Fluten
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Bizarro Earth

Heftige Überschwemmungen in Andalusien, Spanien

Tief "Queenie" - schon wieder bzw. immer noch!
Blitz symbolbild, Blitzschlag, Gewitter, unwetter symbolbild
© 123RFSymbolbild
Wenn man "Andalusien" und "spanische Mittelmeerküste" hört sind, assoziiert man gleich Sonne, blauer Himmel, türkisfarbenes Wasser, Hitze oder - einfach gesagt - ein nie enden wollender Sommer. Doch auch dort kann die Natur grausam sein und schlimme Unwetter verursachen, wenn alle meteorologischen Zutaten dafür passen. Und letzteres war diesmal in Andalusien und entlang der spanischen Mittelmeerküste gegeben.

Nachdem Tief "Queenie" im Nordwesten Italiens und im Südosten Frankreichs mit schlimmen Überflutungen gewütet hat, war in den letzten Tagen Spanien an der Reihe und hier insbesondere Andalusien und die östliche Mittelmeerküste.

Heftige Überschwemmungen

Überschwemmungen werden vor allem von der Costa de la Luz, der südwestlichen Atlantikküste Andalusiens, aber auch aus Valencia an der spanischen Mittelmeerküste gemeldet. In den vergangenen Tagen fielen an der Costa de la Luz bis zu 187 Liter Regen auf den Quadratmeter, aus Valencia wurden 124 Liter pro Quadratmeter bis Montagmorgen gemeldet.

Kommentar:




Umbrella

Schwere Regenfälle in Athen verursachen große Schäden

Starke Regenfälle und Hagel haben in der Nacht zum Sonntag große Schäden in der griechischen Hauptstadt Athen angerichtet und ein Verkehrschaos ausgelöst.

Regenfälle Athen / View of the rain storm that hit Athens, on Nov. 27, 2016
© George Vitsaras / SOOC
Wie die Behörden mitteilten, musste die Feuerwehr in Hunderten Fällen ausrücken, um Menschen aus ihren steckengebliebenen Autos herauszuholen und überschwemmte Wohnungen und Häusern leer zu pumpen.

In den dicht bewohnten Stadtteilen Viktoria und Ampelokipoi gab es am Sonntagmorgen keinen Strom. Zudem blieben wegen des vielen Wassers wichtige Straßenverbindungen im Westen der Stadt gesperrt, wie die Verkehrspolizei mitteilte.

Als ein Segen wurde der Regen dagegen von den Bauern gesehen. In Griechenland herrschten bis zum Samstag sommerliche Temperaturen um die 22 Grad und Dürre. In vielen Regionen waren Waldbrände ausgebrochen.

Dig

Heftige Regenfälle überschwemmen Norden Italiens - Alarmstufe Rot

Unwetter mit heftigen Regenfällen haben mehrere Regionen in Italien heimgesucht und möglicherweise zwei Menschen in den Tod gerissen. Die starken Regenfälle fluteten ganze Ortschaften und machten hunderte Menschen obdachlos. Bei Turin im Norden und in Sizilien im Süden wurde je ein Mensch vermisst. Im Piemont wurde am Freitag zwar die höchste Alarmstufe Rot aufgehoben, Entwarnung gab der italienische Zivilschutz aber noch nicht. In Ligurien galt noch die Alarmstufe Gelb. Auch in Sizilien regnete es heftig.
Floods Italy
Im Norden Italiens sind besonders die Orte entlang der Flüsse Tanaro und Po betroffen. Die Hochwasser-Gefahr sei noch nicht gebannt, sagte Premierminister Matteo Renzi am Samstagmorgen beim Besuch des Einsatzzentrums des Zivilschutzes in Turin: "Wir erwarten noch Hochwasser in Asti und Alessandria."

Bei den amtlichen Messungen der Regenmengen fiel insbesondere der Monte Settepani heraus. Der Berg liegt küstennah bei Alassio, also etwa in der Mitte zwischen Genua und der französischen Grenze. Im Laufe der Woche fielen dort gut 500 Liter Regen auf den Quadratmeter. Aber auch in den Niederungen fiel starker Regen mit Tageswerten um das Monatssoll an mehreren aufeinander folgenden Tagen. Besonders schlimm traf es das Einzugsgebiet des Flüsschens Tanaro, das das Regenwasser nördlich von Genua aufnimmt und in den Po entwässert. Eine kleine Sensation soll es ca. 10 Kilometer nordwestlich von Genua in Fiorino gegeben haben. Am 22.11. fielen 580 Liter auf den Quadratmeter. Da sieht unser deutscher Rekord für 24 Stunden mit 312 Litern im erzgebirgischen Zinnwald eher blass aus.

Kommentar: Hier gibt es ein aktuelles Video:






Cloud Precipitation

Vietnam: Mindestens 7 Tote bei Überflutungen durch heftige Regenfälle

Als Auslöser wurden heftige Regenfälle in Zentralvietnam ausgemacht

Überschwemmungen in Vietnam November 2016
© epa/Str
Hanoi - Bei schweren Überschwemmungen sind in Zentralvietnam mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Zwei Personen wurden am Donnerstag noch vermisst, wie die Behörde für Katastrophenschutz mitteilte. Auslöser waren heftige Regenfälle.

Der Wasserpegel in den Flüssen sei gefährlich gestiegen. Mehr als 7.000 Häuser seien in der Provinz Quang Binh unter Wasser gesetzt worden. Die Region liegt rund 150 Kilometer nördlich der alten Kaiserstadt Hue, einer der Touristenattraktionen im Land.

Die Region hat erst im Oktober verheerende Überschwemmungen erlebt. Dabei kamen mindestens 29 Menschen ums Leben. Mehr als 120.000 Häuser wurden teils schwer beschädigt. Viele der 500.000 Menschen, die im Oktober geflüchtet waren, waren gerade erst zurückgekehrt.

Kommentar: Ein Bericht über die verheerenden Überschwemmungen im Oktober:
  • Superstürme: Zahlreiche Tote bei Unwetter in Vietnam





Cloud Lightning

Simbabwe: Frau mit Schirm unter Baum gestellt - vom Blitz getroffen

Ein Überwachungsvideo aus Simbabwe zeigt, was passiert, wenn man Grundregeln bei Gewitter nicht beachtet. Eine Frau stellt sich während eines Unwetters mit einem Regenschirm unter einen Baum und wird vom Blitz getroffen.

She is suddenly hit by lightning and disappears in a cloud of smoke
© Screenshot YouTubeFrau stand mit Regenschirm unter Baum - von Blitz getroffen
Das Video soll aus Simbabwe stammen. Zu sehen ist, wie eine Frau während strömenden Regens mit einem Schirm in der Hand über einen Parkplatz läuft. Sie stellt sich immer noch mit aufgespanntem Schirm unter einen Baum. Nur wenige Augenblicke später ist ein helles Aufblitzen zu sehen, der Schirm geht in Rauch auf, dann fällt die Frau um.

Am Video ist zu sehen, wie ein Mann, der den Einschlag offenbar gehört hat, kurz darauf in Richtung des Baumes läuft. Unglaublich aber wahr: Die Frau soll den Blitzschlag überlebt haben.

Cloud Precipitation

Überflutungen in Thailand: Boot überholt Auto

Nach dem anhaltenden Regen in vielen Provinzen in Thailand wurde ein Video aus Phetburi in den sozialen Netzwerken verbreitet, dass die schweren Überschwemmungen in der Stadt zeigt. Dabei geht es in dem Video nur sekundär um das Hochwasser und die Überschwemmungen auf den Straßen.

Überschwemmungen in Phetburi November 2016
© Toungsit Sonkhum
Die Flut ist für viele Bewohner in den betroffenen Städten eine Katastrophe, auf die sie gut und gerne verzichten würden. Überschwemmte Straßen und Häuser sind nur ein kleiner Teil der Schäden, die durch das Hochwasser angerichtet werden. Der Ärger ist mit dem Zurückgehen des Hochwassers nicht beendet sondern fängt meistens erst dann an, wenn die tatsächlichen Schäden sichtbar sind.

Aber wie so vieles im Leben eines Thai, wird nicht alles so ernst genommen, wie es tatsächlich ist. Obwohl die Stimmung bei Hochwasser bestimmt nicht lustig ist, behalten viele Thais ihre positive Einstellung und versuchen das Beste aus der Katastrophe zu machen.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Starkregen und Überschwemmungen töten 29 Menschen in Ägypten

Nach heftigen Regenfällen in Provinzen im Norden

Heavy rain floods a street in the Egyptian city of Ras Gharib in Red Sea province on October 27, 2016
© Ahram Arabic Starke Regenfälle überfluten eine Straße in Ras Gharib in der Provinz Rotes Meer
Kairo - Bei Überschwemmungen sind im Norden Ägyptens in den vergangenen Tagen 26 Menschen ums Leben gekommen. Besonders schlimm betroffen waren die Provinzen Sinai, Rotes Meer und Sohag, wie das staatliche Fernsehen am Samstag auf seiner Website unter Verweis auf das Gesundheitsministerium berichtete. Die Region war seit Donnerstag von starken Regenfällen heimgesucht worden.

Regierungschef Scherif Ismail besuchte am Samstag die Stadt Ras Gharib am Roten Meer, um die Schäden zu inspizieren. Dabei blockierten Dutzende Bewohner, die über die zögerliche Reaktion der Regierung aufgebracht waren, die Strecke des Politikers, wie eine unabhängige Zeitung berichtete.

Kommentar:





Tornado2

Mit Taifun "Haima" trifft der zweite schwere Sturm innerhalb einer Woche die Philippinen

Ein schwerer Taifun ist mit heftigem Wirbelwind und extremen Regenfällen über die Philippinen hereingebrochen.
Immer wieder werden die Philippinen von schweren Taifuns heimgesucht.
© APA/EPAImmer wieder werden die Philippinen von schweren Taifuns heimgesucht.
Taifun Haima erreichte die Nordostküste am Mittwoch in der Dunkelheit, deswegen war das Ausmaß der Schäden zunächst unklar. In der Provinz Cagayan fiel in weiten Teilen der Strom aus, mancherorts seien Häuser abgedeckt worden, berichtete der Katastrophenschutz.

Zehntausende Menschen hatten sich dank früher Warnungen in Notunterkünften in Sicherheit gebracht, in Cagayan allein 23 000. In der Stadt Tuguegarao riss der Sturm aber die Dächer einiger Schulen fort, die als Notaufnahmelager eingerichtet waren, wie Bürgermeister Jefferson Soriano berichtete. „Die Straßen sind unpassierbar, umgeknickte Strommasten versperren den Weg“, berichtete er einem Radiosender in Manila.

Kommentar: Taifun „Karen“ hat die Philippinen noch nicht passiert - schon ist der nächste Taifun in Anmarsch


Cloud Precipitation

Unwetter und schwere Überschwemmungen in Vietnam - Mindestens 5 Tote

Bei schweren Überschwemmungen sind in Vietnam mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen.

schwere Überschwemmungen in Vietnam Oktober 2016
© epa/Str
Vier Personen würden nach den heftigen Regenfällen im Zentrum des Landes noch vermisst, teilte der Katastrophenschutz am Samstag mit. Mehr als 750 Häuser in den Provinzen Quang Binh und Thua Thien-Hue wurden zerstört und rund 30 000 unter Wasser gesetzt. In der Provinzhauptstadt Dong Hoi stand das Wasser mindestens einen Meter hoch, wie die Zeitung «Tuoi Tre» meldete. Vietnams Nord-Süd-Eisenbahnverbindungen wurden zeitweilig unterbrochen..

Kommentar:




Tornado1

Taifun „Karen“ hat die Philippinen noch nicht passiert - schon ist der nächste Taifun in Anmarsch

Karen, internationaler Name Sarika hat bereits erste Todesopfer und Überschwemmungen, im Süden der Philippinen gebracht.

Taifun Karen Oktober 2016 / Sarika
© MeteoGroup
In Virac wurden am Samstag 2 Personen tot aufgefunden, eine Person wird noch vermisst. Tausende von Reisende sind gestrandet, viele Fährverbindungen und Flüge wurden abgesagt.

Die Hauptwucht für die Insel Luzon wird am Sonntagmorgen gegen 02:00 Uhr erwartet, dann trifft Karen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 170 Km/h auf Land.

Der Palast forderte zwischenzeitlich alle Menschen in den betroffenen Gebieten auf sich in Sicherheit zu bringen, Karen ist in diesem Jahr der bisher stärkste Taifun der die Philippinen trifft.

In allen Gebieten stehen Evakuierungszentren zur Verfügung, die auf die Aufnahme von Bedürftigen vorbereitet sind. Für folgende Gebiete sind Sturmwarnstufen ausgerufen worden.

Kommentar: Karen ist nur einer von vielen Stürmen, die die Erde letzte Woche getroffen hat: