Willkommen bei SOTT.net
Mo, 01 Jun 2020
Die Welt für Menschen, die denken

Fluten

Cloud Precipitation

Überflutungen in Chile nach heftigen Regenfällen - Mindestens 2 Tote

Bei Überschwemmungen im Norden Chiles sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Sie wurden in ihrem Auto von den Fluten mitgerissen. In der von heftigen Regenfällen besonders betroffenen Region Coquimbo mussten rund 1.500 Menschen ihre Häuser verlassen, weil ein Stausee über die Ufer trat. Etwa 12.000 Einwohner waren von der Außenwelt abgeschnitten.

Mindestens zwei Menschen sterben bei Überflutungen in Chile Mai 2017
© Reuters
Mindestens zwei Menschen sterben bei Überflutungen in Chile
Vizepräsident Mario Fernández besuchte am Samstag die Region Coquimbo, wo etwa 54.000 Menschen kein fließendes Wasser hatten. "Das schwierigste ist die Versorgung mit Trinkwasser in der Stadt Ovalle", sagte er. "Wir versuchen, die Versorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen." Zahlreiche Bewohner der Region suchten Schutz in Notunterkünften. (dpa)

Kommentar: Wieder einmal gab es Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen - diesmal in Chile:








Cloud Lightning

Teils kräftige Unwetter zogen über Deutschland: Starke Regenfälle, Hagel und eine Schlammlawine

30 Liter Regen pro Quadratmeter, Sturmböen und Hagel mit bis zu zwei Zentimeter großen Körnern: In Teilen Deutschlands herrscht Unwetterwarnung. Aber: Sommerliche Temperaturen sind in Sichtweite.
regen symbolbild, regenfront symbolbild, dunkle wolken symbolbild, Basilika von Ottobeuren
© dpa
Noch ein paar Tage - dann scheint sich in Deutschland zur Wochenmitte allmählich sommerliches Wetter mit Temperaturen von mehr als 25 Grad durchzusetzen. Für die Tendenzwende sorgt warme Luft, die aus Südeuropa nach Deutschland strömt, wie der DWD mitteilte. Doch zunächst geben am Wochenende und zum Wochenauftakt Starkregen, Hagel und und kräftige Gewittern den Ton an.

Eine besonders starke Gewitterlinie hat sich laut DWD zwischen Schleswig-Holstein und Braunschweig gebildet. Sie brachte Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu zwei Zentimetern. Außerdem fiel dort sehr viel Regen - Niederschläge von bis zu 20 Litern pro Stunde und Quadratmeter wurden gemessen. Der DWD hatte für Samstagnachmittag in Norddeutschland eine Unwetterwarnung herausgegeben.

In Nordhessen kamen innerhalb von zwei Stunden sogar 30 Liter Regen pro Quadratmeter herunter. Eine Landstraße im Kreis Waldeck-Frankenberg war wegen einer Schlammlawine zwei Stunden voll gesperrt, wie die Polizei in Kassel mitteilte. Straßenmeistereien und Feuerwehren in der Region mussten immer wieder ausrücken, weil Wasser und Schlamm auf den Straßen standen.

Auch in Teilen Baden-Württembergs dominierten am Samstagnachmittag starke Unwetter und Starkregen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnete mit weiteren heftigen Gewittern. Diese gingen mit Starkregenmengen zwischen 15 und 25 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde einher. Örtlich kam es außerdem zu Hagel und schweren Windböen.

In Griechenland und Zypern steigen die Temperaturen auf 35 Grad

Zum Start in die neue Woche wechseln sich Sonne und Wolken ab, im Süden und Osten besteht weiterhin ein erhöhtes Schauer- und Gewitterrisiko. Im Norden und Westen setzt sich dagegen häufiger die Sonne durch und es bleibt weitgehend trocken. Die Temperaturen steigen wieder auf frühlingshafte Werte zwischen 17 und 24 Grad.

Die letzten Schauer und Gewitter ziehen in der Nacht zum Dienstag über den Süden und Osten Deutschlands hinweg. Tagsüber ist es im Norden und Osten dicht, ansonsten leicht bewölkt und trocken. Die Temperaturen steigen auf 18 bis 23 Grad im Norden und Osten sowie frühsommerliche 22 bis 27 Grad im Süden und Westen.

Während sich in Deutschland mühsam der Sommer durchsetzt, herrschen in Griechenland und Zypern zum Teil tropische Temperaturen von 35 Grad. Außerdem brachten die starken Winde Unmengen von Feinstaub aus Nordafrika. Die Sicht war auf Kreta vielerorts beschränkt auf etwa 100 Meter, wie Augenzeugen sagten. Die Luftfeuchtigkeit erreichte vielerorts die 90 Prozent-Marke. Ärzte rieten den Bürgern, keine schwere Arbeit zu verrichten, leichte und helle Kleidung zu tragen und viel Wasser zu sich zu nehmen. Das heißfeuchte Wetter soll bis zum Montag dauern, wie Meteorologen sagten.

Quelle: dpa

Better Earth

Land unter: Schlimmste Regenfälle seit 50 Jahren in Kanada

Land unter in Kanada: Nach heftigen Regenfällen ist die Lage in Teilen Kanadas dramatisch. Es gibt einen Toten, Menschen werden vermisst.
überschwemmung kanada
© AP/ The Canadian Press
Ottawa - Heftige Regenfälle haben in Kanada schwere Überschwemmungen verursacht und zu dramatischen Notfällen geführt. Medienberichten zufolge gab es mindestens einen Toten und mehrere Vermisste. Behörden sprachen von den schlimmsten Niederschlägen seit mehr als 50 Jahren. Auch werden in den kommenden Tagen weitere Regenfälle erwartet.

In Quebec im Osten soll ein Mann in den Fluten ums Leben gekommen sein, nachdem er und sein zweijähriges Kind sich zunächst auf das Dach ihres Autos hatten retten können, wie der kanadische Sender CBC berichtete. Demnach war auch die Ehefrau des Mannes zum fraglichen Zeitpunkt mit im Wagen, konnte sich aber in Sicherheit bringen. Nach dem zwei Jahre alten Mädchen wurde noch gesucht.

Kommentar:




Galaxy

Murenabgänge und Überschwemmungen in Österreich durch Rekordregenfälle

Auf dem Loiblpass kam es in der Nacht auf Freitag zu zwei Erdrutschen. In das neue Landesverwaltungszentrum in Klagenfurt regnet es hinein.
murenabgang österreich
Die Regenfälle der vergangenen Tage zeigen ihre Auswirkungen. Gegen 3.10 Uhr kam es am Freitag auf der Loiblpass Bundesstraße (B 91) etwa einen Kilometer vor dem Grenzübergang zu Slowenien zu zwei Murenabgängen. "Ein Hang hat sich wegen Niederschlags- sowie Oberflächenwasser gelöst und das Schuttmaterial hat die Straße verlegt", sagt Straßenbaureferent Gerhard Köfer. Der Loiblpass musste für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Seit 11 Uhr ist er aber einspurig wieder befahrbar. Seit Mittwoch fielen am Loiblpass fast 300 Liter Niederschlag pro Quadratmeter - nahezu doppelt so viel wie in einem durchschnittlichen April.

Eine weitere Straßensperre gab es auf Höhe der Gailbrücke bei Federaun im Bezirk Villach. Eine Unterführung war dort überflutet. Außerdem drohte die Gail in diesem Bereich über die Ufer zu treten. Mittlerweile ist diese Straßensperre aber wieder aufgehoben.

Control Panel

Schwere Regenfälle in der Dominikanischen Republik: Viele Menschen nach Unwetter obdachlos

Heftiger Regen hat weite Teile der Dominikanischen Republik überschwemmt. Mindestens zwei Menschen werden vermisst, Tausende sind obdachlos. Die Wassermassen zerstörten rund 900 Häuser, Brücken und Straßen.
dominikanische republik
Klima in der Dominikanischen Republik

Die Dominikanische Republik ist ein auf der Insel Hispaniola der Großen Antillen zwischen dem Atlantik und der Karibik gelegener Inselstaat. Er umfasst den Osten und die Mitte der Insel, während das westliche Drittel der Staat Haiti einnimmt.

An der Nordküste herrscht tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit vor. Auch im Winter sinken die Temperaturen nie unter etwa 16 Grad. Die Lufttemperatur liegt dort durchschnittlich bei 28 Grad. Die Dominikanische Republik liegt im Wirkungsbereich tropischer Wirbelstürme (Hurrikans).

Kommentar:




Bizarro Earth

Erneut Erdrutsche in Kolumbien - Mindestens 75 Häuser wurden zerstört

Schlamm und Überschwemmungen treffen Kolumbien hart. Nach tragischen Fällen Anfang April hat es nun wieder zahlreiche Opfer gegeben.
erdrutsch kolumbien
© STRINGER / REUTERS
Manizales. Nach heftigen Regenfällen sind bei Erdrutschen in der westkolumbianischen Stadt Manizales mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Behörden wurden 75 Häuser zerstört, 400 Familien konnten in Sicherheit gebracht werden. Die Stadt liegt 165 Kilometer von der Hauptstadt Bogotá entfernt in der Kaffeezone des Landes und ist von einer gebirgigen Topographie geprägt.
erdrutsch kolumbien
© Freddy Arango / dpa
Blick auf einen Hang der Stadt Manizales nach einem der verheerenden Erdrutsche. Der Bürgermeister spricht von rund 40 Erdrutschen.
Nach Angaben von Bürgermeister José Cardona kam es zu insgesamt rund 40 Erdrutschen, 25 Viertel waren betroffen. Anfang April erst waren bei einer verheerenden Katastrophe durch eine Schlammlawine in der Stadt Mocoa in der Nähe zur Grenze mit Ecuador 323 Menschen getötet worden.

dpa

Kommentar:
  • Kolumbien: Viele Menschen wurden im Schlaf durch einen Erdrutsch getötet



Cloud Precipitation

Acht Tote nach Sturzfluten auf den Philippinen

Manila. Acht Menschen haben nach viel Regen und Sturzfluten auf den Philippinen ihr Leben verloren.
Flood
© Carmen PNP
In der Stadt Carmen in der Provinz Cebu ertranken sieben Menschen, als ihre Häuser von dem schlammigen Hochwasser weggespült wurden, wie eine Sprecherin der Katastrophenschutzbehörde am Sonntag sagte. Vier der Toten seien Kinder.

In der Stadt Danao habe es ebenfalls ein Opfer gegeben. Ein tropisches Tiefdruckgebiet hatte am Samstag in den Osten und das Zentrum des südostasiatischen Inselstaates viel Regen gebracht. Der Fährverkehr in der Region war unterbrochen, mehr als 4.800 Passagiere saßen fest.


Cloud Precipitation

Starke Niederschläge fordern mindestens 35 Todesopfer in Iran

Schwere Überschwemmungen haben im Nordwesten des Iran mindestens 25 Menschen in den Tod gerissen, berichtet die Nachrichtenagentur IRNA. Weitere 37 Personen erlitten Verletzungen. Nach Angaben des Fernsehsenders IRIB konnten bisher 14 Leichen aus dem Wasser geborgen werden. Die Behörden vor Ort gehen davon aus, dass die Zahl der Todesopfer noch weiter steigen kann.
regenfälle iran
Mehrere Menschen werden immer noch vermisst. Die Rettungsoperation dauert an. Von dem Hochwasser sind besonders die Städte Asarschahr und Adschabschir in der Provinz Ost-Aserbaidschan betroffen. Die Ursache der Naturkatastrophe waren heftige Regenfälle.

Kommentar: Neueren Informationen zu Folge stieg die Anzahl der Toten mittlerweile auf 35.




Tornado2

USA: Extremes Wetter kurz vor Ostern - Riesenhagel und mehrere Tornados hinterlassen Zerstörungen

Schwere Unwetter mit Riesenhagel haben in einigen Regionen der Südstaaten große Schäden hinterlassen. Zudem wüteten auch Tornados, die mehrere Gebäude beschädigten. Bilder der Eisgeschosse und Verwüstungen haben wir in der Fotostrecke zusammengestellt.

In den USA haben am Mittwoch schwere Unwetter gewütet. Dabei prasselten baseballgroße Hagelgeschosse vom Himmel, die wie hier in Munford im Nordosten des Bundesstaates Alabama enorme Schäden verursachten.
In den USA haben am Mittwoch schwere Unwetter gewütet. Dabei prasselten baseballgroße Hagelgeschosse vom Himmel, die wie hier in Munford im Nordosten des Bundesstaates Alabama enorme Schäden verursachten
© dpa

Cloud Precipitation

Nach rekordverdächtigen Regenfällen in Argentinien mussten Tausende Menschen evakuiert werden

Nach tagelangen starken Regenfällen sind in Argentinien tausende Menschen in Sicherheit gebracht worden.

Tausende Menschen müssen wegen starker Regenfälle in Argentinien ihr Haus verlassen. April 2017
© APA/AFP
Tausende Menschen müssen wegen starker Regenfälle in Argentinien ihr Haus verlassen.
Eine der am stärksten betroffenen Städte war Comodoro Rivadavia, eine Hafenstadt in Patagonien an der Atlantikküste mit 180.000 Einwohnern, 1.760 Kilometer südlich von Buenos Aires.

Dort befanden sich am Sonntag noch 1.500 Einwohner in 26 Notunterkünften, wie der Bürgermeister der Stadt, Carlos Linares, vor Fernsehkameras sagte.

In der Stadt seien binnen drei Tagen 286 Millimeter Regen gefallen, mehr als der Jahresdurchschnitt von 238 Millimetern. „Erst müssen wir den Menschen helfen, danach müssen wir die Stadt wieder aufbauen“, sagte der Bürgermeister. Straßen, Brücken und Kanalisation seien zerstört worden, in den Stadtvierteln liege der Schlamm meterhoch.

In der Stadt Santa Rosa 600 Kilometer südlich von Buenos Aires mussten seit Donnerstag 3.000 Menschen ihre Häuser verlassen. In der 103.000 Einwohner zählenden Stadt fielen 300 Millimeter Niederschlag, während die durchschnittliche Niederschlagsmenge im März bei 92 Millimetern liegt.

In der nordöstlichen Provinz Catamarca war der vergangene Monat der regenreichste März seit 32 Jahren: Flüsse traten über die Ufer, zerstörten Straßen und schlossen die Bewohner entlegener Dörfer von der Außenwelt ab.

Kommentar: