten technologischen Vorsprung von bis zu 20 Jahren im Vergleich zur Konkurrenz, sondern kann laut einem Rüstungsexperten sogar Meteoriten abwehren.
S-500
S-500 in Aktion
Russlands neustes Flugabwehrsystem S-500 kann im Grunde alles bekämpfen, was fliegt. Aber auch Meteoriten? - "Focus Online" vermutet bei der russischen Technik auch solche Fähigkeiten. "Warum denn nicht?" sagt ein Rüstungsexperte im Sputnik-Gespräch.

Aerodynamische Ziele - Flugzeuge, Drohnen, Lenkraketen - sind für das System S-500 so etwas wie Routineaufgaben. Natürlich ist das Abwehrsystem auch auf ballistische Flugobjekte eingestellt, auf Interkontinental- oder Mittelstreckenraketen. "Aber einmalig ist, dass diese Technik dazu befähigt ist, was kein anderes System in der Welt kann: Hyperschallziele bekämpfen", sagt der Militärexperte und ehemalige Flugabwehroffizier Juri Knutow im Sputnik-Gespräch. "Kein anderes Abwehrsystem in der Welt kann das; viele dieser Systeme erkennen Hyperschallziele nicht einmal."

~ Sputnik
Das unübertroffene System könnte nicht nur laut Focus auch für die Meteoriten-Abwehr einsatzfähig sein.
Überhaupt: Das S-500 (Codename: "Prometheus") ist westlichen Systemen der gleichen Kategorie um 15 bis 20 Jahre voraus, schreibt "Focus Online": "Auch Stealth Jets, also sogenannte Tarnkappenflugzeuge, sollen ein leichtes Ziel für das neuartige System sein", so das Nachrichtenmagazin. Und: Die Reichweite des "Prometheus" von bis zu 600 Kilometern lasse die Vermutung zu, "dass das S-500 auch zur Abwehr von Meteoriten oder anderweitigen Himmelskörpern verwendet werden kann."
"Da das Abwehrsystem auch Hyperschallziele orten und treffen kann, ist das in der Tat möglich", sagt der Rüstungsexperte Knutow in Bezug auf den "Focus"-Artikel. "Ein Meteorit ist allerdings kein leichtes Ziel. Himmelskörper treffen in unterschiedlichsten Winkeln auf die Erdatmosphäre auf, viele fliegen mit enormer Geschwindigkeit und sind nur unter bestimmten Voraussetzungen zu treffen. Aber es gibt Meteoriten, die das S-500 mit Leichtigkeit bekämpfen kann."
~ Sputnik
Schon bald soll das System erstmalig in Russland in Dienst gestellt werden.
Die Nutzungseinführung des S-500 ist in Planung", erklärte General Sergej Babakow, Chef der russischen Flugabwehrstreitkräfte, gegenüber Journalisten.

Das Abwehrsystem bleibe in seinen Fähigkeiten auf längere Sicht unübertroffen und solle die Basis legen für einen nationaleinheitlichen Flugabwehrverbund. Das stärke die Fähigkeit der russischen Streitkräfte zur Bewältigung strategischer Aufgaben nicht nur im Luft- sondern auch im Weltraum.
"Das S-500 kann als Knotenpunkt einer netzzentrischen Struktur funktionieren, an die sich weitere Abwehrsysteme anschließen: das S-400 oder S-350 zum Beispiel und andere", erklärt Militärexperte Knutow.
Zur Erprobung des S-500 gibt es in Russland bisher kaum amtliche Angaben. Dafür berichten amerikanische Medien mit Verweis auf US-Geheimdienste darüber. Bei einem Testschuss habe das Abwehrsystem ein Ziel in über 480 Kilometern Höhe getroffen - 80 Kilometer höher als bei den vorherigen Testversuchen, hieß es.

[...]

Auch das amerikanische Fachportal "The National Interest" hat das russische S-500-Abwehrsystem analysiert: "Diese Waffe der neuen Generation ist dafür bestimmt, Moskaus ohnehin leistungsstarkes Abwehrsystem S-400 abzurunden und das Raketenabwehrsystem A-135 zu ersetzen." Mit dem S-500 könnten Ziele in bisher unerreichten Höhen abgewehrt und Tarnkappenflugzeuge bekämpft werden. Nach Angaben des amerikanischen Magazins hat eine S-500-Rakete bei einem Schusstest eine größere Höhe erreicht als bisher gemeldet: 553 Kilometer.

~ Sputnik
Ob das System tatsächlich Meteoriten abwehren kann, ist jedoch bisher nur Spekulation und eher fraglich: Denn Meteoriten können mit einer Geschwindigkeit von bis zu 72 Kilometer pro Sekunde auf die Erde einschlagen und treffen nicht selten in Schwärmen auf (viele Objekte). Währenddessen ist das S-500 nur dazu in der Lage, maximal 10 Raketen gleichzeitig auf verschiedene Objekte abzufeuern. Ein Treffer auf einen Meteoriten könnte ebenfalls dazu führen, dass das Objekt in der Atmosphäre in viele kleine Brocken zerfallen würde und dadurch noch mehr Schaden auf einer womöglich größeren Fläche anrichtet.

Die Beschaffenheit des Meteoriten (Masse und Material) spielt auch eine große Rolle. Sollte zum Beispiel ein Meteorit mit einem Durchmesser von 100 Metern, der hauptsächlich aus Eisen besteht (sehr viel Masse), mit 72 km/s auf die Erdoberfläche zurasen, und das Objekt vom System im besten Fall bereits in der Thermosphäre (85-600km von der Erdoberfläche entfernt) entdeckt werden, bliebe dem System nur zwischen knapp über einer Sekunde und im besten Fall ca. 8 Sekunden Zeit, das Objekt mit den Raketen "abzuwehren", die mit einer Geschwindigkeit von lediglich 5 km/s fliegen. Es ist also praktisch unmöglich. Wenn das Objekt jedoch "nur" mit 12 km/s (unteres Geschwindigkeitslimit für Meteoriten) auf die Erde auftrifft, könnte es zumindest theoretisch möglich sein (unter den besten Voraussetzungen), aber selbst dann wäre es immer noch sehr schwer bis praktisch unmöglich.

Darüber hinaus werden die meisten dieser Objekte erst nach ihrer Nahbegegnung (und somit nachdem die Kollision bereits stattgefunden hätte) praktisch aus dem Nichts entdeckt. Hierzu unser Bericht aus dem letzten Monat:

Footprints

SOTT Fokus: Coronaproteste in Serbien: Fallschirmjägerelite verweigert Befehl, gegen Bevölkerung vorzugehen

Bedingt durch die scharfen Coronamaßnahmen gibt es seit einige Wochen Proteste in Serbien durch die Bevölkerung.
protester faces police Belgrade Serbia
Damit meinte er die Verstöße bei den landesweiten Protesten gegen die von seiner Regierung empfohlenen und erlassenen Vorschriften im Umgang mit dem Coronavirus, wie beispielsweise ein Versammlungsverbot von mehr als zehn Personen. Serbische Studenten empfingen Vučić in Paris mit "Du bist Serbiens COVID"-Bannern. Sie geben seiner Politik die Schuld für den rasanten Anstieg neuer Corona-Infektionen. Serbien gilt zusammen mit Ländern wie Albanien, Bulgarien, Bosnien und Herzegowina, Moldawien, Nordmazedonien und Rumänien zu den neuen europäischen Hotspots mit steigenden Infektionszahlen.

- RT Deutsch
Zusätzlich geht die serbische Bevölkerung gegen den neu gewählten Präsidenten auf die Straße:
Nur zwei Wochen nach den Parlaments- und Kommunalwahlen in Serbien, bei dem die Serbische Fortschrittspartei (SNS) von Präsident Vučić einen klaren Sieg verbuchen konnte, gingen in mehreren Städten zehntausende Menschen auf die Straßen und protestierten gegen dessen Politik. Hier offenbaren sich die Gründe der geringen Wahlbeteiligung von 48,93 Prozent bei den Wahlen vom 21. Juni, die zudem größtenteils von der Opposition boykottiert wurden.

- RT Deutsch
Der Präsident wollte nach dem Vorsitzenden der Gewerkschaft "Sloga" - Dejan Pavlović - die Fallschirmjäger-Elite gegen die Bevölkerung einsetzen. Zum Glück verweigerten sie diesen Befehl und verblieben in ihrer Kaserne.